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  • vor 7 Stunden
Volkswagen will mit neuen Produkteinführungen in Europa und China in die Offensive gehen. Da die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen jedoch nach wie vor gering ist, konzentriert sich das Unternehmen auf Kostensenkungen.

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Transkript
00:00Maturrell vor den Toren Barcelonas. Eine alte Produktionshalle für die Volkswagen-Marken Seat und Cupra,
00:07umgerüstet für den Bau der neuesten Elektrofahrzeuge des Unternehmens.
00:10Volkswagen produziert vier neue E-Modelle für den europäischen Markt.
00:14Jedes für rund 25.000 Euro, die günstigsten Elektrofahrzeuge, die Volkswagen bislang hergestellt hat.
00:21Alle basieren auf derselben Plattform.
00:24In China arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Partnern daran,
00:27bis Ende nächsten Jahres 30 neue Fahrzeuge auf den Markt zu bringen,
00:31von reinen Elektrofahrzeugen über Hybridfahrzeuge bis hin zu Range Extendern.
00:35In beiden Märkten ist der Druck durch die Konkurrenz hoch.
00:39Wir sind sehr zufrieden mit den Fortschritten, die wir derzeit sehen können.
00:43Jetzt blicken wir in die Zukunft. Wir treten in die nächste Phase der Transformation ein.
00:49Dennoch hat Volkswagen nach wie vor ein Problem.
00:52Die Nachfrage ist zu gering, um die Produktion immaturell und an anderen Standorten so wirtschaftlich zu gestalten, wie gewünscht.
00:58VW baut zwar die Elektromobilität aus, aber es fehlen die Käufer.
01:04Wenn man eine Plattform aufbaut und davon ausgeht, dass man darauf x-hunderttausende Einheiten produziert,
01:10die Marktakzeptanz dann aber nicht ganz den Erwartungen entspricht,
01:14wird man die erhofften Effekte nicht erzielen.
01:18Volkswagen verfügt über eine Produktionskapazität von 12 Millionen Fahrzeugen pro Jahr.
01:23Ein Produktionsniveau, das das Unternehmen schon seit geraumer Zeit nicht mehr erreicht hat.
01:28Unterdessen belasten hohe Kosten weiterhin die Unternehmensleistung.
01:32Volkswagen erzielt derzeit einen Gewinn von 4 bis 5,5 Cent pro Euro Umsatz.
01:37Das Ziel bis 2030 liegt bei 8 bis 10 Cent.
01:41Das Unternehmen senkt die Kosten.
01:43Bis 2030 sollen 50.000 Stellen abgebaut, Montagelinien geschlossen,
01:48nicht benötigte Industrieflächen vermietet werden.
01:51Die Materialkosten spielen eine Rolle, aber auch unsere Vertriebskosten.
01:55Das ist letztendlich Teamarbeit.
01:57Aber wir müssen es tun, denn wir müssen uns dem Wettbewerb stellen.
02:02Analysten sagen, dass sich die größeren Trends noch zugunsten von Volkswagen verschieben könnten.
02:08Ich glaube nicht, dass es sich hierbei um einen dauerhaften strukturellen Verlust handelt,
02:12dass sich Elektrofahrzeuge in einer dauerhaften Phase der Abschwächung befinden.
02:16Es handelt sich vielmehr um eine vorübergehende Flaute.
02:19Und ich denke, VW geht davon aus, dass die Nachfrage wieder anziehen wird.
02:24Aber auch wenn die Nachfrage anzieht, der Wettbewerb bleibt hart.
02:28Und Europas führender Autobauer könnte in Zukunft an Größe verlieren.
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