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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Frau von Weiden, gucken Sie mal an. Sie waren bewusstlos. Sie müssen sich untersuchen.
00:03Ich muss gar nicht. Es geht mir gut. Jetzt lassen Sie mich doch los.
00:09Dann erklären Sie uns doch bitte mal, was hier vorgefallen ist.
00:12Ganz einfach. Herr Becker ist in mein Büro eingebrochen und wollte firmeninterne Unterlagen stehlen.
00:20Ich habe mich ihm in den Weg gestellt und er hat mich brutal zur Seite gestoßen.
00:24Dabei bin ich mit dem Kopf auf den Tresen geschlagen und wurde ohnmächtig.
00:28Das ist eine Lüge.
00:30Oh Gott, das wird... Wie sehen Sie denn aus?
00:31Rufen Sie einen Arzt.
00:35Luisa! Luisa, schnell! Schnell! Ruf einen Arzt!
00:39Wie geht es Annabelle von Weiden?
00:40Sie ist auf dem Weg ins Krankenhaus. Sie muss operiert werden.
00:43Wie sind die Aussichten?
00:45Während der Untersuchung hatte, sie einen Atemstillstand.
00:48Sie musste intubiert werden.
00:50Nein.
00:51Das sind ja doppelt schlechte Neuigkeiten.
00:55Und was bedeutet das?
00:57Tja, mit der Bewährungsstrafe ist es jetzt wohl vorbei.
01:02Ich fürchte, dafür geht ihr Verlobter ins Gefängnis.
01:13Hey, what you looking for?
01:18No one has the answer.
01:22They just want more.
01:26Hey, who's gonna make it right?
01:42Simon soll für etwas ins Gefängnis, was er nicht getan hat.
01:45Ich weiß, dass er Annabelle nicht niedergeschlagen hat.
01:48Er ist in die Manufaktur eingebrochen, ja.
01:50Aber er würde niemals einen Menschen niederschlagen.
01:52Egal, wie wütend er ist.
01:54Sie wissen das und ich weiß das.
01:55Aber vor Gericht werden wir damit nicht durchkommen.
01:58Es spricht einfach viel zu viel gegen ihn.
01:59Aber das sind doch alles nur Indizien.
02:01Er hat sich über Annabelle gebeugt, um ihr zu helfen.
02:03Und genau in diesem Moment kam Kommissar Dellbrücker rein.
02:05Niemand hat gesehen, dass er Annabelle geschubst oder gestoßen hat.
02:08Leider gibt es aber noch die Aussage von Annabelle van Weyden, die genau das behauptet.
02:13Ja, und Annabelle liegt im Krankenhaus und wird operiert.
02:15Es ist fraglich, wann sie überhaupt wieder vernommen werden kann.
02:19Selbst wenn sie reden könnte.
02:21Hätte sie einen Grund, ihre Aussage zu revidieren?
02:24Nein.
02:25Simon hat sie vor allem losgestellt, als er gesagt hat, dass sie Haralds Formel gestohlen hat.
02:31Das wird sie ihm nie verzeihen.
02:33Beckerin Formel.
02:35Das wird das Hauptargument sein, auf das sich der Staatsanwalt stützen wird.
02:39Für ihn hat Simon ein Motiv.
02:40Ja.
02:41Er wollte die Formel für die neue Glasur zurückholen und sich an Annabelle rächen.
02:45Aber so war es nicht.
02:46Aber so werden sie es darstellen.
02:48Und mit Drache erlöschen alle mildernden Umstände.
02:52Was heißt das?
02:56Ihr Verlobter muss damit rechnen, in Untersuchungshaft zu kommen.
03:07Jetzt sind wir erst gestern aus dem Gutshaus ausgezogen.
03:09Ja, das kommt mir vor wie eine Woche.
03:11Also ich hoffe, das liegt nicht daran, dass dir die Zeit mit mir schon zu lang wird.
03:15Also wenn du mich so fragst, die zwei Wochen.
03:17Oh, nein.
03:19Es sind nur so viele Dinge passiert in den letzten Tagen und Wochen.
03:23Tja, und wenn die Uhren etwas langsamer ticken, ist das eben ungewohnt.
03:26Ja.
03:27Aber es ist doch schön, wenn wir etwas Abstand bekommen und Zeit für uns haben.
03:30Du hast recht, es ist wie Urlaub.
03:34Aber?
03:35Du kannst nicht abschalten, oder?
03:37Ja, schließlich sind meine beiden Töchter noch im Gutshaus.
03:40Zusammen mit Annabelle.
03:41Ja.
03:42Meinst du nicht, dass sie sich längst gemeldet hätten, wenn es ihnen nicht gut ginge?
03:45Ja, sie hätten sich aber auch melden können, wenn es ihnen gut geht.
03:47Oder du dich vielleicht?
03:50Ich wollte nur nicht der überbesorgte Vater sein, der ihn ständig hinterher telefoniert.
03:54Also wenn du wirklich überbesorgt wärst, dann hättest du es längst getan.
03:57Ja.
03:59Du hast wie immer recht.
04:00Und ich sollte endlich aufhören, mir Gedanken zu machen.
04:03Schließlich haben wir Urlaub.
04:05Genau.
04:06Und da sollten wir an ganz andere Dinge denken als an diese Frau.
04:09So?
04:14Wollen wir nicht langsam wieder zurück zum Hotel oder irgendwo was essen gehen?
04:18Mir wird langsam kalt und meine Füße tun weh.
04:20Das dauert nicht mehr lange.
04:21Dann noch ein paar Schritte.
04:23Ja.
04:24Ja.
04:33Für uns?
04:35Für uns?
04:35Ja.
04:37Oh Gott.
04:39Oh Richard, ist das schön.
04:57Also gut, wir bleiben dabei wie für einen Tag.
04:59Sie sprechen mit Simon und ich werde mit dem Staatsanwalt drehen.
05:03Wenn Sie Tobias und Marianne bitte nichts sagen.
05:06Nicht bevor klar ist, ob Simon in Untersuchungshaft muss.
05:08In Ordnung.
05:09Könnte ich auch etwas tun?
05:11Sie können eigentlich nur die Daumen drücken.
05:14Simon wird sehr viel Glück brauchen.
05:25Ich kann immer noch nicht glauben, dass Annabelle...
05:27Was ist mit meiner Mutter?
05:29Ich suche sie schon die ganze Zeit.
05:34Also man könnte ja eure vielsagenden Blicke später wechseln und mir mal sagen, was hier los ist.
05:38Nora.
05:40Annabelle wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
05:43Was ist denn passiert?
05:44Sie hat wahrscheinlich eine Hirnblutung, die zu einem Schlaganfall führte.
05:49Und jetzt wird sie operiert.
05:52Hat das was mit dem Sturz in der Manufaktur zu tun?
05:56Das ist anzunehmen.
06:02Lass das!
06:03Lass los!
06:05Los!
06:06Lass das!
06:06Gebt ab!
06:07Au!
06:12Butter?
06:15Nora.
06:17Wie geht's ihr denn jetzt?
06:20Weiß man schon was über die Operation?
06:23Mhm.
06:24Ich weiß nur, dass es eine sehr schwierige Operation ist.
06:27Sie wurde in eine Spezialklinik gebracht.
06:34Es tut mir leid.
06:35Ja, das kann ich mir vorstellen.
06:37Ich weiß, du denkst, dass es sie, Mama.
06:38Aber schon mich damit, Luisa.
06:40Davon wird meine Mutter auch nicht wieder gesund.
06:41Sie wird wieder gesund.
06:43Du musst ganz fest dran gehen.
06:44Ja, natürlich.
06:45Nora!
06:47Lass sie.
06:48Sie braucht Zeit, mit der Nachricht fertig zu werden.
06:51Sie sah so verstört aus.
06:52So hilflos.
06:55Aber du hast recht.
06:56Ich...
06:58Ich werde mich später an Nora kümmern.
07:00Ich muss jetzt mit Simon sprechen.
07:01Soll ich Marianne wirklich nicht sagen, was passiert ist?
07:04Nein.
07:05Sie hat im Moment genug Sorgen wegen Harald.
07:07In Ordnung.
07:20Und?
07:20Wie wirkte Harald auf dich?
07:22Ich konnte nicht lange bei ihm sein, aber er wirkte sehr, sehr friedlich und ruhig.
07:26Ach, das freut mich.
07:28Ja.
07:29Professor Eggert war auch da.
07:30Er sagte, dass Harald die Operation offenbar gut überstanden hat.
07:34Und dieser Chip, der jetzt eingepflanzt wurde,
07:37funktioniert ja schon.
07:38Ich meine, ist Harald jetzt vom Hals abwärts nicht mehr gelähmt?
07:43Ob er die Signale des Gehirns an die Nerven weiterleitet, das weiß man noch nicht.
07:47Das kann man feststellen, wenn er wieder aufgewacht ist.
07:49Also halten Sie ihn noch im künstlichen Koma?
07:51Ja.
07:52Um ihn zu schonen.
07:54Aber Professor Eggert ist sehr optimistisch.
07:57Ach, das ist wirklich.
07:58Tja.
07:59Es ist ein beruhigendes Gefühl, ihn in so guten Händen zu wissen.
08:08Hallo Mutter.
08:09Warst du im Krankenhaus?
08:11Ja.
08:12Dein Vater hat die Operation gut überstanden.
08:14Du musst dir also keine Sorgen machen.
08:16Und wie geht es dir?
08:17Als freier Künstler hat man endlich mal wieder Zeit für sich selbst.
08:20Das klingt nicht, als würde es dir wirklich gut gehen.
08:23Keine Sorge, es geht schon.
08:24Auch wenn ich das Ermittlungsverfahren wegen schwerer Körperverletzung gegen mich nicht unbedingt gebraucht hätte.
08:29Ich habe Annabelle nicht niedergeschlagen.
08:30Das weiß ich doch, natürlich nicht.
08:33Naja, Sie werden mich schon nicht in den Steinbruch schicken.
08:36Ja, Annabelle von beiden ist alles zuzutrauen.
08:39Annabelle mag Formeln stehlen und Verträge fälschen, aber Falkenthaler Richter stehen wohl kaum auf ihrer Gehaltsliste.
08:45Nimm es nicht auf die leichte Schulter, hörst du?
08:47Im Gegenteil.
08:48So ernst war mir schon lange nichts mehr.
08:50Ich werde beweisen, dass Annabelle Vaters Unterschrift auf dem Vertrag gefälscht hat.
08:53Und dann wird sie ins Gefängnis wandern.
08:57Hörst du?
09:00Wir kriegen Annabelle. Da könnt ihr sicher sein. Bis bald.
09:03Ja, bis bald.
09:05Oder was meinst du? Wir werden dieser Frau schon das Handwerk legen.
09:10Das glaube ich leider nicht.
09:12Ein bisschen optimistischer darfst du ruhig sein.
09:14Es ist etwas passiert.
09:17Was ist los?
09:20Annabelle liegt im Krankenhaus. Sieht nicht gut aus.
09:35Pass auf. Es geht um Lissi.
09:39Ach ja?
09:40Ich habe vorhin euer Gespräch mit angehört.
09:44Ach so.
09:45Es war keine Absicht. Wirklich. Ich wollte nicht lauschen.
09:51Aber losreißen konntest du dich auch nicht.
09:53Ja, so ungefähr.
09:55Auf jeden Fall hat sie nicht ganz Unrecht mit dem, was sie gesagt hat.
09:58In letzter Zeit ist viel passiert und...
10:00Ja, und wenig Erfreuliches.
10:03Ja, du bringst es auf den Punkt.
10:04Ja, nun komm auf den Punkt.
10:08Jetzt, wo Herr von Weiden und Frau Bernstein weg sind, da dachte ich mir...
10:13Ja, was dachtest du?
10:14Na was?
10:15Dass hier eine sturmfreie Bude ist.
10:18Ja? Woher weißt du das?
10:21Solche Gespräche habe ich mit Konrad vor 15 Jahren geführt.
10:24Weiter?
10:26Also, ich möchte für Lissi eine Überraschungsparty organisieren.
10:29Nein!
10:30Bitte?
10:31Bitte?
10:31Bitte entschuldigen Sie, wenn ich mich hier einmische.
10:33Es ist sonst nicht meine Art.
10:34Aber in Abwesenheit von Frau von Weiden
10:37und in Anbetracht der tragischen Umstände
10:39sehe ich mich verpflichtet, energisch einzuschreiten.
10:43So, das fühlen Sie.
10:46Tragische Umstände?
10:47Vergiss es.
10:49Also, wissen Sie, was ich fühle?
10:51Ich fühle, dass ich eine Überraschungsparty brauche.
10:54Das ist genau das Richtige für dieses Haus.
10:57Das heißt, du erlaubst es?
10:59Weit gefehlt, mein Bester.
11:01Ich unterstütze.
11:02In Anbetracht der besonderen Umstände
11:06diese Zusammenkunft der jungen Leute aufs Äußerste.
11:11Haben Sie nicht das Gefühl, dass Sie sich etwas gestellst ausdrücken?
11:15Du förderst die Zusammenkunft junger Leute.
11:20Klar, ich mache euch das Buffet.
11:22Danke.
11:56Erinnert dich das an etwas?
11:58Aber ja.
12:00An einen wunderschönen Tag vor...
12:0533 Jahren.
12:08Wir waren eine sehr glückliche Familie damals.
12:12Du, ich, Max.
12:14Später dann Victoria.
12:18Ich hätte mich nie von euch trennen dürfen.
12:20Glücklicherweise bist du ja jetzt wieder bei mir.
12:22Wir haben ja eine zweite Chance bekommen.
12:24Und die werden wir nutzen.
12:26Absolut.
12:27Tot er.
12:43Das ist gut.
12:45Musik
12:45weer purpose 만들어 Testa.
12:49Wahrscheinlichقت ver.
12:51Musik
12:55Der
13:10Und weiß man schon, wie lange die Operation dauern wird?
13:12Ich weiß nur, dass sie sehr riskant ist.
13:16Hast du schon mit Sophie Nowak gesprochen?
13:18Sie hält dich auch für unschuldig.
13:20Aber?
13:21Sie sagt, der Straftatbestand hat sich jetzt geändert.
13:24Schwere Körperverletzung oder sogar Totschlag.
13:25Jetzt wollen wir nicht vom Schlimmsten ausgehen.
13:27Vielleicht wird Annabelle wieder gesund.
13:29Ja und wenn schon, dann bleibt immer noch der Verdacht auf schwere Körperverletzung.
13:31Annabelle hat eine Gehirnblutung und jetzt noch ein Schlaganfall.
13:35Und was heißt das jetzt alles? Hat Frau Nowak noch irgendetwas gesagt?
13:38Du musst vielleicht in Untersuchungshaft.
13:40Ich muss ins Gefängnis.
13:42Ich habe Annabelle nicht angerührt.
13:43Ich wusste nur nicht mal, dass sie überhaupt in der Manufaktur war.
13:46Deshalb bin ich doch nachts gegangen, weil ich dachte, ich bin alleine.
13:48Das weiß ich doch.
13:51Weißt du, was ich nicht verstehe?
13:52Warum Annabelle bei der Vernehmung ausgesagt hat, dass ich sie niedergeschlagen habe.
13:55Was hat sie da von den wahren Täter zu decken?
13:57Denn dass sie gestolpert ist, ist glaube ich keine einzige Sekunde.
14:01Du hast sie öffentlich eine Betrügerin genannt.
14:04Vielleicht ist das ihre Strafe für dich.
14:06Vielleicht.
14:07Ich werde irgendwie das Gefühl nicht los, dass da noch jemand war,
14:09den sie schützt.
14:11Die Frage ist nur, wer.
14:21Elisabeth Krankenhaus, ITS 1, Schwester Monika?
14:24Ja, Nora von Weiden hier.
14:25Ich hatte vorhin schon mal angerufen.
14:26Meine Mutter liegt bei Ihnen auf der Station.
14:27Können Sie mir vielleicht sagen...
14:28Irgendwer leid, Frau von Weiden.
14:29Ihre Mutter ist immer noch im OP.
14:32Was?
14:33Immer noch?
14:34Ihre Mutter ist sehr schwer verletzt.
14:36So eine Operation kann sehr lange dauern.
14:38Ja.
14:39Ja gut, dann melde ich mich später nochmal.
14:50Warum mache ich mir eigentlich wegen dir so ein schlechtes Gewissen?
14:53Du wolltest ihm in eine Falle stellen und ihn ins Gefängnis bringen.
14:57Oh Gott, du bist nicht schuld, dass du da liegst.
15:04Hey, Lissi.
15:06Hey.
15:09Ich kann ja verstehen, dass du mit den Sorgen der Beckers nicht umgehen kannst,
15:12aber Sebastian verlangt wirklich nicht von dir, dass du seine Probleme löst.
15:15Es ist mir einfach momentan alles zu viel.
15:17Überleg doch mal.
15:19Sebastian beschäftigt sich gerade voll mit seiner Familie.
15:21Was ich auch verstehen kann, aber...
15:24Guck mal, was bei uns in letzter Zeit alles passiert ist.
15:27Viktoria ist tot.
15:28Hagens Amnesie.
15:30Mein Vater, der sich scheiden lässt.
15:32Kannst du schweigen von Annabelle?
15:35Nora.
15:36Ich sag dir, das ist alles kein Zuckerschlecken.
15:39Ja, das kann ich verstehen.
15:40Das ist wirklich alles sehr viel.
15:42Und seit Sebastians Vater den Unfall hatte,
15:45schmeiße ich den Kurierdienst im Grunde komplett alleine.
15:48Ach, nee.
15:49Ich möchte am liebsten gar nicht mehr rangehen.
15:51Kaum zu glauben, dass wir vor kurzem noch expandieren wollten.
15:56Beckersboten, Lissi von Weiden.
15:57Guten Tag.
15:59Ein Haustier?
16:01Was denn für eins?
16:03Eine Katze.
16:05Zum Tierarzt.
16:08Ja?
16:09Ja, kein Problem.
16:12Ähm, ja?
16:16Alles klar.
16:17Gut.
16:18Wiederhören.
16:20Du hast es gehört.
16:22Bad Straße 11.
16:24Los geht's.
16:25Eine Katze?
16:26Ja.
16:27Kleinvieh macht auch Mist.
16:29Tut mir leid, ich...
16:31Ich kann nichts.
16:32Was?
16:33Ja, ich hab Elsa versprochen, sie im Bahnis zu vertreten.
16:36Du arbeitest schon wieder im Bahnis?
16:37Toll!
16:39Außerdem...
16:40hab ich eine Tierhaarallergie.
16:44Sag mal, wie stellst du dir das vor?
16:46Ich hab diesen Auftrag gerade angenommen.
16:48Pass auf, ich mach dir einen Vorschlag, ja?
16:50Wir leiten alle Anrufe auf mein Handy um
16:52und du bringst die Mietzeit zum Autodoktor.
16:54Mit dem Fahrrad.
16:56Auf dem Motorrad würde sie sich sicher erkälten.
17:00Na toll.
17:01Tolle Firma.
17:03Toller Partner.
17:05Tolle Arbeitsteilung.
17:06Danke.
17:09Na, die ist sauer.
17:11Das legt sich wieder.
17:12Da wär ich mir nicht so sicher.
17:14Ist dir eigentlich aufgefallen,
17:15dass sie ziemlich angenervt ist,
17:17seit sie auf deine Hilfe verzichten muss?
17:19Was wird sich wieder ändern?
17:21Aber du schiebst trotzdem Zusatzschichten im Bahnis.
17:24Nee, das hab ich nur so gesagt.
17:26Wie, du hast sie jetzt auch noch angelogen, oder was?
17:27Damit wir unsere Party an den Start bringen können.
17:29Welche Party?
17:33Ich freue mich, dass es Harald besser geht.
17:36Und, wann kann man ihn dann besuchen?
17:40Also, bevor wir mit ihm reden können,
17:42wird schon noch eine Weile vergehen.
17:44Die Ärzte wollen ihn schonen.
17:46Aber in ein paar Tagen kann er wahrscheinlich schon
17:47aus dem künstlichen Koma geholt werden.
17:49Ja.
17:50Und dann beginnt sicher eine lange Phase der Reha-Therapien.
17:54Wenn ich mir überlege, was das kostet.
17:57Das macht ja keine Sorgen, Marianne.
17:59Wir legen alle zusammen.
18:01Danke, das ist nett.
18:03Und wenn Simon recht hat
18:05und Annabelle von Weiden tatsächlich
18:06die Unterschrift auf dem Vertrag
18:08zwischen ihr und Harald gefälscht hat,
18:10dann geht doch das Patent für die Beckeritglasur
18:12wieder an Harald zurück, oder nicht?
18:14Ja, es hätte vielleicht auch ein Gutes,
18:16dass Simon nach dem Vertrag gesucht hat.
18:18Nun wird das Gericht sicherlich von Annabelle verlangen,
18:20dass es ihn herausgibt.
18:22Ja, aber Simon darf sich nicht noch mal einmischen.
18:25Schlimm genug, dass er erwischt wurde.
18:27Wir können von Glück sagen,
18:28dass die Sache so glimpflich ausgegangen ist.
18:32Sag mal, Eva, was machst du da eigentlich?
18:34Das sieht ja nach einem Buffet aus.
18:35Aber die Van Weiden sind doch gar nicht da.
18:37Das habe ich ja auch schon klar zu machen.
18:39Versucht leider ohne Erfolg.
18:41Obwohl Frau Van Weiden...
18:42Herr Adam, das ist eine kleine, harmlose Party
18:46von Sebastian und Lissi.
18:48Hm.
18:50Das klingt ja nett.
18:52Dann wollen wir dich mal nicht länger aufhalten.
18:55Also, bis später.
18:56Bis später.
19:11Simon versucht, sich abzulenken.
19:13Aber ich weiß, wie es in ihm aussieht.
19:17Warum verlangt Annabelle von mir, Henning zu heiraten?
19:20Was hat sie selbst davon?
19:22Ist das ihre Form von Rache,
19:24weil ich herausgefunden habe,
19:25dass Nora Richards Tochter ist?
19:29Auf eine merkwürdige Weise macht das Sinn.
19:31Denn genauso bestraft sie Simon mit ihrer Falschaussage dafür,
19:35dass er sie als Betrügerin bezeichnet hat.
19:43Der Vertrag wird sicher bald auftauchen.
19:46Und dann wird man feststellen,
19:47dass Annabelle die Unterschrift gefälscht hat.
19:49Und dass ich einen guten Grund hatte, danach zu suchen.
19:53Du musst nicht ins Gefängnis.
20:01So ein verdammter Mist.
20:04Blödes Fahrrad.
20:07Dumme Katze.
20:09Ich bin Disponentin und keine Fahrerin.
20:12Was ist denn das für eine Firma?
20:14Mann!
20:18Ey!
20:20Passen Sie doch auf!
20:22DCI!
20:25Papa, Helena, was macht ihr denn hier?
20:27Wir fragen uns, ob das wirklich meine Tochter ist,
20:29die uns hier hinterher blökt.
20:31Entschuldigung.
20:33Ich wusste ja nicht, dass ihr da seid.
20:35Was macht ihr denn? Deine Vermögensfahrt oder was?
20:37Ja, das könnte man so sagen.
20:39Was ist denn passiert?
20:40Ach, ich muss diese blöde Katze jetzt zum Tierarzt bringen
20:42und ich hab einen Platten.
20:44Und mein Partner kümmert sich um andere Dinge als um unsere Firma.
20:47So wird man Unternehmer des Jahres.
20:49Ah, wie geht's zu Hause?
20:51Geht so.
20:53Wie geht's Nora?
20:54Wir gehen uns aus dem Weg.
20:56Die besten Freundinnen oder Halbschwestern werden wir wohl nie,
20:59aber was soll's.
21:00Und Annabelle?
21:02Ich hab sie seit ein, zwei Tagen nicht mehr gesehen.
21:04Was soll das denn heißen?
21:06Ist sie weggefahren oder ausgezogen?
21:08Keine Ahnung.
21:09Ich hab bis jetzt noch nicht die Notwendigkeit,
21:10gesehene Vermisstenanzeige aufzugeben.
21:12Ich vermisse sie überhaupt nicht.
21:14Wieso macht ihr euch plötzlich Sorgen um Annabelle?
21:16Machen wir uns Sorgen um Annabelle?
21:18Nein.
21:19Nein.
21:41Hagen?
21:44Hagen, könntest du deine Übungen mal ganz kurz unterbrechen
21:46und mir zuhören?
21:49Sophie, wenn du über die Schlafregelung reden möchtest.
21:51Es bleibt dabei, du schläfst auf dem Sofa.
21:55Annabelle liegt im Krankenhaus.
21:57Sie hat eine Hirnblutung.
22:02Hirnblutung.
22:03Okay.
22:05Prognose?
22:05Das Krankenhaus hält sich bedeckt.
22:07Sie wird gerade operiert, aber die Chancen stehen 50-50.
22:14Dann sollten wir jetzt über Simon Becker reden.
22:17Für ihn wird's langsam knapp.
22:18Hagen.
22:20Also ich würde vorschlagen...
22:21Hagen!
22:22Was?
22:24Bist du dir sicher, dass du nicht über Annabelle sprechen möchtest?
22:28Sophie, das Thema Annabelle gibt's für mich nicht mehr.
22:30Und das weißt du.
22:34Also.
22:35Wenn du über deinen Fall reden willst, gerne.
22:39Okay.
22:41Also so wie ich das sehe,
22:42besteht Simon Beckers einzige Chance darin,
22:44dass wir den Vertrag in die Hände bekommen,
22:46den er bei Annabelle im Safe gesucht hat.
22:47Ja, das sehe ich genauso.
22:50Wenn wir beweisen können,
22:51dass Harald Beckers Unterschrift gefälscht worden ist,
22:53dann geben wir Simon damit ein gutes Motiv für den Einbruch.
22:55Ergo.
22:56Er bekommt mir deine Umstände
22:57oder im besten Fall wird seine Strafe zur Bewährung ausgesetzt.
23:00Wir brauchen ein gerichtliches Gutachten,
23:02das uns den Vertrag einsehen lässt.
23:05Ich habe bereits versucht, den Staatsanwalt zu kontaktieren.
23:08Was du brauchst, Sophie, ist ein Durchsuchungsbefehl.
23:11Soll ich mal mit dem Staatsanwalt sprechen?
23:12Er ist ein alter Verbindungskollege.
23:14Nein, danke.
23:15Ich habe meine eigenen Kontakte.
23:18Wo denn?
23:19Bei Anwälte ohne Grenzen?
23:20Nein, bei der Polizei.
23:22Und dort werde ich dafür sorgen,
23:23dass mein Mandant nicht in U-Haft kommt.
23:25Viel Spaß dabei.
23:27Danke.
23:28Ach so, und wenn du nur nachher zurückkommst,
23:30bring dir eine zweite Decke mit.
23:31Es wird nachts kalt auf dem Sofa.
23:44Was ja ein komischer Butler von Annabelle von Weiden
23:46hat ganz klare Bedingungen gestellt.
23:48Es wäre da gar nichts gelaufen.
23:49Das ist doch verständlich.
23:52Und Richard und Hennelner wissen wirklich nichts davon?
23:54Nee, Lissi weiß ja selbst nichts davon.
23:56Na, ihr Gesicht möchte ich mal sehen.
23:57Ja, ihr müsst zur Party kommen.
23:59Übrigens, deine Mutter war auch sehr begeistert
24:01und hilft uns beim Vorbereiten.
24:02Na dann.
24:04Ja, dann mach dir mit.
24:08Ja, und du kannst die Sachen haben,
24:10aber ich möchte alle zurückbekommen.
24:11Ja, klar.
24:12Coole Sache. Bis später.
24:14Max, na, habt ihr heute schon was vor?
24:17Deine Party?
24:18Können wir heute mitnehmen?
24:20Doch wirklich eine süße Idee von Sebastian.
24:23Ja, schön, wenn wir beide mal wieder auf eine Party gehen.
24:25Ach, und nicht nur mit uns beschäftigt sind?
24:28Genau.
24:31Nicht vor die Gästen.
25:00Junger Mann, diese Schale kostet ein Vermieter.
25:02Vermögen.
25:03Ja, deshalb stelle ich Sie auch zur Seite.
25:04Das sollten Sie besser mir rüberlassen.
25:06Herr Adam, ich weiß ja, dass Sie mit dieser Party eigentlich nicht einverstanden sind.
25:10Dann wissen Sie auch, dass diese Räumlichkeiten schonend und pfleglich zu behandeln sind.
25:15Pfleglich, ja, Herr Adam, aber nicht wie in einem Museum.
25:18Trotzdem, Sie sollten mich fragen, was im Hause unersetzlich ist.
25:22Sie?
25:22Da können Sie lange warten.
25:25Ach, das müssen die ersten Gäste sein.
25:27Ich gehe öffnen.
25:28Ach, das mach lieber ich.
25:29Junge Mann, es gibt Aufgaben, die man nicht delegieren kann.
25:33Dazu zählt der Empfang der Gäste.
25:42Guten Abend, ihr Herr.
25:43Super.
25:44Dein Möller.
25:45Danke, James.
25:50Alles klar?
25:53Guten Abend.
25:54Sie scheinen zum ersten Mal in Ihrem Leben junge Menschen gesehen zu haben.
25:59Das ist sehr pietätlos.
26:00Im Haus von Frau Van Weiden.
26:03Ja, die im Krankenhaus liegt und um ihr Leben kämpft.
26:05Ich weiß, Herr Adam.
26:07Aber man muss die Feste feiern, wie sie fallen.
26:16Wo bleibt Frau Novak nun?
26:17Ich hoffe, sie hat das erreicht.
26:19Sie hat versprochen zu kommen.
26:20Mit guten Nachrichten hoffentlich.
26:22Das wird sie sein.
26:26Hallo.
26:28Frau Novak, da sind Sie ja.
26:30Ich dachte, Sie sind...
26:32Guten Abend, Frau Malbert, Herr Becker.
26:36Ich dachte, es ist für Sie alle angenehmer hier als auf dem Revier.
26:40Sie müsste ich eigentlich mitnehmen, Herr Becker.
26:42Mitnehmen?
26:43In Untersuchungshaft.
26:44Aber...
26:44Ist das wirklich nötig?
26:45Frau Malbert, deswegen sind wir ja hier.
26:47Ich kenne Kommissar Delbrück schon viele Jahre und ich habe ihm versichert, dass eine Festnahme
26:51bei Simon Becker nicht notwendig sein wird.
26:54Sie haben ja den Einbruch gestanden.
26:56Insofern besteht keine Verdunkelungsgefahr.
26:58Allein es bleibt die Frage, ob Sie sich einer möglichen Haftstrafe entziehen könnten.
27:03Sie meinen, Simon könnte fliehen?
27:05Aber warum?
27:06Er ist unschuldig.
27:07Er hat Frau Van Weiden nicht niedergeschlagen.
27:08Luisa hat recht, ich habe ganz bestimmt nicht vor zu fliegen.
27:10Ja, und ich verbürge mich für ihn.
27:13Gut.
27:14Ich werde sehen, ob der Staatsanwalt mit sich reden lässt.
27:16Ja, bitte sprich mit ihm.
27:17Und sprich auch diesen Vertrag an.
27:20Es ist unglaublich wichtig, dass wir diesen Vertrag einsehen dürfen.
27:23Er ist das entscheidende Indiz für die Unschuld von Simon Becker.
27:26Ich werde mein Bestes geben.
27:28Ja.
27:28Und Sie machen mir keine Dummheiten, Herr Becker.
27:32Danke.
27:44Hallo?
27:47Hallo?
27:49Niemand zu Hause?
27:52Wenn ich mir jetzt auch noch mein Essen selber machen muss, kriege ich die Krise.
27:56Isi, na, da bist du ja eigentlich.
27:58Ach, ist dir die Zeit auch so lange vorgekommen wie mir, ja?
28:00Ja, ich habe mir schon Sorgen gemacht.
28:01Ist irgendwas passiert?
28:02Gab es Ärger mit der Katze?
28:03Ich will nicht drüber reden.
28:05Was machst du überhaupt hier?
28:06Ich dachte, du musst arbeiten.
28:08Nee.
28:08Elsa brauchte mich doch nicht.
28:10Ach, schön.
28:11Dann war ja dein Nachmittag wahrscheinlich ziemlich nett.
28:14Glaubst du was Gutes im Fernsehen?
28:16Ehrlich gesagt, ich hatte alle Hände voll zu tun.
28:18Ja, das glaube ich.
28:19Ich musste einiges vorbereiten.
28:21Chips und Cola kaufen.
28:23Stimmt.
28:24Das Sofa herrichten.
28:26Ja, woher weißt du das?
28:27Den Fernseher einschalten, die Beine hochlegen.
28:29Nee, das ist jetzt nicht ganz richtig, aber willst du sehen, was ich vorbereitet habe?
28:32Oh ja, so gerne.
28:34Na komm, Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.
28:37Also, Augen zu und...
28:38Oh, Sebastian, jetzt reicht's.
28:39Okay, okay, kurz und schmerzlos.
28:41Überraschung!
28:42Wuhu!
28:48Der Arzt hat gesagt, dass sein Blutgefäß im Kopf geplatzt ist beim Aufprall auf den Tresen.
28:53Sie konnten das Blut zwar entfernen, aber sie wissen nicht, ob Teile des Gehirns geschädigt wurden.
28:57Oh Gott.
28:59Dir wär's doch ganz recht, wenn sie nicht mehr aufwacht, oder?
29:02Wie kannst du sowas sagen?
29:04Na, immerhin erpresst sie dich. Sie will, dass du Henning heiratest.
29:07Diese Erpressung ist so absurd.
29:10Das kann ich gar nicht ernst nehmen.
29:12Tatsächlich?
29:13Wenn Annabelle aufwacht, hat sie bestimmt andere Probleme, als sich darum zu kümmern, ob ich Henning heirate.
29:18Ich weiß sowieso nicht, warum sie das wollte.
29:23Vielleicht hat Simon sie wirklich gestoßen.
29:26Und sie möchte, dass er so hart wie möglich bestraft wird.
29:29Annabelle würde ich das zutrauen.
29:31Aber du kennst Simon.
29:32Er ist nicht gewalttätig.
29:34Simon stand wahnsinnig unter Druck.
29:36Er musste den Vertrag finden.
29:38Er braucht doch das Geld, um seine Familie zu unterstützen.
29:40Jetzt erst recht, nachdem Annabelle ihn gekündigt hat.
29:42Aber er würde niemals jemanden angreifen.
29:44Und das weißt du auch.
29:45Vielleicht hat sie ihn ja auch provoziert.
29:47Nicht mal die Polizei hält ihn für gefährlich.
29:49Sie lassen ihn frei bis zur Verhandlung.
29:52Ach.
29:52Ja, sie sind davon überzeugt, dass keine Furchtgefahr besteht.
29:57Nein, Nora.
29:58Simon scheidet als Täter definitiv aus.
30:00Das wird das Gericht auch erkennen.
30:02Das muss irgendwie anders gewesen sein.
30:04Also, entweder ist Annabelle doch gestolpert, oder?
30:07Oder was?
30:09Oder es war eine dritte Person in der Manufaktur.
30:13Wie auch immer.
30:15Also, ich finde das toll, dass du so an seine Unschuld glaubst.
30:21Ja.
30:22Das tue ich.
30:25Ich muss los.
30:27Ich wollte ein Essen vorbereiten, im Hausboot.
30:30Ach, das ist doch schön.
30:32Das bringt ihn sicher auf andere Gedanken.
30:54Die Idee mit der Kutsche war wirklich wunderschön.
30:58Ja.
31:01Ich habe mir eben gemerkt, womit ich dich beeindrucken kann.
31:06Allerdings.
31:07Das hast du.
31:19Du denkst schon wieder an Annabelle.
31:22Ja, ich frage mich, was es zu bedeuten hat,
31:24dass Lissi Annabelle seit gestern früh nicht mehr zu Hause gesehen hat.
31:28Meinst du, sie hat inzwischen aufgegeben?
31:31Das wäre zu schön, um wahr zu sein.
31:33Und entschieden zu früh.
31:35Trotzdem.
31:36Vielleicht hat sie es ja vorgezogen, auch in ein Hotel zu gehen.
31:39Ja, das wäre ein erster Schritt.
31:42Hier seid ihr.
31:43Hallo, Herr Lund.
31:44Ich versuche schon, den ganzen Tag euch anzurufen.
31:47Ja, wir hatten die Handys ausgeschaltet.
31:49Was gibt's denn?
31:50Das heißt, ihr habt keine Ahnung?
31:52Äh, nee.
31:53Mach's nicht so spannend.
31:58Annabelle liegt mit einer Hirnblutung im Krankenhaus.
32:01Sie schwebt in Lebensgefahr.
32:09So, mein lieber Simon, wo schicken wir dich denn hin?
32:14Ja, vielleicht Spanien?
32:16Ach nö, ist ja viel zu nah.
32:19Hier, Costa Rica.
32:21Das klingt doch gut.
32:22Ist ja jetzt auch so schön warm.
32:26Okay, Reservierung.
32:28Simon.
32:31Becker.
32:33One way.
32:36Tut mir leid, Simon, aber Luisa will die Erpressung einfach nicht ernst nehmen.
32:39Da muss ich ein bisschen nachhelfen.
32:40Okay.
32:42Und drucken.
32:46Also gut, das bedeutet, Sie müssen sich streng an die Auflagen halten.
32:49Ja.
32:49Bis Prozessbeginn dürfen Sie die Stadt nicht verlassen.
32:51Das hab ich ganz bestimmt nicht vor.
32:53Ich sag's Ihnen lieber trotzdem noch einmal.
32:55Eigentlich müssten Sie sich regelmäßig bei der Polizei melden,
32:58aber es wird reichen, wenn ich weiß, wo Sie anzutreffen sind.
33:00Kennen Sie Delbrück schon länger?
33:02Ja, wir sind alte Bekannte.
33:04Und wenn ich fragen darf, woher?
33:07Über meinen Bruder.
33:08Die beiden waren mal Partner.
33:10Verstehe, Ihr Bruder ist also auch bei der Polizei.
33:12Ähm, nein.
33:13Also, er war ja, aber inzwischen nicht mehr.
33:16Er ist ausgestiegen.
33:18Also gut, Herr Becker.
33:19Bitte informieren Sie mich über jeden Ihrer Schritte.
33:22Ja.
33:22Nur so kann ich Sie schützen.
33:24Natürlich.
33:25Und haben Sie vielen Dank, dass Sie verhindert haben,
33:27dass ich in den U-Haft muss.
33:29Ja, bis Prozessbeginn haben wir jetzt nichts mehr zu befürchten.
33:32Und bis dorthin haben wir hoffentlich Ihre Unschuld bewiesen.
33:35Das hoffe ich auch.
33:36Ja.
33:37Herr Delbrück muss wirklich gut mit Ihrem Bruder befreundet sein.
33:39Also ich meine, dass er sich so für mich einsetzt.
33:41Ja, sicher.
33:42Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.
33:44Ihnen auch.
34:13Untertitelung. BR 2018
34:37Gott sei Dank muss Simon vorläufig nicht ins Gefängnis.
34:41Und Frau Nowak wird sicher seine Unschuld beweisen können.
34:45Ich hoffe, Simon wird sich jetzt ein wenig entspannen können.
34:49Und egal, was auf uns noch zukommt, er soll wissen, dass ich bei ihm bin und zu ihm stehe.
35:15Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
35:36Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
36:08Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
36:09Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
37:07Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
37:15Kriminalpolizei Falkenthal, schönen guten Tag!
37:51Und, hast du es dir so vorgestellt?
37:53Klar, es sind vielleicht ein bisschen mehr Leute geworden als gekahnt, aber sind ja alle ganz salonfähig.
37:57Ich glaube, es hilft, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
38:16Ich glaube, es hilft, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
38:27Dann ist die Sache wert!
38:28Dann ist die Überraschung gelungen, hm?
38:30Ja, ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß!
38:35Das freut mich!
38:37Du sollst wissen, ich bin immer für dich da, auch wenn es mir nicht so lustig ist wie jetzt, ja?
38:40Und ich verspreche, ich werde in Zukunft auch mehr als Bäckers Brot erarbeiten!
38:48Was macht die denn hier?
38:53Das ist wirklich eine gelungene Party für Lissi!
38:56Ja, zum Glück!
38:57Ich habe mir schon ein bisschen Sorgen gemacht, weil es dann doch mehr Leute geworden sind.
39:00Aber Lissi findet es cool!
39:02Was machst du hier?
39:06Nachsehen, was sich in meinem Haus abspielt!
39:08In deinem Haus?
39:10Ist doch so!
39:11Eine Party, wie du siehst!
39:12Ja, das sehe ich!
39:13Der letzte Pöbel ist hier versammelt!
39:15Wird Richard aber nicht mit einverstanden sein?
39:17Du, das kläre ich mit meinem Vater selbst!
39:19Naja, wenn ich schon mal hier bin, kann ich auch ein bisschen mitfeiern!
39:23Ich wüsste nicht, dass du eingeladen bist!
39:24Außerdem, hier treibt sich doch sowieso nur der letzte Pöbel herum!
39:27Ja, auch gut!
39:29Dann feiere ich eben allein!
39:30Tu das!
39:34Oh, Entschuldigung!
39:56Und was denkst du?
40:02Ich denke, es ist so viel passiert, seit wir uns kennen!
40:08Ja, das stimmt!
40:14Das Schicksal hat so oft probiert, uns auseinanderzubringen!
40:17Hm, das sehe ich aber ganz anders!
40:20Das Schicksal hat uns zusammengeführt und testet jetzt, ob wir auch wirklich zueinander wollen!
40:26Also, ich will!
40:28Das wird mir jeden Tag bewusster!
40:30Das geht mir genauso!
40:34Lippo Falkenthal, öffnen Sie die Tür!
40:36Polizei, was wollen die denn?
40:37Das werden wir gleich herausfinden!
40:39Ach, kommen Sie, Herr Becker, machen Sie auf!
40:40Ja, ich komme ja schon!
40:42Können Sie mir mal vielleicht sagen, was das Ganze hier soll?
40:49Nehmen Sie den Mann hier in Gewahrsam!
40:51Was soll das?
40:51Fassen Sie mich nicht aus!
40:52Was wollen Sie denn von Simon?
40:54Ihren Freund daran hindern, sich aus dem Staub zu machen!
40:56Was?
40:56Ja, was?
40:57Das Theater können Sie sich sparen!
40:58Wir haben einen anonymen Hinweis erhalten!
41:00Sie wollen dann gegen unsere Absprache das Land verlassen!
41:03Wie bitte?
41:04Hier ist der Haftbefehl!
41:06Herr Becker, ich nehme Sie fest wegen des dringenden Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung an Frau Annabelle von Weiden!
41:21Wie sollen wir denn jetzt seine Unschuld beweisen? Und was ist, wenn er Annabelle stirbt?
41:31Oh, einen wunderschönen guten Morgen Ihnen bald!
41:34Guten Morgen, Herr von Weiden!
41:36Aber ich habe mit Kommissar Delbrück gesprochen. Er ist sich ziemlich sicher, dass Sie bald den Computer gefunden haben, von
41:42dem aus Simons Flugticket reserviert wurde.
41:44Das ist ja toll!
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