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Große Feuer bedrohen den Süden Frankreichs. Einsatzkräfte kämpfen unter schwierigen Bedingungen gegen die Flammen und versuchen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

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Transkript
00:00In Frankreich, Griechenland, Spanien. Europas Wälder brennen. Tausende Menschen müssen ihre Häuser verlassen.
00:11So einen Brand habe ich noch nie erlebt.
00:14Wir arbeiten Tag und Nacht.
00:16Wie fühlt es sich an, an vorderster Front gegen die Flammen zu kämpfen?
00:20Und wie bereitet sich der am schnellsten erwärmende Kontinent der Welt auf die Zukunft vor?
00:25Wir müssen umdenken und deutlich mehr in Prävention investieren.
00:29Solche Brände werden häufiger auftreten und heftiger werden.
00:32Wir sind in der französischen Region Gironde.
00:3542.000 Hektar Land wurden hier bei einem Waldbrand zerstört.
00:39Eine Fläche etwa viermal so groß wie Paris.
00:41Nach Angaben der Behörden war es für Frankreich der schwerste Waldbrand seit dem Zweiten Weltkrieg.
00:46Auf dem Höhepunkt des Feuers lagen die Flammen nur etwa 16 Kilometer von der Stadt Bordeaux entfernt.
00:51Und selbst für erfahrene Feuerwehrleute hatte dieser Einsatz völlig neue Dimensionen.
00:56Ein Feuer dieser Größenordnung? Nein. So etwas habe ich in Frankreich noch nie gesehen.
01:03Maître Julien, Feuerwehrmann der Marine aus Marseille, fährt mit uns in einige der am schlimmsten betroffenen Gebiete.
01:09Er gehört zu den mehr als 3000 Einsatzkräften, die Ende Juli in die Region entsandt wurden.
01:15Sehen Sie das? Das Gebiet hier ist schon abgebrannt. Aber hier ist noch überall Rauch.
01:20Diese Brandnester müssen wir unbedingt löschen, damit das Feuer nicht wieder aufflammt.
01:25Die unteren Bereiche der Bäume sind zwar schon verbrannt, aber die Baumkronen könnten sich noch entzünden.
01:30Das könnte zu größeren Bränden führen, die gefährlich wären und sich nur schwer unter Kontrolle bringen ließen.
01:36Julien bringt uns zu weiteren Feuerwehrleuten, die genau diese Aufgabe übernehmen.
01:40Schwere Arbeit und das bei Temperaturen von rund 40 Grad.
01:45Allein in den vergangenen Tagen wurden in dieser Region mehr als 260 Feuerwehrleute verletzt.
01:51Vier Menschen kamen ums Leben.
01:55Daran denken wir ständig. Die Sicherheit unserer Teams und unserer Ausrüstung hat immer oberste Priorität.
02:03Dann kommt der Einsatzbefehl. Innerhalb weniger Minuten rückt das Team zum nächsten Brandherd aus.
02:10Da ist immer Adrenalin dabei.
02:13Auch wir fahren weiter. Und dann genau das, wovor die Feuerwehrleute gewarnt haben.
02:19Wir haben ein Problem. Das Feuer hat sich schneller ausgebreitet als erwartet. Es hat bereits den nächsten Weitabschnitt erreicht.
02:27Deshalb müssen wir unsere Strategie jetzt anpassen, um es stoppen zu können.
02:32Während die Feuerwehrleute ins Einsatzgebiet fahren, bleibt Sanitäterin Letizia in Bereitschaft.
02:37Sie kümmert sich um die Folgen der Einsätze. Dabei sind körperliche Verletzungen oft nicht das größte Problem.
02:43Es ist vor allem die Erschöpfung. Viele schlafen kaum noch.
02:47Wir behalten die Stimmung im Blick und sprechen mit ihnen. Das gehört auch dazu.
02:52Doch nicht nur die Feuerwehr kämpft gegen die Flammen. Auch zahlreiche Freiwillige helfen mit.
02:57Oft ohne spezielle Ausbildung oder ausreichende Schutzausrüstung.
03:01Einige Häuser wurden bereits von den Flammen zerstört. Manche konnten wir retten, andere leider nicht.
03:08Wir sind hier, weil wir gebraucht werden und weil wir helfen wollen.
03:11Ich habe meine Familie in Sicherheit gebracht und bin dann hergekommen. Wir sind ununterbrochen im Einsatz. Wir haben nicht geschlafen.
03:20Meine Tochter wurde evakuiert, während die Flammen ganz nah waren.
03:28Entschuldigung.
03:31Viele Freiwillige fühlen sich nicht ausreichend wertgeschätzt. Gleichzeitig zeigt ihr Einsatz, wo noch Nachholbedarf besteht.
03:37Am Boden und in der Luft.
03:40Die Brände haben auch eine politische Debatte ausgelöst.
03:43Denn die Auslieferung wichtiger Löschflugzeuge verzögert sich seit Jahren.
03:48Unter anderem wegen Problemen in den internationalen Lieferketten.
03:52Frankreich setzt deshalb erstmals auch Militärflugzeuge zur Unterstützung ein.
03:59Auch deutsche Einsatzkräfte helfen beim Kampf gegen die Brände.
04:03Deutschland ist eines von mehreren Ländern, die über den europäischen Katastrophenschutzmechanismus Unterstützung entsandt haben.
04:10Kein Land kann die Folgen des Klimawandels allein bewältigen.
04:14Wir brauchen europäische Solidarität.
04:17Wir haben ein Budget von 10,7 Milliarden Euro vorgeschlagen.
04:21Das ist viel Geld, aber es ist eine Investition, die sich auszahlt.
04:25Ich hoffe, die Mitgliedstaaten unterstützen unseren Vorschlag.
04:30Doch das dürfte nicht einfach werden.
04:33Angesichts angespannten Haushaltslagen stehen höhere EU-Ausgaben auf der Kippe.
04:38Doch schon jetzt wird der EU vorgeworfen, ihre großen Klimaversprechen abzuschwächen, um im Wettbewerb mit China und den USA mitzuhalten.
04:48Gleichzeitig fordern Krisenmanager eine bessere Vorbereitung auf extreme Hitze.
04:53Wir müssen die Menschen informieren. Wir brauchen Evakuierungspläne. Wir müssen in Frühwarnsysteme investieren.
05:00All diese Maßnahmen werden derzeit geplant und bewertet.
05:03Die größte Herausforderung ist, dass wir unsere Denkweise ändern müssen und wirklich in Prävention investieren.
05:11Feuerwehrmann Julien hält sich mit politischen Aussagen zurück. Einen Trend erkennt aber auch er ganz klar.
05:19Solche Brände werden in Zukunft häufiger auftreten und sie werden intensiver werden.
05:25Das wird Auswirkungen auf unsere tägliche Arbeit haben. Unsere Teams werden sich entsprechend darauf einstellen.
05:32Der Großbrand bei Bordeaux ist inzwischen vorerst unter Kontrolle. Ein kurzer Moment der Erleichterung.
05:38In diesem provisorisch eingerichteten Einsatzzentrum können die Feuerwehrleute etwas zu essen bekommen und sich erstmal etwas ausruhen.
05:46Unsere Familien sind nicht hier bei uns. Deshalb schaffen wir hier eine Art Zuhause auf Zeit.
05:52Einen Ort, an dem wir uns wohlfühlen können. So fühlt es sich wenigstens ein bisschen vertrauter an.
06:00Doch die nächste Schicht wartet schon. Hier oder anderswo in Europa.
06:05Die Waldbrandsaison ist noch lange nicht vorbei. Und Experten rechnen auch 2026 noch mit weiteren Rekorden.
06:13Und das ist drehend.
06:13Und ich werde das immer trennen kann.
06:15Und es wird uns über hab皆さん konnte.
06:16Und das ist leider budgetär.
06:16Und das ist ein sehr.
06:17Und das ist leider fe Usually bei der heute.
06:17Und das, dass ich haben die Zeit und die Zeitorrhína.
06:18Und ich bitte Assim wird überrascht unern Ist das cher und bacik.
06:18Vielen Dank.
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