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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Lisa will sich unbedingt mit Simon treffen.
00:02Ja, und?
00:04Herumsitzen bringt uns ja hier nicht weiter. Wir müssen was tun.
00:08Solange wir nicht wissen, wo sich Simon Becker versteckt, können wir nichts anderes tun, als rumsitzen und gucken.
00:14Wer sagt denn, dass wir es nicht wissen?
00:18Sie wissen es, ja?
00:20Ich habe gerade eine Sofortfahndung nach Simon Becker rausgegeben.
00:23Jetzt ist die halbe Stadt hinter ihm her und hinter meinem Arsch auch.
00:38Luisa?
00:46Dann habe ich es mir doch gedacht.
00:48Vergessen Sie es!
00:50Dein Ausflug ist hiermit beendet.
01:11Dein Ausflug ist hiermit.
01:16Hey, who's gonna make it right?
01:23This could be the first day of my life.
01:33Wie haben Sie mich gefunden?
01:35Herr Becker, ich bin so enttäuscht. Ich bin so enttäuscht.
01:38Da gebe ich Ihnen ein einziges Mal unter Umgehung aller Vorschriften die Möglichkeit, Ihren Krankenvater zu besuchen.
01:44Was machen Sie?
01:46Sie hauen ab?
01:47Ich wollte nicht abhauen.
01:48Ich wollte mit Luisa sprechen, bevor ich wieder zurück ins Gefängnis gehe.
01:52Ja, das kann jeder sagen. Die Tatsache ist doch, Sie haben sich hier versteckt.
01:55Weil Sie mich sonst sofort wieder zurück ins Gefängnis gebracht hätten.
01:58Ich muss wissen, was mit Luisa los ist. Sie will auf einmal einen anderen heiraten.
02:02Ja, es soll vorkommen.
02:04Aber es ist noch lange kein Grund, einfach abzuhauen.
02:07Im Übrigen, Beileid wegen Ihrem Vater.
02:11Das kam nicht überraschend.
02:13Ich bin so enttäuscht.
02:15Ich bin so enttäuscht, Herr Becker.
02:16Aber das passiert mir nicht nochmal, sage ich Ihnen.
02:18Da können Sie Gift draufnehmen und jetzt kommen Sie bitte.
02:20Kann mir nicht noch zehn Minuten bleiben?
02:21Ich warte auf Luisa. Sie müsste jeden Augenblick hier sein.
02:25Nee, definitiv nicht.
02:26Für Sie riskiere ich nicht noch einmal Kopf und Kragen und schon gar nicht für Ihre heimtückische Frau.
02:31Heimtückisch? Wie meinen Sie das?
02:33Vergessen Sie es. Kommen Sie.
02:35Sagen Sie mal, woher wissen Sie eigentlich, dass ich hier bin?
02:37Man hat sie gesehen.
02:39Wer? Luisa?
02:40Ist egal. Kommen Sie.
03:05Ich habe es von Simon am Telefon erfahren.
03:10Mein Beileid.
03:13Danke.
03:18Da denkt man die ganze Zeit darüber nach, wie es wäre, wenn und wenn es dann soweit ist.
03:28Ja.
03:33Wer wird sich denn um die Beerdigung kümmern?
03:36Ich weiß es nicht. Ich habe mir noch gar keine Gedanken darüber gemacht.
03:42Das Beste wird sein, wenn Tobias und ich das übernehmen.
03:50Das wäre sehr nett von euch.
03:55Du solltest nicht hier so allein rumsitzen.
03:59Du solltest unter vertrauten Menschen sein.
04:03Harald war der vertrauteste Mensch, den ich hatte.
04:06Und deine Söhne und Tobias?
04:09Sebastian will mich nicht mehr um sich haben.
04:11Er macht Tobias und mich für den Tod seines Vaters verantwortlich.
04:15Ach, das ist doch Unsinn.
04:19Wenn wir uns nicht geküsst hätten, dann wäre das alles nicht passiert.
04:23So darfst du gar nicht anfangen zu denken.
04:25Ohne den Kuss hätte Annabelle von Weiden uns nicht erpressen können.
04:31Dann wäre Harald in der Nacht nicht ins Gutshaus gegangen und anschließend Luisa vors Auto gelaufen.
04:38Du wirst dich mit Sebastian wieder vertragen.
04:42Du und Tobias, ihr braucht kein schlechtes Gewissen zu haben.
04:45Und warum habe ich es trotzdem?
04:57Hoffentlich irre ich mich nicht.
04:59Vielleicht war die Flasche gar kein Zeichen.
05:02Aber das kann nicht sein.
05:03Wer stellt schon eine Flaschenpost mit einem leeren Zettel vor die Tür?
05:07Simon muss auf dem Hausboot sein.
05:11Wie gern würde ich ihm alles erklären.
05:12Dass Kommissar Delbruck korrupt ist und mich im Auftrag von Annabelle erpresst.
05:16Dass ich ihn deshalb nicht sehen durfte.
05:18Dass ich Henning heiraten sollte, weil ihm Delbruck sonst seine Schläge auf den Hals hetzt.
05:22Aber es geht nicht.
05:24Es ist zu gefährlich.
05:25Simon muss fliehen.
05:27Nur so hat er eine Chance, Delbrucks Macht zu entkommen.
05:36Bitte nicht.
05:50Marianne, ich dachte, du schläfst.
05:53Ich kann nicht schlafen.
05:54Vielleicht wäre es besser, du nimmst deine Tablette.
05:58Nein.
06:01Du solltest ein bisschen schlafen.
06:03Die nächsten Tage werden anstrengend.
06:09Hast du schon Konstanz angerufen?
06:13Nach Argentinien sind es vier Stunden Zeitunterschied.
06:16Soll ich sie aus dem Schlaf holen?
06:19Nein.
06:20Natürlich nicht.
06:27Wo Simon jetzt wohl gerade ist.
06:29Er wollte sich der Polizei stellen, nachdem er mit Luise gesprochen hat.
06:33Warum ruft er denn nicht an?
06:35Oder meinst du, dass er...
06:36Tobias, ich kann jetzt nicht reden.
06:39Lass es.
06:42Du musst doch nicht hier sitzen.
06:44Ich...
06:45Ich komme schon klar.
06:47Es geht mir gut.
06:50Schlaf schön.
06:51Ja, du auch.
06:59Tobias?
06:59Ja?
07:00Das Licht.
07:02Ah ja.
07:15Ich kann einfach nicht glauben, dass Luisa mich verraten hat.
07:18Ich habe nicht gesagt, dass sie es war.
07:20Wer war es denn dann?
07:22Aus ihr wusste niemand, wo ich bin.
07:24Herr Becker, Sie haben im Moment wirklich andere Probleme als Ihre untreue Verlobte.
07:27Oder denken Sie vielleicht, Ihr Fluchtversuch, der bleibt ohne Konsequenzen?
07:30Na, schlimmer als jetzt, kann es ja wohl kaum noch kommen.
07:33Das sehe ich anders.
07:36Glauben Sie, das hat Auswirkungen auf meinen Prozess?
07:38Das hat auf jeden Fall Auswirkungen auf Ihre Untersuchungshaft.
07:40An Ihrer Stelle rate ich Ihnen, sprechen Sie mit Frau Novart.
07:44Moment.
07:48Schlaf, ja?
07:53Ja.
07:54Gut, ich werde da sein.
07:57So.
07:59Was habe ich mir gedacht?
08:00Es gibt Ärger wegen Ihrem Fluchtversuch.
08:04Es tut mir leid.
08:05Ich bin zu spät dafür.
08:08Können Sie bitte noch mal dafür sorgen, dass ich mit meiner Mutter sprechen kann?
08:11Sie steht noch unter Schock.
08:13Nein.
08:14Kommen Sie, meine Mutter braucht mich jetzt.
08:17Mein Vater ist gerade gestorben.
08:19Vergessen Sie es.
08:20Was soll das?
08:21Wollen Sie mich bestrafen?
08:23Sie gehen mir auf die Nervenbäcker.
08:26Mit Ihnen bin ich fertig.
08:27Verlangen Sie einfach nie wieder was von mir.
08:52Guten Abend, Luisa.
08:53Guten Abend.
08:56Ist was passiert?
08:57Es geht um Simon.
08:59Ich wollte ihm sagen, dass er flüchten muss, aber Delbrück hat ihn erwischt.
09:02Erwischt wo?
09:03Er hat mir ein Zeichen gegeben.
09:04Verschlüsselt.
09:05Ich wusste, dass er auf dem Hausboot auf mich wartet, aber ich war zu spät.
09:08Ich habe gesehen, wie die Polizei ihn mitgenommen hat.
09:11Hat dich Delbrück gesehen?
09:12Nein.
09:12Aber ich verstehe einfach nicht, wie er von dem Versteck erfahren hat.
09:15Hast du jemandem von Simons Nachricht erzählt?
09:17Nein.
09:19Also Eva.
09:20Aber für die lege ich meine Hand ins Feuer.
09:22Das glaube ich auch nicht, dass Eva dich verraten würde.
09:24Ich habe solche Angst um Simon.
09:26Ich weiß, wie skrupellos Delbrück sein kann.
09:28Simon lässt sich nicht einschüchtern.
09:30Hoffentlich wird er für seinen Fluchtversuch nicht bestraft.
09:53Wir haben ein Problem.
09:55Wieso?
09:56Sie haben Simon noch wieder eingefangen durch meine Hilfe.
09:59Aber zu spät.
10:02Mein Chef hat von der Sache Wind bekommen.
10:04Was?
10:06Wie, und was bedeutet das?
10:09Vielleicht nichts.
10:10Vielleicht aber auch, dass mir der Fall entzogen wird.
10:14Wir müssen uns beeilen.
10:15Ich will jetzt Geld sehen.
10:18Dann hätten Sie Luisas Hochzeit nicht sprengen dürfen.
10:21Unser Deal lautet, Sie behalten Simon so lange im Knast, bis aus meiner Schwester Frau Reichenbach
10:25geworden ist.
10:26Kann aber sein, dass ich ihn dann nicht mehr rauskriege.
10:28Wie meinen Sie das?
10:30Wir müssen uns beeilen.
10:31Sie besorgen Geld und ich übe weiter Druck auf Ihre Schwester aus, dass Sie endlich
10:35diesen Reichenbach heiratet.
10:37Ich weiß nicht, wie Sie sich das vorstellen.
10:41Dann gebrauche ich nicht einen Kaffee schwarz ohne allem.
10:44Ich komme in das Vermögen meiner Mutter nicht ran.
10:47Schon gar nicht, solange sie im Krankenhaus vor sich hin dämmerkt.
10:50Das ist mir einfach mal egal.
10:52Besorgen Sie endlich Geld, sonst mache ich keinen Finger mehr krumm.
10:57Vielleicht brauche ich Sie ja auch gar nicht.
10:59Wenn Sie meine Mutter von Ihrer Verletzung wieder erholt hat, dann kann Sie ja Ihre Aussage
11:02gegen Simon zurücknehmen.
11:04Dann kommt der Uni Ihre Hilfe frei.
11:06Kann aber sein, dass Sie Sie von Ihrer Verletzung gar nicht mehr erholt.
11:08Und Sie brauchen aber jemanden, der den Prozess gegen Ihren lieben Simon Becker im Sande
11:12verlaufen lässt, sonst kann er sich nämlich auf mindestens zehn Jahre Gefängnis einstellen.
11:19Danke.
11:22Wie wollen Sie es denn überhaupt anstellen, Simon vor dem Gefängnis zu bewahren?
11:28Ich werde in die Ermittlung Fehler einbauen.
11:32Diese Fehler werden während der Gerichtsverhandlung auffliegen.
11:35Und wenn es Verfahrensfehler gibt, dann kann Herr Becker nicht rechtskräftig verurteilt werden.
11:40Aber dafür muss ich für den Fall verantwortlich sein.
11:43Es kann sein, dass ich bald gar keine Möglichkeit mehr habe, was für Ihren lieben Simon Becker zu tun.
11:46Also, wir müssen uns beeilen.
11:47Ja, gut.
11:49Dann rufen Sie Luise an.
11:51Jetzt!
11:53Die Hochzeit muss so schnell wie möglich über die Bühne gehen.
11:56Dann holen Sie Simon aus der Urhaft und dann bekommen Sie Ihr verdammtes Geld.
12:04Hab ich Simon ausgeliefert, ohne dass ich es wollte?
12:09Vielleicht ist Delbrück mir gefolgt.
12:11Vielleicht hat er geahnt, dass ich zum Hausboot unterwegs war.
12:15Hoffentlich lässt Delbrück seine Wut nicht an Simon aus.
12:26Herr Delbrück, was wollen Sie?
12:28Ich wollte Sie nur informieren, dass ich Ihren Verlobten gefunden habe.
12:32Er hatte sich auf einem Hausboot versteckt.
12:34Lassen Sie ihn in Ruhe.
12:36Das kann ich nicht.
12:37Ich bearbeite den Fall.
12:38Sie wissen ganz genau, was ich meine.
12:41Lassen Sie im Gefängnis die Finger von ihm.
12:43Keine Prügel und keine Glasscherben im Essen.
12:46Keine Ahnung, wovon Sie sprechen.
12:48Wie war Ihre Hochzeit?
12:49Das müssten Sie doch selbst am besten wissen.
12:51Sie haben sie unterbrochen.
12:53Soll das etwa heißen, Sie haben die Zeremonie danach nicht mehr beendet?
12:57Was blieb uns anderes übrig?
12:59Oh, das war unklug von Ihnen.
13:01Unser Deal gilt noch.
13:03Wenn Sie wollen, dass Ihr Verlobter im Gefängnis...
13:05Schon gut.
13:05Ich werde mich drum kümmern.
13:07Schön.
13:07Dann haben wir uns ja verstanden.
13:11Hat Simons Fluchtversuch irgendwelche Auswirkungen?
13:14Geben Sie Reichenbach endlich das Ja-Wort.
13:16Dann bringe ich Simon das schon raus.
13:23Es hat sich nichts geändert.
13:26Es ist alles wie vorher.
13:33Danke.
13:35Ach, Sie sind's.
13:37Sie haben wohl jemand anderen erwartet.
13:39Meine Mutter, mein Bruder, irgendjemanden aus meiner Familie.
13:45Es tut mir leid, dass Ihr Vater gestorben ist.
13:48Aber dass Sie geflüchtet sind, war sehr dumm von Ihnen.
13:52Ich bin nicht geflüchtet, ich wollte mit Luisa sprechen.
13:55Juristisch macht das aber keinen Unterschied.
13:58Können Sie meiner Mutter bitte sagen, dass sie mich besuchen soll?
14:02Ich fürchte, dass sie mit dem Tod meines Vaters nicht fertig wird.
14:05Das geht leider nicht.
14:06Der Staatsanwalt hat eine Kontaktsperre angeordnet.
14:08Aber ich werde doch noch mit meiner Familie sprechen können.
14:10Wir haben einen Trauerfall.
14:11Das haben Sie sich selbst zuzuschreiben.
14:14Meine Verlobte will jemand anderen heiraten.
14:16Was hätten Sie denn an meiner Stelle getan?
14:17Das weiß ich nicht.
14:19Aber Sie haben mein Vertrauen missbraucht.
14:21Ich habe Kommissar Delbrück gebeten, dass er es Ihnen irgendwie ermöglicht, Ihren Vater
14:25noch einmal zu sehen, bevor er stirbt.
14:27Wissen Sie eigentlich, was Kommissar Delbrück für Sie riskiert?
14:29Kommissar Delbrück ist mir völlig egal.
14:31Aber mir nicht.
14:32Er war der Partner meines Bruders und ich vertraue ihm.
14:35Abgesehen davon, haben Sie sich mal überlegt, was das für Ihren Prozess bedeutet?
14:40Was hat das denn mit dem Prozess zu tun?
14:42Mir wird vorgeworfen, dass ich in der Manufaktur eingebrochen bin.
14:45Und das streite ich auch nicht ab.
14:47Aber Annabelle van Weiden habe ich nicht verletzt.
14:49Es steht Aussage gegen Aussage.
14:52Ihre Glaubwürdigkeit ist seit diesem Fluchtversuch stark beeinträchtigt.
14:55Und Annabelle van Weiden, ihr beklagenswertes Opfer, liegt aussageunfähig im Krankenhaus.
15:23Sie wird sich erholen.
15:35Meine Mutter ist zäh.
15:36Aber eine Hirnblutung ist unberechenbar.
15:39Ich will mich darauf nicht verlassen.
15:40Das werden Sie mal müssen.
15:42Nein.
15:43Ich will Geld.
15:44Sonst steige ich aus.
15:46Sie können nicht aussteigen.
15:47Simon ist noch im Gefängnis.
15:48Sie sind der Einzige, der ihn da rausholen kann.
15:51Oder Ihre Mutter, wenn sie sich wieder erholt.
15:54Siehen Sie?
15:55Glauben ja selber nicht mehr dran.
15:57Sie ist vollkommen verrückt geworden.
15:58Denken Sie, ich mache das hier alles zum Spaß?
16:00Ich habe Beweise gefälscht, damit Simon Becker in Untersuchungshaft bleibt.
16:03Ich habe ihn verprügeln lassen, damit Ihre Schwester endlich diesen Reichenbach heiratet.
16:08Mein Gott, ich riskiere doch verdammt viel.
16:10Und ich etwa nicht?
16:12Okay, es reicht.
16:13Steig los.
16:15Wie soll ich denn an das Geld aus der Manufaktur rankommen?
16:18Ich bin die Erbin, aber nicht die Geschäftsführerin.
16:23Besorgen Sie sich eine Vollmacht?
16:25Unterschrieben von Ihrer Mutter?
16:26Meine Mutter ist gar nicht in der Lage zu unterschreiben.
16:28Oder soll ich die Unterschaft fälschen?
16:31Cleveres Mädchen.
16:51Willst du das wirklich noch auskriegen?
16:53Wir haben nichts Besseres vor.
16:56Wie erst, wenn du nach Hause gehst?
16:57Ist es nicht gut, dass deine Mutter allein ist?
16:59Wieso alleine?
17:02Sie hat doch Tobias.
17:09Na, wenn man vom Teufel spricht.
17:15Ja.
17:17Zum Mist.
17:20Weiß ich nicht.
17:22Weiß ich nicht, ist mir egal.
17:23Tschüss.
17:27Was ist?
17:28Was ist?
17:31Die Polizei hat meinen Bruder im Hausboot gefunden.
17:51Was ist nicht?
17:53Was ist denn, was wir geschenkt haben?
18:16Was sagt's denn?
18:20Nora, hier bist du!
18:23Ist was passiert?
18:24Simon ist wieder im Gefängnis.
18:26Delbrück hat ihn ab zu dem Hausboot erwischt.
18:27Nein.
18:29Ja, ich wusste, dass er dort ist. Er hat mir eine Nachricht geschickt.
18:31Aber ich war zu spät. Sie hatten ihn schon verhaftet.
18:34Vielleicht ist es auch besser so. Flucht wäre auch keine Lösung gewesen.
18:37Aber weißt du was, ich frage mich die ganze Zeit,
18:39woher wusste Delbrück, dass Simon auf dem Hausboot war?
18:42Vielleicht ist er dir gefolgt.
18:43Das habe ich mir auch erst gedacht. Aber er war vor mir da.
18:47Dann muss er irgendwie rausgefunden haben, dass das Hausboot euer Treffpunkt war.
18:52Ja.
18:53Vielleicht.
18:54Ich habe dir immer gesagt, dass du dich mit Simon nicht treffen sollst.
18:57Seine Situation im Gefängnis dürfte jetzt nicht einfacher werden.
19:01Delbrück hat mich auch schon angerufen.
19:03Und?
19:04Es bleibt alles beim Alten.
19:06Ich muss nach wie vor Henning heiraten.
19:08Und machst du's?
19:09Na ja, was bleibt mir anderes übrig?
19:11Ich hoffe nur Henning sagt noch ja.
19:13Wir hätten ja die Papiere noch nicht unterschrieben.
19:16Weißt du, Henning könnte nein sagen?
19:19Nach dem ganzen Hin und Her.
19:21Also ich könnte es ihm nicht verdenken.
19:26Danke, dass ich bei dir schlafen darf.
19:28Kein Problem.
19:30Machst du noch was zu trinken?
19:32Ja, klar.
19:41Hier.
19:42Nee, ich dachte eigentlich...
19:43Ich weiß schon, was du dachtest.
19:44Nimm.
19:45Morgen bist du mir dankbar.
19:48Ich bin so froh, dass ich jetzt nicht zu Hause sein muss.
19:50Das hast du schon gesagt.
19:55Wie lange willst du das jetzt noch durchziehen?
19:59Was?
20:00Die Bestrafung deiner Mutter.
20:04Darum geht's doch gar nicht.
20:05Ich kann die zwei jetzt einfach nur nicht sehen, sie und Tobias.
20:08Du glaubst nach wie vor, dass die beiden was miteinander haben.
20:10Und machst ihr deshalb das Leben schwer.
20:12Findest du nicht, dass sie schon genug Sorgen hat?
20:17Mein Gott, Sebastian, es war doch nur ein Kuss.
20:19Das verstehst du nicht.
20:22Eins verstehe ich ganz gut.
20:25Deine Mutter trauert genau wie du.
20:28Sie hat den Menschen verloren, mit dem sie fast ihr ganzes Leben verbracht hat.
20:31Sie hat mit ihm drei Kinder großgezogen,
20:33ist mit ihm nach Falkenthal gekommen, als es ihm beruflich nicht gut ging.
20:37Sie war immer an seiner Seite.
20:39Also erzähl mir bitte nicht, dass sie deinen Vater nicht geliebt hat.
20:45Und dich liebt sie auch.
20:47Ja, ja, schon.
20:48Nicht Tobias.
20:49Ja, ich geh morgen bei ihr vorbei.
20:51Das hört sich ja schon viel besser an.
21:04Ja.
21:09Hey.
21:10Hallo.
21:15Der schönste Tag im Leben sieht anders aus, was?
21:21Machst du dir noch immer Sorgen um Simon?
21:23Zu Recht.
21:25Delbrück hat mich angerufen.
21:26Und was will er?
21:28Er will immer noch, dass wir heiraten.
21:31Er ist sauer, dass Simon versucht hat zu fliehen.
21:35Was willst du jetzt tun?
21:40Was willst du jetzt tun?
21:41Was willst du tun?
21:45Mir deine Liebe vorzuspielen, damit ich dich heirate, hat mich sehr verletzt.
21:50Aber dann hast du dich entschieden, ehrlich mit mir zu sein.
21:54Und ich habe mich entschieden, dir zu helfen.
21:59Ich werde morgen den Stand des Beamten anrufen, damit wir die Papiere unterzeichnen können.
22:06Danke, Henning.
22:08Das werde ich dir nicht vergessen.
22:14Du siehst müde aus.
22:18Wundert dich das?
22:21Mein Verlobter wird bedroht und ich kann ihm nur helfen, indem ich ihn belüge.
22:28Sein Vater ist gestorben.
22:30Und ich kann ihn nicht trösten.
22:34Dabei bin ich schuld an dem Unfall.
22:36Das war ein Unfall. Du kannst nichts dafür.
22:45Warst du schon bei den Beckersohn?
22:48Nein.
22:51Aber ich wollte morgen zu ihm gehen, den mein Beileid aussprechen.
22:55Kein leichter Gang?
22:58Nein.
23:01Ich will einfach, dass Sie wissen, wie leid mir das tut.
23:19Das ist der Anrufbeantworter von Constanze Becker.
23:22Das ist der Anrufbeantworter von Constanze Becker.
23:29Hinterlassen Sie eine Nachricht hinter dem Ton.
23:31Die Anrufbeantworter von Constanze Becker.
23:36Das ist der Anrufbeantworter von Constanze Becker.
23:41Das ist der Anrufbeantworter von Constanze Becker.
23:48Das ist der Anrufbeantworter von Constanze Becker.
24:15Das kommt Luisa.
24:18Wahrscheinlich will sie uns ihr Beileid aussprechen.
24:22Ich will niemanden sehen.
24:24Ist gut, ich schicke sie weg.
24:32Hallo, Tobias.
24:34Hallo, Luisa.
24:35Darf ich reinkommen?
24:38Marianne schläft noch.
24:41Es tut mir so leid wegen Harald.
24:43Ich wollte eigentlich schon gestern zu euch kommen, Papa.
24:45Schon in Ordnung.
24:47Marianne braucht jetzt vor allem Ruhe.
24:50Natürlich.
24:51Dann richtest du ihr mein Beileid aus.
24:53Das ist nicht nötig.
25:02Oh, entschuldige, bitte.
25:07Ja, Nora von beiden?
25:10Ja, die bin ich.
25:12Aha.
25:14Keine Ahnung, wo die sind.
25:17Verstehe.
25:18Wann brauchen Sie sie denn?
25:20Oh.
25:22Gut, ich kümmere mich drum.
25:24Alles klar.
25:25Danke, wiederhören.
25:27Alles in Ordnung?
25:29Das war das Krankenhaus.
25:30Die brauchen die Unterlagen von Mutters alter Rückenverletzung.
25:33Ich weiß gar nicht, wo die sind.
25:35Ja, das Krankenhaus hat Annabelle damals die Unterlagen ausgehändigt.
25:38Aber wo die jetzt sind, kann ich dir auch nicht sagen.
25:40Sieh doch mal in Ihrem Zimmer nach.
25:41Ach, ich weiß nicht, das ist mir irgendwie unangenehm.
25:44Das musst du doch nicht unangenehm sein.
25:47Kannst du das nicht machen?
25:48Du kennst dich doch viel besser bei ihr aus.
25:51Also, das glaube ich jetzt weniger.
25:53Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal in Ihrem Zimmer war.
25:56Ich schon.
26:00Ja gut, wie auch immer.
26:02Ich habe jedenfalls keine Lust, mich durch Ihre Sachen durchzuführen.
26:05Oh, ich kann das nicht.
26:09Immer wenn ich in Ihrem Zimmer bin, habe ich das Gefühl, die kommt nicht wieder.
26:18Also, schön, Nora, meinetwegen.
26:21Nach dem Frühstück werde ich mich darum kümmern.
26:23Wirklich?
26:24Ach, danke schön.
26:38Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
26:49Da kann ich dir nicht helfen.
26:55Es tut mir sehr leid.
26:58Ich wünschte, ich wäre nie in das Auto gestiegen.
27:02Es war nicht deine Schuld.
27:03Du hast aus Versehen Alkohol getrunken und wir wissen alle, dass du keinen verträgst.
27:08Den Unfall haben wir dir längst verziehen.
27:11Allerdings frage ich mich, was du jetzt noch hier willst.
27:14Du gehörst nicht mehr zu uns.
27:19Ja, natürlich.
27:22Ich würde euch auch nur mein Beileid aussprechen.
27:27Ich werde Harald sehr vermissen.
27:30Es tut mir sehr leid.
27:37Ich gehe da mit dir jetzt besser.
27:44Ich verstehe dich nicht, Luisa.
27:46Simon war immer für dich da.
27:49Selbst damals nach dem Unfall, als es verdammt schwer für ihn war.
27:52Und kaum sitzt du ein paar Tage im Gefängnis, noch dazu unschuldig, wie wir alle wissen.
27:57Und schon wendest du dich von ihm ab und heiratest einen anderen.
27:59Ich habe mich nicht von ihm abgewandt.
28:01Nein, du gehst ihn nur nicht mehr im Gefängnis besuchen und feierst eine Hochzeit, während sein Vater im Sterben liegt.
28:06Ich weiß, wie das alles für euch aussehen muss, aber ich werde es euch irgendwann erklären können.
28:10Ihr müsst mir jetzt vertrauen, bitte.
28:11Ich glaube dir, dass dir Haralds Tod leid tut.
28:15Ich möchte dich trotzdem um eins bitten.
28:17Komm nicht auf seine Beerdigung.
28:19Hörst du?
28:19Komm nicht auf seine Beerdigung.
29:19Komm nicht auf seine Beerdigung.
29:30Dann haben Henning und Luisa immer noch nicht geheiratet.
29:33Nein.
29:34Nachdem Delpult die Hochzeit gesprengt hat, war die Stimmung natürlich hin.
29:37Er hat dich überall gesucht.
29:40Simon hat sich erfahren, dass du geflohen bist.
29:42Da habe ich mir richtig große Sorgen gemacht.
29:46Hat er Luisa auch befragt?
29:48Ja, natürlich.
29:49Ich glaube so, wie wütend er war.
29:51Frau Landmann hat er richtig unter Druck gesetzt.
29:53Ich frage mich die ganze Zeit, wie er mich finden konnte.
29:57Außer Luisa wusste niemand, dass ich im Hausboot bin.
30:00Ach, Luisa wusste es?
30:01Ich habe ihr eine Nachricht geschickt.
30:03Einen unbeschriebenen Zettel in einer Lernflasche.
30:05Selbst wenn Delbrück das gesehen hat, unmöglich, dass er daraus die richtigen Schlüsse ziehen konnte.
30:09Vielleicht hat er sie ja beschatten lassen.
30:11Dann wäre sie denn noch als Ärzte da gewesen.
30:13Oh, ich weiß, was du jetzt denkst.
30:17Erst hat sie dich im Gefängnis hängen lassen und jetzt auch noch verraten.
30:21Aber Simon, ich kenne doch meine Schwester.
30:24So etwas würde sie, glaube ich, niemals tun.
30:29Oh Gott, entschuldigen Sie.
30:31Darf ich trotzdem?
30:34Ja.
30:41Hallo, Richard.
30:43Ja?
30:45Was denn für ein Dokument?
30:48Aha.
30:49Gut, ich baue mich.
30:52Richard will mich unbedingt im Haus sprechen.
30:57Entschuldigung, wie schaffe ich das alles noch?
30:59Ich muss doch noch zu Trauern.
31:00Ich dachte, die Hochzeit ist abgesagt.
31:03Oh Gott, wie gedankenlos von mir.
31:06Entschuldige.
31:08Ich wollte dir das eigentlich nicht sagen.
31:12Luisa und Henning werden heute noch die Papiere unterschreiben.
31:23Wie soll Marianne denn auf mein Beileid reagieren?
31:26Wenn ich ihren Mann nicht angefahren hätte, würde er heute noch leben.
31:29Und dann verlasse ich auch noch ihren Sohn, als er mich am dringendsten brauchte und heirate einen anderen.
31:34Ein Wunder, dass sie mich überhaupt angehört hat.
31:38Hoffentlich kommt Simon durch diese Heirat auch wirklich frei.
31:41Dann werden wir schon eine Möglichkeit finden, mit der Erpressung umzugehen.
31:45Luisa?
31:47Henning.
31:49Müssen wir uns beeilen?
31:51Ich habe den Standesbeamten gebeten, später zu kommen.
31:55Richard will gleich noch mit mir sprechen.
31:57Es klang alles sehr dringend.
32:02Und du?
32:03Warst du bei den Bäckers?
32:06Ja.
32:09Fühlst du dich jetzt besser?
32:11Nein.
32:18Ich bin froh, dass wir heiraten.
32:21Wenn Simon frei ist, dann können wir ganz anders auf die Erpressung reagieren.
32:37Mama?
32:41Tobias?
32:44Ist jemand da?
32:56Lissi, hi.
32:57Na, wie geht's dir?
32:59Ja, geht so.
33:00Ich bin gerade zu Hause.
33:01Gut.
33:02Na Gott sei Dank.
33:03Und?
33:03Hast du mit deiner Mutter gesprochen?
33:05Nee, ist niemand hier.
33:07Ach so.
33:07Willst du warten?
33:09Ja.
33:10Finde ich gut.
33:12Wie läuft's mit dem Kurierdienst?
33:14Ist noch nicht so viel los.
33:16Du, ich komme rüber, sobald ich das hier hinter mich gebracht habe, okay?
33:19Klar.
33:20Lass die Zeit.
33:21Bis später.
33:22Alles klar.
33:22Bis später.
33:23Tschüss.
33:38Tschüss.
33:54Hast du eine Ahnung, was Richard von uns will?
33:56Er hat mir nur gesagt, dass es um ein wichtiges Dokument geht.
33:59Ich habe deswegen extra den Trauungstermin verschoben.
34:01Was?
34:02Ich dachte, ihr wolltet euch unbedingt noch heute trauen lassen.
34:04Keine Angst, der Standesbeamte kommt nur ein bisschen später.
34:07Ich weiß doch, wie sehr dir daran liegt, dass Luisa endlich mit mir glücklich wird.
34:11Ja, vielleicht wird sie es ja wirklich.
34:13Ihr beide seid doch ein super Paar.
34:15Du ein Held, sie eine Märtyrerin.
34:17Darf ich?
34:18Dir scheint das ja alles ziemlich gute Laune zu machen.
34:20Och, Henning.
34:21Du willst mir doch nicht erzählen, dass dich die Aussicht mit Luisa Tisch und Bett zu teilen zutiefst unglücklich macht.
34:26Mach doch das Beste aus deiner Situation.
34:28Ja, so wie du.
34:29Was ist falsch daran, eine Gelegenheit zu erreichen, wenn sie sich ergibt?
34:35Wusstest du eigentlich, dass Simon sich auf dem Hausboot versteckt hielt?
34:40Woher hätte ich das bitte wissen sollen?
34:42Du weißt doch sonst immer alles, was in diesem Haus geschieht.
34:45Ich habe Luisa immer davor gewarnt, mit Simon Kontakt aufzunehmen.
34:48Wenn ich davon gewusst hätte, hätte ich bestimmt versucht, sie davon abzuhalten.
34:52Oder Delbrück einen Tipp gegeben, damit der Luisa zuvorkommt.
34:56Warum hätte ich das tun sollen?
34:58Ich mag Delbrück auch nicht.
35:00Aber vielleicht müssen wir ihm einfach zugestehen, dass er seinen Job gut macht.
35:03Ich liebe Simon.
35:06Ich möchte bestimmt nicht, dass er im Gefängnis sitzt.
35:10Du hast recht, Entschuldige.
35:13Schon gut.
35:16Wir machen uns ja alle Sorgen um Simon.
35:30Sven, Vater sehen.
35:31Dein Mandant ist abgehauen.
35:33Und du hast mir versprochen, dass das nicht passiert.
35:35Und ich habe dir vertraut.
35:36Er ist nicht geflüchtet, ja.
35:38Er wollte mit seiner Verlobten sprechen.
35:41Warum hast du nicht einfach gewartet?
35:42Er wäre von ganz alleine wieder zurückgekommen.
35:45Sophie, ich bin Polizist.
35:47Ich kann doch nicht einfach die Hände in den Schoß legen, wenn mir ein Häftling abhaut.
35:51Und es ist doch nicht das erste Mal, dass ich dir geholfen habe.
35:54Ich habe dich doch schon gedeckt.
35:55Da hast du genau an diesem Mandanten einen Brief ins Gefängnis geschmuggelt.
35:58Und da habe ich auch geschwiegen.
35:59Dafür bin ich dir auch dankbar, Jan.
36:01Und ich möchte das Verhalten von Simon Becker auch gar nicht entschuldigen.
36:05Ich fürchte, er wird die Konsequenzen früh genug zu spüren bekommen.
36:09Ja, und ich noch viel früher.
36:13Magst du Schwierigkeiten?
36:14Durch diese Flucht ist doch erst herausgekommen, dass diese sogenannte Tatortbegehung in Wirklichkeit ein Besuch im Krankenhaus war.
36:22Und was bedeutet das jetzt für dich?
36:28Das werden wir gleich sehen.
36:30Das ist vermutlich mein Chef.
36:32Der hatte gerade einen Termin bei seinem Vorgesetzten.
36:36Herr Dr. Rinke, Delbrück?
36:42Sollen wir wirklich nicht dabei sein?
36:44Immerhin waren Richard und ich auch beim ersten Versuch, die Trauzeugen.
36:48Danke, aber das lohnt sich nicht.
36:49Das ist nur eine Formalität.
36:51Ja, immerhin die Formalität, die die Ehe rechtsgültig macht.
36:54Aber wir machen auch keine Feier daraus.
36:56Nur die Unterschrift und fertig.
36:58Ich glaube, eure Heirat ist so die nüchternste Vertragsunterzeichnung, die ich je miterlebt habe.
37:03Und ich war bei einigen dabei.
37:05Na ja, Hauptsache die Ehe hält nachher.
37:08Ich freue mich für euch.
37:09Danke, Helena.
37:11Ja, ihr habt euch sicherlich gefragt, warum wir euch zu dieser kleinen Unterredung gebeten haben.
37:16Wir möchten euch gerne über etwas informieren.
37:18Und das betrifft vor allen Dingen dich, Nora.
37:22Das hier übrigens sind Annabels Unterlagen fürs Krankenhaus.
37:26Danke.
37:27Tja, und dann habe ich beim Durchsuchen von Annabels Aktenordnern das hier gefunden.
37:32Was ist das?
37:33Das ist eine Generalfollmacht für die Manufaktur.
37:37Ausgestellt von Annabelle auf Nora.
37:41Was?
37:46Das gibt's doch nicht.
37:49Das...
37:50Hier.
37:56Die Bevollmächtigte Noah von Weiden ist befugt, in meinem Namen, mit sich selbst, in eigenem Namen oder als Vertreterin anderer
38:03Personen, Rechtsgeschäfte für die Manufaktur abzuschließen.
38:09Die Bevollmächtigte ist befugt, Unterbevollmächtigte zu bestellen und so weiter und so weiter.
38:14Ich verstehe kein Wort.
38:15Kann mich mal jemand aufklären?
38:17Nun, deine Mutter hat mir offenbar nicht mehr vertraut.
38:20Ich nehme an, sie hat diese Vollmacht kurz vor ihrem Sturz aufgesetzt.
38:24Und was heißt das jetzt?
38:26Das heißt, du bist jetzt die Chefin der Manufaktur.
38:44Ja, Marianne.
38:45Ich habe mir gedacht, ich kaufe mal ein bisschen ein.
38:50Hast du schlafen können?
38:52Nein.
38:54Ich auch nicht.
38:56Ich bin ein bisschen ums Haus gegangen.
38:59Hm.
39:03Danke, dass du aufgeräumt hast.
39:05Wieso?
39:07Ich dachte, das wärst du.
39:10Wer war's dann?
39:14Keine Ahnung.
39:16Vielleicht ist Sebastian ja inzwischen mal da gewesen.
39:19Ich habe dir diesen japanischen grünen Tee mitgebracht, den du so gern magst.
39:24Gio Kuro.
39:25Soll ich dir einen machen?
39:27Nein, danke.
39:29Na, ich mache ihn jedenfalls mal ein.
39:31Du kannst ja mittrinken, wenn du...
39:36Meinst du nicht, du solltest mal Konstanz anrufen?
39:38Nein, ich meine nicht.
39:40Aber sie sollte es doch auch langsam erfahren.
39:43Du kannst doch...
39:44Tobias, bitte.
39:46Hör auf, dich um mich zu kümmern.
39:48Ich ertrage das nicht.
39:51Und fass mich nicht an.
39:53Wie kannst du nur so weitermachen?
39:55Wir sind immerhin schuld an Haralds Tod.
40:18Und nun Ihre Unterschrift, Frau Maywald.
40:27Ja, damit sind Sie jetzt offiziell Mann und Frau.
40:30Mein Glückwunsch.
40:33Danke.
40:34Wenn Sie wollen, dürfen Sie Ihre Frau jetzt küssen.
40:48Danke.
40:50Alles Gute, euch beiden.
40:52Oh, ich bin gerade gelaufen.
40:58Ja, Nora von Weiden.
40:59Ja, Nora von Weiden.
41:00Guten Tag, Frau von Weiden.
41:01Hier ist Sophie Nowak.
41:02Kann ich Ihre Schwester sprechen?
41:03Ja, Moment.
41:05Für dich, Frau Nowak.
41:09Ja?
41:09Hallo, Frau Maywald.
41:11Ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass Kommissar Delbrück der Fall Becker entzogen wurde.
41:15Was?
41:16Ja, durch die Flucht ist herausgekommen, dass er Herrn Becker einen ungenehmigten Krankenbesuch bei seinem Vater verschafft hat.
41:24Frau Maywald?
41:25Hallo, sind Sie noch dran?
41:28Ja.
41:30Danke, dass Sie mir Bescheid gesagt haben, Frau Nowak.
41:33Ja, keine Ursache.
41:38Delbrück wurde Simons Fall entzogen.
41:41Oh Gott, das heißt...
41:44Es gibt niemanden mehr, der Simon aus dem Gefängnis holen kann.
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