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  • vor 2 Tagen

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:00:00Musik
00:00:58Vera Bentas?
00:01:00Ganz herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Vera.
00:01:03Amelie, danke. Schön, dass du an meinen Geburtstag gedacht hast.
00:01:08Ist doch selbstverständlich. Was hat dein Schatz dir denn geschenkt?
00:01:13Ich weiß es noch nicht, aber ich bin schon richtig gespannt, was er sich ausgedacht hat.
00:01:17Auf jeden Fall gehen wir heute Abend ganz schick essen.
00:01:21Wo bist du eigentlich?
00:01:23Ich? Ich mache gerade eine Kur in der Oberlausitz.
00:01:27Eine Kur? Bist du krank?
00:01:30Nein, nein, ganz im Gegenteil. Ich bin völlig gesund und das will ich auch bleiben.
00:01:34Eine Kur macht man, um sich körperlich fit zu halten und es sich dabei auch gut gehen zu lassen.
00:01:40Das Letzte ist eindeutig das Bessere.
00:01:43Du kannst mich ja mal besuchen. Das ist die absolute Idylle hier.
00:01:47Außerdem bin ich in einem Hotel gelandet, zu dem auch ein Reiterhof gehört.
00:01:52Das wäre doch was für dich, oder?
00:01:54Das wäre wunderbar, nur...
00:01:56Ja, ja, der Job und Gerd, oder Gerd und der Job.
00:02:01Die alte Leier, das kenne ich schon von dir.
00:02:03Aber das ist kein Thema heute.
00:02:05Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute und Liebe und dass all deine Träume sich ganz schnell erfüllen.
00:02:13Danke, Amelie.
00:02:14Ich melde mich. Ciao.
00:02:16Und wir treiben.
00:02:20Na, komm.
00:02:25Träume.
00:02:26Ist gut.
00:02:28Ach, wirklich?
00:02:30Na, bin ich mal gespannt auf Ihre Recherchen.
00:02:32Oh, bitte nicht jetzt am Telefon, Sarah.
00:02:34Wir sehen uns ja nachher in der Redaktionskonferenz.
00:02:37Ja, bis dann.
00:02:39Morgen, Liebes.
00:02:41Ich hab gedacht, du hast uns ein Frühstück gemacht.
00:02:44Tut mir leid, aber ich muss vor der Sitzung noch die Mails aus Los Angeles abarbeiten.
00:02:47Wir sehen uns dann gleich im Verlag.
00:02:53Dann vergiss wenigstens nicht, dass wir heute Abend verabredet sind.
00:02:57Sorry, das geht leider auch nicht.
00:03:00Wir müssen das aber ein anderes Mal verschieben.
00:03:02Harry Severin will unbedingt einen Pressestammtisch einrichten und ich soll das alles für ihn organisieren.
00:03:07Und wieso weiß ich nichts davon?
00:03:09Weil unser Verleger nun mal so ist.
00:03:13Nun mach nicht so ein enttäuschtes Gesicht.
00:03:15Ich kann es nicht ändern.
00:03:17Also, bis gleich.
00:03:18Im Verlag.
00:03:41Gut.
00:03:42Damit wäre der Aufmacher für die nächste Ausgabe abgehackt.
00:03:46Hallo.
00:03:46Danke.
00:03:49Jetzt zu einem anderen Thema.
00:03:51Es gibt neue Hinweise auf einen möglichen Aufenthaltsort unseres Bestsellerautors Miles Boone.
00:03:58Wie jedermann weiß, ist Miles kurz nach Erscheinen seines Erstlingswerkes abgetaucht und war seitdem nie wieder gesehen.
00:04:05Das war vor 20 Jahren.
00:04:06So alt ist auch das Foto, das wir von ihm haben.
00:04:09Wenn es uns also gelingt, ihn für ein Exklusivinterview zu gewinnen, wäre das schlicht sensationell.
00:04:16Unsere Kollegin, Sarah Kuh, hat recherchiert.
00:04:20Sarah, bitte.
00:04:22Miles Boone hat früher beim Auswärtigen Amt in Bonn gearbeitet.
00:04:25Das war seine letzte Station, bevor er mit dem Schreiben von Romanen anfing.
00:04:30Aber ich habe einen guten Informanten.
00:04:32Und der weiß, dass Miles Boone sich nach Frankreich abgesetzt hat.
00:04:37Gut, Sarah.
00:04:37Machen Sie weiter und halten Sie mich auf dem Laufen.
00:04:39Moment.
00:04:40Ich bin schon länger mit der Recherche befasst.
00:04:43So viel ich weiß, ist er in Deutschland.
00:04:47Sarah, ich denke, Sarah sollte an der Story dranbleiben.
00:04:50Wenn sie Spoon findet, ist die Chance einfach größer, dass sie ein Interview bekommt.
00:04:53Sie ist jung, sie ist attraktiv.
00:04:54Miles Boone ist auch nur ein Mann.
00:05:08Du verleihst, ich dachte, Sie wussten Bescheid.
00:05:10Kein Problem.
00:05:12Auch ich hatte meine erste Chance.
00:05:18Ich habe dich nicht vorgeführt.
00:05:20Du bist auf einem total idiotischen Jung-Jung-Trip.
00:05:24Für so eine heikle Aufgabe braucht man Fingerspitzengefühl.
00:05:28Außerdem war es meine Geschichte.
00:05:30Und ich kann meinen Job.
00:05:32Das weiß ich.
00:05:34Und den will dir auch keiner schreitig machen.
00:05:39Kann es sein, dass du eifersüchtig bist?
00:05:43Sag doch gleich, dass ich stutenbissig bin.
00:05:46Ach, Vera, bitte, wir sind doch beide Profis.
00:05:47Muss ich dir unser Business erklären?
00:05:50Nein, das musst du nicht.
00:05:55Aber vielleicht, wie du zu mir stehst.
00:06:01Entschuldigung, lass uns später darüber reden.
00:06:04Ja, Lisa?
00:06:05Wir sprechen immer später drüber.
00:06:06Der Pressestammtisch ist verschoben.
00:06:09Na wunderbar, dann pflege ich heute nach, Nalos Angeles.
00:06:12Ja, buchen Sie.
00:06:12Ja, buchen Sie.
00:06:55Ja, buchen Sie.
00:07:39Das ist ja eine Überraschung.
00:07:41Ich glaube das nicht.
00:07:45Genauso war es gedacht.
00:07:47Du und deine geliebte Lorin, das heißt, du bleibst länger.
00:07:50So circa drei Wochen.
00:07:52Ehrlich?
00:07:52Das ist ja wunderbar.
00:07:53Dann haben wir endlich mal Zeit füreinander.
00:07:56Fritz, bitte.
00:07:58Aber was ist mit Gerd und deinem Job?
00:08:00Guten Tag.
00:08:01Grüß Gott.
00:08:02Ja, bitte.
00:08:04Immer das Silbe.
00:08:05Aber ich habe mir gesagt, ich brauche eine Auszeit.
00:08:09Und du kennst mich ja.
00:08:10Wenn ich mir was vornehme, dann tue ich es auch.
00:08:19Ich stelle dich schnell vor.
00:08:21Herr Gassner, darf ich Ihnen meine Freundin Frau Benthaus vorstellen?
00:08:25Unser Überraschungsgast.
00:08:28Herzlich willkommen.
00:08:30Freut mich.
00:08:31Ich bin hier sozusagen das Mädchen für alles.
00:08:34Er wird dir jeden Wunsch von den Augen ablesen.
00:08:36Er ist ja nur der Chef hier.
00:08:39Darf ich die Damen auf ein Glas Champagner einladen?
00:08:41Danke.
00:08:42Gerne.
00:08:51Gerd hat deinen Geburtstag wirklich vergessen?
00:08:54Ja.
00:08:56Und er hat nicht einmal die Zeit gefunden, sich von mir zu verabschieden.
00:09:00Bevor er nach L.A. geflogen ist.
00:09:03Jedenfalls bin ich nicht zu Hause.
00:09:05Wenn er kommt.
00:09:07Jetzt sag bloß nicht, er weiß nicht, wo du bist.
00:09:13Hm, verstehe.
00:09:15Ein bisschen Rache muss sein.
00:09:19Klingt nach Beziehungskrise.
00:09:22Ach, wenn es nur Gedankenlosigkeit wäre.
00:09:26Aber weißt du, manchmal habe ich das Gefühl, für Gerd bin ich ein exklusives Möbelstück.
00:09:33Nützlich und vor allem da, wenn man es braucht.
00:09:37Das verflägste siebte Jahr.
00:09:39Ich meine es ernst.
00:09:42Für ihn ist der Erfolg wichtiger geworden als alles andere.
00:09:47Vielleicht bin ich ja einfach austauschbar.
00:09:50Gegen eine Jüngere.
00:09:52Ihr seid doch so ein gutes Team.
00:09:54Morgen wird er dich anrufen und sich bei dir entschuldigen.
00:09:58Ich kann anrufen, solange er will.
00:10:00Ich habe mein Handy abgeschaltet.
00:10:02Und es bleibt auch so.
00:10:04Solange ich hier bin.
00:10:11Morgen.
00:10:12Morgen.
00:10:14Guten Morgen.
00:10:15Morgen.
00:10:16Na noch, mein Mädchen.
00:10:18Hast du gut geschlagen?
00:10:20Entschuldigung.
00:10:21Ich bin ja fremd.
00:10:22Gibt es hier eine Route, die Sie mir empfehlen könnten?
00:10:24Alle, Sie können gar nichts falsch machen.
00:10:26Schönen Tag.
00:10:27Kaff니, doch.
00:10:28Müssen wir auch schon.
00:10:30Musik
00:11:21Das ist ja nicht. Vielen Dank.
00:11:23Ganz ruhig, ganz ruhig. So, jetzt, Zug ist ja vorbei.
00:11:28Okay, Luca, Luca, versuch mal, ganz langsam.
00:11:32So ist es nicht gewöhnlich. Normalerweise reiten wir im Englischen Garten in München.
00:11:36Na ja, Tiere werden schon mal nervös, wenn etwas eintritt, das sie nicht kennen.
00:11:39Ja, das stimmt.
00:11:40So, da hinten ist eine Bahnunterführung.
00:11:44Flicko, komm, wenn Sie die nehmen, müssen Sie nicht über die Gleise zurück.
00:11:48Dankeschön. Das ist ja unglaublich.
00:11:51Ja, bitte.
00:11:53Danke sehr.
00:11:54Amelie.
00:11:56Vera, du siehst ja schon richtig erholt aus.
00:11:59War schön beim Reiten?
00:12:00Ziemlich aufregend. Erzähl ich dir später. Jetzt geh ich erst mal duschen.
00:12:06Inlineskates.
00:12:07Ist das eine Parfüme?
00:12:09Äh, nicht wirklich.
00:12:12Bruno.
00:12:17Das ist meine Freundin Vera.
00:12:19Bruno.
00:12:21Hallo.
00:12:22Bruno heißt, leicht zu merken, das Gegenteil von kalt.
00:12:25Sie sind also die berühmte Vera.
00:12:27Der letzte Haltikel hat mir ausgezeichnet gefallen.
00:12:29Obwohl ich normalerweise keine Frauenzeitschriften lese.
00:12:32Aber Amelie hat darauf bestanden.
00:12:35Dann habe ich ja schon einen männlichen Fan.
00:12:38Bescheidenheit war schon immer Veras Stärke.
00:12:41Verstehe.
00:12:43Eine Kur machen, um sich körperlich fit zu halten und es sich gut gehen zu lassen.
00:12:47Ich wünsche euch viel Spaß beim Skaten.
00:12:49Ich würde ja lieber ein Eis essen gehen.
00:12:52Vera, den musst du unbedingt lesen.
00:12:54Der neue Roman von Miles Boone.
00:12:56Total spannend.
00:12:57Danke.
00:13:18Kurve, Bruno.
00:13:19Linkes Bein will lassen.
00:13:21Was sagst du so einfach?
00:13:23Geht doch schon ganz gut.
00:13:27Wozu du mir hier alles bringst?
00:13:29Wenn mich so meine Belegschaft sehen würde,
00:13:31gebe ich ihr Respekt, würden die verlieren.
00:13:33Wenn du nach Hause zurückkommst, werden sie sich bewundern und ihr Komplimente machen.
00:13:44Die Rosen wollte ich ohnehin kaufen.
00:13:47Geben Sie noch 20 Stück von den Roten dazu,
00:13:50für diese wunderschöne Frau.
00:13:56Ich bedanke mich ganz herzlich.
00:13:58Wiedersehen.
00:14:00Entschuldigung, möchte ich noch ein Couvert haben, bitte?
00:14:04Danke.
00:14:05Danke.
00:14:10Die Dame vom Bahnübergang.
00:14:14Sie lesen mal Spoon?
00:14:16Mögen Sie den?
00:14:17Das wird sich zeigen.
00:14:18Ich kenne das Buch noch nicht.
00:14:20Schönen Tag.
00:14:22Gleichfalls.
00:14:31Du bist ja sowas von einem Anti-Sportler, Bruno.
00:14:35Aber lieb.
00:14:41Eine Kur macht man doch, um schöne Frauen kennenzulernen.
00:14:45Stimmt doch.
00:14:5314 Brot.
00:14:55Ich glaube, ich habe schon wieder gewonnen.
00:14:57Ich habe einfach das sprichwörtliche Anfängerglück.
00:15:00Du hast eben doppeltes Glück.
00:15:03Stimmt.
00:15:06Und das Glück sollte man nicht herausfordern.
00:15:10Deshalb höre ich jetzt auf.
00:15:11Dann darf ich die Damen jetzt zu einem Trink anladen.
00:15:14Oh ja, gerne.
00:15:17Das ist eine gute Idee.
00:15:2617 Schwachs.
00:15:28Schade.
00:15:30Aber ist die 7 eigentlich meine Glückszahl?
00:15:33Vielleicht sollten Sie mal eine andere Zahl versuchen.
00:15:38Welche würden Sie vorschlagen?
00:15:39Das müssen Sie selbst entscheiden.
00:15:428 oder 23?
00:15:44Dann würde ich sagen, die 23.
00:15:46Viel Glück.
00:15:49Geht ihr das Spiel zu machen?
00:15:55Ein Bild-Armen, zwei Glas Champagner und für mich ein Pilz.
00:15:59Das geht aber auf mich.
00:16:00Danke.
00:16:00Ich habe jetzt ja die Tasche voller Geld.
00:16:0623, Brot.
00:16:09Jetzt sag schon, Vera, wer war denn das?
00:16:12Er hat sein Pferd bei Herrn Gassen im Stall stehen.
00:16:14Mehr weiß ich nicht.
00:16:16Er lebt am Wasserturm.
00:16:17Ziemlich zurückgezogen.
00:16:18Ein Einzelgänger.
00:16:21Prost.
00:16:22Auf den schönen Abend.
00:16:28Fein.
00:16:29Wenn schon Sie, darf ich kurz stirren?
00:16:31Ich wollte der Dame Ihren Anteil geben.
00:16:35Die 23 hat gewonnen.
00:16:40Nein.
00:16:41Doch.
00:16:46Aber das kann ich auf keinen Fall annehmen.
00:16:49Dir auch nicht.
00:16:51Aber Sie wissen doch, Spielschulden sind Ehrenschulden.
00:16:56Was macht man denn jetzt?
00:17:00Das weiß ich nicht.
00:17:02Ich im Moment auch nicht.
00:17:06Ja, dann noch einen schönen Abend.
00:17:12Ich bin.
00:17:39Ja, dann noch einen schönen Abend.
00:17:45Sie haben fünf neue Nachrichten.
00:18:26Danke, Herr Schultz.
00:18:38Vera?
00:18:42Vera?
00:18:44Vera?
00:18:53Vera?
00:18:54Liebe Vera, die allerbesten Glückwünsche zum Geburtstag wünscht dir deine Mutter.
00:18:57Du Scheiße.
00:19:01Ich trottel.
00:19:09Das ist die Mailbox von Vera Wendthaus.
00:19:11Bitte sprechen Sie Ihre Nachricht nach dem Signalton.
00:19:16Hallo, liebes.
00:19:18Ich bin wieder zu Hause in München.
00:19:20Wo bist du?
00:19:22Es tut mir wahnsinnig leid, dass ich deinen Geburtstag vergessen habe.
00:19:25Aber ich kann deinen Ärger verstehen.
00:19:27Ruf mich doch bitte an.
00:19:28Bitte.
00:19:49Also, bis zum Wochenende.
00:19:52Wie will Sie?
00:19:53Ich bring dich raus.
00:19:55Nein.
00:19:56Ich kann abschließend nicht leiden.
00:20:02Ich wünsche den Damen noch viel Spaß, soweit das möglich ist.
00:20:13Ich bin ein wenig erstaunt über dich und Bruno.
00:20:19Wie nennt man das?
00:20:21Ein Kurschatten?
00:20:23Da niemand auf mich wartet, kann man von Schatten schlecht reden.
00:20:28Und weißt du, ob auf ihn jemand wartet?
00:20:37So verliebt, wie wir sind, kann ich mir das nicht vorstellen.
00:20:45Ich wünsche mir, dass du recht hast.
00:20:48Auf jeden Fall genieße ich es jetzt.
00:20:53Ein Geschenk des Hauses.
00:20:55Recht vielen Dank.
00:20:56Ich wünsche Ihnen eine angenehme Einfachung.
00:20:57Also dann, auf Wiedersehen.
00:20:59Wiedersehen.
00:21:01Guten Morgen, Martin.
00:21:02Hallo, Robert.
00:21:03Ist Frau Benthaus noch im Haus?
00:21:05Soviel ich weiß, ist sie noch beim Frühstück.
00:21:07Wunderbar.
00:21:08Kannst du ja freundlicherweise diesen Brief geben?
00:21:09Gerne.
00:21:11Frau Benthaus ist eine sehr charmante Frau.
00:21:14Du sagst es.
00:21:15Vielen Dank.
00:21:21Das Essen scheint dir wenigstens zu schmecken.
00:21:23Du meinst, es ist schon ein Anfang.
00:21:26Vielleicht findest du ja auch einen Kurschatten.
00:21:31Daran denke ich überhaupt nichts.
00:21:32Guten Morgen, die Damen.
00:21:34Guten Morgen.
00:21:35Frau Benthaus, das wurde gerade für Sie abgegeben.
00:21:37Danke.
00:21:41Von Robert Gerlach.
00:21:46Der Mann mit den Spielschulden?
00:21:48Mhm.
00:21:50Er möchte mit dir ausreiten.
00:21:51Ja.
00:21:53Ja.
00:22:20Ich wusste gar nicht, wie schön es hier ist.
00:22:23Es ist alles so friedlich.
00:22:26Ja, mir ist es ganz wichtig, die Natur mit allen Sinnen zu genießen.
00:22:30Die Jahreszeiten zu leben.
00:22:33Die Natur scheint mich zu lieben.
00:22:36Wie bitte?
00:22:38Ja, für mich heißt lieben, dass der andere glücklich ist.
00:22:42Und ich bin in der Natur glücklich.
00:22:45Einer der Gründe, warum ich hier lebe.
00:22:48Und der andere, weil es hier ein Casino gibt.
00:22:52Halten Sie mich für einen Spieler?
00:22:54Sehen Sie es nicht? Warum sonst gehen Sie ins Casino?
00:22:56Ja, es gehört zu meinem Beruf, die Menschen zu studieren.
00:23:00Darf ich fragen, was Sie machen?
00:23:03Ich bin Psychologe.
00:23:05So, jetzt zeige ich Ihnen noch einen schönen Platz.
00:23:36Flicko, du bleibst hier?
00:23:39Flicko, du bleibst und passt auf die Dame an deiner Seite auf.
00:23:44Schön, wie Sie das machen.
00:23:46Wir verstehen uns eigentlich blind, aber manchmal muss ich nur ein bisschen nachhelfen.
00:23:52Ja, ich bin mit Tieren groß geworden.
00:23:55Sie geben einem so viel.
00:23:58Die meisten Menschen verstehen das nicht.
00:24:00Da haben Sie recht.
00:24:04Komisch, wie schnell sich das Leben ändern kann.
00:24:08Noch vor ein paar Tagen hätte ich es für ausgeschlossen gehalten, dass ich meinen Schreibtisch verlasse und so mir nichts,
00:24:15dir nichts in die Oberlausitz fahre.
00:24:18Ach, dann haben Sie das gar nicht geplant.
00:24:20Nein.
00:24:22Ich bin hierher gekommen, um ein wenig nachzudenken.
00:24:25Um Abstand zu gewinnen.
00:24:29Darf man fragen, wovon?
00:24:31Von meinem Alltag.
00:24:33Von dem,
00:24:36wie ich bisher gelebt habe.
00:24:42Das klingt nach Krise.
00:24:47Wollen Sie mir einen Rat geben als Psychologe?
00:24:51Haben Sie eine Praxis?
00:24:53Nein, nein, ich arbeite daran wissenschaftlich.
00:24:55Aber erzählen Sie.
00:25:00Na ja.
00:25:03Auf einmal war nur noch die Arbeit da.
00:25:06Kennen Sie das?
00:25:07Und wie?
00:25:09Bei mir geht es manchmal so weit, dass ich sogar Fliko vernachlässige.
00:25:13Ob du das heißt was?
00:25:18Fliko.
00:25:20Das ist eigentlich gar kein Name für ein Pferd.
00:25:23Es ist mehr ein...
00:25:27ein Hundenname.
00:25:28Na ja.
00:25:30Aber es hat auch etwas mit meinen französischen Impressionen zu tun.
00:25:35Aha.
00:25:36Le Flick, der französische Polizist?
00:25:39Nein.
00:25:40Es kommt eher von Flick Flack.
00:25:42Auf und davon.
00:25:45Reiten wir zurück?
00:25:46Ja.
00:25:49Oh.
00:25:58Normalerweise mag es Flicko überhaupt nicht, wenn er beim Ausreiten Gesellschaft hat.
00:26:04Lorin und ich, wir reiten auch alleine.
00:26:06Ich habe in München niemanden, der meine Leidenschaft teilt.
00:26:09Ja, das kenne ich.
00:26:11Ja.
00:26:12Aber mit einem Pferd ist man nie allein.
00:26:14Da haben Sie recht.
00:26:16Nimm mal eine kleine.
00:26:22Danke.
00:26:23Bitte schön.
00:26:25Ich habe uns schon mal ein Aperitiv bestellt.
00:26:28Gut.
00:26:29Auf dich.
00:26:31Und dass du auf andere Gedanken kommst, dich erholst und einen kleinen Flirt genießt.
00:26:39Amelie, du nimmst alles so leicht.
00:26:43Jetzt sag bloß, er gefällt dir nicht.
00:26:46Das habe ich nicht gesagt, aber Flirten in meinem Alter.
00:26:52In meinem Alter?
00:26:54Was soll denn das heißen?
00:26:57Ich habe nicht vor, mich in ein Abenteuer zu stürzen.
00:27:02Außerdem, ich weiß gar nicht, ob er sich für mich interessiert.
00:27:05Nein, er hat es ja nur zum Reiten eingeladen.
00:27:10Ich weiß nicht viel von ihm.
00:27:12Bruno und ich, wir kannten uns auch nicht.
00:27:14Und es hat einfach peng gemacht.
00:27:20Fast wie mit 16.
00:27:22Weißt du was?
00:27:24Ich glaube, wir sollten etwas für dein Selbstwertgefühl tun.
00:27:28Wie soll denn das gehen?
00:27:30Neues Kleid.
00:27:34Morgen zeige ich dir das Städtchen und meine Lieblingsboutique.
00:27:42Vielen Dank.
00:27:43Wiedersehen.
00:27:44Danke schön.
00:27:45Wiedersehen.
00:27:47Das steht ja wirklich ausgezeichnet.
00:27:49Dann lade ich mich auf einen Kaffetino ein.
00:27:51Ich weiß nur, es ist die Besten.
00:27:53Ja.
00:27:53Ja.
00:27:54Ja.
00:28:11Guten Morgen, Lisa.
00:28:12Guten Morgen.
00:28:14Wissen Sie zufällig, wo Vera Benthorst sich aufhält?
00:28:17Nein, weiß ich nicht.
00:28:19Ich weiß nur, dass sie sich Urlaub genommen hat.
00:28:22Ja.
00:28:31Dankeschön.
00:28:32Für die belle Donne.
00:28:33Grazie.
00:28:34Prego.
00:28:35Schön haben Sie es hier.
00:28:36Si, Signora.
00:28:37Darf ich Sie mal was fragen?
00:28:38Prego.
00:28:39Ist dieser alte Wasserturm gewohnt?
00:28:42Ja, Signora.
00:28:44Dort wohnt ein Doktor.
00:28:46Falle Medicine Naturali.
00:28:49Ein Naturdoktor?
00:28:50Si.
00:28:52Grazie.
00:28:53Prego.
00:28:55Komisch.
00:28:57Zu mir hat er gesagt, er ist Psychologe.
00:29:00Ach ja?
00:29:01Ja.
00:29:03Ja.
00:29:09Ja.
00:29:28Lisa, können Sie mal kommen?
00:29:32Ja, Herr Rothbaum.
00:29:35Schicken Sie bitte alle großen Hotels in der Oberlausers
00:29:38als ob Vera Benthorst irgendwo abgestiegen ist.
00:29:41Mach ich sofort.
00:29:43Ein Reizstall sollte dabei sein.
00:29:44Ja.
00:29:49Danke.
00:29:52Ah.
00:29:53Guten Tag.
00:29:54Hallo.
00:29:55Ah, guten Tag.
00:29:55Die Dame mit den Rosen.
00:29:57Ja, Ihre Rosen haben sich wunderbar gehalten.
00:29:59Oh, das freut mich.
00:29:59Ähm, kann ich irgendetwas für Sie tun?
00:30:04Ah.
00:30:05Ich hätte gerne einen Sommerstrauß für meine Freundin.
00:30:09Sie hatte nämlich Geburtstag.
00:30:10Mhm.
00:30:11Ja.
00:30:13Von den Sonnenblumen vielleicht.
00:30:14Ja, wunderbar.
00:30:16Gut.
00:30:19Das ist wirklich ein schöner Markt.
00:30:21Und da gibt es doch auch noch diesen historischen Wasserturm mit dem kleinen Häuschen.
00:30:27Wohnt da jemand?
00:30:29Amelie.
00:30:31Lass doch.
00:30:32Mhm.
00:30:32Da wohnt ein sehr netter Mann.
00:30:35So.
00:30:36Aber wissen Sie, gestern kam er zu mir, kauft eine Rose und schenkt sie mir dann einfach
00:30:41so.
00:30:42Es sei doch so ein schöner Tag, sagt er.
00:30:45Das muss ja ein richtiger Kavalier sein.
00:30:49Also ich glaube, er ist ein Künstler.
00:30:52Manchmal hört man aus dem offenen Fenster klassische Musik.
00:30:56Ich denke, er ist Komponist.
00:30:59Dein Robert ist irgendwie mysteriös.
00:31:03Jedenfalls erzählt jeder etwas anderes über ihn.
00:31:06Das kann man wohl sagen.
00:31:08Chef, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht.
00:31:12Welche wollen Sie zuerst hören?
00:31:14Ist egal.
00:31:15Ich habe Vera Benthaus gefunden.
00:31:18Hier ist die Telefonnummer vom Hotel.
00:31:20Danke, Lisa.
00:31:21Soll ich für Sie anrufen?
00:31:22Nein, nein, das mache ich schon.
00:31:25Ach übrigens, unser Verleger hat angerufen.
00:31:27Er wird gleich hier sein.
00:31:29Ach, und das halten Sie wohl für die schlechte Nachricht.
00:31:32Rotbaum, ja, könnten Sie mich bitte mit Vera Benthaus verbinden?
00:31:37Danke.
00:31:41Dies nicht auf Ihrem Zimmer, verstehe.
00:31:43Dann hinterlassen Sie ihr doch bitte, sie möchte mich zurückrufen.
00:31:46Ja, Rotbaum, TH.
00:31:48Danke.
00:31:49Guten Tag.
00:31:49Guten Tag.
00:31:51Gerd müsste doch inzwischen zurück sein.
00:31:53Seit gestern, wenn in L.A. alles glatt gelaufen ist.
00:31:56Hat er sich schon gemeldet?
00:31:57Ich habe doch mein Handy ausgeschaltet.
00:31:59Guten Tag.
00:32:00Frau Benthaus, Sie haben eine Nachricht.
00:32:02Und zwar, Herr Rotbaum hat angerufen und bittet um Rückruf.
00:32:05Darf ich Ihre Blumen aus dem Zimmer bringen lassen?
00:32:06Gerne.
00:32:07Daniela, würden Sie sich bitte da unten machen?
00:32:09Bitteschön.
00:32:10Dankeschön.
00:32:11Danke.
00:32:12Ich wusste, dass Gerd dich findet.
00:32:14Er ist eben ein Profi.
00:32:16Vielleicht sollte ich ihn doch zurückrufen.
00:32:18Nein, Vera, das wäre zu einfach.
00:32:20Ah, Lilli!
00:32:23Bruno!
00:32:25Lisa, bist du schon da?
00:32:28Ich hatte solche Sehnsucht nach dir.
00:32:32Ah, Entschuldigung.
00:32:34Hallo.
00:32:35Ja.
00:32:36Ja.
00:32:38Darf ich die Damen heute Abend zum Essen einladen?
00:32:40Danke, Bruno.
00:32:41Aber ich denke, ihr solltet euer Wiedersehen alleine feiern.
00:32:51Herr Severin ist jetzt da.
00:32:52Bitte.
00:32:55Danke.
00:32:56Herr Severin, was verschafft uns die Ehre?
00:32:59Gibt es einen konkreten Anlass?
00:33:01Den gibt es, Herr Rotbaum.
00:33:03Bitte nehmen Sie doch Platz.
00:33:04Danke.
00:33:05Kaffee, Tee, Wasser?
00:33:07Nein, nein, danke.
00:33:07Ich bin sehr in Eile.
00:33:10Ein Wasser für mich, bitte.
00:33:13Es handelt sich um eine Sache, die ich neulich in der großen Runde nicht ansprechen wollte.
00:33:18Es geht um Ihre Redakteurin, Frau Vera Benthaus.
00:33:23Hat sie was ausgefressen?
00:33:24Nein, ganz im Gegenteil.
00:33:26Ich habe ein sehr interessantes Angebot für Sie.
00:33:56Im Moment ist Frau Benthaus im Urlaub.
00:33:59Sie wird nach zwei Wochen außer Haus sein.
00:34:01Schade, schade.
00:34:03Und Sie haben wirklich keine Ahnung, wo ich Sie treffen könnte?
00:34:08Nein, leider.
00:34:10Ja, vielleicht weiß es jemand aus dem Kollegenkreis.
00:34:14Kann ich mir nicht vorstellen.
00:34:15Die meisten Kollegen von Frau Benthaus sind doch jünger.
00:34:19Ich glaube nicht, dass es da besondere private Kontakte gibt.
00:34:22Außerdem kam mir ein Entschluss zu verreißen ganz plötzlich.
00:34:24Ich habe es auch erst erfahren nach meiner Rückkehr aus Los Angeles.
00:34:27Tja, da bleibt wohl nichts anderes übrig, als abzuwarten.
00:34:32Tja, sieht fast so aus.
00:34:34Entschuldige mich einen Moment, Herr Severin.
00:34:40Ja, Lisa?
00:34:44Nein, nein, ich weiß Bescheid.
00:34:46Die sollen schon ohne mich anfangen.
00:34:48Ich komme mal später dazu.
00:34:49Ja?
00:34:52Dann will ich Sie nicht länger von Ihrer Arbeit abhalten.
00:34:55Wiedersehen, Herr Severin.
00:35:17Hallo.
00:35:19Hallo.
00:35:22Offensichtlich kennen Sie sich hier in der Gegend ja schon besser aus.
00:35:24Danke Ihrer Hilfe.
00:35:26Und Sie?
00:35:27Machen Notizen für Ihre Arbeit?
00:35:30Ja, ja.
00:35:33Kommen Sie, ich begleite Sie zum Stall.
00:35:36Gern.
00:35:44Die neueste Spur führt direkt nach Paris.
00:35:46Mal Spoon soll dort wohnen.
00:35:48Halten Sie Ihr Quellen für zuverlässig?
00:35:50Ich habe Spoons Ex-Freundin in Paris aufgetan.
00:35:53Über Sie kommen wir an ihn heran.
00:35:54Ist ja doch ein super Aufmacher für die September-Ausgabe, oder?
00:35:57Ja.
00:35:59Kriegen Sie erst hin?
00:36:00Sorry, das ist mein Job.
00:36:03Na, dann machen Sie mal.
00:36:05Dieser soll in gleichem Flug buchen.
00:36:08Dankeschön.
00:36:10Darf ich erfahren, worüber Sie schreiben?
00:36:14Wendepunkte im Leben und Ihre Bewältigung.
00:36:17Dann wäre ich Ihr bestes Studienobjekt.
00:36:20Das würde in der Wissenschaft nicht gelten.
00:36:22Da dürfte ich Sie gar nicht kennen.
00:36:25Stimmt.
00:36:26Ihr Kollege Janis Tachala in seinem Buch schreibt.
00:36:29Methoden der Feldforschung.
00:36:33Kennen Sie das Buch?
00:36:34Darf ich Ihnen Ihr Pferd abnehmen?
00:36:36Ja, danke, Kai.
00:36:37Bisseschön.
00:36:38Komm.
00:36:38Ach, der gute Tachala.
00:36:40Ja, ich bin kein Fan von ihm, aber lassen wir das.
00:36:43Mit der Psychologie.
00:36:44Ich muss mich heute noch genug damit beschäftigen.
00:36:48So.
00:36:49Fliko wartet auf seinen Ausritt.
00:36:52Sie waren ja heute schon alleine draußen.
00:36:54Sie wissen doch, mit einem Pferd ist man nie allein.
00:36:58Das muss ein sehr weiser Mann gesagt haben.
00:37:07Moment, Moment.
00:37:10Moment, Moment.
00:37:24Das war ja, dieser Fliko in der Halsbahn, ein ewig flüchtender.
00:37:30Hallo Vera.
00:37:31Hallo.
00:37:31Willst du nicht doch mit uns essen gehen?
00:37:33Nein, danke.
00:37:33Aber setz dich doch einen Moment.
00:37:35Hör mal.
00:37:35Es ist das Buch von My Spoon, das du mir gegeben hast.
00:37:39Und Robert Gerlach nennt sein Pferd nach der Hauptfigur in diesem Roman.
00:37:43Fliko.
00:37:44Ja, und?
00:37:45Ja, und die Begründung, die er mir gegeben hat, steht original in diesem Buch.
00:37:50Du meinst, er schmückt sich mit fremden Federn, klaut Sätze von My Spoon, nur um dich zu beeindrucken?
00:37:57Ich weiß es nicht.
00:37:58Ja, und jetzt als Journalistin müsste dich das doch interessieren.
00:38:02Ich habe ihn einem Buchautoren genannt, den es nicht gibt.
00:38:05Ein journalistischer Trick, und der ist drauf reingefallen.
00:38:09Ich weiß, dass der Mann hat ein Geheimnis.
00:38:20Guten Abend, Loreen.
00:38:22Hallo, mein Mädchen.
00:38:24Morgen machen wir dir einen schönen Ausritt, ja?
00:38:28Ja, und schlaf gut.
00:38:39Haben Sie mich erschreckt?
00:38:42Wieso denn erschreckt?
00:38:44Ja, normalerweise ist um diese Zeit niemand mehr im Stall.
00:38:47Sie irren, ich war gestern auch bei Fliko im Stall, als Sie, Loreen, gute Nacht gesagt haben.
00:38:51Sie belauschen mich?
00:38:53Ich habe mich von Fliko verabschiedet, was ich immer tue, wenn ich Zeit dazu habe.
00:38:58Nur, wir unterhalten uns wortlos.
00:39:03Dass Sie kein Mann großer Worte sind, habe ich schon festgestellt.
00:39:06Gute Nacht.
00:39:09Ich wollte Sie weder kränken noch belauschen.
00:39:14Ich hatte nur versucht, Sie nicht zu stören.
00:39:16Sie machten so einen verletzbaren Eindruck, als Sie sich ganz alleine fühlten.
00:39:24wie jemand, der einen Kreis um sich gezogen hat und nicht will, dass man ihn betritt.
00:39:33Meinem Eindruck nach sind eher Sie derjenige, der einen Kreis um sich gezogen hat.
00:39:37So, dann öffnen wir Ihnen noch ein bisschen.
00:39:43Morgen ist Sommerfest.
00:39:44Hätten Sie Lust, mitzugehen?
00:39:59Heute ist Sommerfest. Folgen Sie bitte der Umleitung.
00:40:24Das ist eine sorbische Tanzgruppe.
00:40:26Die Sorben haben eine lange Tradition in der Laufens.
00:40:30Sie pflegen ihre eigene slawische Sprache.
00:40:33Ja.
00:40:34Hallo?
00:40:35Es gibt eine sehr schöne CD von Ihnen.
00:40:38Die schenke ich Ihnen zur Erinnerung an Ihren Aufenthalt.
00:40:42Das wäre nett.
00:40:43Vielleicht mit Rippen?
00:40:48Für wen?
00:40:51Für Vera.
00:40:54Für dich.
00:41:27Guten Tag.
00:41:28Guten Tag.
00:41:29Ich hätte gerne Frau Benthaus gesprochen.
00:41:31Rotbaum, mein Name.
00:41:33Tut mir leid.
00:41:34Frau Benthaus ist nicht im Hause.
00:41:35Wissen Sie, wo ich Sie finden kann?
00:41:37Tut mir leid.
00:41:38Ich habe Sie seit dem Frühstück nicht mehr gesehen.
00:41:39Tja, da bleibt mir nichts anderes übrig, als zu warten.
00:41:43Können Sie mir sagen, wo ich hier eine Kleinigkeit essen kann?
00:41:44Auf der Terrasse oder in unserem Restaurant.
00:41:47Fritz, führst du den Herrn mit ins Restaurant?
00:41:49Bitte.
00:41:50Danke.
00:41:52Danke.
00:41:53Danke.
00:41:55Danke.
00:41:55Danke.
00:41:57Danke.
00:41:57Danke.
00:41:59Danke.
00:41:59Danke.
00:41:59Danke.
00:42:00Danke.
00:42:03Danke.
00:42:04Danke.
00:42:06Danke.
00:42:21Es ist schon irgendwie eigen, die Atmosphäre in so einem kleinen Städtchen.
00:42:26Ich finde es ganz sympathisch.
00:42:29Wir sind Sie freundlich direkt, kommen zusammen feiern, versuchen den Alltag zu vergessen.
00:42:35Ich hätte nicht gedacht, dass es mir auch mal so gehen würde.
00:42:39Und ich fühle mich sogar wohl dabei.
00:42:40Und ich fühle mich sogar wohl dabei.
00:43:06Was machst du?
00:43:07Ein Rotwein.
00:43:09Wo sind wir?
00:43:11Oh ja, da ist was frei.
00:43:14Darf ich bitten?
00:43:16Ich habe 100 Jahre nicht getranst.
00:43:18Ich auch nicht, aber ich glaube, wir werden uns nicht blamieren.
00:43:33Es war schrecklich ohne dich zu Hause.
00:43:36Obwohl sie mir die Bürgermedaille ja verliehen haben.
00:43:41Für besonderes unternehmerisches Engagement.
00:43:44Davon hast du mir gar nichts erzählt.
00:43:47Ich würde dir auch am nächsten eine Medaille verleihen.
00:43:51Eine ganz persönliche.
00:43:59Ich gehe auch, mein Schatz.
00:44:03Nein.
00:44:07Ich schenke dir mein Herz.
00:44:09Ach Bruno.
00:44:16Auf dich.
00:44:17Auf dich.
00:44:18Auf uns.
00:44:20Auf uns.
00:44:21Auf uns.
00:44:38Ich verstehe.
00:44:38Würde ich sagen, da ist Feuer unterm Dach.
00:44:42Ach.
00:44:43This time is always on my mind.
00:44:52This time is always on the mind.
00:45:02Always.
00:45:05Always.
00:45:07Always.
00:45:09Mag ich ein Foto machen?
00:45:10Ja, gerne.
00:45:18Die Fotos hängen morgen im Schaukasten am Rathaus aus.
00:45:21Kommen Sie doch vorbei.
00:45:23Danke.
00:45:24Mag ich ein Foto machen?
00:45:31Ja, warum?
00:45:32Nein, nein, nein.
00:45:34Dann bitte ich vielmals um Entschuldigung.
00:45:38Dann schließe ich seine Privatsphäre.
00:45:41Du benimmst ja ein bisschen wie ein Promi.
00:45:45Kennst du dich da aus?
00:45:46Ja, natürlich. Das ist mein Job.
00:45:48Ich bin Journalistin bei einem Gesellschaftsmagazin.
00:45:54Tatsächlich?
00:45:57Ja, aber sowas liest du natürlich nicht.
00:46:00Du gehörst nicht zu unserer Zielgruppe.
00:46:02Du hast recht. Dafür fehlt mir die Zeit.
00:46:04Zumal ich im Moment so viel zu tun habe, dass ich nicht mehr mehr zum Reifen kommen würde.
00:46:10Ich dachte, wir sehen uns morgen.
00:46:12Ach, tut mir leid. Das geht leider nicht.
00:46:17Verstehe.
00:46:28Lorraine, mein Schatz.
00:46:30Ich bin ganz traurig.
00:46:33Morgen müssen wir beide alleine ausreiten.
00:46:35Du musst auf deinen Freund Flickert verzichten.
00:46:38Und ich auf Hubert.
00:46:40Dabei waren wir beide schon so vertraut.
00:46:44Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt.
00:46:47Gerd.
00:46:48Muss der Berg eben zum Propheten.
00:46:51So kann man es auch ausdrücken.
00:46:56Tut mir leid, Vera.
00:46:57Das mit deinem Geburtstag.
00:46:59Ich verstehe nicht, wieso ich ihn vergessen konnte.
00:47:01Ich verstehe es nicht.
00:47:06Ich habe dir übrigens aus Los Angeles mehrmals auf die Mailbox gesprochen.
00:47:11Wieso hast du mich nicht zurückgerufen?
00:47:13Ganz einfach.
00:47:14Weil ich nicht abgehört habe.
00:47:16Verstehe.
00:47:22Dein Geschenk.
00:47:24Ich habe es doch vor meiner Reise gekauft.
00:47:27Wie aufmerksam.
00:47:29Ich bin müde.
00:47:29Bitte, Vera, bitte. Kannst du dir nicht verzeihen.
00:47:33Bitte.
00:47:35Entschuldigung, Frau Penthouse.
00:47:37Ich wollte noch mal nach den Pferden sehen.
00:47:39Ist gut, Karl. Ich wollte sowieso gehen.
00:47:41Komm, lass uns mal an das Alter reden.
00:47:57Siegensteinsisch?
00:47:58Gerne.
00:47:59Danke.
00:48:04Bitte schön.
00:48:05Danke sehr.
00:48:09Was wünschen Sie zu bringen?
00:48:11Ich hätte gern ein Wasser.
00:48:13Ein Viertel von dem Haus eigener Rotwein, bitte.
00:48:15Ist recht.
00:48:27Ich war nicht sauer, weil du meinen Geburtstag vergessen hast.
00:48:30So, ne?
00:48:34Ich war einfach traurig.
00:48:38Außerdem, wie konntest du Sarah Kuhn den Auftrag geben?
00:48:41Du hast mich behandelt, als wäre ich zu alt für diesen Job.
00:48:44Aber das stimmt doch nicht, Vera.
00:48:45Natürlich stimmt es.
00:48:46Und das war nicht das erste Mal.
00:48:49Du bist einfach unsensibel.
00:48:51Du merkst gar nicht, wie sehr mich deine Worte kränken.
00:48:54Tut mir leid, das wollte ich nicht.
00:48:56Aber wie kannst du eine Anfängerin wie Sarah Kuhn auf Malzbun ansetzen?
00:49:01Dieses Projekt ist drei Nummern zu groß für sie.
00:49:04Das hatten wir doch schon, Vera.
00:49:10Als ich aus Los Angeles zurückkam und du nicht da warst,
00:49:16da habe ich zum ersten Mal gemerkt, wie sehr du mir fehlst.
00:49:22Ich kam mir vor, wie amputiert.
00:49:27Einsam.
00:49:31Ich meine, schließlich warst du es immer, die unser Privatleben organisiert hat.
00:49:35Sofern wir eins hatten.
00:49:37Neben der Arbeit.
00:49:40Es war keine leichte Zeit für mich.
00:49:43Ohne dich.
00:49:49Heirate mich, Vera.
00:49:55Meinst du das ernst?
00:50:01Gerd!
00:50:04Hallo, Amelie.
00:50:06Das ist aber nett, dass du uns besuchen kommst.
00:50:09Bruno und ich, wir kommen gerade vom Sommerfest.
00:50:12Vera, ich muss dir unbedingt was erzählen.
00:50:15Komm.
00:50:16Komm, mir schon.
00:50:23Die Herren, entschuldigen uns.
00:50:29Dürfen wir uns setzen?
00:50:31Ja, natürlich.
00:50:40Ein schöner Abend.
00:50:44Was ist denn los mit dir?
00:50:46Es geht alles so schnell.
00:50:48Stell dir vor, Bruno hat mir einen Heiratsentrag gemacht.
00:50:51Schön.
00:50:51Und was hast du gesagt?
00:50:54Ob er es auch wirklich ernst meint.
00:50:57Genau das habe ich Gerd auch gefragt.
00:51:00Wie jetzt?
00:51:03Verstehe ich das richtig?
00:51:04Er will dich heiraten?
00:51:06Ja.
00:51:08Aber...
00:51:10Ich weiß nicht.
00:51:14Ich brauche Bedenkzeit.
00:51:25Ich verstehe dich nicht.
00:51:27Bedenkzeit.
00:51:28Seit sieben Jahren leben wir zusammen.
00:51:30Was gibt's da zu bedenken?
00:51:32Ob es der richtige Motiv ist, wenn wir jetzt heiraten.
00:51:34Sieben Jahre war es kein Thema für dich.
00:51:37Jetzt ist es aber eins.
00:51:39Lass uns darüber nachdenken.
00:51:41Gute Nacht.
00:51:49Gute Nacht.
00:51:54Gute Nacht.
00:52:05Gute Nacht.
00:52:15Ich bin müde. Lass uns morgen reden.
00:52:19Entschuldige, aber du warst immer diejenige, die gleich reden wollte. Und nicht später.
00:52:23Na gut. Komm rein.
00:52:27Ich verstehe, wenn du noch sauer auf mich bist.
00:52:34Das ist es nicht.
00:52:37Du hast den ganzen Abend nur von dir gesprochen.
00:52:40Bei deiner Aufzählung, warum du mich vermisst, hat etwas Wesentliches gefehlt.
00:52:46Und das wäre?
00:52:51Dass du mich liebst.
00:52:54Aber Vera, das ist doch selbstverständlich. Ich dachte, das weißt du.
00:52:59Natürlich liebe ich dich. Genauso wie früher.
00:53:04Das ist nicht selbstverständlich.
00:53:09Ich möchte es hören und fühlen.
00:53:14Gut.
00:53:17Was soll ich tun?
00:53:21Am besten, du fährst zurück nach München.
00:53:24Und wir reden drüber, wenn ich zurück bin.
00:53:45Haben wir noch eine Chance?
00:53:49Ich weiß es nicht.
00:53:51Ich weiß es nicht.
00:54:13Ich weiß es nicht.
00:54:35Bitteschön. Danke. Guten Morgen. Guten Morgen. Für mich bitte auch einen Tee. Sehr gerne. Danke.
00:54:40Danke. Also ich finde es gut, dass Gerd zurückgefahren ist. Ja, ja. Und wann triffst du Robert? Vorerst gar nicht.
00:54:52Was? Wieso denn nicht? Er hat plötzlich keine Zeit mehr.
00:54:58Ja. Das ist doch immer dasselbe. Die meisten Männer haben Angst vor zu viel Nähe. Nein, das ist es nicht.
00:55:10Jedenfalls macht Robert ein Geheimnis aus seiner Identität. Gestern hat er sich zum Beispiel nicht mal fotografieren lassen.
00:55:18Und er zitiert Sätze aus den Romanen von Miles Boone.
00:55:25Tja. Und was wäre, wenn er Miles Boone isst?
00:55:32Ja. Das ist doch völlig absurd. Du glaubst doch nicht, dass ein weltbekannter Autor sich ausgerechnet in so einem kleinen
00:55:41verschlafenen Kuart versteckt.
00:55:42Wieso? Das wäre doch unglaublich clever. Kein Mensch würde ihn hier vermuten. Du kennst doch seine Romane. Und jeder Journalist
00:55:51würde denken, so ein Autor muss in der Großstadt leben. In London, in Paris, in Casablanca, was weiß ich.
00:55:59Soll ich dir mal was sagen? Du hast dich in diesen Mann verliebt. Egal ob nun Robert Gerlach oder Miles
00:56:06Boone.
00:56:22Ja?
00:56:25Tut mir leid, das geht nicht.
00:56:29Dann müsst ihr den Erscheinungstermin eben verschieben.
00:56:32Ja.
00:56:34Es gibt Phasen, da läuft es nicht so, wie man sich das wünscht.
00:56:38Danke für euer Verständnis.
00:56:40Ich melde mich.
00:56:56Ich melde mich.
00:57:24Komm, Florian.
00:57:41Komm, wir müssen uns unterstellen, bis das Gewitter vorbei ist.
00:57:50Ja? Moment bitte, Sarah.
00:57:58Ja, was gibt's denn?
00:58:03Was soll das heißen? Miles Boone ist demnach nicht in Paris.
00:58:08Was?
00:58:10Die ist überhaupt nicht seine Ex-Freundin?
00:58:14Ach, wollen Sie mir dann sagen, Sie haben sich verschaukeln lassen?
00:58:16Na wunderbar. Gratuliere.
00:58:18Dann können wir die Exklusiv-Story für die September-Ausgabe ja vergessen.
00:58:21Ach, sparen Sie sich Ihrer Erklärung, fliegen Sie zurück.
00:58:24Scheiße.
00:58:45Oh, mein Meter Horror ist.
00:58:49Komm, komm.
00:59:03Oh, Robert, schön, dass du da bist.
00:59:06Lorena ist ganz nervös.
00:59:07Zum Zweiten ruhigen Sie sich eher.
00:59:09So, Tico, komm mal hin.
00:59:12Komm, komm, komm, komm.
00:59:14So ist es.
00:59:16So, komm mal hin.
00:59:19Komm, komm, komm.
00:59:23Oh, danke.
00:59:24Oh, danke.
00:59:26Oh, danke.
00:59:36Oh, danke.
00:59:42Oh, danke.
00:59:49Da glaube ich an das Gesetz des Zufalls.
00:59:53Man könnte es auch anders sehen. Es gibt keinen Zufall.
00:59:59Wenn es keinen Zufall gibt, was ist es dann?
01:00:08Schicksal.
01:00:26Das ist nur wegen so einer ehrgeizigen Situation.
01:00:56Vielen Dank. Auf Wiederhören.
01:00:58Guten Tag, mein Name ist Severin.
01:00:59Guten Tag.
01:01:00Ich möchte zu Frau Benthaus.
01:01:01Tut mir leid, Frau Benthaus ist ausgeritten.
01:01:04Oh, da kommt sie gerade.
01:01:07Harry.
01:01:10Was wird Sie hierher?
01:01:12Ich hatte Sehnsucht nach meiner Chefreporterin.
01:01:15So wie sie aussehen, hat sie das Gewitter auch überrascht.
01:01:18Sozusagen.
01:01:20Mein Buch Menschen in Florida war ja im Grunde eher ein gebundenes Gesellschaftsgeplauderer.
01:01:26Trotzdem hat der Verlag damit einen kleinen Gewinn gemacht.
01:01:33Aber.
01:01:33Aber?
01:01:35Inzwischen ist das Buch übersetzt und in Amerika erschienen.
01:01:40Davon wusste ich gar nichts.
01:01:41Ja, ich wollte es Ihnen mitteilen. Ich war sogar deshalb in der Redaktion.
01:01:44Aber die Kommunikation mit Gerd Rothbaum erwies sich als etwas schwierig.
01:01:51Inwiefern?
01:01:52Jedenfalls konnte oder wollte er mir nicht Ihren Aufenthaltsort sagen.
01:01:58Aber wie dem auch sei.
01:02:01Auf dem US-Markt war Ihr Buch gleich nach der ersten Woche ein Goodseller.
01:02:08Das sind ja Neuigkeiten.
01:02:14Deshalb, Vera, möchte ich Ihnen vorschlagen, ob Sie nicht ein weiteres Exemplar für meine Lieblingsreihe People schreiben.
01:02:24Menschen in Kanada.
01:02:26Ja.
01:02:28Sofern Sie sich entschließen können, für ein halbes Jahr nach Toronto zu gehen.
01:02:35Ja, Sie.
01:02:36Sie müssen sich ja nicht sofort entscheiden.
01:02:41Danke, Harry.
01:02:52Sie haben eine neue Nachricht.
01:02:55Frau Benthaus, hier ist die Notaufnahme des Kreiskrankenhauses.
01:02:58Es geht um Gerd Rothbaum.
01:02:59Bitte rufen Sie unter 58340 zurück.
01:03:05Kreiskrankenhaus Oberlausitz.
01:03:07Ja, hier ist Vera Benthaus.
01:03:08Können Sie mich bitte mit der Notaufnahme verbinden?
01:03:10Herr Rothbaum hatte einen Unfall.
01:03:13Verstehe.
01:03:14Ja, ich komme sofort.
01:03:15Danke.
01:03:23Wirklich?
01:03:24Vera!
01:03:28Was ist denn los?
01:03:29Ich muss ins Krankenhaus.
01:03:30Gerd hatte einen Unfall.
01:03:32Ich komme mit.
01:03:34Nein, nein, ich schaffe das schon.
01:03:37Ich kann Sie jetzt nicht alleine lassen.
01:03:45Entschuldigung, wir suchen das Stationszimmer.
01:03:47Ja, das ist direkt hier rechts.
01:03:48Danke.
01:03:51Ja, bitte.
01:03:52Guten Tag.
01:03:53Guten Tag.
01:03:54Ich möchte gerne zu Herrn Gerd Rothbaum.
01:03:56Herr Doktor, es handelt sich um den Autounfall.
01:03:59Herrn Rothbaum.
01:04:01Ach ja, ich weiß schon.
01:04:03Guten Tag.
01:04:04Guten Tag.
01:04:05Wie geht es ihm?
01:04:06Ja, er hat ein Schleudertrauma, einige Platzrunden und wir mussten ihn am Unterschenkel operieren.
01:04:11Aber alles in allem hat er Glück gehabt.
01:04:15Darf ich zu ihm?
01:04:16Ja, natürlich.
01:04:17Er ist schon aus seiner Narkose aufgewacht.
01:04:18Zimmer 128, schräg gegenüber.
01:04:20Danke.
01:04:21Danke.
01:04:22Danke.
01:04:23Danke.
01:04:25Danke.
01:04:26Danke.
01:04:27Danke.
01:04:29Danke.
01:04:29Ich warte draußen.
01:04:49Vera.
01:04:53Schön, dass du da bist.
01:04:55Psst.
01:04:56Sag nichts.
01:05:35Sag doch endlich was, Vera.
01:05:39Gerd hat riesengroßes Glück gehabt.
01:05:42Ein Wunder, das nicht mir passiert ist.
01:05:45Vielleicht erkennt er jetzt, dass es um mehr geht als nur um Arbeit und Karriere.
01:05:50Er war verzweifelt, weil ich so abweisend war.
01:05:57Amelie.
01:05:59Mhm.
01:06:02Ich habe mit Robert geschlafen.
01:06:05Jetzt mach dich doch nicht verrückt, Vera.
01:06:09Gerd hat dich sehr verletzt und du warst wütend auf ihn.
01:06:12Dann treffst du Robert und verliebst dich in ihn.
01:06:15Das ist ganz normal.
01:06:16Passiert jeden Tag.
01:06:20Vielleicht habe ich einfach einen großen Fehler gemacht.
01:06:22Unsinn.
01:06:24Ich muss mit Robert reden.
01:06:35Ich muss mit Robert reden.
01:07:11Vera, ist was passiert?
01:07:13Ich muss mit dir reden.
01:07:15Ja, komm rein.
01:07:22Bitte sehr.
01:07:24Danke.
01:07:34Schön, hast du es hier.
01:07:36Darf ich dir was anbieten?
01:07:38Nein, danke.
01:07:42Robert.
01:07:48Ich bin völlig durcheinander.
01:07:52Ich brauche etwas Zeit, um nachzudenken.
01:07:57Verstehst du das?
01:08:00Nur zu gut.
01:08:03Du brauchst ein bisschen Abstand.
01:08:05Nein.
01:08:07Nein, das meine ich nicht.
01:08:09Ich werde dir das irgendwann erklären.
01:08:18Ich bin da.
01:08:22Wenn du mich brauchst.
01:08:35Ich melde mich.
01:08:39Bist du sicher, dass du das wirklich willst?
01:08:42Absolut.
01:08:43Wenn du Bedenken hast, noch kannst du es sagen.
01:08:47Ich habe keine.
01:08:50Ich.
01:08:52Ich bin glücklich.
01:08:54Aber irgendwas bedrückt dich doch.
01:08:55Das merke ich.
01:08:57Ach, ich mache mir Sorgen um Vera.
01:08:59Sie steckt wirklich in einer tiefen Krise.
01:09:01Aber Amelie, deine Freundin ist eine starke Frau.
01:09:04Sie wird schon herausfinden, was für sie richtig ist.
01:09:06Ich weiß nicht so recht.
01:09:09Wenn man weiß, dass etwas gut und richtig ist, dann wird das durch Warten auch nicht besser.
01:09:14Ja, das stimmt.
01:09:16Ach, guten Tag.
01:09:18Guten Tag.
01:09:18Wo kann man hier das Aufgebot bestellen?
01:09:21Das Standesamt befindet sich im ersten Obergeschoss, links, unmittelbar neben der Treppe.
01:09:26Ich wünsche Ihnen viel Glück.
01:09:28Dankeschön.
01:09:28Wiedersehen.
01:09:29Dankeschön.
01:09:34Ah, Bruno.
01:09:43Ja, eine Journalistin.
01:09:47Was heißt hier attraktiv?
01:09:49Nein, ich mache keine Ausnahme.
01:09:52Sagt dir, der Autor spricht durch seine Bücher.
01:09:54Ja, vielen Dank.
01:09:59Ach, gut, Sie wollen sicher zu Herrn Rotbaum.
01:10:02Ja, der liegt jetzt auf Zimmer 136.
01:10:05Dankeschön.
01:10:05Bitte.
01:10:08Ja, bitte.
01:10:13Vera.
01:10:15Hallo.
01:10:18Hallo, Frau Benthaus.
01:10:20Hallo, Sarah.
01:10:23Schön, dass du da bist.
01:10:25Dir scheint es wieder besser zu gehen.
01:10:29Ich will da nicht länger stören.
01:10:34Also gut, ich lege dann los, ja?
01:10:35Ja.
01:10:36Und Frau Maas, dann sieh es nicht wieder.
01:10:38Vielen Dank für die Chance.
01:10:39Auf Wiedersehen.
01:10:48Kannst du mir sagen, was das eben hier war?
01:10:52Sarah Kuhn hat die Story mit Malzbuhn in den Sand gesetzt.
01:10:55Auf meiner Rückfahrt vom Hotel, also kurz vor dem Unfall, haben wir telefoniert und
01:10:59ich bin ausgerastet.
01:11:04Verstehe.
01:11:05Und ich dachte, es war meine Schuld.
01:11:08Ich hätte dich nicht fahren lassen sollen.
01:11:10Nach dieser Nacht.
01:11:11Ach was, ich bin auf dieser nassen Landstraße einfach viel zu schnell gefahren.
01:11:15War ganz allein meine Schuld.
01:11:16Du hast recht.
01:11:18Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
01:11:20Ja, das habe ich Sarah Kuhn auch gesagt.
01:11:25Ich glaube es nicht.
01:11:27Du lässt sie tatsächlich an dieser Sache weiterarbeiten?
01:11:32Na, also nach ihrem Flop in Paris hat sie sich wirklich mächtig ins Zeug gelegt und
01:11:36sie hat eine undichte Stelle in seinem Verlag aufgetan.
01:11:39Also sie ist davon überzeugt, und jetzt halte ich fest, dass Miles Boone hier in diesem
01:11:46verträumten Kurördchen sich versteckt hält und seinen neuen Roman schreibt.
01:11:49Das wäre ja ein merkwürdiger Zufall.
01:11:53Komisch.
01:11:53Also wenn ich mir vorstelle, wie nah du die ganze Zeit dran warst.
01:11:59Ironie des Schicksals.
01:12:13Ich wollte gerade was essen gehen.
01:12:15Ich habe riesen Hunger.
01:12:16Ich auch.
01:12:19Ich habe die Gutsche, oder?
01:12:21Danke.
01:12:24Zahlen bitte.
01:12:31Und?
01:12:34Hast du nachgedacht?
01:12:36Ja.
01:12:39Nachdem wir...
01:12:41Ich meine, nach dem Gewitter habe ich mir überlegt, wie mein Leben weitergehen soll.
01:12:53Da hast du die Antwort gefunden.
01:12:56Nein.
01:12:58Ich weiß nur, dass du mir sehr viel bedeutest.
01:13:07Du weißt nicht alles von mir.
01:13:09Und ich finde, du solltest mehr wissen.
01:13:13Jeder Mensch hat seine Geheimnisse.
01:13:21Ich hoffe, ich habe Frau Benthaus eben ins Hotel gehen sehen.
01:13:44Können Sie mir vielleicht sagen, wo sie ist?
01:13:46So viel ich weiß, ist sie ins Restaurant gegangen.
01:13:48Gleich hier den Gang entlang.
01:13:50Dankeschön.
01:13:56Danke.
01:14:00Guten Tag.
01:14:01Einen Tisch für die Dame?
01:14:02Danke.
01:14:03Da hinten sitzen meine Freunde.
01:14:05Bitte.
01:14:08Du weißt, ich bin Journalistin.
01:14:11Was hat dein Beruf mit uns zu tun?
01:14:13Guten Tag, Frau Benthaus.
01:14:19Darf ich mich vorstellen?
01:14:21Ich bin Sarah Kuhn.
01:14:23Eine Kollegin.
01:14:25Sarah, bitte lassen Sie uns allein.
01:14:27Wir sind mitten im Gespräch.
01:14:28Ja, das sehe ich.
01:14:31Sie haben mal Spoon aufgespürt.
01:14:35Damit wollen Sie wohl Ihrem Lebensgefährten,
01:14:38dem Herrn Chefredakteur, imponieren.
01:14:41Aber das war mein Job.
01:14:43Es reicht, Sarah.
01:14:45Nein.
01:14:46Reden Sie ruhig weiter.
01:14:49Jetzt wird ja erst interessant.
01:14:52Es geht also um diesen Schriftsteller?
01:14:56Ja, um ein Exklusivinterview.
01:14:58Und zwar mit Ihnen.
01:15:00Aber hat sie Ihnen das nicht gesagt?
01:15:03Das wolltest du mir also erklären.
01:15:09Robert, bitte hör mir zu.
01:15:12Ich glaube, ich habe genug gehört.
01:15:16Vielleicht möchten die Damen das unter sich ausdiskutieren.
01:15:26Robert, bitte warte.
01:15:27Robert.
01:15:31Ich habe schon verstanden, du.
01:15:33Hast das alles nur inszeniert, um dich an mich ranzumachen,
01:15:36um deinem Lebensgefährten und Chefredakteur zu imponieren.
01:15:42Was bist du nur für eine Heuchlerin?
01:15:44Das stimmt so nicht.
01:15:46Man lernt nie aus.
01:16:09Vera, bist du da?
01:16:10Ja.
01:16:16Was soll denn das werden?
01:16:18Siehst du doch, ich reise ab.
01:16:20Warum denn?
01:16:22Ich will darüber nicht reden.
01:16:27Ich bin deine beste Freundin
01:16:29und werde nicht zulassen,
01:16:30dass du in diesem Zustand Auto fährst.
01:16:33Also.
01:16:34Willst du mir endlich erzählen, was los ist?
01:16:40Das ist ja unglaublich, was sich deine junge Kollegin da herausgenommen hat.
01:16:46Denkst du, du kannst Robert davon überzeugen,
01:16:49dass du ihn eigentlich für Sarah Kuhn warnen wolltest?
01:16:53Nein.
01:16:53Das hat keinen Sinn.
01:16:55Er glaubte, ich hätte von Anfang an ein falsches Spiel gespielt.
01:17:01Das hat ihn natürlich gekränkt.
01:17:05Schlimmer noch.
01:17:08Er fühlt sich verraten und hintergangen.
01:17:16So kannst du das nicht im Raum stehen lassen.
01:17:20Du musst es klären.
01:17:22Amelie, ich hab dir schon einmal gesagt, es hat keinen Sinn.
01:17:25Du gibst doch jetzt nicht auf, oder?
01:17:28Vera, du musst um Roberts Liebe kämpfen.
01:17:34Ich kann ihm doch nicht hinterherlaufen.
01:17:37Liebe kann man nicht erzwingen.
01:17:54Soll ich Ihnen helfen?
01:17:56Danke, das geht schon.
01:18:00Ihre Rechnung, Frau Benthaus.
01:18:01Dankeschön.
01:18:02Auf Wiedersehen und gute Fahrt.
01:18:04Dankeschön.
01:18:05Ich hoffe, es hat Ihnen bei uns gefallen, Frau Benthaus.
01:18:07Schade, dass Sie schon am Reisen.
01:18:09Es ist wirklich wunderschön bei Ihnen.
01:18:11Ach, Herr Gaffner, können Sie mir einen Gefallen tun?
01:18:14Sie sind doch mit Herrn Gerlach befreundet.
01:18:17Würden Sie ihm bitte diesen Brief geben?
01:18:19Selbstverständlich.
01:18:19Ich kümmere mich persönlich darum.
01:18:21Dankeschön.
01:18:22Ich wünsche Ihnen eine gute Fahrt.
01:18:26Fritz, vielen Dank.
01:18:27Danke.
01:18:28Auf Wiedersehen.
01:18:28Auf Wiedersehen.
01:18:32Vera?
01:18:34Gerd?
01:18:37Was machst du denn hier?
01:18:40Ich habe mich heute früh selber entlassen.
01:18:42Sozusagen auf eigene Verantwortung.
01:18:44Du änderst dich nie.
01:18:46Genau.
01:18:46Und deshalb will ich von dir auch das Miles Boone-Interview haben.
01:18:51Sarah hat mir alles erzählt.
01:18:55Dann hat sie dir sicher auch erzählt, dass es keine Miles Boone-Story geben wird.
01:18:58Ach, Vera, ich bitte dich.
01:19:00Was soll das?
01:19:01So eine Chance bekommt man nicht alle Tage.
01:19:05In deinem Beruf.
01:19:07Wir haben vielleicht verschiedene Vorstellungen von Chancen.
01:19:12Gerd.
01:19:14Ich kündige.
01:19:16Das ist gar kein ungünstiger Zeitpunkt.
01:19:20Wie soll ich das verstehen?
01:19:24Komm.
01:19:26Man hat mir einen Bombenjob angeboten.
01:19:29Eine Top-Position im Medienbereich.
01:19:31Und da habe ich mir gedacht, wenn wir beide erst mal verheiratet sind,
01:19:35dann kannst du zu Hause arbeiten.
01:19:37Endlich deine Bücher schreiben.
01:19:39Und nebenbei dich um alles Repräsentative kümmern.
01:19:43So, dachtest du.
01:19:46Mein Leben wird anders verlaufen.
01:19:50Wir werden nicht heiraten.
01:19:52Ich werde nach Kanada gehen und ein Buch schreiben.
01:19:55Für Harry Severin.
01:19:57Wir werden nicht heiraten?
01:19:59Aber Vera, wir sind ein fabelhaftes Team.
01:20:03Das waren wir vielleicht mal.
01:20:07Gerd.
01:20:09Ich liebe dich nicht mehr.
01:20:11Und ich glaube,
01:20:15dir geht es genauso.
01:20:27Es ist also vorbei.
01:20:31Ja.
01:20:58Ich liebe dich nicht mehr.
01:21:32– Oh, hallo, Fritz! – Guten Tag!
01:21:36– Entschuldigung, Herr Gerlach, Herr Gassner schickt mich. Ich soll Ihnen diesen Brief geben.
01:21:41– Oh, vielen Dank. Bis nächstes Mal, ja? Dankeschön. – Schönen Tag.
01:21:58– Lieber Robert, wenn du diesen Brief liest, bin ich wahrscheinlich schon auf dem Weg nach München.
01:22:03– Ich bin sicher, Lorin wird Fliko schon jetzt vermessen.
01:22:11– Ich weiß, du bist verletzt. Aber viele unserer Wunden sind alte Wunden.
01:22:18– Ich kam hierher, weil ich alles hinter mir lassen wollte.
01:22:22– Dann begegnete ich dir. – Zufall oder Schicksal?
01:22:33– Auf jeden Fall absichtslos.
01:22:36– Die Zeit mit dir hat mein Leben verändert.
01:22:39– Durcheinander gebracht.
01:22:41– Und jetzt muss ich es irgendwie neu ordnen.
01:22:44– Ich weiß nur noch nicht wie.
01:22:47– Vielleicht geht es dir ähnlich.
01:22:50– Manchmal reitet man durch unbekanntes Gelände und weiß nicht, wohin der Weg führt.
01:22:57– So geht es mir gerade.
01:22:59– Ich danke dir für diese wunderbare Zeit.
01:23:03– Vera.
01:23:05– Ich danke dir.
01:23:37– Max.
01:23:38– Ich fahre nochmal zurück. Ich muss was klären.
01:23:41– Bring Lorin nach Hause, in den Stall.
01:23:43– Kein Problem, Frau Benthaus.
01:23:45– Danke, Max.
01:23:47– Danke.
01:23:54– Andrei.
01:24:18Fliegel ist auf der Weide.
01:24:23Er braucht Zeit zum Nachdenken.
01:24:29Du meinst, er braucht ein bisschen Abstand?
01:24:35Obwohl er lieber mit Lorin auf der Weide wäre.
01:24:42Dann muss ich Lorin eben zurückholen.
01:24:46Ich glaube, das ist eine gute Idee.
01:25:08Was? Du bist da! Was für eine Überraschung!
01:25:10Danke!
01:25:19Alles Gute nochmal. Schönen Urlaub.
01:25:20Amelie.
01:25:23Alles Glück dieser Erde.
01:25:26Es fing an wie ein Sommerflirt und wurde meine große Liebe.
01:25:30Eine Liebe im September.
01:25:32Es lohnt sich um die Liebe zu kämpfen.
01:25:35Und sie findet dich.
01:25:37Egal wo du dich versteckst.
01:25:40Alles Gute.
01:26:08Das habe ich mir immer gewünscht.
01:26:12Danke.
01:26:14Danke.
01:26:28Du weißt, ich gehe wirklich nach Toronto.
01:26:31Ich weiß.
01:26:38Das sollst du auch.
01:26:44Schicksal.
01:26:53Aber ...
01:26:57Ich komme mit.
01:27:04Und Flicko auch.
01:27:08Was soll er denn hier alleine ohne Lorin?
01:27:11Du meinst, du gehst nach Kanada?
01:27:14Flick.
01:27:15Flack.
01:27:16Auf und Toffern.
01:27:37Ich habe dich.
01:27:39Ich habe mir nicht gewünscht.
01:27:42Glätsch.
01:27:43Wirook uns alle重ats und storebenen.
01:27:49Ich will nicht.
01:27:50Mach mich weiter.
01:27:53Wirkliche.
01:27:55Wirkliche.
01:27:57Wirkliche.
01:27:59Wirkliche.
01:28:00Wirkliche.
01:28:03Wirkliche.
01:28:05Ich werdere, muss es uns ganzeremiaschen.
01:28:06Wirkliche.
01:28:09Untertitelung des ZDF, 2020
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