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KurzfilmeTranskript
00:00Du hattest übrigens recht, Liebes.
00:02Hagen wollte mir tatsächlich eine Falle stellen.
00:04Ich konnte Richard und Helena durch die offene Terrassentür förmlich riechen.
00:09So, genug gefreut. Du schuldest mir was.
00:12Ja, natürlich. Ein wunderschönes Foto von dir am Steuer,
00:16bevor der Harald Becker über den Haufen gefahren hat.
00:18Ich weiß, was auf dem Foto ist.
00:19Ja, dann sind wir ja quitt.
00:26Nein, sind wir nicht.
00:29Wie soll das heißen?
00:31Was, wenn ich vor Gericht aussage, dass ich dein Geständnis damals gehört habe?
00:35Dass du Victoria das Glas mit dem Schlangengift gereicht hast?
00:37Wenn Hagen dann auch noch aussagt, kommst du aus der Sache nicht mehr unschuldig raus.
00:41Was willst du von mir?
00:43Ich will, dass du dafür sorgst, dass ich wieder mit Simon zusammenkomme.
00:54Wie soll ich das heißen?
01:00No one has the answer
01:02They just want more
01:07Hey, who's gonna make it right?
01:14This could be the first day of my life
01:23Das ist nicht dein Ernst.
01:25Du wirst mich erpressen.
01:26Ja, wie gesagt, ich war dabei, als Hagen dich erschießen wollte.
01:29Schon vergessen?
01:30Wie könnte ich das vergessen?
01:32Schließlich hast du ihm ja bei dieser Gelegenheit einen Kerzenleuchter über den Schädel geschlagen.
01:36Ja, um dich zu retten.
01:38Und dabei habe ich zufällig gehört, wie du ihm gegenüber den Mord an Viktoria gestanden hast.
01:42Wenn die Polizei davon erfährt und erst Richard.
01:46Dass du so weit gehen würdest, deine eigene Mutter zu verraten.
01:49Wegen diesem Künstler.
01:51Ich liebe Simon.
01:52Und wenn du mir hilfst, ihn und Luisa endgültig zu trennen,
01:55werde ich ein braves Mädchen und eine gute Tochter sein.
01:58Wir werden hier sehen, wen Richard und die Polizei mehr glauben wird.
02:01Lassen wir es drauf ankommen.
02:03Falls du es noch nicht weißt, ich gewinne immer.
02:05Tatsächlich?
02:07Viktoria wollte das ja auch nicht glauben.
02:09Und du siehst, was aus ihr geworden ist.
02:13Nora steckt mit Annabelle unter einer Decke.
02:15Wie auch immer, vielleicht haben die beiden noch andere Leichen im Keller.
02:18Du sprichst hier auch von meiner Tochter, ist dir das klar?
02:20Aber es war nun mal deine Tochter, die uns verraten hat.
02:22Sie war die Einzige, die wusste, dass wir Annabelle eine Falle stellen wollten.
02:25Vielleicht sollten wir Nora selbst darüber befragen.
02:26Ich werde Nora auf keinen Fall in die Sache hineinziehen.
02:29Sie hat sich von ihrer Mutter losgesagt.
02:30Es ist schwer genug für sie.
02:32Ich fürchte, da hörst du dich.
02:34Nora ist der Schlüssel zu Annabelle.
02:35Ein Schluss jetzt!
02:38Du verrennst dich, Hagen.
02:40Es ist genau so, wie vor deinem Unfall.
02:42Du siehst die Dinge, wie du sie sehen willst.
02:44Weil dich nur dein blinder Hass auf Annabelle treibt.
02:47Du bist einfach nur ein Objektiv, Hagen.
02:49Lass uns doch vernünftig miteinander reden.
02:51Hör zu, Hagen.
02:51Hör du mir zu!
02:53Ich dachte, du hast genauso ein Interesse daran, dass Annabelle endlich zur Rechenschaft gezogen wird.
02:57Das will ich auch, Hagen.
02:57Nein, das willst du nicht!
02:59Du willst überhaupt nicht wahrhaben, dass die Frau, die du einmal geliebt hast, das abgrundtief böse ist.
03:04Aber im Gegensatz zu mir hast du noch einiges zu verlieren.
03:08Ja, so ist das, Hagen.
03:09Und deshalb...
03:09Und deshalb werden wir beide in Zukunft auf verschiedenen Seiten kämpfen.
03:12Denn im Gegensatz zu dir, Richard, habe ich noch ein echtes Interesse an der Wahrheit.
03:32Eva hat Frikadellen gemacht, was Ludwig ganz und gar nicht passt.
03:35Das verstehe ich nicht.
03:36Er hasst Frikadellen, er findet sie ordinär.
03:39Nein, das meine ich nicht.
03:40Ich war ja noch eine Tabelle.
03:41Ich habe eine halbe Stunde an diesem Ding gesessen.
03:44Warte mal.
03:45Wir sind mit der Kombination.
03:50Seit wann kennst du dich mit Tabellenkalkulationen aus?
03:53Ich bin gelernte Hotelfachfrauen, kein Dummchen.
03:57Gut zu wissen.
03:58Heiratest du mich trotzdem?
04:00Jetzt erst recht.
04:06Ich fürchte, ich muss weitermachen.
04:10Ohne was zu essen.
04:12Wenn die Präsentation von Vaters Beckeritglasur nicht morgen früh bei Annabelle auf dem Tisch liegt,
04:16dann...
04:16Was dann?
04:20Du hast recht.
04:21Was mache ich hier eigentlich?
04:22Ich meine, ich arbeite für die Frau, die meinen Vater schamlos ausnutzt und betrügt.
04:27Im Gebirterum für die Glasur, nicht ihr.
04:30Vielleicht solltest du genau das morgen auf der Pressekonferenz sagen.
04:33Wenn es so einfach wäre.
04:35Ich kann nicht beweisen, dass sie ihr Vater gezwungen hat, den Vertrag zu unterschreiben.
04:40Aber sie kann doch die Zusammenarbeit mit deinem Vater nicht einfach unterschlagen.
04:46Beckerit.
05:05Hagen, hallo.
05:07Sie genießen das luxuriöse Leben im Gutshaus, ja?
05:09Wie bitte?
05:10Das sollten Sie auch.
05:11Sie werden das alles ja sehr bald vermissen.
05:13Was auch immer Sie damit sagen.
05:14Ja, ja, Sie haben keine Ahnung, ich weiß.
05:17Ich habe immer geglaubt, Richard hätte eine gute Menschenkenntnis, aber als Annabelle
05:20geheiratet hat, dann muss die wohl kurzfristig ausgesetzt haben.
05:23Was wollen Sie eigentlich?
05:24Ich dachte immer, Sie und ich, wir würden an...
05:26Sie und ich?
05:27Wir würden was?
05:28An einem Strang ziehen.
05:31Nora, eins muss man Ihnen lassen, Sie haben Humor.
05:33Wenn Sie Annabelle nicht gewarnt hätten...
05:35Ich habe Sie nicht gewarnt.
05:36...dann wäre Annabelle in die Falle gegangen und Richard hätte alles mit angehört.
05:39Und was haben Sie gewusst, Nora?
05:40Hagen, hören Sie.
05:41Richard wird bald erkennen, welche Abgründe in Ihnen schlummern.
05:44Haben Sie ihm erzählt, dass ich Sie niedergeschlagen habe?
05:47Denken Sie, er hätte mir geglaubt.
05:49Früher oder später, Nora, wird Richard Sie fallen lassen.
05:52Und das können Sie mir glauben.
05:54Und dann sind Sie genau das, was Sie von Anfang an waren.
05:56Ein bedeutungsloses, armes Mädchen.
06:06Wir hätten Hagen nicht zu gehen lassen dürfen.
06:09Er war immer wie ein Sohn für dich.
06:10Er ist verletzt und ich kann auch verstehen, warum.
06:12Ja, natürlich.
06:13Nora ist ja auch nicht deine Tochter.
06:17Entschuldige, ist doch nicht so gemeint.
06:19Ich weiß, und diese Vorwürfe, die sind ja auch wirklich ungeheuerlich.
06:23Aber was, wenn wirklich was dran ist?
06:25Was, wenn Nora Annabelle tatsächlich unterstützt hat?
06:27Warum sollte Nora das tun?
06:29Sie weiß, wie wir zu Annabelle stehen.
06:30Aber jemand muss Annabelle heute gewarnt haben.
06:32Und wenn wir es nicht waren...
06:33Wir sind wieder genau an demselben Punkt, wo wir schon vor Monaten waren.
06:37Hagen wühlt und wühlt in der Vergangenheit.
06:40Und was kommt dabei raus?
06:41Er sucht nach Antworten, Richard.
06:43Antworten, die ihm nur Annabelle geben kann.
06:46Benna, bitte.
06:47Du hast doch gesehen, Annabelle hatte keine Ahnung,
06:49was sie ihm da angeblich eingeflüstert haben soll.
06:51Weil sie gewarnt war.
06:53Hagen hat eine Waffe auf mich gerichtet.
06:55Er hatte solche Angst vor mir, dass er mich eingesperrt hat.
06:58Ohne Grund hätte er das doch nicht getan.
07:00Und diesen Grund soll Annabelle ihm geliefert haben?
07:02Indem sie ihm Lügen über dich erzählt hat?
07:04Das ist doch absurd.
07:06Ich bin Annabelle im Weg.
07:08Genauso wie Viktoria ihr im Weg gewesen ist.
07:12Was muss eigentlich noch passieren,
07:13damit du das endlich begreifst?
07:27Hier riecht es ja überall nach Frikadellen.
07:32Das sagt der Adam auch.
07:35Ja, die wollte ich dir zurückgeben.
07:37Ah, danke.
07:42Na ja, ein toller Erfolg, das Tiramisu.
07:45Wenn man mal von den Nebenwirkungen für Luisa absieht.
07:48Ja, du meinst den Autounfall,
07:50den sie beinahe mit Lissi gehabt hat.
07:54Und alles nur wegen ein bisschen Mandeln,
07:56Liqueur im Tiramisu.
07:57Ja, Luisa verträgt eben keinen Alkohol.
08:00Die geringste Menge setzt sie schon außer Gefecht.
08:03Wenn Luisa wirklich wegen Lissis Autounfall
08:06ins Gefängnis gehen hat müssen.
08:07Daran möchte ich gar nicht denken.
08:08Aber zum Glück hat Lissi ja die Anzeige zurückgezogen.
08:14Ich kann mir immer noch nicht erklären,
08:15wie der Alkohol in das Tiramisu gekommen ist.
08:17Ich habe nur Mandelaroma verwendet.
08:19Das weiß ich doch.
08:20Vielleicht kannst du das von meiner Familie
08:22auch nochmal wiederholen.
08:23Gerne.
08:25Aber trotzdem, ich meine,
08:26es muss ja irgendjemand den Alkohol
08:29in das Tiramisu gegeben haben.
08:30Ich wüsste nur zu gerne, wer.
08:36Wollten Sie nicht die Küche durchlüften?
08:38Das habe ich bereits eine gute Stunde lang.
08:41Dieser Geruch ist wirklich,
08:42wie soll ich sagen...
08:45Ordinär.
08:47Also ich mag den Geruch.
08:48Und den Geschmack.
08:50Das passt.
08:52Ich kann den nicht ausstehen.
08:54Wie?
08:55Herr Adam?
08:56Den will ich doch nur ärgern.
09:00Und anscheinend schaffst du das ja auch immer wieder.
09:15Wo willst du denn hin?
09:17In die Küche.
09:18Nein, das ist viel zu weit weg.
09:20Ich habe aber Hunger.
09:21Ich glaube, es ist Stunden her,
09:22dass wir was gegessen haben.
09:23Und ich finde, wir sollten einfach da anfangen,
09:26wo wir gerade aufgehört haben.
09:27Hast du gar keinen Hunger?
09:29Nein.
09:30Geht es dir vielleicht nicht gut?
09:33Wieso?
09:34Zeig mal deinen Blick.
09:35Wofür?
09:36Aha.
09:37Na, da wird mir einiges klar.
09:39Was hast du gerade gesagt?
09:40Ich habe gerade gar nichts.
09:41Nicht du.
09:44Was?
09:47Aha.
09:48Brot mit Käse.
09:50Kriegst du, mein Junge.
09:52Dein Junge?
09:53Eberhard hat auch Hunger.
09:55Eberhard?
09:55Unser Sohn.
09:56Du willst unseren Sohn Eberhard nennen?
09:58Nein, entschuldige mal, so hieß mein Vater.
10:02Schöner Name.
10:03Nicht wahr?
10:03Für deinen Vater.
10:07Woher willst du denn wissen,
10:08dass das ein Sohn wird,
10:09wenn er da überhaupt schon drin ist?
10:10Er ist da drin, vertrau mir.
10:12Du willst wirklich nichts essen?
10:13Heinz-Dieter würdest dir danken.
10:15Heinz-Dieter?
10:16Na, entschuldige mal, so hieß mein Vater.
10:22Marichim,
10:24dein Vater hat eine Meise.
10:30Ja, und zum Schluss zeigen wir,
10:31zeigt Annabelle von Weiden natürlich
10:33einige Stücke aus der neuen Kollektion
10:35mit Vaters Beckerit-Glasur.
10:37Die Präsentation ist wirklich beeindruckend, Simon.
10:40Ja.
10:40Schade, dass nur Annabelle davon profitiert
10:42und nicht Harald.
10:43Warum machst du die denn eigentlich?
10:45Hast du vergessen,
10:46dass Simon uns mit seinem Job
10:47in der Manufaktur unterstützt?
10:49Und gerade jetzt,
10:50wo euer Vater im Krankenhaus liegt.
10:53Haben die Ärzte eigentlich gesagt,
10:54wann genau er operiert wird?
10:55Nein, aber der Spezialist aus der Schweiz
10:57ist schon nach Falkenthal unterwegs.
10:59Und er wird Harald helfen.
11:00Das ist erstmal das Wichtigste.
11:02Und darauf sollten wir anschlossen.
11:04Ja, warum nicht?
11:07Mit Mandellikör?
11:09Nee, für mich lieber kein Alkohol.
11:11Du brauchst dir überhaupt keine Vorwürfe zu machen,
11:13mein Lieber.
11:14Du hast dem Tiramisu
11:15keinen Alkohol zugesetzt.
11:17Also, Sebastian hat diese Flasche
11:19Mandellikör nie angefasst.
11:21Eva, das wissen wir doch längst.
11:23Das war ein Missgeschick,
11:24ein Unfall
11:25und niemand kann was dafür.
11:27Siehst du,
11:28und da bin ich mir eben
11:29gar nicht mehr so sicher.
11:40Na?
11:41Peppen wir die Nachspeise mal wieder ein bisschen auf.
11:43Warum musst du hier so rumschleichen?
11:46Ich hatte irgendwie Lust auf Tiramisu.
11:49Aber nur mit ganz viel Mandellikör.
11:52Du gibst einfach keine Ruhe.
11:53Wie oft soll ich dir denn noch sagen,
11:55dass ich Luisa diesem Likör
11:56nicht untergejubelt habe?
11:57Ich bin unschuldig.
11:58Sagte die Krähe
11:59und hackte der anderen ein Auge aus.
12:00Ich hoffe, du meinst mit der anderen Krähe
12:01nicht meine Schwester.
12:03Fühlen wir uns irgendwie ertappt?
12:04Was willst du eigentlich?
12:06Ich will, dass du Luisa in Ruhe lässt.
12:08Warum musst du eigentlich
12:08immer das Schlechteste von mir denken?
12:11Lass Luisa in Ruhe
12:12und ich werde meine Meinung von dir ändern.
12:15Wenn sie dir denn wirklich so wichtig ist.
12:17Oh ja, das ist sie.
12:18Tatsächlich?
12:18Mhm.
12:19Dann streng dich an.
12:20Du hast einiges aufzuholen.
12:23Ich bemühe mich, Cousin.
12:25Ich kann zwar nicht beweisen,
12:26dass du den Alkohol ins Tiramisu getan hast,
12:28aber ich weiß, dass du es warst.
12:31Du solltest dir keine weiteren Fehler mehr erlauben, Noah.
12:33Oder auf irgendeine Art und Weise
12:35versuchen, Luisa zu schaden.
12:38Du wiederholst dich, Henning.
12:41Warum gehst du nicht einfach zu Luisa
12:42und sagst dir, dass ich die Böse bin?
12:44Vielleicht, weil sie dir nicht glauben würde?
12:46Wie oft hast du sie belogen und betrogen?
12:50Ach, aber eigentlich ist es doch gar nicht so schlecht,
12:53wenn ich die Drecksarbeit mache.
12:54So hast du vielleicht irgendwann doch nochmal eine Chance bei Luisa.
13:09Meine Präsentation wird wirklich gut.
13:11Leider ist sie noch nicht fertig.
13:12Trotzdem, ich weiß nicht, ob ich das so durchstehen könnte wie du.
13:16Das weiß ich manchmal auch nicht.
13:18Aber du hast ja Luisa.
13:20Ist ja alles wieder in Ordnung zwischen euch beiden, oder?
13:21Ja, zwischen uns ist alles klar.
13:24Na, da bin ich froh.
13:25Ich war ja nicht ganz unbeteiligt an eurem Streit.
13:27Es war kein Streit.
13:28Ich habe nur den Fehler gemacht, Luisa nicht mehr zu vertrauen.
13:31Ja, und wer so einen Bruder hat wie mich,
13:33der braucht doch keine Feinde mehr.
13:35Es tut mir leid, dass ich dich verdächtigt habe
13:36wegen der Sache mit dem Alkohol.
13:38Ach, ist schon okay.
13:39Es passte ja auch alles irgendwie zusammen.
13:42Glaubst du eigentlich, dass Herr Adam
13:43den Alkohol in das Tiramisu gegeben hat?
13:45Vielleicht wollte er einfach nur dafür sorgen,
13:47dass das Rezept für das Tiramisu eingehalten wird.
13:49Er ist immer sehr korrekt.
13:50Und zuzutrauen wäre es ihm jedenfalls.
13:52Ich muss jetzt weitermachen.
13:55Morgen ist ein harter Tag.
13:56Für uns alle.
13:57Na dann, gute Nacht.
13:59Gute Nacht.
13:59Sebastian.
14:02Sebastian.
14:15Ich bin so froh, dass Simon und Sebastian
14:17sich wieder in die Augen sehen können.
14:20Schließlich war ich der Grund ihres Streits.
14:23Hoffentlich wird Harald wieder gesund.
14:25Damit seine Familie endlich durchatmen kann
14:27und Simon wenigstens ein bisschen entlastet wird.
14:32Ich wünschte nur,
14:33ich könnte irgendetwas tun.
14:35Etwas, mit dem ich wieder gut machen kann,
14:37was sich Simon und seiner Familie angetan haben.
14:52Was ist denn passiert?
14:54Hey, Kleine.
14:56Komm, setz dich zu mir und trink was.
14:59Also ich glaube, du hast genug für heute.
15:01Ich sage dir, wann ich genug habe, klar?
15:04Außerdem,
15:05hast du die 180.000,
15:07mit denen du diesen Schub mir bezahlt hast,
15:08nicht von mir gekriegt?
15:10Ich finde, ich habe ein Recht, mich hier zu betrinken.
15:12Fragen, was ist passiert.
15:16Was passiert ist.
15:19Annabelle ist wieder davongekommen,
15:21dass es passiert.
15:23Davongekommen?
15:23Ja.
15:25Weil ihre saubere kleine Tochter sie gewarnt hat.
15:28Nora.
15:34Was ist das?
15:36Das ist Wasser, genau das Richtige für dich.
15:38Was ist mit Nora?
15:41Das ist eine lange Geschichte.
15:44Und am Ende glaubt mir sowieso keiner.
15:46Richard hat mir auch nicht gedehnt.
15:47Was hat Richard dir nicht geglaubt?
15:50Hagen.
15:51Er wird es bereuen.
15:53Eines Tages wird Richard alles bereuen,
15:55aber dann ist es zu spät.
15:58Annabelle hat Vicky umgebracht.
16:00Und sie wird auch nicht davor zurückschrecken,
16:02noch jemanden zu töten.
16:03Aber das scheint ihr überhaupt niemanden zu interessieren.
16:06Doch.
16:08Hagen, das interessiert hier jeden, ja?
16:10Aber wir reden morgen weiter,
16:11wenn dein Kopf wieder ein bisschen klarer ist, okay?
16:13Ich war noch nie so klar wie heute.
16:17Ich bin's bestimmt nicht,
16:19um den ihr euch Sorgen machen müsst.
16:46Sie sehen blass aus.
16:50Geht's dir nicht gut?
16:53Alles bestens, danke.
17:00So schreckhaft.
17:01Was ist los mit ihnen?
17:04Wenn ich's nicht besser wüsste,
17:06würde ich denken,
17:06sie haben Angst vor mir.
17:09Beruhigen Sie sich.
17:10Ich hab nicht vor,
17:11Sie damit zu töten.
17:13Nein, natürlich nicht.
17:15Sie machen sich nicht die Finger schmutzig.
17:17Das tun andere für Sie.
17:19Sie sprechen von Hagen Ritter.
17:21Der Gute musste ja mit seinen Krimi-Fantasien
17:23schwer beeindruckt haben.
17:25Das waren keine Fantasien.
17:27Hagen hat mich auf dem Friedhof
17:29mit einer Waffe bedroht,
17:30die Sie dort für ihn deponiert hatten.
17:32Behauptet er das immer noch.
17:34Der Ärmste kann einem wirklich leid tun.
17:37Erst verliert er sein Gedächtnis
17:40und jetzt sogar noch seinen Verstand.
17:43Also auf mich machte er keineswegs
17:45einen wahnsinnigen Eindruck.
17:47Er hatte Angst vor mir,
17:49weil Sie ihm eingeredet haben,
17:50dass ich Victorias Mörderin bin
17:51und jetzt auch ihn umbringen will.
17:53Zum Glück teilt Richard ihre Meinung nicht.
17:55Er weiß, dass Hagens Unterstellungen
17:58haltlos und nicht zu beweisen sind.
18:05Möchten Sie?
18:07Nein, ich möchte nicht.
18:09Keine Angst.
18:10Er ist nicht vergiftet.
18:11Und ich bin auch nicht die böse Königin.
18:16Auch wenn Sie und der Rest der Welt
18:18das gerne glauben wollen.
18:20Fühlen Sie sich nicht zu sicher, Annabelle?
18:23Irgendwann werden Sie einen Fehler machen.
18:29Verlassen Sie sich nicht drauf.
18:39Kannst du auch nicht schlafen?
18:42Nein.
18:45So ein eigenartiger Tag heute.
18:47Das kannst du wohl laut sagen.
18:49Wollen wir noch ein paar Schritte zusammen gehen?
18:52Gern, wenn du willst.
19:00Das war nicht leicht für dich die letzte Zeit, oder?
19:04Gerade erst hast du deine Eltern wiedergefunden
19:06und schon trennen sie sich.
19:09Das muss an mir liegen.
19:10Ich spalte eben die Gemüter.
19:11Das war schon immer so.
19:15Es wird ja schon lieber,
19:16wenn deine Mutter und ich uns irgendwie einigen könnten, oder?
19:20Ich schätze,
19:20ich habe mich schon damit abgefunden,
19:22dass ich keine glücklich vereinte Familie habe.
19:24Das ist eben mein Schicksal.
19:27Ich möchte nur, dass du weißt,
19:29dass du mir vertrauen kannst.
19:31Ich bin dein Vater und ich liebe dich.
19:34Und wenn du irgendein Problem hast,
19:37werde ich immer für dich da sein.
19:38Egal, was es ist.
19:40Okay?
19:43Vater?
19:47Ich...
19:49Nichts.
19:54Wie viele Lügen deiner Mutter
19:56haben mein Leben vergiftet
19:57und schon genug Unheil angerichtet.
20:00Ich könnte es nicht verzeihen,
20:02wenn ich wüsste,
20:04dass du mich auf irgendeine Art und Weise hintergehst.
20:07Keine Sorge.
20:09Ich weiß, zu wem ich gehöre.
20:13Okay.
20:16Es freut mich.
20:18Klar, das.
20:36Marianne Becker?
20:38Ja?
20:39Ja, ich bin seine Frau.
20:42Ist was mit meinem Mann?
20:44Jetzt?
20:46Ja, natürlich.
20:47Ich verstehe.
20:48Ich komme sofort.
20:52Das war das Krankenhaus.
20:54Ist was mit Harald?
20:55Nein, nein.
20:56Man wollte uns nur informieren,
20:57dass Professor Egger angekommen ist
21:00und dass er heute Nacht noch anfangen will,
21:01ihn zu operieren.
21:02Jetzt?
21:03Ja.
21:04Ich soll ins Krankenhaus kommen
21:05und die Einwilligung für die OP unterschreiben.
21:08Ich sage den anderen Bescheid.
21:10Tobias.
21:11Tobias.
21:13Ich habe Angst.
21:17Harald hat erfahrene Ärzte um sich.
21:20Es wird alles gut gehen.
21:22Ja.
21:26Bann, ist Hagen denn von hier losgegangen?
21:27So vor einer Stunde.
21:29Hagen ist erwachsen, er wird schon wissen, was er tut.
21:31Aber er war nicht so ganz nüchtern.
21:32Und vor kurzem hat er noch Helena bedroht.
21:34Ja, weil Annabelle ihm das Gehirn verdreht hat.
21:36Da konnte er sich auch an nichts erinnern.
21:38Jedenfalls weiß er jetzt wieder, wer Freund ist und wer Feind.
21:41Da wäre ich mir nicht so sicher.
21:42Ich habe vorhin mit Richard telefoniert.
21:44Hagen hat sich mit ihm überworfen.
21:46Hagen wird sich schon wieder einkriegen.
21:48Na, hoffentlich.
21:49Ja, wenn dir niemand glauben würde, dann wärst du auch durch den Wind.
21:52Wenn er wenigstens offen mit mir über alles reden würde.
21:56Vielleicht braucht Hagen ja wirklich ein bisschen Zeit.
21:59Ich meine, jetzt, wo er sich wieder an alles erinnert,
22:01dann muss er das vielleicht auch erst mal einordnen.
22:04Ja.
22:05Sagt ihm ihr Bescheid, falls Hagen noch mal auftaucht?
22:07Natürlich.
22:08Klar.
22:09Danke euch.
22:09Tschüss.
22:13Ich muss auch los.
22:14Was jetzt?
22:15Der frühe Vogel fängt den Wurm.
22:17Mitten in der Nacht?
22:19Eifersüchtig.
22:20Kommt darauf an, wo du hin willst.
22:22Das kann ich leider nicht verraten.
22:24Das ist eine Überraschung.
22:25Ach, jetzt sag doch mal.
22:26Nein.
22:29Elsa, eine Überraschung ist nur eine Überraschung,
22:31wenn man sie vorher nicht verrät.
22:34Tust du mir einen Gefallen?
22:35Hm?
22:35Wenn du Hagen im Wald triffst,
22:37also, falls deine Überraschung überhaupt was mit Wald zu tun hat,
22:39dann...
22:39Bring ich ihn nach Hause.
22:45Tschüss.
23:05Tschüss.
23:07Tschüss.
23:19Tschüss.
23:22Tschüss.
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30:02Quälen Sie sich selbst und uns allen nicht länger.
30:06Sie wollen zu Viktoria?
30:09Bitte sehr.
30:10Das hier ist Ihr Ticket im Jenseits.
30:15Gute Reise.
30:16Hey, guten Morgen.
30:19Hagen.
30:23Sophie?
30:27Ich dachte, du wärst...
30:29Hagen?
30:36Entschuldige, ich hab geträumt.
30:39Mein Gott.
30:42Was ist bloß los mit dir?
30:55Es tut mir leid, dass wir Sie extra bemüht haben.
30:58Wenn ich gewusst hätte, dass Sie im Krankenhaus sind...
31:00Kein Problem.
31:01Ich wollte mich sowieso noch vorumziehen, bevor ich wieder hinfahre.
31:04Ich hoffe nur, dass Ihrem Bruder auch wirklich geholfen werden kann.
31:08Sieht schlecht aus.
31:09Wie das?
31:10Ich dachte, es wäre extra ein Experte aus der Schweiz.
31:13Ich rede von der Spüle.
31:14Ach, verstehe.
31:15Also das Rohr muss komplett erneuert werden.
31:17Aber ich muss vorerst besorgen.
31:19Das heißt?
31:20Ja, Sie werden sich wohl noch eine Weile mit dem Korsi abfinden müssen.
31:25Ich werde mich so schnell wie möglich drum kümmern.
31:28Vielen Dank erstmal.
31:29Und alles Gute für Ihren Herrn Bruder.
31:32Danke.
31:33Also dann...
31:35Ach so, was ich noch sagen wollte.
31:37Die Sache mit dem Alkohol.
31:39Alkohol?
31:40Na, im Tiramisu.
31:42Jetzt machen Sie sich keine Gedanken.
31:44Sie haben sich hier nicht böse gemeint.
31:45Und es ist hier zum Glück auch nichts weiter passiert.
31:47Ich verstehe gar nichts.
31:49Hat Eva nicht mit Ihnen gesprochen?
31:51Nein.
31:53Ja, dann ist das wohl ein Missverständnis.
31:56Nichts für ungut.
31:57Wiedersehen.
32:04Es tut mir leid, Richard, aber wir drehen uns im Kreis.
32:07Du willst Hagen nicht glauben und du glaubst mir nicht mehr.
32:10Diese Frau wird uns zerstören.
32:11Es ist nur noch eine Frage der Zeit.
32:13Was erwartest du von mir?
32:15Ich kann Annabelle nicht wegschicken.
32:17Immerhin gehören mir 50 Prozent des Hauses.
32:19Davon redest du seit Wochen.
32:20Aber du verschließt die Augen vor der Realität.
32:23Das ist nicht wahr.
32:24Und das weißt du auch.
32:25Natürlich ist es wahr, Richard.
32:27Annabelle hat versucht, mich töten zu lassen.
32:30Willst du darauf warten, bis sie es wieder versucht?
32:33Ich werde es jedenfalls nicht tun.
32:36Was soll das heißen?
32:38Was soll heißen, dass du dich entscheiden musst?
32:40Sie oder ich?
32:45Du schweigst.
32:48Dann ist die Entscheidung wohl gefallen.
32:53Elena, warte!
32:54Nein, Richard.
32:56Jetzt ist es zu spät.
33:16Ist das alles, was Sie dazu zu sagen haben?
33:18Was hätte ich Ihrer Meinung nach tun sollen?
33:20Fliegen?
33:22Gar nicht erst in die Küche kommen.
33:24Haben Sie versucht, das Ding zu reparieren?
33:26Nein.
33:27Ich würde es nicht wagen, mich in Dinge einzumischen,
33:29die mich nichts angehen oder die ich nicht vollends beherrsche.
33:34Warum werde ich das Gefühl nicht los,
33:36dass Sie mir damit irgendetwas sagen wollen?
33:39Herr Becker wird noch einmal kommen
33:40und das defekte Rohr auswechseln.
33:43Ist das ein Grund zum Feiern?
33:46Dieser Champagner ist für Frau von Weiden.
33:49Na dann Prost.
33:50War es das, was Sie mir sagen wollten?
33:51Ich wollte Ihnen sagen,
33:53dass ich Sie bitten möchte,
33:54in Zukunft zuerst mit mir zu sprechen,
33:56wenn Sie mich eines Vergehens verdächtigen.
33:58Dann könnte ich mich besser verteidigen,
34:00wenn Herr Becker zum Beispiel
34:02mich unversehens darauf anspricht.
34:15Kann es sein,
34:16dass deine Überraschung irgendwas mit Wald zu tun hat?
34:18Hey, Volltreffer.
34:20Na nicht, dass ich es nicht geahnt hätte.
34:23Da hättest du halt keinen Förster angeln dürfen.
34:25Du hast mich doch getroffen.
34:27Ich schätze, das war Schicksal.
34:28Du ganz allein im Wald, ohne jede Hilfe.
34:31Ich hätte schon wieder rausgefunden.
34:34Ach so, dann hätte ich dich wohl besser
34:35gar nicht angesprochen.
34:37Ich bin schon froh, dass du mich gewarnt hast.
34:39Sonst wäre ich jetzt noch irgendwo eine Jagdtrophäe.
34:41Das kann gut sein.
34:43Sag mal, hier waren wir?
34:46Das Schild kenne ich doch.
34:48Hier sind wir uns doch zum ersten Mal begegnet.
34:50Mhm.
34:52Ach, ist das die Überraschung?
34:53Nein.
34:55Das da.
35:01Wow.
35:10Ich muss sie nach oben ziehen.
35:15Einfach nach oben ziehen.
35:22Mh, eine Topfpflanze.
35:24Wie schön.
35:25Ja, die magst du doch so gerne.
35:27Ja, so gern, dass ich schon ungefähr 20 zu Hause habe?
35:31Diese Topfpflanze ist eine Eiche.
35:34Also soll es mal werden.
35:36Eine Eiche?
35:37Ja.
35:38Ich dachte, wenn unser Kind kommt, dann pflanzen wir die hier.
35:43Genau an der Stelle, wo wir uns zum ersten Mal begegnet sind.
35:47Konrad.
35:50Jetzt weiß ich gar nicht, was ich sagen soll.
35:53Probier's mal ohne Worte.
36:05Hast du Richard gesehen?
36:07Noah.
36:08Und, hast du?
36:09Warum denn so kühl?
36:10Komm, sess dich zu mir und trink ein Glas Champagner mit mir.
36:13Warum?
36:13Gibt's das zu feiern?
36:14Die Auszeichnung zur Mutter des Jahres kann's ja wohl kaum sein.
36:17Helena verlässt das Gutshaus.
36:20Echt?
36:22Erzähl' Ihnen Glückwunsch.
36:24Dann hat ja wenigstens einer von uns bekommen, was sie wollte.
36:26Warte.
36:29Ich schätze, ich sollte dir dankbar sein.
36:33Mir?
36:34Wofür?
36:35Dafür, dass du deinen Mund gehalten hast
36:37und Richard offenbar nichts von unserem kleinen Attentat auf Hagen erzählt hast.
36:43Ich habe es nicht für dich getan.
36:45Nein.
36:46Du warst clever genug, deinen Mund zu halten, um dich nicht reinzureiten.
36:51Du glaubst, du kennst mich, hm?
36:53Aber du weißt gar nichts von mir.
36:55Du behauptest, Richard zu gelieben, aber um ihn zurückzugewinnen, ist dir jedes dreckige Mittel recht.
36:59Das sagt die Richtige.
37:01Du verabreichst deiner Schwester Alkohol, damit sie einen Unfall baut und ins Gefängnis kommt.
37:07Und du dich an ihren Verlobten ranmachen kannst.
37:11Weißt du, warum ich mit Richard nicht gesprochen habe?
37:13Weil ich mich geschämt habe dafür, dass ich ihn seit Wochen belüge.
37:17Und dafür, dass ich deine Tochter bin.
37:20Zum Wohl, Mutter.
37:32So geht das nicht.
37:35Sehen Sie sich dieses Kännchen an.
37:37Ja und?
37:38Das Silber ist angelaufen.
37:40Das sieht man doch kaum.
37:43Ich sehe es sehr gut.
37:45Haben wir kein Reinigungsmittel?
37:47Wir haben Reinigungsmittel.
37:49Da im Schrank.
37:56Aber keine Silberputzhandschuhe.
37:58So etwas brauche ich nicht.
38:00Das ist typisch für Sie.
38:02Also erlauben Sie mal.
38:03Silber läuft nun mal an, wenn man es lange Zeit nicht benutzt.
38:06Handschuhe hin, Handschuhe her.
38:08Ich müsste noch ein paar auf meinem Zimmer haben.
38:11Sagen Sie bloß, Sie besitzen eigene Silberputzhandschuhe.
38:16Demnächst fragen Sie mich noch, ob ich eine eigene Zahnbürste habe.
38:22Tuch, dieser Wichtigtor.
38:24Wer?
38:26Herr Adam.
38:29Meine Tücher zum Putzen gefallen dem Herrn nicht.
38:33Er braucht extra Handschuhe.
38:35Ja, mit seinem Job eben sehr ernst.
38:37Das tue ich auch.
38:38Aber nicht so pedantisch.
38:41Wer glaubt, dass man Silber nur mit Handschuhen putzen kann,
38:45der glaubt auch, dass man Tiramisu nur mit Alkohol machen kann.
38:50Entschuldige, Tobias.
38:51Ich rede die ganze Zeit von Herrn Adam.
38:53Dabei hast du ganz andere Sorgen.
38:55Wie läuft denn die Operation?
38:57Na, bis jetzt ganz gut.
39:00Sag mal, ist das ein schlechtes Zeichen,
39:03wenn Sie die ganze Nacht operiert haben?
39:05Nein, das ist wohl so bei dieser Art von Operation.
39:08Sie pflanzen Harald einen Mikrochip ins Rückenmark ein.
39:10Und das ist ein hochkomplizierter Eingriff.
39:13Ja.
39:14Aber dann kann er wieder laufen.
39:17Wollen wir es hoffen.
39:34Frau von beiden, ich bin im Krankenhaus.
39:36Na, was Sie nicht sagen.
39:37Sie wollten mir doch für eine Stunde
39:39die Beckerit-Präsentation für die Pressekonferenz vorbeibringen.
39:43Ich, das, tut mir leid, ich habe es völlig vergessen.
39:47Mein Vater wird seit heute Nacht operiert.
39:49Ich unterbreche Sie ja nur ungern.
39:50Und Ihrem Vater wünsche ich natürlich nur das Allerbeste.
39:53Aber wenn Sie nicht in einer halben Stunde
39:55mit der fertigen Präsentation in der Manufaktur erscheinen,
39:58sind Sie Ihren Job los.
40:10Was ist?
40:11Annabelle von beiden, es ist echt unglaublich.
40:13Was hat sie denn gesagt?
40:14Dass ich gefeuert bin, wenn ich nicht gleich in der Firma erscheine.
40:17Hat sie nicht verstanden, dass dein Vater gerade operiert wird?
40:19Doch.
40:20Aber ich schätze, es ist dir völlig egal.
40:23Und wenn du einfach nicht hingehst?
40:26Ich weiß, du tust das alles für uns,
40:28aber niemand kann von dir verlangen,
40:30dass du weiterhin mit dieser Frau zusammenarbeitest.
40:32Nein, ich weiß, du meinst es gut,
40:33aber ich kann jetzt nicht kneifen.
40:35Diese Pressekonferenz ist wichtig.
40:36Mit oder ohne Präsentation.
40:38Alle Welt soll erfahren, was unser Vater wirklich geleistet hat.
40:41Und wenn ich es den Leuten nicht sage, wer dann?
40:44Annabelle wird es bestimmt nicht tun.
40:46Eben.
41:02Helena, Sie haben geparkt?
41:05Sagen Sie bloß, Sie wollen jetzt verlassen.
41:09Haben Sie nicht immer von diesem Tag geträumt?
41:11Naja, wenn Sie mich so fragen.
41:14Ich gehe freiwillig.
41:16Sie brauchen also keinen weiteren Mordversuch unternehmen.
41:19Sind Sie sich sicher, am Ende kommen Sie noch zurück?
41:21Keine Angst.
41:22Nicht so lange Sie in diesem Hause leben.
41:25Dann hätte ich mir ja die ganze Mühe sparen können.
41:28Der arme Hagen.
41:29Er hatte so viel Angst vor Ihnen.
41:31Er hätte Sie beinahe umgebracht.
41:33Es war ein leichtes, ihm einzureden,
41:35dass Sie Victorias Mörderin sind.
41:37Und dass Sie ihn umbringen würden,
41:40wenn er Ihnen nicht zuvorkommt.
41:42Was du nicht sagst.
41:44Richard!
41:47Dann hat Hagen also doch nicht gelogen.
41:49Habe ich es Ihnen nicht gesagt?
41:51Irgendwann machen Sie einen Fehler.
41:58Ich weiß nicht, ob ich mit dir nach oben gehen kann.
42:02Mein altes Leben ist vorbei.
42:04So viel ist sicher.
42:05Aber wenn du mich jetzt fragst,
42:06was ich mit meinem neuen Leben mache,
42:09ich habe nicht die leiseste Erinnerung.
42:10Das ist doch Unsinn.
42:11Sie lügen.
42:12Die Formel heißt Beckerit,
42:14weil der Erfinder Harald Becker heißt.
42:15Harald Becker ist mein Vater
42:17und er hatte niemals vor,
42:18Annabelle von Weiden diese Formel zu verkaufen.
42:20Sie haben sie ihm gestohlen.
42:21Sie sind eine Diebindfrau von Weiden.
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