00:00Anduriel entwickelt mit Thunder ein autonomes Kipprotor-Fluggerät,
00:04das bemannte Kampfhubschrauber und andere militärische Luftfahrzeuge bei Einsätzen in Bodennähe unterstützen soll.
00:11Willkommen zum Video vom Automagazin TuningBlock,
00:14in dem es diesmal um das ungewöhnliche autonome Kampfvitol und seine geplanten Fähigkeiten geht.
00:20Das US-Unternehmen beschreibt Thunder als autonomen Kampfhubschrauber der Klasse 5
00:25und sieht das Fluggerät als sogenannten Loyal Wingman, der gemeinsam mit bemannten Maschinen operieren kann.
00:32Technisch orientiert sich Thunder an einem klassischen Virtuell-Konzept.
00:37Die Maschine kann senkrecht starten und landen und benötigt deshalb keine herkömmliche Startbahn.
00:43Nach dem Abheben lassen sich die Rotoren kippen,
00:46sodass die Tragflächen zunehmend den Auftrieb übernehmen und ein schnellerer Horizontalflug möglich wird.
00:52Entwickelt wurde das angepasste Kipp-Rotor-System gemeinsam mit Archer Aviation,
00:58einem Unternehmen aus dem Bereich ziviler elektrischer Senkrechtstarter.
01:02Für den Vortrieb sind zwei Hybrid-Elektorantriebe vorgesehen.
01:06Konkrete Angaben zu Geschwindigkeit, Reichweite oder maximaler Einsatzdauer
01:11nennt Anduril bislang allerdings nicht.
01:13Bekannt ist, dass die Drehzahl der Rotoren abhängig von der jeweiligen Flugsituation automatisch angepasst werden soll.
01:20Dadurch soll Thunder möglichst effizient arbeiten und gleichzeitig eine vergleichsweise niedrige Geräuschsignatur erreichen.
01:29Gegenüber klassischen Hubschraubern verspricht das Konzept außerdem Vorteile bei Reichweite und Energieverbrauch.
01:36Einsätze von abgelegenen Positionen sollen ebenso möglich sein wie eine eigenständige Verlegung über größere Entfernungen.
01:44Für den Transport kann Thunder alternativ in einem Standard-Ziehcontainer untergebracht werden.
01:51Eine zentrale Rolle spielt die Autonomie-Software Lattice.
01:55Zusammen mit unterschiedlichen Sensoren soll sie unter anderem Formationsflüge, Missionsplanung und die Unterstützung anderer Luftfahrzeuge ermöglichen.
02:03Mehrere Thunder könnten dabei gemeinsam eine bemannte Maschine begleiten.
02:09Laut Hersteller soll das System selbst unter erschwerten Bedingungen funktionieren,
02:14beispielsweise bei gestörtem GPS, eingeschränkter Sicht oder unterbrochenen Kommunikationsverbindungen.
02:21Für verschiedene Aufgaben sind austauschbare Nutzlastmodule im Haupt- und Bookbereich vorgesehen.
02:27Möglich sind unter anderem Fracht, elektronische Systeme, Drohnenabwehrtechnik und unterschiedliche militärische Nutzlasten.
02:35Je nach Konfiguration nennt Anduril beispielsweise 10 Luftbodenraketen, 16 luftgestützte Effekte oder 76 Raketen im 70mm-Format sowie 12 Drohnenabwehrsysteme.
02:48Der Erstflug von Thunder ist derzeit für das Jahr 2027 geplant.
02:53Wer das alles noch einmal in Ruhe nachlesen möchte, der findet den Link in der Videobeschreibung.
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