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Die drei goldenen Haare des Sonnenkönigs (Alternativtitel: Märchen vom Sonnenkönig; Originaltitel: Plavčík a Vratko) ist ein tschechoslowakischer Märchenfilm aus dem Jahr 1982. Er ist die Verfilmung eines slowakischen Märchens, das auf Motiven von Der Teufel mit den drei goldenen Haaren beruht.[1] Als Die drei goldenen Haare des Sonnenkönigs findet es sich auch in der Sammlung Zigeunermärchen aus aller Welt von Heinz Mode und Milena Hübschmannová als Märchen Nr. 14.[2]
Handlung
Sich auf einer Treibjagd befindend, stürzt König Svetoslav vom Pferd und verläuft sich in der Wildnis. Er findet eine kleine Köhlerhütte und bittet den Köhler um Nachtstätte. Dieser gewährt ihm diese und erzählt, dass seine Frau in der Nacht einen Sohn geboren habe. Später beobachtet der König dann, wie dem Kind die Schicksalsgöttin erscheint und ihm vorhersagt, dass es einmal die Prinzessin heiraten werde, welche in der gleichen Nacht geboren wurde. Zurück im Schloss, fragt der düstere König seinen Astrologen „Schwarze Seele“ um Rat und lässt sich die Vorhersage bestätigen. Wütend darüber, dass ein Köhlersohn seinen Thron besteigen soll, befiehlt er dessen Ertränkung. Der Astrologe bringt es jedoch nicht übers Herz das Kind zu ermorden, also setzt er es stattdessen in einer kleinen Holztruhe auf dem Fluss aus, woraufhin sich die Sonne verdunkelt. Schreiend wird der Kleine von Müller und Müllerin gefunden, als Sohn angenommen und Schwemmling genannt. Die Jahre ziehen ins Land, die Prinzessin soll bald vermählt werden, da zieht der König wieder einmal auf eine Jagd hinaus. Er kommt zum Haus des Müllers, der ihm offenbart, dass sein Schwemmling zur selben Zeit vom Fluss geschenkt wurde, als der König die Prinzessin bekam. Ahnend, dass ihn sein Astrologe betrogen hatte, schickt er des Müllers Sohn mit einem Brief, in dem die Tötung des Boten befohlen wird, zur Königin ins Schloss. Unterwegs erscheint dem Schwemmling wieder die Schicksalsgöttin, welche schützend ihre Hand über ihn hält, indem sie den Brief zu seinen Gunsten verändert. Bei der Königin angekommen werden die Worte des Briefes augenblicklich in die Tat umgesetzt und Schwemmling wird mit Prinzessin Julienka vermählt. Die darauffolgende Hochzeitsfeier wird vom heimkehrenden König jäh unterbrochen. Erzürnt über den Betrug, verbietet er das Lachen im ganzen Reich. Den Astrologen will er umbringen, aber der schlägt ihm etwas anderes vor – zum König Wendling soll der Schwemmling gesandt werden, denn von dort sei noch nie ein Sterblicher zurückgekehrt. Der Jüngling wird sogleich damit beauftragt, drei goldene Haare des Wendlings zu beschaffen, um den Segen des Königs zu erlangen und macht sich zusammen mit einem Gefährten auf den Weg.
Die drei goldenen Haare des Sonnenkönigs (Alternativtitel: Märchen vom Sonnenkönig; Originaltitel: Plavčík a Vratko) ist ein tschechoslowakischer Märchenfilm aus dem Jahr 1982. Er ist die Verfilmung eines slowakischen Märchens, das auf Motiven von Der Teufel mit den drei goldenen Haaren beruht.[1] Als Die drei goldenen Haare des Sonnenkönigs findet es sich auch in der Sammlung Zigeunermärchen aus aller Welt von Heinz Mode und Milena Hübschmannová als Märchen Nr. 14.[2]
Handlung
Sich auf einer Treibjagd befindend, stürzt König Svetoslav vom Pferd und verläuft sich in der Wildnis. Er findet eine kleine Köhlerhütte und bittet den Köhler um Nachtstätte. Dieser gewährt ihm diese und erzählt, dass seine Frau in der Nacht einen Sohn geboren habe. Später beobachtet der König dann, wie dem Kind die Schicksalsgöttin erscheint und ihm vorhersagt, dass es einmal die Prinzessin heiraten werde, welche in der gleichen Nacht geboren wurde. Zurück im Schloss, fragt der düstere König seinen Astrologen „Schwarze Seele“ um Rat und lässt sich die Vorhersage bestätigen. Wütend darüber, dass ein Köhlersohn seinen Thron besteigen soll, befiehlt er dessen Ertränkung. Der Astrologe bringt es jedoch nicht übers Herz das Kind zu ermorden, also setzt er es stattdessen in einer kleinen Holztruhe auf dem Fluss aus, woraufhin sich die Sonne verdunkelt. Schreiend wird der Kleine von Müller und Müllerin gefunden, als Sohn angenommen und Schwemmling genannt. Die Jahre ziehen ins Land, die Prinzessin soll bald vermählt werden, da zieht der König wieder einmal auf eine Jagd hinaus. Er kommt zum Haus des Müllers, der ihm offenbart, dass sein Schwemmling zur selben Zeit vom Fluss geschenkt wurde, als der König die Prinzessin bekam. Ahnend, dass ihn sein Astrologe betrogen hatte, schickt er des Müllers Sohn mit einem Brief, in dem die Tötung des Boten befohlen wird, zur Königin ins Schloss. Unterwegs erscheint dem Schwemmling wieder die Schicksalsgöttin, welche schützend ihre Hand über ihn hält, indem sie den Brief zu seinen Gunsten verändert. Bei der Königin angekommen werden die Worte des Briefes augenblicklich in die Tat umgesetzt und Schwemmling wird mit Prinzessin Julienka vermählt. Die darauffolgende Hochzeitsfeier wird vom heimkehrenden König jäh unterbrochen. Erzürnt über den Betrug, verbietet er das Lachen im ganzen Reich. Den Astrologen will er umbringen, aber der schlägt ihm etwas anderes vor – zum König Wendling soll der Schwemmling gesandt werden, denn von dort sei noch nie ein Sterblicher zurückgekehrt. Der Jüngling wird sogleich damit beauftragt, drei goldene Haare des Wendlings zu beschaffen, um den Segen des Königs zu erlangen und macht sich zusammen mit einem Gefährten auf den Weg.
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KurzfilmeTranskript
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00:05:55Wer bist du?
00:05:56Ein Wanderer.
00:05:58Ist es noch weit bis zum Schloss des Königs Vetuslav?
00:06:02Bei Tag bist du schnell dort.
00:06:05Aber nachts ist es gefährlich.
00:06:09Kann ich bei dir übernachten? Ich hab mich verirrt.
00:06:14Gern.
00:06:15Aber zu essen kann ich dir nichts bieten. Ich hab nichts.
00:06:18Ich bin nicht hungrig, nur der Durst quält mich.
00:06:21Gut.
00:06:23Wasser hab ich genug. Sogar besseres als der König.
00:06:27Uh.
00:06:30Uh.
00:06:37Ja, das ist wirklich gut.
00:06:39Die Not wird bei uns immer größer.
00:06:41Mau.
00:06:42Mau.
00:06:44Heute Nacht hat mir meine Frau einen Sohn geboren.
00:06:47Ich weiß nicht, ob ich mich darüber freuen oder weinen soll.
00:06:51Ich habe nicht einmal einen Taufpaten für ihn.
00:06:54Einen Sohn, sagst du? Ist er gesund?
00:06:56Ja, gesund und kräftig.
00:06:59Seine Stimme ist wie eine Glocke.
00:07:00Darauf.
00:07:01Auf den Halbboden.
00:07:04Sieh zu, dass er ein richtiger Mann wird.
00:07:06Ich wünsche dir eine gute Nacht.
00:07:35Ich wünsche dir eine gute Nacht.
00:07:45Schlaf ruhig ein, mein Patenkind.
00:07:48Hab keine Angst vor Armut und Not.
00:07:50Eines Tages wirst du die Tochter des Königs zur Frau bekommen.
00:07:54Sie ist heute in derselben Nacht wie du geboren worden.
00:08:20Ich gratuliere, ein hübsches Kind.
00:08:25Es ist unser einziger Reichtum, den wir besitzen.
00:08:29Vertraut ihn meiner Obhut an.
00:08:31Ich mache einen Ritter aus ihm.
00:08:35Es können nicht alle Ritter sein.
00:08:37Es muss auch einfache Menschen geben.
00:08:44Weißt du, wer ich bin, Köhler?
00:08:47Ich bin dein König.
00:08:51Durchlauchtigster Königswetterslauf.
00:08:54Ich kaufe euren Sohn aus dem Elend frei.
00:08:59Ein Preis ist mir für ihn zu hoch.
00:09:02Nein, bitte nehmt ihn uns nicht weg.
00:09:04Wenn er groß ist, muss er mir bei der Arbeit helfen, durchlaucht.
00:09:09Dein Sohn ist unter einem glücklichen Stern geboren.
00:09:13Deshalb bekommt er auch, was ihm gebührt.
00:09:18Ich weiß es nicht, wer ich bin,
00:10:10Ihr wart lange fort.
00:10:14Das ganze Königreich hat mit euch auf einen Sohn gewartet.
00:10:19Eine Tochter ist mir genauso viel wert.
00:10:22Habt ihr schon einen Namen für sie ausgesucht?
00:10:25Ja, und einen sehr hübschen Namen.
00:10:30Julienka.
00:10:38Prinzessin Julienka.
00:10:40Jetzt seid ihr mehr als nur ein König.
00:10:44Ihr seid der Vater einer Tochter.
00:10:47Ja.
00:10:50Bei Julienka liegt die Zukunft unseres Geschlechts und...
00:10:56unseres Königreichs.
00:10:59Dieses Glück, das uns widerfahren ist, werden wir stets behüten müssen.
00:11:17Lies.
00:11:26Vita lucum fratris genitor nati valentude uxor mors pietas regnum benefacta que carcer.
00:11:36Dummes Geschwitz.
00:11:38Sag's mir in unserer Sprache.
00:11:41Die Venus befindet sich im Tierkreiszeichen eurer Tochter.
00:11:44Sie wächst zu nie dagewesener Schönheit heran.
00:11:48Es ist etwas verwirrend, was hier steht.
00:11:50Den Prinzgemahl, den sie mal heiraten wird, wählt sie nach eurem Willen.
00:11:54Zugleich aber auch gegen euren Willen, o Herr.
00:11:57Er ist nicht von königlicher Herkunft, auch wenn er sich großen Ruhm erwerben wird.
00:12:02Durch königliche Taten wird er trotzdem nie euresgleichen sein.
00:12:06Soll ich weiterlesen?
00:12:07Das Weib hat also nicht gelogen.
00:12:11Ein dreckiger Köhlersohn auf meinem Thron?
00:12:14Nein, so weit darf es nicht kommen.
00:12:16Und du schwarze Seele haftest mir dafür.
00:12:19Du wirst das verhindern verstanden.
00:12:21Du gehst jetzt zu dem Köhler und wirst den Kleinen ertränken.
00:12:23Nein, Herr.
00:12:24Das tue ich nicht.
00:12:26Das kann ich nicht.
00:12:27Die Sterne sagen, Kinder sind ein Geschenk des Himmels.
00:12:30Ach, die Sterne werden dir nicht helfen, wenn du nicht tust, was ich dir befehle.
00:12:34Geh.
00:12:36Das Wasser wäscht deine Hände rein.
00:12:45Nein.
00:13:06Ich habe das nicht gewonnen.
00:13:29Es war der Wille des Königs.
00:13:38Nein, nein, ich wollte es wirklich nicht.
00:13:47Was schlagst du mich an?
00:13:49Die Katze darf das und ich nicht.
00:13:55Wenn der König vergnügt, es sich freut, bricht das Herz der Königin vor Leid.
00:14:00Aber die Jungfahrttochter nimmt zu gegebener Zeit den Gürtel zu ihrem Hochzeitskant.
00:14:06Halt den Mund oder du verlierst deine Zunge.
00:14:11Der Sterndeuter hat eine längere.
00:14:13Aus.
00:14:14Aus.
00:14:17Wo warst du, du bist ja so nass, schwarze Seele.
00:14:25Hast du getan, was ich dir befohlen habe?
00:14:27Ja, Herr.
00:14:28Die Sterne werden mir das nie verzeihen.
00:14:30Mein königlicher Wille hat diese Prophezeiung ungültig gemacht.
00:14:34Aber es darf niemand erfahren.
00:14:37Du wirst schweilen.
00:14:38Nein.
00:14:40Nee.
00:14:54Nee.
00:14:56Nee.
00:14:58Nee.
00:14:59Nee.
00:15:00Nee.
00:15:01Nee.
00:15:33Ach, was für Menschen gibt es auf dieser Welt?
00:15:37Wo finden wir jetzt seinen Vater und vor allem seine Mutter?
00:15:41Seinen Vater, seine Mutter?
00:15:43Die hat er doch jetzt gefunden.
00:15:46Wie oft hast du gebetet und geweint, weil wir keine Kinder haben?
00:15:52Siehst du?
00:15:55Jetzt hat uns der Fluss eines geschenkt.
00:15:59Ein kleiner Schwimmer kam zu uns geschwommen.
00:16:06Ein kleiner Schwemmling.
00:16:08Ein Schwemmling.
00:16:11Unser Schwemmling.
00:16:42Untertitelung des ZDF, 2020
00:17:09Untertitelung des ZDF, 2020
00:17:40Untertitelung des ZDF, 2020
00:17:42Untertitelung des ZDF, 2020
00:17:42Siebzehn Rosen! Siebzehn Rosen!
00:18:38Warum habt ihr mich nicht früher geweckt, Schlafmützen?
00:18:44Siebzehn Rosen!
00:18:45Vater!
00:18:48Vater!
00:18:49Guten Morgen!
00:18:50Ah, Julienka!
00:18:59Ihr geht auf die Jagd und wieder ohne mich!
00:19:06Wozu habt ihr mir das Reiten und Bogenschießen beigebracht?
00:19:09Bald wirst du jemanden haben, der dich mit auf die Jagd nimmt, Julienka.
00:19:13Und welchen edlen Ritter habt ihr für mich bestimmt?
00:19:16Ich werde schon den richtigen für dich aussuchen.
00:19:18Ihr sagt es so kalt und streng.
00:19:21Manchmal fürchte ich mich direkt vor euch.
00:19:23Ihr sprecht ja nicht wie ein Vater zu mir, sondern wie ein König.
00:19:29Heute Abend gebe ich ein Fest.
00:19:31Den ersten Tanz wirst du für mich reservieren, Julienka.
00:19:37Das ist so kalt.
00:19:44Das ist so kalt.
00:19:49Das ist so kalt.
00:19:56Das ist so kalt.
00:20:08Das ist so kalt.
00:20:09Das ist so kalt.
00:20:10Das ist so kalt.
00:20:12Das ist so kalt.
00:20:19Das ist so kalt.
00:20:25Das ist so kalt.
00:20:33Das ist so kalt.
00:20:36Das ist so kalt.
00:20:43Steht der Tod. Steh auf.
00:20:49Halt! Halt!
00:20:53Schnell, weg hier.
00:21:11Wer lange leben will, muss Wasser saufen.
00:21:22Da, ein Prachtexemplar.
00:21:24Seht, er schreitet wie ein König.
00:21:27Sehr lange.
00:21:52Vorsicht, Herr!
00:21:53Nicht so tief in den Wald reiten.
00:22:19Der König ist auf der Jagd und wir verstecken hier einen Wilddieb.
00:22:24Wo kommst du her?
00:22:27Was weiß ich, unter welchem Bett man mich gefunden hat.
00:22:29Aber du hast doch sicher einen Namen.
00:22:31Ja, doch schon. Man nennt mich Schwiele.
00:22:33Und wo drückt dich im Moment die Schwiele?
00:22:36Im Magen.
00:22:37Und wohin führt dich dein Weg?
00:22:39Ich war auf der Suche nach einer Prinzessin.
00:22:42Und beinahe hätte ich auch eine gefunden.
00:22:44Ihre Augen leuchteten wie Sterne.
00:22:46Aber als er hörte, dass ich ein armer Hund bin, warst du plötzlich aus mit dem Leuchten.
00:22:49Was hast du dann gemacht?
00:22:51Naja, so allerlei.
00:22:53Meistens hab ich gehungert.
00:22:55Bleib doch bei uns, Schwiele.
00:22:58Solange sich das Müllrad dreht, können wir immer jemanden brauchen.
00:23:00Und wenn es mal still steht, bringen wir es wieder in Schwung.
00:23:03Also was ist?
00:23:06Abgemacht.
00:23:08Und jetzt werden wir die Schüssel mit Garaus machen.
00:23:11Tu das.
00:23:11Guten Appetit.
00:23:31Na komm.
00:23:43Hey, bring mir Wasser.
00:23:50Ich bin durstig.
00:24:01Langsam, Herr.
00:24:02Sonst verschluckt ihr euch noch.
00:24:04Soll ich das Pfer tränken?
00:24:06Es ist noch zu erhitzt.
00:24:09Wie heißt du?
00:24:10Schwemmling, Herr.
00:24:12Schwemmling?
00:24:13Ein ungewöhnlicher Name.
00:24:14Mir gefällt er.
00:24:16Mein Vater nennt mich so.
00:24:17Herr Müller?
00:24:18Ruf ihn.
00:24:19Vater?
00:24:21Vater?
00:24:22Vater?
00:24:23Da ist ein Fremder.
00:24:25Unser durchlauchtigster König.
00:24:27Frau!
00:24:28Frau!
00:24:33Nimm das Pferd.
00:24:35Führe es rum.
00:24:42Gehört er zu euch?
00:24:43Ist er wirklich euer Sohn?
00:24:45Ja, durchlaucht.
00:24:46Er gehört zu uns.
00:24:48Der Fluss hat ihn uns geschenkt.
00:24:51Der Fluss?
00:24:51Ja, er ist in einer Wiege angeschwemmt worden.
00:24:54Damals, als euch die Prinzessin geboren wurde.
00:24:57Zur selben Zeit.
00:25:00Julienka.
00:25:01Naja.
00:25:05Darf ich um ein Tänzchen bitten?
00:25:07Julienka, schönste Prinzessin.
00:25:11Ihr habt aber nicht die Manieren eines Brautfärbers, mein Herr.
00:25:16Hört her, ihr hochverehrten Leute.
00:25:19Der Prinzessin Schönheit, meiner Sehnsucht Flügel verleilt.
00:25:24Nichts Schöneres als Julienka gibt es hier auf Erden.
00:25:26Sie muss, sie muss die meine werden.
00:25:29Ich kann nicht mehr zurück.
00:25:30Es ist zu spät.
00:25:32So hat sie mir den Kopf verdreht.
00:25:39Bald wird dieser Minnesang in jedem Königreich erklingen, von Schloss zu Schloss.
00:25:43Ich sehe bereits, wie sie zu euch eilen.
00:25:46All die edlen Prinzen in Gold gekleidet.
00:25:49Natürlich gibt es auch welche, die kein Gold in der Tue haben.
00:25:53Überlegt es euch trotzdem gut, wem ihr euer Herz schenkt.
00:25:59Ja, sicher.
00:26:02Aber woher weiß ich, wer der Richtige für mich ist?
00:26:05Wenn es euch euer Herz nicht sagt, braucht ihr nur euren Vater zu fragen.
00:26:09Der wird's euch sagen.
00:26:12Du hast eine freche, lange Zunge, aber deine Beine sind kurz.
00:26:15Laufen euch ja wichtig schon.
00:26:17Oh, danke, Schwämmling, komm her.
00:26:23Hoch zu Ross geht ja gut. Siehst aus wie ein König.
00:26:26Komm, Schwämmling, lass mich den Schimmel auch mal rein.
00:26:28Nimm doch da den Braunen.
00:26:30Schwämmling, der hohe Herr ruft dich.
00:26:35Meine Königin, falls euch wirklich etwas an mir liegt,
00:26:39veranlasst unverzüglich,
00:26:41dass der Überbringer dieses Briefes getötet wird.
00:26:44Er könnte sonst
00:26:46gefährlich werden.
00:26:58Hier, dieses Schreiben wirst du persönlich der Königin überbringen.
00:27:03Mein Ring wird dir alle Tore öffnen.
00:27:07Also, Schwämmling,
00:27:10beeile dich.
00:27:26Bleib stehen!
00:27:28Bleib stehen, Schwämmling!
00:27:31Deine Taufpatin ruft dich!
00:27:33Du bist in Gefahr!
00:27:55Schwämmling!
00:27:58Zeig mir den Brief.
00:28:08Das wird nicht geschehen.
00:28:11Was ich dir damals
00:28:12geweissagt habe, geht in Erfüllung.
00:28:15Du wirst die Prinzessin
00:28:17heiraten.
00:28:18Sie werden dich nicht töten.
00:28:31Steh auf,
00:28:32gemut dich weiter
00:28:33und melde dich bei der Königin.
00:29:03Sie werden dich lösen.
00:29:04Ja, da.
00:29:09Danke.
00:29:13Oh, oh, oh, oh, oh.
00:29:30Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
00:29:38oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh.
00:29:40Schaut mal hinter mich, wo kommt denn der her? Ist er vielleicht vom Baum gefallen?
00:29:43Nee, mein Herr, wenn ihr mich sucht, hier bin ich. Er hört schlecht.
00:29:51Na, hab ich es euch nicht gesagt. Die Sehnsucht hat ihn frei an Flügel verliehen.
00:29:56Ich will zur Königin. Ich muss ihr einen Brief überbringen.
00:30:03Ich führe dich zu ihr.
00:30:08Auf die Knie, junger Freund.
00:30:11Los, runter.
00:30:14König Svetoslav hat mich geschickt.
00:30:16Majestät.
00:30:18Majestät.
00:30:21Der König?
00:30:23Ja, Majestät.
00:30:26Er war bei uns in der Mühle und gab mir einen Brief für euch.
00:30:54Und wer bist du?
00:30:56Man nennt mich Schwemmling.
00:31:00Ich bin der Sohn eines Müllers.
00:31:03Lies, Julienka.
00:31:18Mutter.
00:31:19Nicht weinen, Kind.
00:31:20Der König hat es so befohlen.
00:31:21Es muss sein.
00:31:23Ich weine ja nicht, Mutter.
00:31:25Wenn er es befohlen hat, werde ich gehorchen.
00:31:31Ich weiß ja nicht, Mutter.
00:31:32Ich bin der Sohn Nummer治.
00:31:36Ich bin der Ohne auf der Ingersaison.
00:31:39Ich bin der Sohn situación.
00:31:44Aber in der Musik Missouri und dem 19.
00:31:46Ich mein Liebespiegel!
00:31:52Ichibmar, schaue mich.
00:31:53Ich bin der Sohn mafia.
00:32:23Was hat das zu bedeuten, Schwemmling?
00:32:26Scherben bringen Glück. Sie wünschen uns Glück.
00:32:49Sie wünschen uns Glück.
00:33:02Ich verstehe euch nicht. Ich habe nur das getan, was ihr mir in diesem Brief aufgetragen habt, mein Gebieter.
00:33:07Lässt ihn doch nochmal durch.
00:33:17Meine Königin, falls euch wirklich etwas an mir liegt,
00:33:25veranlasst unverzüglich, dass der Überbringer dieses Briefes sich mit unserer Tochter Julienka vermehlt.
00:33:39Das soll ich geschrieben haben?
00:33:43Nein.
00:33:46Nein.
00:33:50Hey, Schwemmling! Hast du dich irgendwo länger aufgehalten?
00:33:53Nein, Durchlaucht. Ich bin auf dem kürzesten Weg hierher geeilt.
00:33:57Hast du unterwegs jemanden getroffen?
00:33:59Nein.
00:34:03Aber im Wald schien es mir, als ob mich jemand gerufen hätte.
00:34:07Schwemmling, du bist in Gefahr.
00:34:10Deine Taufpatin ruft dich.
00:34:12Deine Taufpatin?
00:34:16Jetzt verstehe ich. Also, die war es.
00:34:24Sie hat das Unglück über uns gebracht.
00:34:31Vater, sei nicht traurig.
00:34:34Du hast doch etwas Gutes getan.
00:34:36Er hat mir vom ersten Augenblick angefallen.
00:34:38Ich mag ihn und ich weiß, dass Schwemmling mich auch mag.
00:34:40Er ist ein guter Mann.
00:34:42Also nicht traurig sein.
00:34:53Dieser gröelnde Pöbel da draußen macht sich auch noch darüber lustig.
00:34:56Sie verspotten mich.
00:35:00Ab sofort verbiete ich das Lachen im ganzen Königreich.
00:35:03Befehl des Königs.
00:35:05Ab sofort ist das Lachen im ganzen Königreich verboten.
00:35:08Wer diesen Befehl nicht vollgeleistet, wird mit dem Tode bestraft.
00:35:12Befehl des Königs.
00:35:13Ab sofort ist das Lachen im ganzen Königreich verboten.
00:35:16Wer diesen Befehl nicht vollgeleistet, wird mit dem Tode bestraft.
00:35:20Befehl des Königs.
00:35:22Ab sofort ist das Lachen im ganzen Königreich verboten.
00:35:47Zum Teufel mit einer verfluchten Sternleuterei und einer Giftküche.
00:35:51Ich bring dich um.
00:35:54Dir hab ich das alles zu verdanken.
00:35:55Majestät, haltet ein, wenn ihr euch nicht unglücklich machen wollt.
00:35:59Du schwarze Säbe.
00:36:00Noch ist nichts verloren, Herr.
00:36:02Hier steht, wie man jemanden auf die bequemste Art loswerden kann.
00:36:06Wir schicken Schwemmling zu König Wendling.
00:36:10Zu Wendling?
00:36:12Ja, der die Tränen der Welt trocknet, sagt man.
00:36:14Noch nie ist von dort ein Sterblicher zurückgekehrt.
00:36:19Gut, vielleicht hast du recht.
00:36:23Schicken wir ihn zu Wendling.
00:36:25Hoffentlich wird sich sein Schicksal dann erfüllen.
00:36:42Du wartest auf meinen väterlichen Segen, nicht wahr?
00:36:45Aber den bekommst du nicht.
00:36:48Du hast zu großes Unglück über das Königreich gebracht.
00:36:51Und du hast mich betrogen.
00:36:53Du wirst nicht eher Julienka deine Frau nennen dürfen.
00:36:57Bis du sie wirklich verdienst.
00:36:58Bis du mir bewiesen hast, dass du ihrer auch würdig bist.
00:37:03Du gehst jetzt zu König Wendling
00:37:05und bringst mir von ihm
00:37:08drei goldene Haare.
00:37:10Was?
00:37:11Ich soll euch drei goldene Haare bringen?
00:37:13Von Wendling?
00:37:22Ich reite zu König Wendling, Herr.
00:37:24Wie ihr es mir befohlen habt.
00:37:27Ich werde euch zeigen, dass ich ihrer würdig bin.
00:37:29Komm bald wieder, Liebster.
00:37:33Und viel Glück.
00:37:47Warte auf mich, Julienka.
00:37:48Ich hole die goldenen Haare.
00:38:01Tut mir leid, Schwemling.
00:38:03Ich weiß wirklich nicht, wo du Wendling finden kannst.
00:38:06Ich weiß nur, dass noch keiner von ihm leben zurückgekommen ist.
00:38:11Ich habe mich nun mal dazu entschlossen.
00:38:13Ich will es wagen.
00:38:16Drückt uns die Daumen, dass wir es schaffen.
00:38:18Der Fluch sei die Überheblichkeit,
00:38:20mit der der König Andrin den Tod schickt.
00:38:22Nur weil du seine Tochter geheiratet hast
00:38:23und dein armer Müllersohn bist,
00:38:25sollst du dein Leben lassen.
00:38:26So weit ist es noch nicht.
00:38:27Komm, Schwiele.
00:38:28Komm.
00:38:29Ich wünsche dir viel Glück.
00:38:31Es ist weit dorthin.
00:38:32Und sehr gefährlich.
00:38:34Nehmt euch in Acht.
00:38:42Ich bin so froh, dass Schwiele mit dir reitet.
00:38:45Er wird dich nicht im Stich lassen.
00:38:48Hier, dieser Sternspiegel zeigt euch, was geschieht.
00:38:52Man kann es nicht beeinflussen.
00:38:54Ihr seht diese beiden Himmelskörper, zwei Sterne.
00:38:57Ihre Bahnen nähern sich einander
00:38:59und entfernen sich immer wieder voneinander.
00:39:01Die eine Bahn ist die meine
00:39:03und die andere die von Schwemmling.
00:39:05Wenn sie zusammentreffen,
00:39:07wird der eine Stern erlöschen.
00:39:09Ich bringe ihn zum Erlöschen.
00:39:22Schwemmling!
00:39:24Schwemmling!
00:39:36Habt ihr gesehen, Majestät?
00:39:38Sein Stern wäre beinahe erlöschen.
00:39:41Du hast ihn wieder entkommen lassen.
00:39:44Los, folg ihm!
00:39:45Ich werde ihn von jetzt an keinen Moment aus den Augen lassen.
00:39:49Geh und blase ihn vom Firmament.
00:40:12Du hast gesagt, du willst zu Wendling.
00:40:15Ja, und in welche Richtung müssen wir da gehen?
00:40:17Weißt du das?
00:40:22Natürlich weiß ich das.
00:40:26Ihr müsst immer geradewegs der Sonne nach.
00:40:34Der Sonne nach.
00:40:41Und wer hat euch befohlen,
00:40:42zu König Wendling zu gehen?
00:40:44König Svetoslav.
00:40:49Meine Frau ist vor Kram gestorben,
00:40:52als uns König Svetoslav
00:40:54den Sohn wegnahm.
00:40:58Vielleicht weiß Wendling,
00:40:59was aus ihm geworden ist.
00:41:04Na los, komm Schwemmling!
00:41:06Es wird Zeit!
00:41:09Lebe wohl, Keller.
00:41:10Leb wohl.
00:41:12Und viel Glück.
00:41:13Geh schon.
00:41:15Alles Gute.
00:41:18Wenn wir Wendling finden,
00:41:19tragen wir ihn nach deinem Sohn.
00:41:21Herr!
00:41:22Herr!
00:41:32Wendling!
00:41:47Musik
00:42:27So etwas habe ich noch nie erlebt. Schrecklich.
00:42:39Wie sollen wir den Weg finden, wenn die Sonne sich verbirgt?
00:42:42Sie wird schon wieder scheinen.
00:42:45Musik
00:42:57Ich komme auf Befehl des Königs. Er entbindet dich von deinem Auftrag.
00:43:16Ich muss nicht weiter reiten, darf aber auch nicht zurückkehren. König Svetoslav scheint nicht bei Verstand zu sein.
00:43:22Das ist ein Befehl. Ich werde deine Dreistigkeit bestrafen.
00:43:27Halt ein! Ich führe nur des Königs Befehl aus.
00:43:30Richte ihm aus, schwarze Seele, dass mich nur ein Mensch zur Umkehr bewegen kann.
00:43:34Aber er, der König, sei kein Mensch. Verschwinde!
00:44:02Entsetzlich.
00:44:08Lass uns dieses Königreich verlassen, Schwemmling.
00:44:10Wovor hast du Angst, Schwede? Es gibt kein Zurück mehr. Wer A sagt, muss auch B sagen.
00:44:17Musik
00:44:40Der Größere ist Schwemmling.
00:44:44Vielleicht weiß er einen Rat.
00:44:46Was wollt ihr hier? Wo kommt ihr her, gute Leute? Ich kann euch nur raten, umzukehren, wenn euch euer Leben
00:44:52lieb ist.
00:44:52Was ist denn geschehen, Väterchen?
00:44:54Unser Land ist von einer Seuche heimgesucht worden.
00:44:57Von was?
00:44:57Von einer Seuche.
00:44:58Ich verstehe nicht.
00:44:59Wir besaßen einen schönen, großen Baum.
00:45:01Einen Baum?
00:45:01Ja, einen Baum, der ungewöhnliche Früchte trug.
00:45:06Wenn ein Kranker von ihnen aß, gaben sie ihm die Gesundheit wieder.
00:45:10Den schwachen Kraft, den Alten die Jugend.
00:45:14Und jeder durfte sie pflücken und reinbeißen und schon war er wieder putzwunter?
00:45:17Ja, jeder, der krank und schwach und alt war.
00:45:20Aber plötzlich verdorrte der Baum.
00:45:23Und niemand kann uns helfen. Niemand.
00:45:27Außer König Wendling.
00:45:28König Wendling?
00:45:29Ja, junger Mann, so ist es.
00:45:33Wohin führt euch euer Weg, Schwemmling?
00:45:36Ihr seid doch nicht zu mir gekommen.
00:45:37Zu König Wendling?
00:45:39Ach, sieh mal einer an.
00:45:41Habt ihr noch nie gehört, dass noch kein Mensch von dieser Reise je zurückgekehrt ist?
00:45:47Was?
00:45:49Wer hat euch diesen Auftrag gegeben?
00:45:51Der Müller?
00:45:53Oder König Svetoslav?
00:45:56Lassschwiele, ich muss beweisen, dass ich meiner Frau würdig bin.
00:45:59Ihr Vater hat gesagt, dass ich Unglück über ihre Familie gebracht hätte.
00:46:03Ja, er weint, weil er seine Tochter einem Müllersohn gegeben hat.
00:46:07Und warum?
00:46:09Warum weinen die Menschen bei euch?
00:46:10Was kümmern mich die Menschen hier?
00:46:12Es geht um mich.
00:46:13Ich bin mir der Nächste.
00:46:16Damit werde ich die ärgste Zeit über dauern.
00:46:18Gar nichts werdet ihr.
00:46:20Ihr seid doch schon lange krank wie euer ganzes Königreich.
00:46:22Da nützen euch die paar Früchte auch nicht mehr viel.
00:46:27Lass uns gehen.
00:46:28Halt, halt.
00:46:29Vielleicht war ich etwas zu voreilig.
00:46:31Du hast recht.
00:46:32Die Früchte gehen bald zu Ende.
00:46:35Ich möchte wünschen, dass du zurückkommst.
00:46:37Ich bitte dich, frag König Wendling, warum mein Wunderbaum aufgehört hat, Früchte zu tragen.
00:46:44Falls er einem Müllersohn Antwort gibt.
00:46:52Majestät, ich rate euch, lasst ihn krr.
00:46:55Wenn er zurückkommt, ist dafür Zeit genug.
00:46:58Aber du hast mir ein Wunderheilmittel versprochen.
00:47:00Gar nichts habe ich.
00:47:01Und für nichts ist nichts.
00:47:03Für nichts ist nichts.
00:47:04Ach, für nichts ist nichts.
00:47:08Da.
00:47:21Du hast es dem Alten aber gegeben.
00:47:23Ehrlich gesagt, das könnte ich nicht, Schwemmling.
00:47:25Aus dir sprach bereits der künftige König.
00:47:28König Schwemmling.
00:47:31Ja, jetzt möchte ich gerne in einem Mühlbach baden und Fische fangen.
00:47:36Wie lange sind wir eigentlich schon bei dieser Hitze unterwegs, Schwiele?
00:47:40Ein Monat, zwei, ein Jahr.
00:47:44Schau, diese unendliche Ebene.
00:47:46Kein Baum, kein Sturm.
00:47:57Ein Brunnen.
00:48:08Wasser.
00:48:18Warte, nicht trinken.
00:48:20Nicht trinken.
00:48:23Hier.
00:48:24Das Wasser ist vergiftet.
00:48:26Vergiftet?
00:48:40Verflucht.
00:48:41Ich verfluche ihn.
00:48:43Ich verfluche ihn, diesen ehesten König.
00:48:45Höre auf, Schwiele.
00:48:46Reiß dich zusammen.
00:48:47Wir müssen weiter.
00:48:50Wir müssen weiter.
00:49:04Sterne am unendlichen Firmament.
00:49:06Wisst ihr mir keinen Rat, wie ich die beiden zur Umkehr zwingen kann?
00:49:32Ich kann nicht sehen, auch nicht hören und meine Beine wollen mich nicht vertragen.
00:49:41Komm, kehren wir um, solange noch Zeit ist.
00:49:48Okay.
00:50:15Aus diesem trockenen Boden holst du nicht einen Tropfen Wasser heraus.
00:50:18Wir müssen gehen, sonst verdursten wir hier.
00:50:20Ich rufe euch, höllische Flammen, kommt hervor!
00:50:23Vernichtet sie!
00:50:25Verbrennt sie zu Asche!
00:50:31Pferde, zerstampft sie mit euren Hufen!
00:50:33Tötet sie!
00:50:34Stampft sie tief ein in den Boden!
00:50:37Lass sie zu Feis von Schwefel werden!
00:51:08Du Stümper!
00:51:12Warte!
00:51:13Hinaus!
00:51:17Ich auch?
00:51:19Du bleibst!
00:51:26Ich hab' befreuen, die Tür zu verriegeln.
00:51:28Hier darf niemand herein.
00:51:29Sonst schulden!
00:51:30Schlag zu, eure Durchlaucht!
00:51:33Mögen die Glöckchen zu eurem Ruhm erklingen.
00:51:35Mögen die Glöckchen!
00:51:59Zurück!
00:52:03Gefehl des Königs!
00:52:06Es gibt kein Wasser!
00:52:08Zurück!
00:52:09Wir haben kein Wasser!
00:52:12Zurück!
00:52:16Wir haben kein Wasser!
00:52:17Wir haben kein Wasser!
00:52:19Wir haben kein Wasser!
00:52:30Ist er blind oder will er uns nicht sehen?
00:52:33Hey, Wirt!
00:52:36Begrüßt du so deine Gäste?
00:52:37Ich will niemanden sehen!
00:52:39Und wenn du sehen wolltest?
00:52:41Sehe ich Pferde!
00:52:42Das sind doch keine Pferde, verdammt nochmal!
00:52:44Wo siehst du hier Pferde?
00:52:46Wo, wo?
00:52:47Die stehen vor der Tür!
00:52:48Was soll der Quatsch?
00:52:50Wir bringen uns lieber was zu beißen.
00:52:52Wir bleiben hier.
00:52:53Ich bin dürstig wie ein Kamel.
00:52:57Bring zuerst was zu trinken.
00:53:01Marenka, bediene die Gäste.
00:53:18Mehr hast du nicht?
00:53:20Nur wenn du noch was hast.
00:53:22Sei kein Froschschwemmling.
00:53:24Leg noch was zu.
00:53:25Bei so einer Bedienung?
00:53:26Noch einen Dukaten!
00:53:31Mir scheint ja tatsächlich Pferde dabei.
00:53:34Weißt du was?
00:53:34Der will unsere Pferde.
00:53:36So ein verdammter Wucherer.
00:53:38Ja, für das Brot und das Wasser, meine Herren.
00:53:42Erlaubt dir der König, arme Wanderer so auszunehmen?
00:53:45Ja, es ist sogar sein Befehl.
00:53:47Ein Pferd für einen Krug Wasser.
00:53:49Bring es ihm.
00:54:05Wodurch haben sich die beiden Schuld?
00:54:06Sie haben König Svetoslav beleidigt.
00:54:08Und der hat sie aus seinem Königreich vertrieben, damit er seine Ruhe hat, oder?
00:54:12Ja und nein, aber dieser Schwemmling ist ein Mann, der von einem Glücksstamm begleitet wird.
00:54:16An so jemanden muss man sich halten.
00:54:19Ja, sicher, aber unserem König hat er Unglück gebracht.
00:54:22Ja, wenn schon.
00:54:23Seine Sorgen möchte ich haben.
00:54:25Ich bin der Reichste aller Könige, aber meine Brunnen sind ausgetrocknet.
00:54:30Nur einer ist mir geblieben.
00:54:32Und der hat auch kaum noch Wasser.
00:54:34Zaubert mir Wasser hervor, Fremdling.
00:54:36Ich bin kein Zauberer, Majestät.
00:54:38Ich bin Astrologe, Sterndeuter.
00:54:40Ach, auch Sterndeuter haben mir versichert, sie würden Wasser finden.
00:54:43Und fanden keines.
00:54:44Die Pferde kommen rum vor Durst.
00:54:47Ein Pferd braucht mehr Wasser als ein Mensch.
00:54:49Mehr Wasser und mehr Liebe.
00:54:52Mit Verlaub, Majestät.
00:54:54Von Pferden verstehe ich wirklich nichts.
00:54:56Also dann verstehst du von nichts etwas.
00:54:58Auf dieser Welt gibt es nur zwei Dinge, die mich erfreuen.
00:55:01Ein Pferd und der Frühling.
00:55:03Wenn im Frühling die Wiesen zu blühen beginnen, treibe ich alle meine Pferde hin.
00:55:09Majestät!
00:55:14Majestät!
00:55:15Zwei Wanderburschen haben eure Pferde gestohlen.
00:55:17Und sich außerdem über euch lustig gemacht und euch beleidigt.
00:55:21Folgt mir!
00:55:30Zwei Wanderburschen haben wir hier.
00:55:43Ja!
00:55:45Da, das sind dieber!
00:56:29Jeder kriegt einen Krug Wasser, wenn er die Kerle zu Boden schlagt und fesselt.
00:56:44Wer ist dieser tapfere junge Mann? Der kämpft ja wie ein Löwe.
00:56:48Man nennt ihn Schwiele.
00:56:51Schwiele? Schwiele! Schwiele! Gib sie ihm!
00:57:07Hört auf! Wir haben euch doch nichts getan. Lasst uns in Ruhe. Wir wollen zu Wendling.
00:57:11Das habt ihr mir nicht gesagt.
00:57:13Lasst sie los!
00:57:20Schwemmling! Schwiele! Ihr seid meine Gäste.
00:57:24Wenn ihr zu Wendling kommt, dann fragt ihn, warum meine Brunnen ausgetrocknet sind.
00:57:38Siegna, Siegna, Temmeri mit Angis et Angis!
00:57:43Wachen! Werft ihn in den Karka!
00:57:48Meine Herren, esst euch satt und ruht euch aus.
00:57:53Wenn ihr morgen zu Wendling reitet, bekommt ihr alles, was ihr braucht.
00:57:58Marenka, kümmere dich um meine Gäste.
00:58:03Geh!
00:58:23Aber trink nicht alles in einem Zug aus.
00:58:25Du machst dir wohl große Sorgen um mich, was?
00:58:30Gefall ich dir?
00:58:33Nicht mal meine Füße würde ich an dir abstreifen.
00:58:38Ich heiße Schwiele.
00:58:41Und wie heißt du, du kleine Hexe?
00:58:44Meirenka.
00:58:47Und fang nichts mit mir an.
00:58:50Ich trage nur dich.
00:58:51Meirenka!
00:58:54Komm her!
00:58:55Komm her, du kleines Hexe!
00:58:57Wir passen beide zueinander wie der Deckel auf den Topf.
00:59:07Du entkommst mir nicht.
00:59:09Du tust mir weh. Lass mich los!
00:59:11Er ist zu traurig. Was hat er?
00:59:15Er sehnt sich nach seiner Prinzessin.
00:59:17Und ich hab meine gefunden.
00:59:19Ihr zieht weiter und ich bin wieder allein.
00:59:21Ich komme als reicher Mann zurück.
00:59:25Von Wendling ist bis jetzt niemand zurückgekommen.
00:59:27Ich schwöre bei allen guten Feen und Waldgeistern, dass ich dich hole.
00:59:31Ich lass dich nicht allein.
00:59:35Komm wieder, Schwiele.
00:59:37Sonst müssen wir hier alle verdursten.
01:00:08Ich glaube, mein Vater verbirgt etwas vor mir.
01:00:11Er verbirgt sich vor der Welt, denn er hat ein schlechtes Gewissen.
01:00:13Wer nicht wagt, der nicht gewinnt und der erfährt auch nichts.
01:00:21Oh, entschuldigt.
01:00:26Vater, ihr wisst, wo Schwemmling ist.
01:00:32Julienka, er hat das Schloss für immer verlassen. Soll er ruhig. Lass ihn gehen.
01:00:37Wenn er nicht zurückkommt, will ich nicht mehr leben.
01:00:45Er hat dich längst vergessen. Aus den Augen, aus den Zähnen.
01:00:47Nein, das glaube ich nicht. Ich will zu ihm.
01:00:50Haltet sie auf.
01:00:51Mutter, Mutter.
01:00:54Ihr seid der König. Aber ihr scheint zu vergessen, dass ihr auch Vater seid.
01:00:59Ich lasse sie einsperren. In den Turm!
01:01:04Ich werde mit ihr gehen.
01:01:07Wir sperren uns freiwillig ein vor euch.
01:01:21Schwemmling.
01:01:24Dir habe ich das alles zu verdanken.
01:01:26Du bist an allem schuld.
01:01:37Schau nicht hin, Schwemmling.
01:01:39Er wird es uns deine Augen blenden.
01:01:41Wendling, schläft doch.
01:01:44Geh!
01:02:28Der arme Köhler, der verdorrte Baum, die ausgetrockneten Brunnen, das ist zu viel, ich kann nicht mehr, Schwemmling.
01:02:33Ich will wieder dorthin zurück, wo ich geboren wurde, da will ich auch sterben.
01:02:37Was geben mich all die Menschen an, die sollen doch ihr Elend selber tragen.
01:02:42Jammere nicht. Wenn du willst, kannst du ja umkehren. Ich kann es nicht mehr.
01:02:47Es gibt einen Zeugen, der mich jeden Tag der Lüge bezichtigen könnte und der Schwäche.
01:02:52Er würde mir ins Gesicht lachen, wenn ich auf halbem Weg umkehren würde.
01:02:56Himmlische Lichter, ihr habt mir eure Hilfe nicht zuteil werden lassen.
01:03:00Weshalb trete ich aus euren Diensten?
01:03:03Was geht mich die Ehre Königs Wetterstops an? Ich habe jetzt meine Ehre zu verteidigen.
01:03:12Bei der schwarzen Erde, beim grauen Stein und weißen Sand, bei der Finsternis und Tiefe der Erde, beim Heulen des
01:03:18Höllenhundes, schwöre ich Rache.
01:03:27Kommt hervor, ihr Urgewalten und Dämonen.
01:03:31Versperrt den Eindringlingen den Weg zu Wendling.
01:03:33Sie haben Strafe verdient.
01:03:43Spiele!
01:03:46Spiele, warte!
01:03:48Warte!
01:03:49Bleib hier!
01:03:52Nein!
01:03:58Ich will zurück, ich habe genug.
01:04:01Sei doch vernünftig, Spiele!
01:04:08Lies mal, was über der Tür geschrieben steht.
01:04:12Ich kann nicht lesen.
01:04:14Wirtshaus zur Strafe steht da, ich warne dich.
01:04:20Wer weiß, wer da drin ist.
01:04:27Die größte Strafe ist der Weg zu Wendling.
01:04:31Hier esse ich mich satt und wenn ich mich ausgeruht habe, hole ich dich leicht wieder ein.
01:04:37Spiele!
01:04:39Gib mir was zu essen und einen Schluck Wein.
01:04:41Ich komme um vor Hunger und Durst.
01:04:45Na?
01:04:54Hier wird mir der menschlichen Seele bezahlt.
01:05:02Aber hier war der Weg zu Ende.
01:05:08Es gibt kein Zulfer!
01:05:11Du musst hierbleiben!
01:05:18Es gibt kein Zulfer!
01:05:25Du musst hierbleiben!
01:05:29Ja, ja, ja, ja, ja, ja.
01:05:59Ja, ja, ja, ja.
01:06:29Ja, ja, ja, ja.
01:07:01Ja, ja, ja.
01:07:02Ja, ja, ja.
01:07:04Ja, ja, ja, ja.
01:07:37Ja, ja, ja.
01:08:04Ja, ja, ja.
01:08:06Ja, ja, ja.
01:08:18Ja, ja, ja.
01:08:39Ja, ja, ja, ja.
01:08:46Ja, ja, ja.
01:08:47Schwämmling!
01:08:49Mein Patenkind!
01:08:52Schwämmling!
01:08:57Seid ihr es wirklich?
01:08:58Ja, ich bin deine Kaufpatin.
01:09:05Komm zu mir.
01:09:06Ja, ja, ja, ja, ja, ja.
01:09:08Ja, ja, ja, ja.
01:09:56Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
01:10:05Sohn. Ja, Schwemmling. Wendling ist mein Sohn, die liebe Sonne, die jeden Morgen als Kind das
01:10:12Haus verlässt und jeden Abend sich als Greis heimwärts wendet. Komm, versteck dich, bis
01:10:32sein Zorn über die Ungerechtigkeit der Menschen, die er täglich sieht, verraucht ist. Aber
01:10:35ich will doch... Ja, ja, ich weiß. Ich weiß, warum du hierher gekommen bist. Sitz nur still
01:10:41und hör gut zu. Du wirst alles erfahren.
01:10:52Hey, Mutter, ich glaube, hier riecht's nach Mensch und Fleisch. Sei nicht wieder so schlecht
01:10:57gelaunt, mein Sohn. Erbarme dich dieser armen, weinenden Welt und trockne ihre Tränen.
01:11:03Du weißt ganz genau, dass er zu mir will. Was redest du also? Der Kerl hat sich hier
01:11:07versteckt, aber er kann nicht mehr zurück. Siehst du jetzt, was du angerechnet hast?
01:11:13Du hättest ihn besser nicht beschützt.
01:11:17Als er so arm in seiner Wiege lag, hat er mich gedauert.
01:11:19Du musstest ihm ja nicht gleich eine Prinzessin versprechen. Gibt's da unten auf der Erde
01:11:23nicht genug, hübsche Mädchen?
01:11:26Ich bin müde.
01:11:27Mutter,
01:11:29ich läd mich hin.
01:11:30Ja.
01:11:31Kraulen mir den Kopf, dann schlafe ich schneller ein.
01:11:43Hey!
01:11:45Mutter, reiß mich doch nicht
01:11:47an den Haaren.
01:11:49Ach.
01:11:50Weißt du, ich hatte gerade einen schweren Traum, mein Sohn.
01:11:55Deshalb habe ich dich an den Haaren gefasst.
01:11:57Von was hast du denn geträumt?
01:12:01Von einem Land, in dem er, in dem ein Baum steht, der aufgehört hat, wundertätige Früchte
01:12:07zu tragen.
01:12:08Kein Wunder, dass er aufgehört hat, wundertätige Früchte zu tragen.
01:12:12Erst wenn man den König ins Herz und den Baum unter die Wurzel gesehen hat, kennt man den
01:12:18Grund.
01:12:21Au!
01:12:22Mutter, hör auf, das tut mir weh.
01:12:24Lass was!
01:12:27Sei nicht so zimperlich, mein Sohn.
01:12:30Schlaf jetzt ein.
01:12:36Ich hatte noch einen Traum von einem Land, in dem die Brunnen ausgetrocknet sind, aber
01:12:40die Tränen der Menschen nicht versiegen, weil sie der Durst so quält.
01:12:43Das stimmt nicht.
01:12:44Die Brunnen sind nicht ausgetrocknet.
01:12:46Nur des Königs Geiz, Mutter, sitzt wie ein böser Drache auf den Quellen.
01:12:52Und deshalb sind die Brunnen leer.
01:12:59Hey, Mutter, sei doch ein bisschen vorsichtig.
01:13:03Wenn du mir die Haare ausreißt, lass ich mir lieber nicht den Kopf kraulen.
01:13:07Ist ja schon gut, ich lass dich jetzt in Ruhe.
01:13:09Ich bin müde, den ganzen Tag bin ich gewandert.
01:13:10Aber eines muss ich dich doch noch fragen, Wendling.
01:13:12Willst du mir verraten, warum du das Reich von König Svetoslav schon so lange nicht
01:13:16mehr mit deinem Sonnenlächeln beglückt hast?
01:13:18Das will ich dir sagen, wenn die Menschen in diesem Land mir wieder zulächeln, wird
01:13:22auch für sie wieder die Sonne scheinen.
01:13:24Aber erst muss dieser Schwemmling, der sich hier versteckt hat, dort hinter dem Trog
01:13:28König Svetoslav, seinem Schwiegervater, drei von meinen goldenen Haaren bringen, die
01:13:32mir meine liebe Mutter ausgerissen hat.
01:13:35Schwemmling, Schwemmling, du hast vielleicht ein Riesenglück, dass eine so gütige Fee deine
01:13:40Taufpartin ist.
01:13:41Ah.
01:13:48Keine.
01:14:00WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
01:14:22Schwäbling! Schwäbling! Geh vor!
01:14:42Schwäbling! Schwäbling!
01:14:44Schwäbling! Hilfe! Hilfe!
01:14:55Steh auf. Ich habe dich gewarnt.
01:15:00Halt! Langsam! Erst wird bezahlt.
01:15:04Wie hoch ist deine Zeche?
01:15:06Sehr hoch und ich habe keinen Groschen.
01:15:07Er bleibt hier! In die Hölle mit ihm!
01:15:12Nein, ich bezahle, was er schuldet.
01:15:15So viel Geld, um sich hier loszukaufen, hat niemand.
01:15:18Meint ihr?
01:15:20Wendlings goldene Haare werden ihn befreien und dich vernichten, schwachze Seele!
01:15:25Ich bin nicht vor.
01:15:29Ich bin nicht vor.
01:15:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:16:04Merkt euch, Majestät, auch arme Leute haben Durst, genau wie ein König. Oder ein Pferd.
01:16:11Schwiele, Schwiele, ich bin ja so froh, dass du wieder da bist.
01:16:15Die haben dich ja ganz schön zugerichtet. Ich werde deinen Wams waschen und flicken.
01:16:20Wie kräftig du bist, Schwiele, mein Schatz.
01:16:24Ich muss weiter, Marenka. Es gibt noch viel zu erledigen. Du wirst stolz auf mich sein.
01:16:30Hexchen.
01:16:33Warte auf mich. Ich komme wieder. Aus dir wird eine gute Müllerin.
01:16:38Und bleib mir schön brav.
01:16:42Hey! Ich will nicht, dass du wieder weggehst.
01:16:45Wo bleibst du denn so lange, Schwiele?
01:16:47Du hast es ja eilig wie der Wind.
01:16:48Julienka wartet auf mich.
01:16:49Meine Marenka hat auch voll Sehnsucht auf mich gewartet.
01:16:52Warum hast du sie nicht mitgenommen?
01:16:53Könnte doch sein, dass ich eine schönere finde. Marenka geht mir nicht verloren.
01:16:56Ich bin froh, dass sie das nicht hört.
01:16:57Meinst du, sie würde mir die Augen auskratzen?
01:16:59Ja, und deine dicke Nase abpassen.
01:17:00Ich bin wie ein Vogel so frei.
01:17:02Und trotzdem schwöre ich meinem Hexchen ewige Treue.
01:17:05Ja!
01:17:07Ja!
01:17:08Ja!
01:17:08Ja!
01:17:10Ja!
01:17:10Ja!
01:17:10Ja!
01:17:12Ja!
01:17:13Ja!
01:17:13Ja!
01:17:17Ja!
01:17:19Ja!
01:17:20Ja!
01:17:21Ja!
01:17:43Und ich habe nur noch ein goldenes Haar.
01:18:04Du Ungeheuers!
01:18:07Du hast an den Wurzeln genagt!
01:18:13Der Baum wird wieder blühen und Früchte tragen.
01:18:16Auch für die Ernsten.
01:18:18Nicht nur für euch, König.
01:18:21Think nur für euch!
01:18:27Doch!
01:18:28Oh, ich kann nicht nur für euch, wie fala es zu tun!
01:18:30φhr谁, ich bin ja!
01:18:34Herr, auch für euch!
01:18:36Macher!
01:19:00Vater!
01:19:01Vater, kannst du dich an mich erinnern?
01:19:08Ja, freilich.
01:19:10Einen so kühnen Jüngling wie dich gibt es nicht alle Tage.
01:19:13Dein Ruhm hat sich schon herumgesprochen, im ganzen Land.
01:19:17Und ihr seid gut zurückgekommen.
01:19:18Ja, wie du siehst.
01:19:20Hast du auch etwas über meinen Sohn erfahren?
01:19:21Ja, hab ich.
01:19:23Na und? Spann mich doch nicht so auf die Folter.
01:19:25Arnts ab, Väterchen.
01:19:28Zum Donnerwetter sprich endlich, wo ist er?
01:19:31Wo ist mein Sohn?
01:19:33Ihr werdet euch wundern, Vater. Er steht vor euch.
01:19:58Schwäbling! Spiele!
01:20:00Willkommen, mein Junge.
01:20:01Seid gegrüßt.
01:20:02Und wieder komme ich angeschwemmt. Wieder einmal.
01:20:04Wo hast du dich denn so lange herumgetrieben, mein Sohn?
01:20:06Ich bin noch nicht fertig mit dem Herumtreiben. Ich muss weiter.
01:20:09Aber du wirst doch jetzt nicht gleich wieder wegreiten.
01:20:10Wo willst du denn hin? Bleib doch hier.
01:20:12Schloss, meine Braut holen.
01:20:14Ich will sie euch vorstellen.
01:20:19Spiele, ich bin hier!
01:20:25So, jetzt entwischst du mir nie wieder.
01:20:29Willst du meine Frau werden, Herrscher?
01:20:31Meine Müllerin?
01:20:32Ich will!
01:20:34Kommt in die Mühle!
01:20:35Dem Teufel bin ich entgangen.
01:20:37Dafür hat mich ein Hexlein gefasst.
01:20:52Das ist ein Schwäbling.
01:20:57Julienka!
01:21:16Halt!
01:21:24Hast du ausgeführt, was ich dir befohlen habe?
01:21:27Ja, das habe ich, Majestät.
01:21:30Dann zeige uns die goldenen Haare, die du geholt hast.
01:21:35Ich habe sie für Menschen gebraucht, die sie nötiger hatten als ihr.
01:21:39Was in einer Köhlerhütte geboren wurde,
01:21:42riecht nach Ruß und nach Armut.
01:21:46Nein, du bist meiner Tochter nicht würdig.
01:21:48Darüber habt ihr nicht zu entscheiden.
01:21:55Vater, ich gehöre zu Schwäbling.
01:22:00Vater, ich gehöre zu Schwäbling.
01:22:31Das ist Wendling.
01:22:34Wendling!
01:22:35Wendling ist hier!
01:22:36Die Sonne scheint wieder!
01:22:41Schwäbling!
01:22:56Schwäbling!
01:23:03Mutter!
01:23:06Mutter!
01:23:08Mutter!
01:23:35Untertitelung. BR 2018
01:23:40Untertitelung. BR 2018