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Kurzfilme
Transkript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:00Wie oft soll ich es Ihnen noch sagen?
01:02Herr Gronewold befindet sich im Ausland.
01:04Ich bin Economy aus Kapstadt hierher geflogen, ja?
01:06Ich bin müde.
01:07Mir tut jeder Knochen weh.
01:09Für die Art von Späßen fehlt mir im Moment der Sinn.
01:11Werden Sie da mal geblieben?
01:12Genau dort ist er nämlich im Moment.
01:14Was? In Kapstadt?
01:15Fragen Sie mich aber nicht, ob Economy geflogen ist.
01:31Tom!
01:33Ja, du, wenn du mich verscheißen willst, dann sag's gleich.
01:35Aber lass mich dafür nicht um die halbe Welt fliegen.
01:37Wo bist du?
01:39Elf, Tremmer darfst du raten.
01:42Augsburg?
01:43Ja, am Eingang von Altrufer, Auge in Auge, mit einem äußerst sturen Ferdner.
01:48Das ist Herr Kunze.
01:50Was machst du in Kapstadt?
01:52Das ist eine lange Geschichte.
01:54Hör zu.
01:55Da steht ein Wohnmobil etwas abseits auf dem Firmengelände.
01:59Da wohne ich.
02:00Da kannst du bleiben, bis ich zurück bin.
02:02Ich hätte mal es auflegen sollen, als du mich um den Gefallen gebeten hast, ja?
02:05Einfach auflegen und mein Leben weiterleben.
02:07Nein, nein, es ist ganz komfortabel.
02:09Glaub mir.
02:10Paul Wieland wird dir alles zeigen und dich einweisen.
02:13Gib mir bitte mal Herrn Kunze.
02:14Dann kann ich ihm die Sache erklären.
02:17Herr Kunze?
02:18Ihr Chef will Sie sprechen.
02:23Kunze?
02:24Hallo, Herr Kunze.
02:25Herr Grunewold.
02:27Ich glaube nicht, dass Herr Grunewold wegen Lena nach Kapstadt geflogen.
02:32Er kennt sich doch am besten aus.
02:33Und ist doch ganz klar, dass er da helfen will.
02:38Zuerst organisiert er Lenas Rettungsaktion von hier aus am Telefon.
02:42Und wenn sie sicher im Krankenhaus liegt, dann muss er unbedingt persönlich bei ihr sein.
02:46Für wie nah ihn fällst du mich eigentlich?
02:50Also ich würde erst mal die Ruhe bewahren.
02:52Sie haben mich beide von Anfang an belogen.
02:55Ich kann mir nicht vorstellen, dass Lena irgendetwas getan hat, was dein Misstrauen rechtfertigt.
03:00Doch.
03:01Sie hat mich in dem Glauben gelassen, dass sie nichts von Stefan wissen will.
03:04Sie hat mich für dumm verkauft.
03:05Dann steigerst du dich hinein, Birgit.
03:08Ja, wie es sich für eine Verrückte gehört.
03:10Willst du mir das sagen?
03:11Du bist nicht verrückt.
03:12Aber du kokettierst damit.
03:14Du bist gekränkt, das verstehe ich.
03:16Und du bist wütend auf Stefan.
03:18Erst erzählt er jedem, wie lächerlich ich mich in seinem verdammten Wohnwagen gemacht habe.
03:22Und jetzt fliegt er Lena hinterher, um auch ja allen zu beweisen, wie blind ich war.
03:27Ich gebe dir einen guten Rat, Birgit.
03:30Versuch, Abstand zu gewinnen.
03:32Wenn dein Vater dahinter kommt, wie es um dich steht, dann trittst du eine Lawine los, die du nicht aufhalten
03:38kannst.
03:40Das ist mir egal.
03:42Und so leicht mache ich es Stefan Gronewold nicht.
03:45Das wird ihm noch sehr leid tun.
04:00Danke.
04:01Ich schaue später nochmal vorbei.
04:08Hallo.
04:09Hey.
04:11Wie fühlst du dich?
04:13Ach, gestern hatte ich das Gefühl, ein LKW hat mich überrollt und heute war es nur ein VW-Kiefer.
04:18Morgen geht es dir bestimmt besser.
04:22Was ist los mit dir, Stefan?
04:24Seit du in Kapstadt bist, bist du irgendwie so komisch?
04:27Mach dir darüber keine Sorgen, okay?
04:29Du musst jetzt erstmal wieder gesund werden.
04:31Ich mache mir aber mehr Gedanken, wenn ich nicht weiß, was los ist.
04:35Ich höre im Vorstand auf.
04:38Ist nicht dein Ernst?
04:39Ich glaube, es ist für alle das Beste.
04:42Für mich nicht?
04:43Ach, auf einmal.
04:45Was soll das, Stefan?
04:47Warum hast du mir nicht gesagt, dass du nach Kapstadt fliegst, um mit Bob zu reden?
04:50Weil das nicht der einzige Grund ist, warum ich hergekommen bin.
04:54Ich war bei Peter Benson von der Madison Corporation.
05:01Diese Faser besteht aus einem ganz speziellen Keramikkern, der von einer Chemiefaser ummantelt ist.
05:08Wenn es gelingt, daraus einen Stoff herzustellen, der tragbar ist und maschinell zu verarbeiten.
05:14Wäre das eine Weltneuheit.
05:17Althofer könnte auf einen Schlag Marktführer sein.
05:19Was du mir auch verschwiegen hast.
05:24Du glaubst, dass ich dich belüge, dich mit Birgit betrüge und auf meinen Vorteil bedacht bin.
05:29Und wer weiß, was du sonst noch alles denkst.
05:32Das stimmt doch gar nicht.
05:33Weißt du, ich...
05:35Als ich gehört habe, dass du krank bist, bin ich verrückt vor Sorge um dich gewesen.
05:40Jetzt weiß ich nicht mehr, was ich denken soll.
05:43Ich will nicht mein ganzes Leben lang kämpfen.
05:47Erst kämpfe ich gegen meine Mutter, dann gegen meine Schwester und jetzt gegen dich und deine Familie.
05:53Ich will endlich wieder irgendwo ein Zuhause haben.
05:56Mehr nicht.
05:56Aber das hast du doch.
06:00Es ist vorbei.
06:08Wie weit bist du mit den Verhandlungen?
06:11Stefan.
06:12Mit einer schweren Herzbeutelentzündung ist nicht zu spaßen.
06:15Du wirst für die nächsten Wochen ans Bett gefesselt sein.
06:18Mr. Benson macht keine Geschäfte mehr mit uns.
06:21Warum?
06:22Deinetwegen.
06:24Gibst du mir jetzt recht?
06:28Ich hätte nie nach Augsburg kommen dürfen.
06:52Kann ich Ihnen helfen?
06:54Ja, ich suche die Wehberei.
06:58Da sind Sie ja ganz falsch.
07:00So falsch auch wieder nicht, wenn ich Sie sehe.
07:03Sind Sie die einzige Schönheit hier oder gibt es da noch mehr?
07:05Zu viele für Sie.
07:07Tom Cunningham.
07:09Katja Bäumler.
07:11Cunningham klingt aber nicht so bayerisch.
07:13Nein, ich komme aus Südafrika.
07:15Stefan Gronewold ist eine Freundin von mir.
07:18Ja, dann kommen Sie mal mit.
07:19Ich zeige Ihnen die Wehberei.
07:20Ich bitte.
07:30Die Ärzte haben festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass du Kinder zeugen kannst, fast Null ist.
07:35Ich bin kein Mathegenie, aber fast Null ist nicht gleich Null.
07:39Manuel bleibt dabei.
07:41Ich bin der einzige, der als Vater das Kindes in Freitag kommt.
07:44Und wenn sie die Wahrheit sagt?
07:49Dann wäre das wie ein Sechser im Lotto.
07:52Mit Superzahl.
07:54Was rege ich mich überhaupt auf?
07:57Das will das Kind ja sowieso nicht behalten.
08:00Ist eigentlich klar, was du da sagst?
08:03Wenn du einen 10-Millionen-Dollar-Schutz gelandet hast, ist das höchstwahrscheinlich die einzige Chance in deinem Leben, Vater zu
08:09werden.
08:10Und glaub mir, es gibt nichts Schöneres.
08:31Nein.
08:32Rauskrieg die Bimpernellen!
08:33Jetzt mach ich jetzt das schon an dieser Programmierung rum.
08:38Herr Wieland?
08:40Ja.
08:41Kennen wir uns?
08:42Äh, nee.
08:43Aber man hat mir gesagt, ich soll den mal ansprechen, der am lautesten flucht und das sind definitiv Sie.
08:47Es ist schön, dass es in unserer Firma noch Leute gibt, die Zeit für schlechte Witze haben.
08:52Herr, wollen Sie was von mir?
08:53Ja, den Zweitschlüssel für Ihr Wohnmobil und eine schnelle Einweisung, wäre auch nicht schlecht.
08:58Herr, vielleicht wollen Sie auch noch den Schlüssel von meinem Auto und vom Bankschließfach, was ich nicht habe.
09:01Darf ich mal bitte?
09:02Danke.
09:04Stefan Gronewald ist ein alter Studienkollege von mir.
09:06Wir wollten uns eigentlich hier treffen, aber irgendwie gab es da wohl ein kleines Timing-Problem.
09:10Warum gehen Sie nicht ins Untermenü und berechnen die Einstellungen einfach neu?
09:14Weil es kein Untermenü gibt, Herr...
09:17Cunningham.
09:18Tom Cunningham.
09:19Cunningham.
09:21Darf ich?
09:24Und da können Sie über den Artikel in den Schusseintrag rüber wechseln und die Fadenbremseinstellungen neu berechnen, indem Sie sie
09:31rüber kopieren und dann hier einfach die Parameter neu eingeben.
09:36Woher?
09:37Ich habe die Kiste mitentwickelt.
09:40Das liegt doch an diesen Firmen, die keine vernünftige Gebrauchsanweisung mitliefern.
09:44Oder an den Usern, die sie nicht richtig lesen.
09:47Was ist jetzt mit dem Wohnmobil?
09:51Ach so, das Wohnmobil, da gibt es ein kleines Problem.
09:56Noch eins.
09:59Wir müssen die IGEDO absagen.
10:02Ja, in der derzeitigen Gesamtsituation halte ich das für die beste Lösung.
10:07Warum geben Sie so schnell auf?
10:09Das Schiff ist noch nicht am sinken und Sie verteilen schon die Rettungsringe.
10:12Weil der Kapitän von Bord ist.
10:15Und Eisberge vor uns liegen.
10:17Unter Umständen wird es Wochen dauern, bis Lena wieder einsatzfähig ist.
10:21Und da halte ich es für besser, still zu stehen als unterzugehen.
10:26Es kostet uns keinen zusätzlichen Cent, wenn wir Herrn Kruse eine faire Chance geben.
10:31Wir müssen für den Stand so oder so zahlen, ob wir ihn nun nutzen oder nicht.
10:36Herr Holzknecht, ich dachte, die Firma liegt Ihnen am Herzen.
10:39Das dachte ich von Ihnen auch.
10:41Lass Sie es versuchen, Roland.
10:49Wir sollten absagen.
10:51Ja, dann veranlasse ich das Nütigste.
10:54Bevor ich nicht mit Stefan Gronewold gesprochen habe, werden Sie gar nichts veranlassen, Herr Halthofer.
11:00Herr Gronewold und Lena haben mich beauftragt, während ihrer Abwesenheit ihre Interessen zu vertreten.
11:05Und ich bin überzeugt, dass diese Entscheidung unter gar keinen Umständen ihren Interessen dient.
11:17Damit wären die Fronten dann wohl klar.
11:18Frau.
11:26Du wisst ihr, wen ich gerade auf dem Weg hierher getroffen habe?
11:29Ja.
11:29Einen engen Freund vom Chef.
11:31Sehr lecker.
11:33Dass du immer ans Essen denken musst?
11:35ACF, guten Tag.
11:36Was kann ich für Sie tun?
11:39Wie lecker.
11:41Mindestens eine Art auf der internen Skala.
11:43Ich habe ihm gezeigt, wo die Weiberei ist.
11:45Verheiratet?
11:45Kein Ring.
11:46Hintern?
11:47Knackig.
11:49Ihr immer mit euren ewigen Männergeschichten.
11:52Herrenmode.
11:53Nein, sowas führen wir nicht.
11:54Wenigstens belasten wir die Umwelt nicht mit leeren Batterien so wie du.
11:58Wie, das verstehe ich jetzt nicht.
12:01Kleinhandlich vibriert Batterien.
12:03Jetzt?
12:03Ich weiß nicht, wovon du sprichst.
12:06Oh Gott, noch schlimmer.
12:07Er hat braune Haare, sexy Augen, eine tolle Ausstrahlung, super Klamotten.
12:12Und er kommt aus Südafrika.
12:14Südafrika?
12:15Hast du bei der Frau Stangl nachgefragt, ob der Mann überhaupt hier sein darf?
12:19Er sagt, er ist ein enger Freund von Stefan Grunewold.
12:22Da schläft man sich doch gern die Karriereleiter nach oben.
12:25Und wenn er der Mann ist, der die Weberei sabotiert hat?
12:28Ein Freund von Stefan Grunewold.
12:30Die Sabotage fand in der Weberei statt.
12:33Und wo wollte er hin, sagst du?
12:35In die Weberei.
12:39Braucht jemand noch Beweise?
12:45Ich hab sie!
12:47Ich musste Frau Stangl mit Generalstreik drohen.
12:49Und das hat Marion überzeugt?
12:51Erst als ich auf die Tränengrüße gedrückt habe.
12:53Schließlich ist Lena meine beste Freundin.
12:55und ich hab ja wohl das Recht, mit ihr zu sprechen.
12:57Telefon?
12:58Ja.
13:14Lena Czerny?
13:15Lena!
13:18Jetzt weiß ich, was ich vermisst habe.
13:20Wie geht's dir?
13:22Besser.
13:23Wie läuft's denn bei euch?
13:24In drei Wochen ist Igedo.
13:25Du kannst dir doch vorstellen, was hier los ist.
13:27Prag sie, ob wir bei den Cocktailen kleineren die Schulterpolster nehmen sollen oder nicht?
13:30Daniel!
13:32Stefan organisiert gerade meinen Rückflug.
13:34So schnell?
13:36Ja, ob ich jetzt hier rumliege oder daheim, kommt ja aufs selbe raus.
13:39Aber in Augsburg ist Florian und ihr seid ja auch viel näher.
13:42Warum bist du überhaupt nach Kapstadt geflogen?
13:46Das kann ich dir noch nicht sagen.
13:47Und Stefan?
13:49Also hier geht ja das Gerücht rum, dass Birgit und er gar nichts miteinander hatten.
13:52Was nur Birgit wollte, aber er nicht.
13:55Ich dachte, in drei Wochen ist Igedo.
13:57Was hat das damit zu tun?
13:59Na, wenn ihr so viel Zeit zum Tratschen habt, dann kann der Stress ja nicht allzu groß sein.
14:02Antonia weiß bestimmt alles.
14:04Die servierst du nicht so ab.
14:05Natalie?
14:06Mein Arzt hat mir gesagt, ich darf mich nicht aufregen.
14:08Aber wenn du weiterhin so ein Blödsinn redest, dann...
14:10Sehr gut.
14:11Tut mir leid.
14:12Ich vermisse dich halt so.
14:14Und außerdem muss ich doch immer alles über dich wissen.
14:16Grüße.
14:17Und ich soll dich von allen ganz, ganz lieb grüßen.
14:21Danke.
14:22Grüße zurück.
14:23Ich vermisse euch auch.
14:24Und tschüss.
14:25Hallo, was ist denn?
14:26Lena?
14:27Zu spät.
14:28Na ja, da habe ich ja mal wieder Glück.
14:30Die Schulterpolster kommen rein.
14:32Nein, die Schulterpolster kommen nicht rein.
14:33Das sieht nämlich hässlich aus.
14:34Nur über meine Leiche.
14:35Wenn man weiß, wie er tickt, funktioniert er prächtig.
14:50Sie setzen auf den falschen Mann, Herr Holzknecht.
14:54Grunewald ist mit dieser Firma nicht so verbunden, wie wir das sind.
14:58Und wenn es darauf ankommt, dann zählt für ihn nur sein eigener Vorteil.
15:02Sie werfen ihm vor, dass er versucht, den Kurs der Aktie nach oben zu treiben.
15:05Koste es, was es wolle?
15:06Genau das wird er tun, sobald er dazu die Chance hat.
15:09Gleichzeitig versuchen Sie aber, ohne Rücksicht auf Verluste, den Kurs der Aktie auf unter 8 Euro zu drücken.
15:15Ja, um ihn loszuwerden.
15:20Und die Firma?
15:23Die Leute, die hier arbeiten, die kleinen Aktionäre, die von uns erwarten, dass wir anständige Arbeit abliefern.
15:29Wo kommen die denn vor in Ihrem tollen Plan, Herr Althofer?
15:33Warum sollte ich Ihnen mehr vertrauen als Ihnen?
15:38Dafür sehen Sie beide sich mittlerweile viel zu ähnlich.
15:52Papa, was machst du denn hier?
15:57Hedda.
15:58Und?
16:00Sag mal, bist du blind?
16:03Sie unterhält sich mit einem unserer Mitarbeiter.
16:06Ja, ja.
16:06So kann man das auch nennen, ja.
16:09Papa, also wirklich so langsam nimmt deine Eifersucht psychopathische Züge an?
16:13Glaub mir, ich kenn mich da aus.
16:15Geh hin und rede mit ihr.
16:17Wenn Hedda erfährt, dass ich mir gewisse Gedanken über unsere Ehe mache, dann nutze sie das ganz heran egal aus.
16:26Brot mir ja jetzt schon mit dem Tanzkurs.
16:28Von unserem gesunden Speiseplan mal ganz abgesehen.
16:32Ja, weil sie weiß, dass sie im Moment alles mit ihr machen kann.
16:35Nein.
16:36Ich bin im Moment nicht in der Lage zu verhandeln.
16:39In den über 20 Jahren Ehe mit deiner Mutter ist mir das nie passiert.
16:43Sag mal, du hast doch Hedda nichts gesagt.
16:45Na, bin ich wahnsinnig.
16:47Was ihr zwei da treibt, da halte ich mich schön raus.
16:53Aber das gibt's doch gar nicht.
17:03August!
17:07Spionierst du mir, na?
17:08Na, Unsinn.
17:10Was machst du denn dann hier?
17:12Gehst du etwa heimlich in die Kantine?
17:15Als Mitglied des Aufsichtsrats habe ich ganz im Gegensatz zu dir einen Grund, hier zu sein.
17:22Also, ich kümmere mich um Sarah und Florian.
17:24Mhm.
17:25Und der junge Mann hilft dir dabei.
17:27Welcher?
17:32August!
17:33Bist du etwa eifersüchtig?
17:35Entschuldige mal.
17:37Hast du mich jemals eifersüchtig erlebt?
17:39Nein, nein, nein, nein, nein.
17:40Das hätte mich auch schwer gewundert.
17:42Puh!
17:53Vor vier Jahren hatten Sie die feindliche Übernahme meiner Firma geplant.
17:57Und jetzt sitzen Sie vor mir und bitten mich um einen Gefallen?
18:00Peter, ich biete Ihnen ein Geschäft an.
18:02Nennen Sie mir einen guten Grund, weshalb ich mit Ihnen Geschäfte machen sollte.
18:05Ich vertrete Althofer.
18:07Nicht Cape I, Trump.
18:09Namen ändern sich, aber Menschen bleiben gleich.
18:13Sobald der Vertrag unter Dach und Fach ist, ziehe ich mich aus dem Geschäft zurück.
18:16Ah, sehr gut.
18:19Die Leute dort wissen, was sie machen.
18:20Die brauchen meine Hilfe nicht.
18:26Peter, die ACF ist eine kleine, innovative Firma.
18:31Wenn es jemandem gelingt, aus ihrem Garn einen vernünftigen Stoff zu machen, dann der ACF.
18:36So viel kann ich versprechen.
18:40Der Kapitaleinsatz ist zu hoch.
18:42Es ist das Risiko nicht wert.
18:48Tja, da steht wahrscheinlich Nadias Tod zwischen uns.
18:51Ich habe sie geliebt.
18:54Das haben wir beide.
18:55Aber Sie haben sie nicht gekannt.
18:57Nicht so wie ich.
18:59Ich war mit ihr verheiratet.
19:01Und Sie wussten nie wirklich, was sie fühlte oder dachte.
19:05Ich weiß noch gut, wie Sie zum ersten Mal in mein Büro kamen.
19:09Sie wollte die Welt verändern, die Natur retten.
19:12Sie hatte sich um so viele Umweltprojekte bemüht.
19:15Aber Sie haben sich nur für den Profit interessiert.
19:19Ich bin nicht mehr bei Cape I, Trump.
19:22Das ist Vergangenheit.
19:24Und Nadias Tod?
19:26Gehört das auch der Vergangenheit an?
19:28Nadias Tod war ein tragischer Unfall.
19:29Ein Unfall?
19:31Ja.
19:31Sind Sie wirklich so naiv?
19:33Wer sollte ihr was tun?
19:34Sie war ein wunderbarer Mensch.
19:36Alle haben sie geliebt.
19:37Und das wissen Sie auch.
19:38Ihre Familie hasste sie.
19:40Niemand in meiner Familie würde einen Mord begehen.
19:45Geben Sie Althoff eine Chance.
19:47Sie werden es nicht bereuen.
20:04Mr. Grohne-Wolt.
20:15Die Quartalszahlen.
20:17Danke.
20:18Verstanden?
20:20Ja?
20:21Glauben Sie an Wunder?
20:24Das tun wir doch alle.
20:26Sie wissen ja, Glaube versetzt Berge.
20:41Frau Dr. Richter, bitte.
20:44Hallo Silke, ich bin's, Roland.
20:46Du, ich brauche deine Hilfe.
20:54Da kommt er.
20:56Meint ihr, der hat eine Freundin?
20:57Keine Sentimentalitäten.
20:59Der Mann wandert dank unserer Hilfe ins Kettchen.
21:01Aber vorher müssen wir herausfinden, was genau er vorhat.
21:05Katja?
21:06Ich?
21:07Bist du sicher?
21:08Katja ist naiv genug, damit er keinen Verdacht schöpft.
21:11Was soll ich denn sagen?
21:12Ja, was dir so einfällt.
21:13Das Geld schlief, Trudel.
21:14Ihr seht ja in der Nähe.
21:21Hi.
21:25So schnell sieht man die wieder.
21:26Ja, so groß ist die Firma ja nicht.
21:28Haben Sie schon alles gesehen?
21:29Ich war nur in der Weberei.
21:31Und jetzt?
21:32Bin ich auf der Suche nach einer Bleibe.
21:34Und was haben Sie da gemacht?
21:37Wo?
21:38In der Weberei.
21:41Können Sie schweigen?
21:42Ja, sicher.
21:46Ich auch.
21:48Kennen Sie die Damen?
21:50Ich?
21:51Nein.
21:51Ja.
21:52Ich gehe lieber.
21:54Tschüss.
21:54Ich auch.
22:02Und was hat er gesagt?
22:03Der ist es.
22:04Hat der was gemerkt?
22:06Ich hoffe nicht.
22:06Also hat er was gemerkt?
22:07Ich wusste es.
22:08Wenn er wirklich hier ist, um seine nächste Sabotage auszuspüren,
22:11dann, dann, dann...
22:13Immer mit der Ruhe.
22:14Erst observieren, dann reagieren.
22:25Mein Gott.
22:26Ich versuche schon die ganze Zeit, dich zu erreichen.
22:30Die Medicine Corporation beliefert der ACF ein Jahr lang exklusiv mit dem Garn.
22:35Wenn ihr es schafft, einen Stoff daraus herzustellen,
22:38habt ihr für ein weiteres Jahr das alleinige Vertriebsrecht.
22:41Und ihr seid saniert.
22:42Für immer und ewig.
22:44Stefan.
22:45Du hast recht.
22:48Es war ein Riesenfehler, einfach herzukommen, ohne was zu sagen.
22:52Ich hab' dir nicht vertraut.
22:54Ihr schafft es auch ohne mich.
22:56Und dein Land?
22:58Du wirst es verlieren.
23:00Noch ein Grund zu bleiben und zu kämpfen.
23:02Ich baue mit Bob irgendwo was Neues auf.
23:05Nur etwas kleiner.
23:06Ein Stückchen nach dem anderen.
23:10Stefan, ich...
23:14Wenn du es dir doch noch anders überlegst.
23:18Du wirst es nicht bereuen.
23:21Ich sag' dir Bescheid, sobald sie die Formalitäten für deinen Flug erledigt haben.
23:41Dankeschön.
23:42Bitte sehr.
23:43Danke.
23:46Was ist das denn?
23:51Birnensaft.
23:52Frag nicht.
23:57Also, August.
23:58Ich bin wirklich niemand, der gleich den Teufel an die Wand malt.
24:01Aber jetzt seid ihr als Aufsichtsrat gefragt.
24:05Was Stefan Grone wollte und Roland...
24:06Weißt du, dass Hedda mich betrügen könnte?
24:11Hast du mich das gerade eben wirklich gefragt?
24:12Sie verlässt morgens das Haus und kommt erst abends spät zurück.
24:18August, ich glaube nicht, dass ich da der richtige Gesprächspartner...
24:21Das ist für Unsinn.
24:22Wir kennen uns seit Ewigkeiten.
24:24Außer dir und Wilhelm wagt auch keiner hier mir die Wahrheit ins Gesicht zu sagen.
24:28Also, was ist...
24:29Ja oder nein?
24:31Ich weiß es nicht.
24:32Ehrlich.
24:35Hedda belügt mich.
24:38Da ist er.
24:40Ihr Liebhaber.
24:42Der?
24:43Seht doch nicht auch noch mit dem Finger auf ihn.
24:46Herr August.
24:48Der Mann ist glücklich verheiratet, hat zwei Kinder und hilft Hedda dabei, die Kindertagesstätte einzurichten.
24:54Das ist alles.
24:56Die was?
24:58Ja.
24:59War die Idee deiner Frau.
25:02Sie will den Kindergarten später auch selber leiten.
25:05Sie wollte dir das erzählen, wenn alles fertig ist, aber bevor du mir hier ein Herzkasper kriegst, sag ich es
25:09dir lieber gleich.
25:12Kindertagesstätte?
25:16Was machst du denn hier?
25:18Das ist ein altes Büro, aber auch viel größer.
25:20Tetzlaff ist nicht mehr da.
25:22Und ich bin lieber näher an der Produktion.
25:24Außerdem, das inspiriert mich, wenn Kruse durch die Näherei wandelt.
25:29Übrigens, Dankeschön.
25:31Wofür?
25:34Dass du zur Vernunft gekommen bist und die Seiten gewechselt hast.
25:39Wenn überhaupt, dann stehe ich auf meiner Seite.
25:42Ich lasse mich nicht mehr vereinnahmen.
25:44Weder von dir, noch von meinem Vater oder von Stefan.
25:48Ich versuche nur, dir zu helfen.
25:51Du hast in letzter Zeit sehr viel durchgemacht, Birgit.
25:53Und ich finde, du hast es verdient, fair behandelt zu werden.
25:57Hör auf damit, Roland.
25:59Wer geht's?
26:02Lena und Stefan Kronowold werden dir nicht mehr wehtun.
26:05Dafür werde ich sauber.
26:08Oh Gott, ich komme mir so dumm vor.
26:10Ich komme mir so dumm und ausgenutzt vor.
26:33Ich bin gleich zurück.
26:35Hey, komm mal.
26:37Was jetzt?
26:38Verstehe ich.
26:41Herr Kronowold?
26:43Frau Haferd?
26:44Ah, Sie kennen mich.
26:45Nein, ich kenne Ihr Gesicht von Ihren Fotos.
26:48Wir haben mal überlegt, ob Sie für uns modeln können.
26:51Ja, ich weiß.
26:53Lena hat mich schon eine Standfocke gehalten, aber
26:54wer zuerst kommt, der malt sie erst.
26:57Bei den 20-jährigen Hungerhaken, die heute so rumlaufen, ist es nicht so leicht, ein selbstsicheres
27:02und überzeugendes Model für unsere Mode zu finden.
27:05Das ist gut, dass wir uns mal kennenlernen.
27:07Waren Sie heute schon bei Lena?
27:09Ja.
27:11Ich habe ihr gesagt, dass sie zum Arzt gehen soll.
27:14Am Abend, bevor es passiert ist.
27:15Aber sie wollte unbedingt das Land sehen, das sie zusammen mit Bob gekauft haben.
27:19Kaufen wollte.
27:20Es wäre schade, wenn Ihre Pläne scheitern.
27:23Bob hat uns viel davon erzählt.
27:26Das kann er sehr gut.
27:27Aber es wäre trotzdem besser gewesen, wenn sie gleich ins Krankenhaus gefahren wäre.
27:32Ich weiß nicht.
27:34Wäre sie nie da draußen gewesen?
27:37Vielleicht hätte sie nie kapiert, was sie wirklich empfindet.
27:41Marjana!
27:42Ja, ich komme!
27:44Was wollen Sie damit sagen?
27:47Wenn Sie nicht selber merken, dass Lena sie wirklich liebt.
27:50Dann nützt es auch nichts, wenn ich es Ihnen sage.
28:10Lena, wir müssen uns gegen Roland durchsetzen.
28:13Die IGEDO abzusagen ist die völlig falsche Entscheidung.
28:15Ich habe schon den ganzen Tag versucht, Stefan Gronewold zu erreichen,
28:18aber der meldet sich nicht.
28:19Er will hinschmeißen, Wilfried.
28:21Was?
28:22Warum das denn?
28:23Na, wegen mir, meiner blöden Eifersucht.
28:26Ja, ja.
28:26Jetzt beruhige ich dich erst mal, Lena.
28:30Gib ihm Zeit.
28:31Dir auch.
28:33Im Moment stürzt einfach irrsinnig viel auf euch beide ein.
28:36Ich war dort, weißt du?
28:38Ich habe gesehen, was er mit Bob aufbauen wollte.
28:40Er könnte das alles retten, wenn er uns opfern würde.
28:44Aber das macht er nicht.
28:47Ich habe einfach zu lange gezweifelt.
28:50Und jetzt ist es wahrscheinlich zu spät.
28:53Was soll ich denn jetzt machen, Wilfried?
28:55Frag mich das nicht, Lena.
28:58Frag jeden anderen, aber nicht mich.
28:59Du bist mein bester Freund.
29:01Wen soll ich sonst fragen?
29:07Jedes Mal, wenn ich Römer an deiner Seite sah
29:11oder Chris Gellert,
29:14da habe ich gedacht,
29:16warum die?
29:18Verdammt nochmal, warum nicht ich?
29:22Du weißt doch, wie sehr ich dich mag.
29:24Aber...
29:25Aber bei Stefan.
29:30Da ist es was anderes.
29:32Warum?
29:35Weil er der Richtige für dich ist.
29:45Ich hätte nie gedacht,
29:46dass ich das irgendwann mal sagen werde.
29:50Ich hoffe, dass ich mich nicht mehr schrauben darf.
29:54Ich hoffe, dass ich mich nicht mehr schrauben darf.
29:57Ich hoffe, dass ich mich nicht mehr schrauben darf.
29:58Guten Tag.
30:14Na, warte.
30:33Birgit?
30:34Was willst du?
30:36Ich will mit dir über die Ohrfeige reden, die du mir verpasst hast.
30:38Die hast du dir verdient.
30:40Wenn du meinst. Aber wäre es nicht besser, wenn wir wieder vernünftig miteinander reden?
30:44Ja, vielleicht. Irgendwann mal.
30:49Wie geht's, Lena?
30:50Gut. Den Umständen entsprechend. Sie kommt bald zurück, sobald ich den Flug organisiert habe.
30:55Wir werden auf jeden Fall auf der IGEDO sein.
30:58Du hast mit Dr. Holzknecht telefoniert.
31:00Er hat mich vor zehn Minuten angerufen.
31:03Hör mal, Birgit. Du kannst ruhig mir die Schuld für alles geben, aber nicht Lena.
31:07Erinnerst du dich noch, was du mir mal gesagt hast?
31:09Dass ich mich nicht zu verstecken brauche vor Lena?
31:12Dass ich genauso was Besonderes bin wie sie?
31:14Ja.
31:15Ich hab dir geglaubt, Stefan.
31:18Ich dachte, dieser Albtraum wäre endlich vorbei und ich wäre wieder ich selbst.
31:23Du brauchst weder mich noch jemand anderen, um du selbst zu sein.
31:25Ach komm, du hast doch keine Ahnung, was ich durchgemacht hab.
31:28Nein, das weiß ich nicht.
31:30Also, dann komm mir nicht mit deinen neunmal klugen Sprüchen.
31:34Ich wollte einfach nur geliebt werden.
31:37Nach allem, was passiert ist, wollte ich einfach nur, dass mich jemand in den Arm nimmt, mich festhält.
31:44Und mich liebt.
31:46Und mich liebt.
31:47Ich weiß.
31:48Und wenn ich es könnte, man kann Liebe nicht erzwingen.
31:54Nicht von anderen und auch nicht von sich selbst.
31:57Ich müsste uns beide fortwährend belügen.
32:00Fahr zur Hölle.
32:12Na, das kann ja noch heiter werden, hm.
32:15Meinst du, der will mir was tun?
32:16Was denkst du?
32:18Solche Leute kennen hundert Möglichkeiten, Menschen umzubringen, ohne Spuren zu hinterlassen.
32:22Ach, was hab ich mich da wieder eingelassen?
32:24Katja!
32:25Ach, ich will noch nicht sterben, vor allem nicht, ohne Spuren zu hinterlassen.
32:27Das war nur ein Scherz. Beruhige dich, sowas gibt's nur im Krimi.
32:31Echtlich?
32:34Wo hast du das her?
32:35Alles eine Frage der Organisation.
32:42Und? Was macht er?
32:43Er telefoniert.
32:44Mit wem?
32:46Woher soll ich denn das wissen?
32:49Wahrscheinlich gibt er die neuesten Informationen durch.
32:51Äh, mit der Wohnung, oder wie auch immer du das nennen magst, da gibt's ein kleines Problem.
32:55Hey, Herr Wieland hat die Kiste verkauft.
32:58Dein Wohnmobil ist nicht mehr.
33:00Oder erzählt, dass er mich töten will, ohne Spuren.
33:07Klar, kann ich mir ein Hotel nehmen.
33:10Aber so wie du redest, klingt das nicht nach einer schnellen Rückkehr.
33:14Gut.
33:16Ich verlasse mich auf dich, Stefan.
33:18Und, was macht er jetzt?
33:19Er steht da.
33:21Sonst nichts?
33:23Wir müssen verhindern, dass er noch mehr Schaden anrichtet.
33:27Also, ich geh da nicht nur mal hin.
33:30Wir brauchen Verstärkung.
33:33Leo!
33:37So.
33:39Oh, das ist ja wunderbar.
33:42Sie sind ein Schatz, Anna.
33:45Ihre Frau lässt mich rauswerfen, wenn sie das sieht.
33:48Keine Angst.
33:49Ich stell sie sofort wieder ein.
33:51August.
33:53Ja, Heta.
33:54Komm, setz dich.
33:56Das ist doch wohl nicht dein Ernst.
33:58Na, und ob das mein Ernstes?
34:00Na gut, wenn du schon zu Abend isst, dann brauche ich ja nicht mehr zu kochen.
34:03Ein gedämpfter Rosenkohl muss heute Abend nicht mehr sein.
34:05Danke.
34:06Gut, dann kann ich ja ausgehen.
34:08Ja, aber selbstverständlich.
34:11Klaus wird mich begleiten.
34:13Ach, das scheint ein sehr netter Mann zu sein.
34:15Tag.
34:16Viel Spaß.
34:17Es wird spät.
34:18Das macht doch nichts.
34:19Sogar sehr spät.
34:22August, das kann dir doch wohl nicht egal sein, was ich mache.
34:25Aber Heta, wir müssen doch nicht mehr eifersüchtig sein.
34:30Aus dem Alter sind wir doch nur wirklich raus, oder?
34:33Möchtest du mal probieren?
34:34Wunderbare Schweinebrat.
34:35Also gut, dann müssen wir morgen früh, um sieben.
34:37Ja, oder um acht.
34:42Da kommt er.
34:44Ganz ruhig.
34:45Wir tun einfach so, als ob nichts wäre.
34:47Oh Mann, ich hab Schiss.
34:49Reiß dich zusammen.
34:50Wozu haben wir unseren Selbstverteidigungswerk schafft?
34:53Ja, ihr, ich hab dreimal geschwänzt.
34:55Wiedersehen.
34:56Ihr, liebe Freunde.
34:58Lass ihn bloß nicht los.
34:59Wer Altrufer schadet, schadet auch mir.
35:01Also, für wen arbeitest du?
35:03Ich bin ein Freund von Stefan Gronewald, was soll denn das?
35:05Er lügt.
35:07Letzte Chance.
35:08Das ist ein bisschen viel für einen Scherz.
35:09Leo, bist du verrückt?
35:11Lass sofort den Mann los.
35:12Kaum lieber aufs Klo, richtest du ein Chaos an.
35:14Das geht schon in Ordnung.
35:15Er ist der Spion bei Altrufer.
35:17Das sind ja alle verrückt, ich bin doch kein Spion.
35:19Sie können die Polizei rufen.
35:21Das ist Herr Canningham, ein alter Freund vom Chef.
35:24Das behauptet er, aber das stimmt doch nicht.
35:26Ich hab persönlich mit Herrn Gronewald geredet.
35:28Ich glaub mir noch kein Mensch, was hier los ist.
35:32Das tut mir leid.
35:34Ich hab nur auf Anweisung gehandelt.
35:38Was schaut ihr uns denn so an?
35:40Jeder kann sich doch mal ehren, oder?
35:46Du hast es angezählt.
36:00Dann wird das heute eine italienische Nacht.
36:05Abwarten.
36:10So.
36:21Auf ihr erstes Abendessen, das Sie von A bis Z allein gekocht haben.
36:26Wilfried.
36:29Anna.
36:40Das hat mir wirklich viel beigebracht.
36:42Vielen Dank.
36:43Das war mir ein Vergnügen.
36:48Das ist ein sehr spezieller Abend für mich.
36:52Wieso?
36:52Gibt es noch was anderes zu feiern?
36:54Außer deinen Kochkünsten?
36:56Ich hab mich heute von einer Illusion verabschiedet.
37:00Von der Illusion, dass eine unerreichbare Liebe
37:03irgendwann vielleicht mal doch erreichbar sein wird.
37:06Ist das positiv oder negativ?
37:12Anders.
37:13Es ist anders.
37:15Und dafür war es höchste Zeit.
37:19Guten Appetit.
37:21Danke.
37:23Danke.
37:24Danke.
37:33Ich hab noch Licht gesehen.
37:36Willst du auch ein Glas?
37:42Was dagegen?
37:43Nee, schon klar.
37:46Sag mal, wie hast du das gemeint?
37:51Was denn?
37:53Dass wir zwei ein gutes Team waren
37:54und es auch wieder werden können.
38:02Hast du das ernst gemeint,
38:03dass du mich nochmal heiraten würdest?
38:07Ja.
38:13Birgit, ich weiß nicht,
38:15ob das jetzt der richtige Augenblick ist.
38:18Genieß doch einfach den Augenblick.
38:42Er ist abgereist.
38:46Irgendwelche Nachrichten?
38:47Hm, nichts.
38:51Was ist mit seinem Handy?
38:53Ist abgeschaltet.
38:55Mailbox?
38:56Auch abgeschaltet.
38:59Dann möchte er wirklich von niemandem erreicht werden.
39:03Ich lieg hier im Bett rum und kann nichts machen.
39:05Er wird sich melden, da bin ich mir sicher.
39:08Wie viel Ablehnung hält ein Mensch eigentlich aus?
39:10Wenn man liebt,
39:12mehr als man denkt.
39:33Siebzehner.
39:33Siebzehner.
39:38Du kannst in Augsburg nicht alles hinwerfen, Stefan.
39:41Du hast selbst gesagt, dass ich mich entscheiden muss.
39:43Also tue ich's.
39:46Du steigst da aus,
39:47aber verkaufst deine Anteile nicht.
39:48Du weißt genau, dass das nicht geht.
39:51Dann hör endlich auf, so zu tun,
39:52als ginge es weiter wie bisher.
39:54Es ist vorbei, Stefan.
39:55Dann bauen wir irgendwo anders was Neues auf.
39:58Ja, sicher.
40:00Tut mir leid.
40:01Du hast getan, was du konntest.
40:03Der Kampf war von Anfang an hoffnungslos.
40:07Und wie geht's, Lena?
40:10Sie wird heute ausgeflogen.
40:12Ich geb's auf.
40:13Es war von Anfang an hoffnungslos.
40:15Das hast du doch selbst gesagt.
40:20Lass mal die Zange.
40:37August, was machst du denn hier?
40:41Ich muss ja wohl nicht erwähnen,
40:43dass mir den Engagement hier in aller Form missfällt.
40:47Nein, das musst du nicht.
40:48Aber wenn du glaubst, dass ich deshalb das Ganze hier...
40:50Ja, ja, ja.
40:51Ich akzeptiere es ja.
40:53Wenn es dich glücklich macht, bitte, tue es.
40:59August.
41:01Wo ist der Trick dabei?
41:03Keine Tricks.
41:04Kein doppelter Boden.
41:08Du warst also doch eifersüchtig.
41:10Und deshalb bist du jetzt so versöhnlich.
41:13Ach, August, gib's doch zu.
41:14Da haben wir beide unsere Ruhe.
41:17Du kannst ohne mich nicht leben.
41:20Ich sage auch den Tanzkurs ab.
41:26Also das ist Erpressung.
41:30Von Meier Bär, wo soll ich denn...
41:32Raus!
41:33Heute bleibt der Kindergarten geschlossen.
41:53Lena?
41:55Die bringen mich jetzt gleich zum Flughafen.
41:57Alles, was ihr tun müsst, ist dafür zu sorgen,
41:59dass der Kurs der Aktie über acht Euro liegt.
42:02Dann kann euch gar nichts passieren.
42:03Ich sorge dafür, ich regle alles andere mit Dr. Holzknecht.
42:06Bitte, Stefan, tu das nicht.
42:08Wirf doch nicht alles weg.
42:11Eine Minute noch, ja, bitte.
42:12Der Flieger wartet nicht.
42:14Viel Glück, Lena.
42:16Stefan, damals am Abend vor meiner Tür.
42:18Ich habe einen Fehler gemacht.
42:20Hallo?
42:24Ich liebe dich.
42:26Stefan?
42:27Ja, Herrgott, noch mal eine Minute.
42:29Sorry, wir müssen los.
42:33Scheiße.
42:34!
43:09Amen.