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Der Anduril Thunder ist ein autonomes Kampf-VTOL mit Kipprotor-Technik, das bemannte Kampfhubschrauber und andere militärische Luftfahrzeuge unterstützen soll. Senkrechtstart, Hybrid-Elektroantrieb, autonome Lattice-Software und modulare Nutzlasten machen das Konzept technisch besonders interessant.

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✅ Source: Anduril
➡️ Mehr Infos: https://www.tuningblog.eu/tipps_tuev-dekra-u-co/anduril-thunder-attack-vtol-789043/

Thunder wird von Anduril als autonomer Kampfhubschrauber der Klasse 5 bezeichnet und soll als sogenannter „Loyal Wingman“ gemeinsam mit bemannten Maschinen operieren. Dank VTOL-Technik kann das Fluggerät senkrecht starten und landen, während gekippte Rotoren anschließend den Übergang in den Horizontalflug ermöglichen.

Das gemeinsam mit Archer Aviation angepasste Kipprotorsystem wird mit 2 Hybrid-Elektroantrieben kombiniert. Die Rotordrehzahl soll sich automatisch an die jeweilige Flugsituation anpassen, um Effizienz und Geräuschsignatur zu optimieren. Konkrete Daten zu Höchstgeschwindigkeit, Reichweite und maximaler Flugdauer hat Anduril bislang nicht veröffentlicht.

Ein wichtiger Bestandteil ist die Autonomie-Software Lattice. Sie soll zusammen mit verschiedenen Sensoren unter anderem Formationsflüge, Missionsplanung und die koordinierte Unterstützung bemannter Luftfahrzeuge ermöglichen. Das System ist außerdem darauf ausgelegt, mit eingeschränkter Sicht sowie gestörten GPS- und Kommunikationsverbindungen umzugehen.

Auch bei der Nutzlast setzt Thunder auf Flexibilität. Vorgesehen sind austauschbare Module für Fracht, elektronische Systeme und weitere militärische Anwendungen. Als mögliche Konfigurationen nennt Anduril unter anderem 10 Luft-Boden-Raketen, 16 luftgestützte Effekte oder 76 Raketen im 70-mm-Format sowie 12 Drohnenabwehrsysteme.

Der Erstflug des Anduril Thunder ist aktuell für 2027 vorgesehen.

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Transkript
00:00Anduriel entwickelt mit Thunder ein autonomes Kipprotor-Fluggerät,
00:04das bemannte Kampfhubschrauber und andere militärische Luftfahrzeuge bei Einsätzen in Bodennähe unterstützen soll.
00:11Willkommen zum Video vom Automagazin TuningBlock,
00:14in dem es diesmal um das ungewöhnliche autonome Kampfvitol und seine geplanten Fähigkeiten geht.
00:20Das US-Unternehmen beschreibt Thunder als autonomen Kampfhubschrauber der Klasse 5
00:25und sieht das Fluggerät als sogenannten Loyal Wingman, der gemeinsam mit bemannten Maschinen operieren kann.
00:32Technisch orientiert sich Thunder an einem klassischen Virtuell-Konzept.
00:37Die Maschine kann senkrecht starten und landen und benötigt deshalb keine herkömmliche Startbahn.
00:43Nach dem Abheben lassen sich die Rotoren kippen,
00:46sodass die Tragflächen zunehmend den Auftrieb übernehmen und ein schnellerer Horizontalflug möglich wird.
00:52Entwickelt wurde das angepasste Kipp-Rotor-System gemeinsam mit Archer Aviation,
00:58einem Unternehmen aus dem Bereich ziviler elektrischer Senkrechtstarter.
01:02Für den Vortrieb sind zwei Hybrid-Elektorantriebe vorgesehen.
01:06Konkrete Angaben zu Geschwindigkeit, Reichweite oder maximaler Einsatzdauer
01:11nennt Anduril bislang allerdings nicht.
01:13Bekannt ist, dass die Drehzahl der Rotoren abhängig von der jeweiligen Flugsituation automatisch angepasst werden soll.
01:20Dadurch soll Thunder möglichst effizient arbeiten und gleichzeitig eine vergleichsweise niedrige Geräuschsignatur erreichen.
01:29Gegenüber klassischen Hubschraubern verspricht das Konzept außerdem Vorteile bei Reichweite und Energieverbrauch.
01:36Einsätze von abgelegenen Positionen sollen ebenso möglich sein wie eine eigenständige Verlegung über größere Entfernungen.
01:44Für den Transport kann Thunder alternativ in einem Standard-Ziehcontainer untergebracht werden.
01:51Eine zentrale Rolle spielt die Autonomie-Software Lattice.
01:55Zusammen mit unterschiedlichen Sensoren soll sie unter anderem Formationsflüge, Missionsplanung und die Unterstützung anderer Luftfahrzeuge ermöglichen.
02:03Mehrere Thunder könnten dabei gemeinsam eine bemannte Maschine begleiten.
02:09Laut Hersteller soll das System selbst unter erschwerten Bedingungen funktionieren,
02:14beispielsweise bei gestörtem GPS, eingeschränkter Sicht oder unterbrochenen Kommunikationsverbindungen.
02:21Für verschiedene Aufgaben sind austauschbare Nutzlastmodule im Haupt- und Bookbereich vorgesehen.
02:27Möglich sind unter anderem Fracht, elektronische Systeme, Drohnenabwehrtechnik und unterschiedliche militärische Nutzlasten.
02:35Je nach Konfiguration nennt Anduril beispielsweise 10 Luftbodenraketen, 16 luftgestützte Effekte oder 76 Raketen im 70mm-Format sowie 12 Drohnenabwehrsysteme.
02:48Der Erstflug von Thunder ist derzeit für das Jahr 2027 geplant.
02:53Wer das alles noch einmal in Ruhe nachlesen möchte, der findet den Link in der Videobeschreibung.
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