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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Wir sind doch alle interessiert daran, dass Sie so schnell wie möglich wieder gesund werden.
00:04Dass ich möglichst schnell verschwinde, natürlich.
00:22Was wollen Sie von mir?
00:23Ich will, dass Sie etwas für mich tun.
00:33Ich war am Anfang wohl sehr misstrauisch.
00:38Am Anfang?
00:39Gut, ich bin es noch.
00:42Und ich liebe dich dafür.
00:48Das ist verdammt viel Geld. Was muss ich denn dafür tun?
00:52Sie sollen eine Hochzeit verhindern.
00:55Um wen geht es denn diesmal?
00:56Es geht um meinen Ex-Mann. Er will Helena heiraten.
01:00Dazu wird es aber nicht kommen.
01:03Warum nicht?
01:05Weil Sie, Helena Bernstein, töten werden.
01:26Und ich will nicht mehr.
01:30Hey, who's gonna make it right?
01:36This could be the first day of my life.
01:46Bist du wohl ein Scherz?
01:48Über sowas scherze ich nicht.
01:49Ich soll Helena Bernstein töten. Wissen Sie eigentlich, was Sie da sagen?
01:53Ja, muss ich es denn nochmal sagen?
01:54Tun Sie es, bevor Sie Richard das Ja-Wort geben kann.
01:57Ich habe gedacht, Sie sind zurückgekommen, um einen Neuanfang zu machen.
02:00Den macht man doch am besten, indem man erstmal gründlich aufräumt.
02:05Tut mir leid.
02:07Was tut Ihnen leid?
02:08Das werden Sie alleine machen müssen.
02:09Sie lehnen ab?
02:11Ich bin kein Mörder, Frau Grafenberg.
02:13Ach, spielen Sie doch nicht den Moral, Apostel.
02:16Als es darum ging, Simon Becker die Hand zu brechen, da waren Sie doch auch nicht so zimperlich.
02:20Da ging es um Erpressung.
02:22Hier, geht's um Mord.
02:23Sie wollen Ihren Preis in die Höhe treiben.
02:27Ich will Ihr Geld nicht.
02:29Jemand anders bezahlt Sie.
02:30Ja, richtig.
02:31Wer ist es?
02:32Der Staat.
02:33Ich bin Polizist, schon vergessen.
02:35Und wenn Sie mir weiterhin solche kriminellen Angebote machen, dann werde ich Sie daran nochmal erinnern müssen.
02:41Natürlich.
02:42Nora bezahlt Sie, um weiterhin Luisa Maywald zu erpressen.
02:48Da irren Sie sich.
02:49Ich frage mich mal, woher Sie das Geld hat. Sie besitzt doch eigentlich gar nichts.
02:53Es ist nicht Nora.
02:54Da reden Sie sich was ein.
03:08Oh oh, das wird teuer.
03:11Hey, du hast gesagt, du kannst es dir leisten.
03:15Ja, also gut, wenn du nur eine Hochzeit im kleinen Rahmen willst, dann...
03:18Das habe ich nicht gesagt. Ich habe nur gesagt...
03:20Ja, ja, ich weiß, ich weiß, ich weiß die vielen Blumen. Aber ich liebe Blumen nun mal.
03:23Ja, ich weiß. Vor allen Dingen Sonnenblumen.
03:25Je größer, desto besser.
03:27Unfein, würde deine Mutter sagen.
03:28Ja, genau. Und deshalb waren Sie auf unserer ersten Hochzeit ja auch tabu.
03:32Dieses Mal bekommst du so viel Sonnenblumen, wie du willst.
03:34Ja.
03:36Ach, ich freue mich so auf unsere Hochzeit.
03:39Ich auch.
03:42Obwohl ich dachte, Annabelle wird alles daran setzen, sie zu verhindern.
03:46Fängst du schon wieder an.
03:48Ich verspreche dir, unser Hochzeitstag wird der schönste Tag in deinem Leben.
03:54Oh, na.
04:15Bist du nicht müde?
04:17Doch.
04:18Sehr sogar.
04:20Willst du dann nicht schlafen?
04:24Ich habe Angst, dass ich aufwache und feststelle, dass alles nur ein Traum war.
04:29Du brauchst keine Angst zu haben.
04:31Das ist die Realität.
04:34Die letzten Wochen waren ein Traum.
04:36Ein Albtraum.
04:38Aber das ist jetzt vorbei.
04:42Wirklich?
04:44Wirklich.
04:51Ich wünschte, wir könnten für immer hierbleiben.
04:55Leider ist das nicht mehr unser Hotel.
04:59Ich kann dir nicht schlecht fragen, ob er es uns noch einmal verkauft.
05:03Wir werden ein neues finden.
05:09Warum fangen wir nicht gleich damit an?
05:12Wir gehen nicht mehr zurück nach Volkenthal.
05:14Wir fahren einfach weiter, irgendwo hin.
05:16Wir werden einen Ort finden, an dem wir glücklich sein können.
05:23Ich fürchte, dass es jetzt ein Traum ist.
05:25Aber warum denn?
05:26Na, du hast es doch vorhin selbst gesagt.
05:28Annabelle Grafenberger presst dich.
05:29Und sie droht, dass mir etwas zustößt, wenn du wieder mit mir zusammenkommst.
05:32Sie hat keine Ahnung, dass du etwas weißt.
05:34Und sie muss es auch nicht erfahren.
05:35Doch, muss sie.
05:36Das heißt, du willst sie wirklich zur Rede stellen?
05:38Das ist die einzige Lösung.
05:52Sebastian!
05:55Hi.
05:56Ist dir nicht kalt?
05:58Doch.
06:05Und warum gehst du nicht nach Hause?
06:11Konrad hat mir alles erzählt.
06:13Ja, dann weißt du ja, warum ich nicht nach Hause kann.
06:16Sebastian, aber das ist doch Quatsch, hier in der Kälte rumzusitzen.
06:20Leg dich ins Bett, schlaf eine Nacht drüber und morgen,
06:23morgen sieht bestimmt alles schon wieder ganz anders aus.
06:26Zu Hause ist der letzte Ort, in dem ich in den Klarenkopf bekomme.
06:29Ich kann Mama und Tobias nicht zusammen ertragen.
06:32Na, zu Maike und Lissi kannst du aber auch nicht gehen.
06:35Hallo, ihr zwei.
06:37Konrad, ich wollte gerade zu dir.
06:39Du, hi Sebastian.
06:40Es wird leider nichts mit unserer Verabredung heute Abend.
06:43Ich muss die ganze Nacht arbeiten.
06:44Wieso?
06:45Ja, so ein paar Bäume, die der Sturm entwurzelt hat.
06:47Ach, und jetzt musst du den Wald aufräumen.
06:49Ich wusste, dass du mich verstehst.
06:51Na, nun warte doch mal.
06:52Kommst du zum Frühstück?
06:53Ja, zum Frühstück komme ich, klar, logisch.
06:55Hab ja Hunger.
06:57Tschüss.
06:58Ciao.
07:01Also, ich gehe dann auch mal.
07:05Alles klar.
07:07Du musst dich entscheiden, Maike oder Lissi.
07:11Ich weiß.
07:15Tschüss.
07:24Gut, mal angenommen, du gehst zu Annabelle und sagst ihr, dass du alles weißt.
07:28Was glaubst du, wird passieren?
07:30Sie wird erkennen, dass sie verloren hat.
07:31Die Erpressung hat keinen Sinn, wenn ich es weiß.
07:34Aber warum hat sie keinen Sinn?
07:35Es ist ganz einfach.
07:37Bis heute Morgen habe ich gedacht, dass du mich nicht mehr liebst.
07:40Jetzt weiß ich, dass du Henning geheiratet hast, um mich zu schützen.
07:43Das ist ein großer Liebesbeweis.
07:45Sie muss erkennen, dass sie uns nicht mehr auseinander bringen kann.
07:48Ach doch.
07:49Was ist mit Delbrück und seiner Truppe von Schlägern?
07:52Sie wird es nicht wagen, ihn noch einmal auf mich anzusetzen.
07:54Warum nicht?
07:54Weil ich sonst zur Polizei gehen werde.
07:56Delbrück ist die Polizei.
07:58Es wird doch wohl irgendwo in Falkenthal noch einen Polizisten geben, der nicht korrupt ist.
08:01Aber die Polizei wird uns nicht glauben.
08:02Die Erpressung ist doch absurd.
08:04Heiraten sie einen anderen Mann oder ihrem Verlobten stößt etwas zu.
08:07Da hast du allerdings recht.
08:09Außerdem haben wir keinerlei Beweise dafür.
08:12Aber wenn die Polizei von der Erpressung weiß,
08:14dann kann Annabelle nicht mehr so weitermachen wie bisher.
08:16Du unterschätzt sie.
08:18Glaubst du, ich habe nicht versucht, mich zu wehren?
08:21Delbrück hat mir jedes Mal gezeigt, wer hier am längeren Hebel sitzt.
08:24Diesmal sitzen wir am längeren Hebel.
08:27Ich bin froh, dass ich dich endlich wieder habe.
08:29Und ich werde es nicht zulassen, dass uns irgendetwas wieder trennen wird.
08:41Und ich wollte mit Sebastian ein Unternehmen auf die Beine stellen.
08:45Kaum zu fassen.
08:47Aber den Kurierdienst werdet ihr doch noch zusammen bestreiten, oder?
08:51Mit einem Typ, der zu feige ist, mir ins Gesicht zu sagen,
08:53dass er mit meiner besten Freundin schläft?
08:57Manchmal muss man berufliches und privates voneinander trennen.
09:01Ja.
09:02Genau das werde ich jetzt tun.
09:05Ich werde mich beruflich und privat von ihm trennen.
09:10Und Maike?
09:12Sie glaubt, dass sie in ihm verknallt ist.
09:16Weißt du, dass die beiden sind jetzt zusammen?
09:18Wo soll ich das denn wissen?
09:20Die Arme kann einem ja fast leid tun.
09:23Jetzt, wo ich weiß, dass er ihr gesagt hat,
09:25wir beide wären nicht mehr zusammen,
09:26sonst hätte sie sich nie auf ihn eingelassen.
09:30Glaubst du ihr?
09:32Ja.
09:35Sebastian würde das Herz brechen.
09:38Aber das geht mich ja Gott sei Dank alles nichts mehr an.
09:42Soll sie sich doch jetzt sein ewiges Geheule anhören.
09:46Jetzt bist du aber ein bisschen ungerecht.
09:49Immerhin ist sein Vater gestorben.
09:51Ach, das meine ich doch gar nicht.
09:53Es gab da so ein Zerwürfnis zwischen ihm und seiner Mutter und Tobias,
09:56weil die beiden sich mal geküsst haben.
09:58Und er hält ihr das immer noch vor.
10:01Das hat mich zum Schluss tierisch genervt.
10:04Ja, du bist natürlich sauer auf ihn,
10:05weil deine Verletzung noch so frisch ist.
10:07Ach, Quatsch, Verletzung.
10:08Ich bin wütend auf mich selber,
10:10weil ich so blöd war und weil er so ein Feigling ist.
10:14Wir hatten Spaß zusammen am Anfang.
10:16Jetzt ist es eben vorbei.
10:19Unsere Beziehung war sowieso nichts wert.
10:50Ich bin aus dem Zeitpunkt.
10:51Oh.
10:58Simon?
11:03Simon?
11:11Sau, du bist weg.
11:14Liebe Luisa, mach dir keine Sorgen.
11:17Ich weiß, was ich tue. Wir sehen uns bald tausend Küsse.
11:19Simon.
11:22Ich muss ihn davon abhalten, mit Annabelle zu sprechen.
11:25Was er vorhat, ist sinnlos und gefährlich.
11:28Sie wird leugnen, dass sie uns jemals erpresst hat
11:30und uns weiter mit ihrem Hass verfolgen.
11:33Wenn wir eine Chance haben wollen, dass die Polizei uns glaubt,
11:37dürfen wir jetzt nicht überstürzt handeln und Annabelle damit warnen.
12:04Leider mussten wir dann auch noch ein paar von den stehen gebliebenen Bäumen fällen,
12:07weil sich Umgestürze darin verfangen hatten.
12:10So.
12:11Oh, wer soll denn das alles essen?
12:14Du!
12:14Du hast doch die ganze Nacht gearbeitet.
12:17Aber ich muss nachher noch bei Elsa frühstücken.
12:19Die ist sauer, wenn ich nach Hause komme und keinen Hunger mehr habe.
12:22Keine Angst, du bekommst schon wieder Hunger.
12:25Kocht Elsa eigentlich gut?
12:27Mhm.
12:27Sehr gut.
12:29Komm doch mal vorbei und überzeug dich selbst davon.
12:32Wir haben dich schon hundertmal eingeladen.
12:33Ach, du weißt ja, ich habe immer so viel zu tun.
12:36Morgen zum Beispiel die Vorbereitung zum Hochzeitsessen
12:39für die Hochzeitsfeier von Herrn van Weyden und Frau Bernstein.
12:42Dann kommst du eben heute vorbei.
12:44Na, heute ging es aber nur mittags.
12:47Dann kommst du heute Mittag.
12:49Soll ich etwas mitbringen?
12:51Hast du wohl Angst, bei uns nicht satt zu werden?
12:56Ich muss mal los.
12:57Ja.
13:03Na gut.
13:05Tschüss.
13:06Tschüss.
13:08So.
13:10Wie viel Rosinen habe ich im Haus?
13:12200 Gramm.
13:15Dann werde ich einen Apfelkuchen für Elsa backen.
13:18Ich dachte, sie hat ein gutes Verhältnis zu ihrer Schwiegertochter in Spee.
13:22Das habe ich auch. Warum?
13:23Hat den ihr so nicht eine Essenseinladung ausgesprochen?
13:26Ja, deswegen kann ich doch etwas mitbringen.
13:28Ja, wenn sie ihrer zukünftigen Schwiegertochter suggerieren wollen,
13:32dass sie ihren Koch- und Backkünsten nicht trauen.
13:34ich weiß nicht mehr, was sie mitbringen.
14:07Nora von Weiden
14:08Habe ich mir doch gedacht, dass du es dir an meinem Schreibtisch gemütlich gemacht hast
14:12Bis heute Nachmittag bist du da verschwunden
14:15Ich dachte, ich bleibe noch hier, solange du dich noch schonen musst
14:18Im Gegenteil, ich bin gerade dabei, mir die Geschäftsunterlagen der letzten Woche anzusehen
14:23Du hattest einen Schlaganfall
14:25Haben dir die Ärzte nicht gesagt, dass du jede Aufregung vermeiden solltest?
14:27Das ist eine Porzellanmanufaktur
14:29Was sollte mich hier wohl aufregen?
14:31Oder gibt es etwas, das ich nicht weiß?
14:34Nein, nichts
14:36Ich habe die Firma ganz in deinem Sinne geführt
14:39Soweit ich mich informiert habe, hat Henning Reichenbach die Firma geführt
14:42Das Einzige, was du getan hast, ist die Harald-Becker-Stiftung zu gründen
14:46Was hat es damit auf sich?
14:48Die brauchen wir
14:49Aus Imagegründen
14:51Du weißt doch, diese hässlichen Gerüchte
14:54Dass die Manufaktur nicht rechtmäßig im Besitz der Beckerietformel ist
14:59Und da dachte ich mir
15:01Aber das ist doch ganz ratsam
15:02Unser Image-Armin nicht aufzupolieren
15:04Indem wir im Namen Harald Beckers junge Forscher in Schwellenländern unterstützen
15:08Genau
15:09Das ist gut, das gefällt mir
15:12Wirklich?
15:13Wenn es nur wahr wäre
15:15Wieso? Es ist doch wahr
15:16Spar dir deine Ausflüchte
15:18Ich habe mit Delbrück gesprochen
15:23Pass auf
15:23Es war seine Idee
15:25Ich kann nichts dafür
15:26Er hat herausgefunden, dass ich Luisa in deinem Namen erpresse
15:29Er wollte mich auffliegen lassen, wenn ich ihn nicht bezahle
15:32Also dafür hast du in Wirklichkeit meine Patientenverfügung gefälscht
15:36Um die Geschäfte in der Manufaktur zu übernehmen und diese Stiftung zu gründen
15:40Damit du unbemerkt Geld für Delbrück abzweigen kannst
15:44Ich habe dir vertraut, Nora
15:46Und du hast mich betrogen
15:47Und das alles nur wegen dieser obsessiven Liebe zu Simon Becker
15:51Ich bin enttäuscht von dir
16:06Hi
16:06Hi
16:08Eigentlich ist es doch ziemlich albern, nicht mehr miteinander zu reden, oder?
16:11Ja, finde ich auch
16:14Und? Was hast du jetzt vor?
16:16Ich weiß nicht
16:18Was ist mit dir?
16:20Ehrlich gesagt habe ich das Interesse an der Sache ziemlich verloren
16:23Das klang letztens aber noch ganz anders
16:26Ach ja, meine große Liebeserklärung
16:29Schön peinlich
16:31Von Liebe kann da wohl nicht die Rede sein
16:34Eher eine Affäre
16:36Sonst nichts
16:38Es wurde mir sowieso viel zu kompliziert
16:42Also sind wir noch befreundet?
16:43Klar
16:45Und wenn ich dir einen Tipp geben darf
16:48Lass die Finger von ihm
16:49Du hast was Besseres verdient
17:07Aua!
17:08Hoppla!
17:09Was machst du denn hier? Ich dachte, du bist mit Luisa im Hotel
17:11Ich fahre, sobald ich hier alles erledigt habe
17:13Und wo ist Luisa?
17:14Sie wartet auf mich
17:15Wo? Im Hotel?
17:16Ja, heller Gott noch mal, warum?
17:17Gut, gut
17:19Das kann dir wohl nicht schnell genug gehen
17:20Allerdings
17:21Ich wundere mich, dass du hier immer noch so herumtrödelst
17:23Spinnst du? Ich arbeite
17:25Du kannst sie da doch nicht die ganze Zeit so alleine lassen
17:28Kümmere dich mal ein bisschen um deine Frau
17:30Schließlich liebt sie immer noch Simon
17:32Keine Angst, das vergesse ich nicht
17:36Aber sie weiß selbst
17:37Dass sie ihn nicht mehr sehen darf
17:39Wenn sie ihn nicht gefährden will
17:40Man weiß nie, wie die Dinge sich entwickeln
17:43Kümmere dich lieber um deine Angelegenheiten
17:45Ja, aber das tue ich doch gerade
17:47Ein Glück, dass ich hier bald weg bin
17:50Da muss ich mir endlich nicht mehr anhören
17:52Wie du Simon mit deinen tausend Tricks dazu bringen willst, dich zu lieben
18:11Ich kann nicht mehr
18:12Aber du bist doch sonst immer wie ein Scheuendrescher
18:15Weiß auch nicht
18:16Du warst bei deiner Mutter
18:18Nein
18:20Ehrenwort
18:20Lügner
18:23Och Konrad, du schläfst ja gleich ein
18:26Ich bin nur am Genießen
18:28Komm, jetzt leg dich rüber ins Bett
18:30Sonst fällst du mir hier noch vom Stuhl
18:33Okay
18:36Sag mal, bist du heute nicht besonders empfänglich?
18:41Ja
18:42Aber das bin ich auch noch in ein paar Stunden
18:45Okay
18:47Wenn mich jemand sucht, ich bin im Bett
18:48Bett
18:53Oh, so ein Mist
18:54Was?
18:55Ich habe meine Mutter heute zum Essen eingeladen
18:57Oh, heute?
18:59Ja, sie war ja noch nie hier
19:01Ich weiß, ich finde es ja auch schön, dass deine Mutter kommt, aber
19:05Na, dann lass es uns jetzt durchziehen
19:06Komm
19:08Konrad, du gehst jetzt schlafen
19:11Nee, ich bin fit
19:12Dann kommt deine Mama
19:13Und wenn deine Mama wieder weg ist, dann...
19:18Ich freue mich drauf
19:42Luisa
19:43Ich denke, du bist abgereist
19:46Das bin ich ja eigentlich auch
19:47Ist was passiert?
19:49Nein, ich wollte nur mit Frau Grafenberg sprechen
19:52Achso
19:52Ja, ich habe Annabelle heute noch nicht gesehen, aber ich vermute, sie ist auf ihrem Zimmer
19:56Danke
19:58Luisa?
20:00Ich dachte, du bist im Hotel
20:03Ach, mir war so kalt
20:04Die Heizung ist ausgefallen im Hotel
20:07Die Zentrale Heizung?
20:08Ja
20:08Ja, habt ihr sie denn nicht überprüfen lassen, bevor ihr das Hotel gekauft habt?
20:12Eigentlich schon
20:13Vielleicht war ich auch einfach nur zu blöd, den richtigen Schalter zu finden
20:16Ja, und was hat jetzt Annabelle damit zu tun?
20:19Annabelle?
20:20Annabelle
20:22Ich wollte sie fragen, ob sie weiß, wo ihr Butler ist
20:24Herr Adam, er kennt doch das Hotel am besten
20:26Ja, warum hast du denn das nicht gleich gesagt?
20:28Herr Adam ist in der Küche
20:29Na, da hätte ich eigentlich auch selbst drauf kommen können
20:31Ja, Henning
20:32Ach, das muss ja schrecklich gewesen sein, heute Nacht
20:36Ganz allein da draußen und dann auch noch frieren
20:37Du, ich muss ganz dringend mit Herrn Adam sprechen
20:39Und du hast sicher auch noch eine Menge zu tun
20:41Ja
20:42Es ist alles in Ordnung, wir sprechen später, ja?
20:45Ja
20:50Wir liefern in zehn Minuten
20:51Schön, dass Sie sich für Beckers Boten entschieden haben
20:53Wiederhören
20:55Lissi, ich
20:58Gut, dass du da bist
20:59Wir haben drei Lieferungen, die sofort ausgeliefert werden müssen
21:02Dann arbeitest du wieder mit mir?
21:05Denkst du vielleicht, dass ich beruflich es nicht vom Privatem trennen kann?
21:11Dann verzeihst du mir also
21:13Wie bitte?
21:14Lissi, es tut mir wirklich leid
21:16Ich wollte dir nicht wehtun
21:17Du bedeutest mir sehr viel
21:19Sebastian, komm mal wieder runter
21:21Du tust ja gerade so, als wenn das zwischen uns die große Liebe gewesen wäre
21:25Wir hatten Spaß miteinander
21:26Und jetzt haben wir Arbeit
21:46Mistkerl
21:51Herr Adam
21:51Guten Tag Frau Maywald
21:53Können Sie mir sagen, wo Frau Grafenberg ist?
21:55Sie hat sich heute Morgen in die Manufaktur fahren lassen
21:57Gegen Mittag wollte sie zurück sein
21:59So lange kann ich nicht warten
22:02Ich weiß es nicht
22:03Ich hab's einfach nur aura
22:05Was machst du hier? Warum bist du nicht im Hotel?
22:06Die Heizung ist ausgefallen
22:08Die Zentralheizung?
22:09Ja, vielleicht hab ich sie auch nur falsch bedient
22:11Und deswegen kommst du zurück?
22:12Dann bestellt man sich einen Wartungsdienst
22:14Vielleicht kann ich Ihnen dabei hilflich sein
22:15Ich kenne mich mit dieser Heizung aus
22:17Das ist nicht nötig, Herr Adam
22:18Der Wartungsdienst ist schon bestellt
22:21Wo will Sie denn hin?
22:23Ich will mit Ihrer Frau Mutter sprechen
22:27Und was will Sie von ihr?
22:30Das vermag ich Ihnen nicht zu sagen
22:51Kein schönes Gefühl, wenn man nur eine Hand benutzen kann, nicht wahr?
22:54Herr Picker, schön Sie zu sehen
22:57Es ist mehr als meine Hand, die ich nicht mehr benutzen kann
23:01Nach allem, was Sie mir und meiner Familie angetan haben
23:03Kann ich nicht sagen, dass mir das leid tut
23:05Das erwarte ich auch gar nicht von Ihnen
23:08Was kann ich denn für Sie tun?
23:09Sie können Kommissar Delbrück zurückpfeifen
23:11Und sagen Sie ihm, dass die Erpressung vorbei ist
23:13Wie bitte?
23:14Spielen Sie kein Theater
23:15Ich weiß, dass Delbrücks Leute mir die Hand gebrochen haben
23:18Und ich weiß auch, dass er in Ihrem Auftrag gehandelt hat
23:23Ihr Lügendetektor schlägt an
23:25Das ist ein Blutdruckmessgerät
23:27Mehr ist ein Lügendetektor auch nicht
23:31Ich kann Ihren Sonja verstehen
23:33Ach, tatsächlich?
23:35Sie haben Ihren Vater verloren
23:37Ihre Verlobte hat sich von Ihnen getrennt
23:39Und einen anderen geheiratet
23:41Während Sie unschuldig im Gefängnis saßen
23:47Es tut mir wirklich sehr leid, was mit Ihrer Hand passiert ist
23:49Aber ich versichere Ihnen, ich habe nichts damit zu tun
23:53Ich glaube Ihnen kein Wort
23:57Ich habe Fehler, Fehler gemacht in der Vergangenheit
24:00Bitte
24:03Lassen Sie mich einen wenigstens wiedergutmachen
24:06Nur zu?
24:09Sie waren der beste Chefdesigner, den wir je hatten
24:12Ich hätte Sie niemals entlassen dürfen
24:16Bitte kommen Sie zurück
24:17In die Manufaktur
24:20Wie konnte ich nur glauben, dass ich mit Ihnen vernünftig reden könnte?
24:35Hallo
24:36Simon, da bist du ja
24:39Hast du mit ihr gesprochen?
24:40Ja
24:41Und was hat sie gesagt?
24:43Dass sie nicht weiß, wovon ich rede
24:45Hast du ihr gedroht, dass du zur Polizei gehst?
24:47Ja
24:47Und sie hielt es sogar noch für eine gute Idee
24:50Du hast es völlig recht
24:51Ich habe einen Fehler gemacht
24:52Jetzt weiß sie, dass ich es weiß
24:53Und es bringt uns überhaupt nichts
24:54Es bringt uns ab jetzt auch nichts, uns darüber zu ärgern
24:59Ich glaube, wir sollten besser nicht zusammengesehen werden
25:01Ich habe Henning erzählt, dass die Heizung ausgefallen ist im Hotel
25:03Das ist gut
25:07Ich gehe jetzt zum Gutshaus, ja?
25:09Ja
25:10Hallo
25:37Maja
25:38Was willst du hier?
25:42Ich habe eine Entscheidung getroffen
25:48Ich möchte mit ihr zusammen sein
25:55Was soll ich jetzt dazu sagen?
26:00Vielleicht, dass du mir noch eine Chance gibst?
26:10Kann es sein, dass
26:12Lissi gerade bei dir war und gesagt hat, dass sie dich nicht mehr will und du deswegen jetzt zu mir
26:16kommst?
26:18Nee, ich
26:21Ich musste mir erst klar werden
26:22Wen du willst
26:24Ich weiß schon
26:33Tut mir leid, aber die Entscheidung kommt ein bisschen zu spät
26:43Okay
26:45Okay
26:45Ich weiß schon
26:58Hoodie liebe sie
27:00Oh ver
27:02Ich gehe jetzt
27:12Aber du willst mir情況
27:20Darf ich Ihnen gleich den Tee servieren?
27:21Ja, gern.
27:24Und die hat alle Frau Becker gestaltet?
27:28Ja.
27:29Herr Becker hat mir gesagt, dass sie Floristin ist.
27:31Und eine sehr gute dazu.
27:34Findest du?
27:36Also ich finde die alle so schön. Ich kann mich gar nicht entscheiden.
27:39Ja, musst du doch nicht. Nimm sie doch alle.
27:41Wie geht das denn?
27:42Es ist deine Hochzeit, du entscheidest.
27:44Na gut, dann nehme ich alle drei.
27:46Ich habe dir ein Meer von Blumen versprochen, also bekommst du ein Meer von Blumen.
27:50Ich liebe dich.
27:52Ja?
27:57Naja, vielleicht ist das Mittlere doch am schönsten.
28:01Ja, ja, ja, gut, keine Sorge, ich entscheide mich. Also ich nehme alle drei.
28:05Nein, nein, nein, das ist es nicht. Es ist nur...
28:08Annabelle gefiel das Mittlere auch am besten.
28:09So?
28:12Ja.
28:13Na, dann brauchst du das Mittlere nicht bestellen.
28:18Ich liebe dich.
28:20Ich liebe dich.
28:47Ja.
28:49Hm.
29:00Hey.
29:16Machst du mal ein Cappuccino, bitte?
29:20Was das wohl zu bedeuten hatte?
29:23Das bedeutet, dass ich ein Idiot bin.
29:27Naja, Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.
29:33Danke.
29:44Darf ich kurz um eure Aufmerksamkeit bitten?
29:47Ich fasse mich kurz.
29:49Hier sitzen zwei Mädchen, die ich beide sehr gern habe.
29:52Ich habe mich lange Zeit nicht dafür entscheiden können, mit welcher der beiden ich zusammen sein will.
29:56Also habe ich beide im Glauben gelassen, dass jede für mich die Einzige ist.
30:01Das ist nicht witzig.
30:03Vor allem für die beiden war es das nicht.
30:06Ich habe mir natürlich eingeredet, dass ich niemanden verletzt habe.
30:09Aber die Wahrheit ist, ich war feige.
30:14Und ich schäme mich dafür.
30:16Das war's. Danke.
30:21Was war das denn jetzt?
30:24Jedenfalls das Ehrlichste, was ich in letzter Zeit von ihm gehört habe.
30:31Ja?
30:35Hi.
30:37Hallo, Nora.
30:39Wie geht es dir?
30:41Ich lese.
30:49Und interessant.
30:55Was willst du?
30:57Ich wollte mich nochmal wegen dieser Stiftungsgeschichte entschuldigen.
31:03Das ist alles?
31:05Hat Luisa schon mit dir geredet?
31:07Warum sollte ich?
31:08Ich denke, sie ist in ihrem Hotel.
31:10Nein, ist sie nicht.
31:12Und deswegen wollte ich auch mit dir sprechen.
31:16Verstehe.
31:17Es geht um sie und Simon Becker.
31:19Du hast Angst, dass die beiden wieder zusammenkommen.
31:22Jetzt, wo du Delbrück nicht mehr bezahlen kannst, um sie unter Druck zu setzen?
31:26Was wirst du tun, wenn sie dich auf die Erpressung anspricht?
31:30Ja, die Wahrheit sagen.
31:32Mir ist es egal, mit wem sie zusammen ist.
31:39Ich kann beweisen, dass du die Unterschrift unter dem Vertrag mit Harald Becker gefälscht hast.
31:43Und ich kann beweisen, dass du meine Geschäftsvollmacht gefälscht hast.
31:53Und wenn ich dir den Vertrag zurückgebe?
31:58Du willst mit mir handeln.
32:00Nein, ich will endlich mit dir Frieden schließen.
32:03Der Vertrag interessiert mich nicht mehr.
32:06Aber wenn du ihn hast, kann keiner dir mal was nachweisen.
32:11Bitte.
32:21Und aus der Manufaktur ziehe ich mich auch zurück.
32:23Ab sofort überlasse ich die Geschäfte wieder voll und ganz dir.
32:26Du brauchst nichts weiter tun.
32:28Es reicht, wenn Luisa am Glauben lässt, dass Simon immer noch in Gefahr ist, wenn sie mit ihm Kontakt hat.
32:33Armes Kind.
32:36Glaubst du wirklich, so kannst du einen Mann erobern?
32:38Tust du's?
32:43Ich überleg's mir.
32:46Ich werd's mir überlegen.
32:59Nun, nee.
33:01Hm, was riecht denn hier so lecker?
33:02Hör auf mit dem Quatsch, die Lage ist ernst.
33:06So, das sieht doch alles ganz gut aus.
33:08Koste mal bitte.
33:14Verstehe.
33:15So schlimm?
33:18Vielleicht kann man das ja noch umwürzen.
33:20Umwürzen?
33:20Die Kartoffeln sind zerkocht, der Braten ist trocken, das Gemüse kann man ohne Zähne essen.
33:25Deine Mutter ist eine Meisterkirchin und du hast ihr gesagt, dass ich schön koche.
33:28Das wird peinlich.
33:29Nee, ich ruf sie einfach an, sie soll später kommen.
33:31Fängst du nochmal von vorne an.
33:32Weißt du, wie lange das dir gedauert hat?
33:35Außerdem hast du doch gesagt, deine Mutter kann nur heute Mittag.
33:38Ach so, ja, das stimmt natürlich auch wieder.
33:42Ich hab komplett versagt.
33:44So schlimm war's noch nie.
33:47Elisabeth.
33:48Du, wie ich meine Mutter kenne, bringt sie sowieso was zu essen mit.
33:52Wir sagen einfach, wir hatten hier einen Stromausfall.
33:53Sie ist froh, dass sie was zu essen mitbringt.
33:55Und alles ist Friede, Freude, Eierkuchen.
33:58Ich liebe dich.
34:00Du musst allerdings noch schnell die Küche aufräumen.
34:04Tut es durchtrieben?
34:05Ja, ich hab auch meine dunklen Seiten.
34:30Sind schwer zu erreichen.
34:32Sind sie wahnsinnig, wenn man sie hier sieht.
34:35Ja, dann hab ich einfach noch ein paar Fragen zum Unfall von Frau Gravenberg, der zu ihrem Schlaganfall geführt hat.
34:40So, ich will mein Geld.
34:43Ich hab keinen Zugriff mehr auf das Geld.
34:47Wie?
34:48Sie haben doch gesagt, alle Probleme sind gelöst.
34:50Alle, bis auf meine Mutter.
34:52Sie hat mich durchschaut.
34:53Sie hat herausgefunden, was ich wirklich mit der Stiftung vorhabe.
34:56Und dann blieb mir nichts anderes übrig, als die Rollmütige zu spielen und mich komplett aus der Manufaktur zurückzuziehen.
35:02Verdammt!
35:03Es tut mir leid, ich kann leider nichts mehr für Sie tun.
35:06Das sehe ich anders.
35:08Sie schulden mir noch was.
35:09Ich hab meinen Teil des Deals erfüllt.
35:11Jetzt sind Sie dran.
35:14Ich will mein Geld.
35:15Woher soll ich das Geld denn nehmen?
35:17Ich bin nicht flüssig.
35:18Das alles hier gehört meinen Eltern.
35:21Dann geben Sie mir den Vertrag mit der gefälschten Unterschrift von Harald Becker.
35:24Ja, dafür wird sie mir ein Vermögen zahlen.
35:32Ja, was denn?
35:35Ich hab ihr den Vertrag zurückgegeben.
35:37Sie haben was?
35:38Seien Sie doch nicht so laut.
35:40Sind Sie denn komplett bescheuert?
35:42Sie kann doch den Vertrag nicht aus der Hand geben.
35:45Jetzt haben Sie gar nichts mehr.
35:46Doch, in Frieden mit meiner Mutter.
35:50Oh Gott, ich hab mich auf den Deal mit einer Schwachsinnigen eingelassen.
35:59Das ist ja auf die Minute.
36:01Ja, auf meine Mutter ist eben Verlass.
36:06Hallo Mutter.
36:07Hallo.
36:07Komm rein.
36:10Warte, ich nehm den Mantel ab.
36:11Moment, Moment.
36:13Eine Sekunde.
36:14Für die Köchin.
36:16Danke.
36:19Hast du heute gar nichts zu essen mit?
36:21Ich hab einen Apfelkuchen gebacken.
36:23Wusste ich's doch.
36:24Ja, aber dann hab ich's mir anders überlegt.
36:27Und hab ihn zu Hause gelassen.
36:29Naja, ich wollte nicht unhöflich sein.
36:30Ich dachte mir, ihr habt mich doch schließlich zum Essen eingeladen.
36:35Oder hab ich irgendetwas falsch verstanden?
36:38Nein.
36:40Nein.
36:42Nein.
37:00Herr Delbrück, das ist aber nett, dass Sie mich anrufen.
37:03Sparen Sie sich das.
37:05Sie haben gewonnen.
37:06Und das heißt?
37:08Ja, das heißt, ich mach's.
37:09Wunderbar.
37:10Ein Mann der raschen Entscheidungen.
37:11Ich will aber, das ist doppelt.
37:13Es geht hier immerhin um Mord.
37:15Wie viel hat Ihnen denn meine Tochter bezahlt?
37:19Also nichts.
37:20Gut.
37:21Ich gebe Ihnen die Hälfte.
37:23Was?
37:23Das war ein Scherz.
37:25Sie bekommen die vereinbarte Summe.
37:27Wenn alles zu meiner Zufriedenheit läuft, erhalten Sie einen Bonus.
37:30Sie sehen, ich bin ein wirklich guter Mensch geworden.
37:34Ach, ähm, vielleicht könnten Sie mir noch einen kleinen Gefallen tun.
37:38Ja, was denn noch?
37:40Statten Sie doch bitte Simon Becker in meinem Namen einen kleinen Besuch ab.
37:50Annabelle hat vor Simon alles abgestritten.
37:52Was heißt das?
37:54Ist sie nur vorsichtig und will sich selbst nicht belasten?
37:57Oder hasst sie mich so sehr, dass sie die Erpressung weiterführen will?
38:02Frau Maywald, Frau Grafenberg ist wieder im Hause.
38:06Wie bitte?
38:07Sie wollten da vorhin mit ihr sprechen.
38:09Ach ja, danke, aber das hat sich erledigt.
38:14Ich bewundere Ihre Disziplin.
38:17Es ist bestimmt nicht einfach, Frau Grafenberg in ihrem jetzigen Zustand versorgen zu müssen.
38:22Frau Grafenberg ist eben eine Herrschaft mit besonders hohen Ansprüchen.
38:25Aber leichter ist es durch Ihre Erkrankung nicht geworden, oder?
38:28Die Begegnung mit dem Tod verändert den Menschen.
38:32Wollen Sie damit sagen, Frau Grafenberg ist ein anderer Mensch geworden?
38:34Ich will damit sagen, dass meine Arbeit leichter geworden ist.
38:42Darf ich das nehmen?
38:43Ich habe es mir anders überlegt.
38:45Ich muss doch mit Frau Grafenberg sprechen.
38:46Bitte, das ist wichtig.
38:47Aber bitte achten Sie darauf, dass die Suppe nicht überschwappt.
38:51Das mag Frau Grafenberg gar nicht.
38:52Ich werde vorsichtig sein.
38:54Versprochen.
39:10Bitte seien Sie vorsichtig mit dem Tablett.
39:12Ich kann es nicht ausstehen, wenn die Suppe über den Tellerrand läuft.
39:17Ich muss mit Ihnen sprechen.
39:19Ach, das trifft sich gut.
39:21Ich habe Ihnen auch etwas zu sagen.
39:35Sie wollen damit sagen, dass Sie uns nicht mehr erpressen?
39:38Ja.
39:39Und ich möchte mich dafür bei Ihnen entschuldigen.
39:43Sie haben Sie mal in die Hand brechen lassen.
39:45Ich habe niemandem so einen Auftrag erteilt.
39:48Zu diesem Zeitpunkt lag ich auf der Intensivstation.
39:52Ein paar Wochen zwischen Leben und Tod verändern die Sicht auf die Dinge.
39:58Sie glauben mir nicht.
40:01Tut mir leid, Ihre Reue kommt mir einfach ein bisschen plötzlich.
40:04Ich gebe ihr zu.
40:05Ich habe Sie gehasst.
40:08Ohne Sie hätte mein Ex-Mann niemals erfahren, dass ich ihm seine Tochter Nora vorenthalten habe.
40:14Deswegen hat er sich von mir schalten lassen.
40:17Und dann haben Sie und Simon Becker auch noch behauptet, ich hätte den Lizenzvertrag mit seinem Vater gefälscht.
40:26Aber wir wissen doch beide, dass Sie genau das getan haben.
40:30Deshalb ist Simon in die Manufaktur eingebrochen, um die Fälschung zu beweisen.
40:35Sie sind schuld daran, dass er ins Gefängnis musste.
40:38Ich habe einiges gelernt im Krankenhaus.
40:42Hass ist der falsche Weg.
40:47Frau Merwald, ob Sie es mir glauben oder nicht,
40:52ich will Ihrem Glück nicht länger im Wege stehen.
40:56Heiraten Sie Simon Becker.
40:58Werden Sie glücklich mit ihm.
41:00Meinen Segen haben Sie.
41:08Was wollen Sie denn hier?
41:10Ich denke, wir haben was zu besprechen.
41:17So, wie haben Sie sich denn das traurige Ereignis vorgestellt?
41:21Es muss nach einem Unfall aussehen.
41:23Sie befindet sich gerade im Garten.
41:26Den Rest überlasse ich Ihrer Fantasie.
41:31Sie sind in der Nähe.
41:31Mach ich dich etwa auch nervös?
41:33Was soll ich denn machen? Sie darf von uns nichts wissen.
41:35Ich denke dabei nicht an mich.
41:36Du bist es, die von Annabelle Grafenberg gehasst wird.
41:39Wie weit willst du gehen, um mich zu beschützen?
41:41So weit, dass du mit Nora schläfst?
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