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00:00:00So now we have him again, Mrs. Frau and Sohn, healed, healthy, and he could marry tomorrow.
00:00:10Dear Frau von Schlitz, the causes of this disease are in our nature.
00:00:17When will he be in the service?
00:00:19Yes, please.
00:00:24The luggage is stuck, we can go on, Mother.
00:00:26Es ist mir immer eine Freude, wenn meine Anstalt Ihrem Namen als Heilanstalt Ehre macht.
00:00:32Auch wenn sich in die Freude über Ihre Genesung natürlich das Bedauern der Trennung mischt.
00:00:52Der Professor ist ein erfahrener Mann. Wir können ihm vertrauen, Rudolf.
00:00:57Er meint auch, dass ein wenig Erholung von Nöten wäre.
00:01:00Du wirst dich wohlfühlen im Pfarrhaus. Quartier nehmen wir in der Küsterwohnung.
00:01:04Die Mahlzeiten bis auf das Frühstück selbstverständlich beim Pfarrer. So ist es besprochen.
00:01:07Und auch sonst, wir sind Ihre Gäste.
00:01:10Es wird dir gefallen.
00:01:14Es regnet immer noch.
00:01:17Ich habe alles für dich geordnet.
00:01:22Ich habe alles für dich geordnet.
00:01:32Ich habe alles für dich geordnet.
00:01:35Ich habe alles für dich geordnet.
00:01:57We are there!
00:02:05Have you seen the Nussbaum from my window?
00:02:09There was a Nussbaum.
00:02:13His Krone was like a head.
00:02:16Manchmal hob der Wind die Blätter, dann kam Licht hindurch.
00:02:20Aber nur an zwei Stellen, immer denselben.
00:02:23Das war, als habe der Baum Augen und sieht mich an.
00:02:25Es ist vorbei.
00:02:31Ich hätte mich um eine andere Forststelle bewerben sollen.
00:02:34Du musst immer denken, ein neues Leben beginnt.
00:02:39Wie viel Leben hat einer denn?
00:03:05Ja.
00:03:06Yes, yes.
00:03:08It's the day, when the city comes back to the land,
00:03:11because from the land is his land.
00:03:14But the young man is the first one.
00:03:15The old man is the first one.
00:03:16The wild is not, it's not.
00:03:21Welcome.
00:03:22Thank you, Johanna.
00:03:48Er spielt wieder.
00:03:49Ja, warum stehst du denn vor der Tür, Anna?
00:03:52Es ist nicht Ruhe, die er nötig hat.
00:03:54Geh doch rein, Anna.
00:03:56Er braucht Menschen.
00:03:59Wärme.
00:04:00Das ist es.
00:04:28Es ist schön, wie Sie spielen.
00:04:36Hör!
00:04:37Hör!
00:04:39Hör!
00:04:42Hör!
00:04:43Hör!
00:04:44Da ist es aus!
00:04:45Hier, rein!
00:04:47Bernhard!
00:04:48Das ist Bernhard.
00:04:52Pally, Pally, flieh!
00:04:54Pally, pally, pally!
00:04:55Pally, pally!
00:05:13Who is that?
00:05:15A new visit?
00:05:17This is Bernard.
00:05:19He has a house in the area.
00:05:21He comes often.
00:05:24His sister Julia and Anna are going to school together.
00:05:28Anna says to him,
00:05:29he is like a big brother for you.
00:05:46Not so fast, enough.
00:05:48It's enough.
00:06:04It's nice here.
00:06:06It's like a paradise.
00:06:13If it's an apple.
00:06:32And in two weeks treten Sie den Dienst wieder an?
00:06:35Man sagt, der Graf sei ein sehr eigensinniger Herr.
00:06:38Ich hörte von Bekannten,
00:06:39die Verhandlungen mit ihm zu führen hatten.
00:06:40Es sei nicht leicht gewesen.
00:06:41Gar nicht leicht.
00:06:43Im Forsthaus wohnen Sie?
00:06:45Das stelle ich mir herrlich vor.
00:06:48Was denken Sie doch einmal, Herr von Schlitz?
00:06:52Ja, im Forsthaus.
00:07:06Oh.
00:07:16Kommt weiter.
00:07:24Von hier sieht der Wald stets aus wie...
00:07:27wie ein großes, dunkles Tier.
00:07:32Ein Tier?
00:07:34Dem muss man sich stellen.
00:07:35Man muss ihm trotzen.
00:07:40Manchmal denke ich, der Wald hat eine Seele.
00:07:44Jeder Wald.
00:07:46Und ich frag mich, ob wir ihm nicht wehtun
00:07:49mit unserem...
00:07:50Bäume fällen und Wege hineinschlagen.
00:07:56Er scheint romantisch veranlagt zu sein, euer Gast.
00:07:59Vielleicht ist er deshalb so schweigsam.
00:08:01Es wird Zeit für den Heimweg.
00:08:03Der Vater mag es nicht, wenn er mit dem Essen warten muss.
00:08:05Dann komm.
00:08:08Ich weiß nicht, wir sind gleichen Alters.
00:08:10Und wir anderen sagen alle du zueinander.
00:08:12Vielleicht schickt es sich nicht.
00:08:15Bitte?
00:08:15Sagen wir du?
00:08:16Wir beide.
00:08:42Nicht машина�ники?
00:08:42Wir sind fragt.
00:09:15BIRDS CHIRP
00:09:44BIRDS CHIRP
00:09:46BIRDS CHIRP
00:09:53BIRDS CHIRP
00:09:54Der Kutscher soll schon das erste Gebeck mitnehmen.
00:09:58Es sind hier nur noch ein paar Tage.
00:10:20BIRDS CHIRP
00:10:27Guten Morgen, Mutter.
00:10:29Morgen.
00:10:38Mutter.
00:10:40Anna und ich.
00:10:47BIRDS CHIRP
00:10:48Setz dich.
00:10:50Kaffee?
00:10:55BIRDS CHIRP
00:11:01Mutter.
00:11:03Mutter.
00:11:04Gestern Abend.
00:11:08Da.
00:11:19Anna und ich, wir lieben uns.
00:11:24BIRDS CHIRP
00:11:25Wir haben uns versprochen und wollen heiraten.
00:11:29Ich möchte um Ihre Hand anhalten.
00:11:34BIRDS CHIRP
00:11:34Ja, dass Salz immer links steht.
00:11:39Nun, Rudolf.
00:11:41Du hättest freilich andere Ansprüche machen dürfen.
00:11:47Aber wir Frauen sind dankbarer als ihr Männer.
00:11:51Und so wollen wir nur hoffen, das Mädchen werde sich dir umso mehr verpflichtet fühlen.
00:12:01Wenn du wüsstest, wie glücklich ich bin.
00:12:04Ja.
00:12:04Aber jetzt iss.
00:12:07BIRDS CHIRP
00:12:19Morgen.
00:12:25Bernhard.
00:12:29Lieber Bernhard.
00:12:31Schön, dass du kommst. Ich habe dir etwas so wichtiges zu sagen.
00:12:33Ja, ich habe auch etwas zu erklären.
00:12:36Du, na dann du zuerst.
00:12:37Nein, du zuerst, bitte.
00:12:38Wir haben uns verlobt.
00:12:40Stell dir vor, gestern haben wir uns verlobt.
00:12:43Oh Gott, wenn ich das nachher den Eltern sage, am Frühstückstisch.
00:12:47Und du?
00:12:48Was wolltest du sagen?
00:12:51Nicht wahr, du wolltest uns zuraten, uns beiden.
00:12:53Du hast es auch gespürt gestern, dass wir zusammen gehören, Rudolf und ich.
00:13:03Bernhard.
00:13:04Was ist denn?
00:13:06Was wolltest du denn?
00:13:12Aber ich...
00:13:15Zuraten.
00:13:23Ich sollte euch zuraten.
00:13:40Er bat.
00:13:42Er wollte bei den Eltern um mich werben.
00:13:47Er wusste ja noch nichts von unserer Verlobung.
00:13:55Ja.
00:13:56Und, Anna?
00:13:59Ja.
00:14:00Was denn weiter, Rudolf?
00:14:05Das konnte ich ihm doch nicht erlauben.
00:14:07Darum weintest du?
00:14:10Ja, darum weinte ich.
00:14:13Begreifst du das nicht?
00:14:15Darum hasse ich ihn.
00:14:19Er ist ein Freund.
00:14:21Wie ein Bruder.
00:14:27Mit dir.
00:14:30Das ist doch ganz anders.
00:14:35Das ist...
00:14:37wie die ganze Welt auf einmal.
00:14:42Das ist doch nicht wahr.
00:14:47Aber die ganze Wahrheit.
00:14:51Das ist doch nicht wahr.
00:15:01Aber die ganze Wahrheit...
00:15:18I will see you in your house
00:15:19from the right direction,
00:15:21that's of course.
00:15:22My goodness.
00:15:23Since your father's eyes,
00:15:24so früh they were closed,
00:15:26they were mine only on you.
00:15:27I can't wait.
00:15:30I can't wait.
00:15:32I can't wait.
00:15:32I can't wait.
00:15:33I can't wait.
00:15:36I can't wait.
00:15:37I wish you a great and great feast.
00:15:39It was my wish.
00:15:41Of course.
00:15:53And you really can't wait?
00:15:55I can't.
00:15:57I tried to make it free.
00:15:59There are long plans to be planned.
00:16:02You have to understand, Anna.
00:16:05Anna.
00:16:06I will try to deal with the conversation.
00:16:07That's already,
00:16:09but also in the visit.
00:16:10So long there is time,
00:16:11come to us.
00:16:13I will see you soon.
00:16:14I wish you a good luck.
00:16:16Thank you, Bernard.
00:16:16Anna, come.
00:16:22Amen.
00:16:47Oh, my God!
00:16:49Mmh.
00:16:56Es drängt mich doch.
00:16:59Also mitgerissen
00:17:01vom Wonnegefühl dieses schönen
00:17:03und würdigen Tages ein
00:17:05kleines persönliches Wort.
00:17:07Herr Putin bleibt noch stehen.
00:17:09Seht ihr nicht, dass euer Vater reden will?
00:17:10Aber ich weiß seit Hochzeiten, ihr könnt nicht still sein.
00:17:12Ach, seit langem schon in der Kirche.
00:17:14Der Vater hat schon vor dem Essen geredet.
00:17:16In der Kirche vor dem Essen und jetzt schon wieder.
00:17:18Das ist ihm sein Beruf, das Reden.
00:17:20...wartet, war ich
00:17:22überrascht
00:17:24und ich zögerte.
00:17:26Ich fragte mich,
00:17:28ich gestehe es und
00:17:29in diesem Kreise darf ich es sagen.
00:17:33Ich fragte mich,
00:17:34wird dieser junge Mann,
00:17:36der so blass,
00:17:38so elend aussah,
00:17:39als er in mein Haus kam.
00:17:41Du sahst wirklich schwach aus nach deiner Krankheit.
00:17:44Oder was?
00:17:45Ich fragte mich,
00:17:46wird dieser junge Mann die Kraft haben,
00:17:48künftig nicht nur für sein Leben,
00:17:50sondern auch für ein zweites
00:17:52und sicher auch noch für ein drittes
00:17:55und viertes Leben zu sorgen.
00:17:57Das fragte ich mich.
00:17:59Und dessen Willen zögerte ich,
00:18:01aber ich gab meinen Segen.
00:18:04Heute sage ich dir,
00:18:10dass du mein ganzes Vertrauen...
00:18:15...unser ganzes Vertrauen...
00:18:17...dass du unser ganzes Vertrauen...
00:18:21...genießt.
00:18:23Heute sage ich dir,
00:18:25nichts lässt uns daran zweifeln,
00:18:28dass du unsere Anna,
00:18:29der Beschützer und Ernährer sein wirst.
00:18:32Der Hab und Gut mit Fleiß und Kraft zu Mehren weiß,
00:18:36wie es sich eines Mannes geziemt,
00:18:38ein ganzes,
00:18:40langes,
00:18:40glückliches Leben lang.
00:18:52Ein ganzes Leben lang.
00:19:02Ja, ich war krank, aber ich war in keiner Klinik.
00:19:06Ich war in einer Anstalt.
00:19:07Du bist geheilt.
00:19:08Der Herr Professor hat gesagt, du bist geheilt.
00:19:10Ich hätte sie sagen müssen, die Wahrheit.
00:19:12Sie gab mir ihre Hand.
00:19:14Sie weiß nicht wem.
00:19:18Rudolf, seitdem wir allein sind,
00:19:19habe ich alles, was ich getan habe,
00:19:20nur für dich getan.
00:19:21Die Schule, deine Erziehung, das Studium,
00:19:24die Anstellung beim Grafen.
00:19:25Sie weiß nicht wem.
00:19:26Rudolf, du bist mein Sohn
00:19:28und du sollst so leben, wie es meines Sohnes würdig ist.
00:19:30Heute soll ein neues Leben beginnen.
00:19:32Ich beginne es mit einer Lüge.
00:19:33Sie wird alles erfahren.
00:19:34Die Zeit bringt es mit sich.
00:19:35Ich kann sie doch nicht einfach...
00:19:36Betrügen? Du betrügst sie nicht.
00:19:37Sie wird alles erfahren, wenn es Zeit ist.
00:19:39Du darfst nur nicht unbedacht sein.
00:19:42Rudolf, versprich mir.
00:19:44Versprich mir, dass du ohne mein Wissen nichts sagst.
00:19:46Ja, ich verspreche es.
00:19:47Sieh mich an.
00:19:50Nein, ich verspreche es.
00:19:54Nur jetzt noch schwein.
00:19:59Aber jetzt müssen wir zurück.
00:20:01Komm.
00:20:03Ihr werdet glücklich miteinander.
00:20:07Du hast es mir versprochen.
00:20:09Ja doch.
00:20:11Ah, unsere junge Frau Försterin.
00:20:14Unsere junge Frau von Schlitz.
00:20:17Nicht wahr, Anna?
00:20:18Das hättest du dir nicht träumen lassen.
00:20:19Ich bin.
00:20:21Ich bin.
00:20:44Ich bin.
00:21:01So, now you're here at home.
00:21:04I'm at you at home.
00:21:06You'll be right back.
00:21:20Herzlich willkommen.
00:21:40Danke, Luise. Geh nur.
00:21:45Luise, das Salz muss immer rechts stehen, hier neben der Tasse.
00:21:50Rudolf, ich habe den Tisch gedeckt.
00:21:54Du? Warum du?
00:21:57Es hat mir eben Spaß gemacht, für uns den Tisch zu decken.
00:22:01Aber das hast du nicht nötig. Das macht immer Luise.
00:22:10Aber das Salz muss immer hier hin.
00:22:22Was ist mit dem Ei? Ist das nicht gut?
00:22:30Ja, ich glaube, es ist mir nur etwas zu weich.
00:22:38Und eigentlich wollte ich heute keins essen.
00:22:41Manchmal habe ich am Morgen einfach keinen Appetit auf einer.
00:22:45Ich hätte es natürlich vorher sagen müssen. Entschuldige bitte.
00:22:54Ich werde noch lernen müssen.
00:22:56Ich gratuliere Ihnen.
00:23:00Herr von Schlitz.
00:23:02Ja, danke, Herr Graf.
00:23:08Es gefällt mir, wenn man sein Leben rechtzeitig in feste Bahnen lenkt.
00:23:15Spätestens im dritten Jahrzehnt unseres Erdenlaufs müssen alle Lebenspläne fixiert sein.
00:23:19Bis dahin hat man noch Kraft, die Welt in die Ordnung zu zwingen, in der man sie haben will.
00:23:24Denn später, später hat man alle Hände voll zu tun, diese Ordnung in Ordnung zu halten.
00:23:34Gott und ein Forsthaus.
00:23:38Ein junges Warrgefühl.
00:23:43Romantik.
00:23:45Das ist ja so rar in unserer rationalen Zeit.
00:23:55Sie nehmen sich zuerst den Holzeinschlag vor.
00:23:57Da liegt vieles im Argen.
00:24:01Stellen Sie fest, ob man hier und hier und hier noch hineingehen kann und dann wie viel.
00:24:07Und wie stehen die Holzpreise im Augenblick?
00:24:12Ja, ich, ich weiß nicht.
00:24:16Das gehört in das Oberförstersamt.
00:24:21Sie werden das künftig wissen, Herr von Schlitz.
00:24:25Da bin ich sicher.
00:24:35Heute ist es das erste Mal, dass du schon zu Bette bist und auf mich wartest.
00:24:38Das geschieht dir ganz recht.
00:24:40Ich finde, du treibst es zu arg mit deiner Abend- und Nachtarbeit.
00:24:43Ich habe kaum etwas von dir.
00:24:46Ist denn der Herr Graf mit dir auch zufrieden?
00:25:01Rudolf, schläfst du schon?
00:25:22Schläfst du schon?
00:25:24Nein.
00:25:28Am Klavier unten hast du gerade erst zweimal gesessen, seit wir hier sind.
00:25:34Wann spielst du mir wieder vor?
00:25:38Du bist immer so schweigsam, aber wenn du spielst, dann spüre ich, dass du mir ganz nah bist.
00:26:00Das ist gut.
00:26:02Morgen.
00:26:06Okay.
00:26:24Musik
00:27:03Du hast recht. Wirklich schaurig.
00:27:08Rudolf?
00:27:12Ist das hier?
00:27:15Was?
00:27:16Erinnerst du dich nicht?
00:27:20Die Seele des Waldes?
00:27:26Vielleicht.
00:27:34Wenn einer sich nicht finden lassen wollte,
00:27:37da drin
00:27:39muss der Schwert zu suchen sein.
00:27:43Wenn du es wärst, ich würde dich überall finden.
00:27:47Versuch's nur.
00:27:53Aber von hier muss ich mir einen Strauß mitnehmen.
00:28:11Das ist besonders gut.
00:28:24Let's go, Rodolf.
00:28:51Let's go, Rodolf.
00:29:21Wenn jemand stirbt, kann man nur helfen, dass er keinen anderen ins Verderben stürzt.
00:29:25Jemand, wie das klingt?
00:29:29Du sprichst von Bäumen, Rodolf.
00:29:32Du machst mir fast Angst.
00:29:39Du wirst viel zu früh auf der Station sein. Es ist doch noch Zeit.
00:29:42Wenn sie warten müsste, das würde sie mir nie verzeihen.
00:29:49Und Luise soll noch mal ins Gästezimmer.
00:29:51Das wirklich alles in Ordnung ist und sauber.
00:29:53Du hast doch selbst schon zweimal nachgesehen.
00:30:01Und du, willst du nicht irgendwas anderes?
00:30:05Oder nimm mal eine andere Schürze, eine neue.
00:30:11Und Luise soll Limonade bereithalten.
00:30:15Sie nimmt immer Limonade, wenn sie gereist ist.
00:30:32Und hier ist die Liste derjenigen, die jetzt im Sommer im Dienst stehen.
00:30:36Alles recht anstellige Leute.
00:30:57Der Regen tut not.
00:31:05Mutter?
00:31:06Ja?
00:31:08Ich wollte nicht gleich nach der Ankunft mit dir darüber reden.
00:31:14Nicht sofort, aber...
00:31:23Wo ist eigentlich Anna die ganze Zeit?
00:31:25Sie ist in der Küche und bereitet das Abendessen.
00:31:30Ja, Rudolf.
00:31:33Auch ich wollte mit dir reden.
00:31:37Aber komm, setzen wir uns an den Tisch.
00:31:40Es ist bequemer.
00:31:45Du hast mir deine Bücher gezeigt.
00:31:47Sehr anständig, soweit ich das beurteilen kann.
00:31:51Aber das Wichtigste, das Wichtigste, Rudolf.
00:31:55Wie glaubst du, ist der Graf mit dir zufrieden?
00:31:58Allein vom Grafen hängt dein Fortkommen ab.
00:32:01Deine ganze weitere Existenz.
00:32:05Der Graf scheint zufrieden zu sein.
00:32:09Er scheint.
00:32:10Ist das alles?
00:32:14Mutter, ich dachte, wir würden wegen anderen...
00:32:16Wieso?
00:32:17Ist sie nicht die Hilfe, die du brauchst?
00:32:21Doch, doch.
00:32:31Mutter, ich war krank, aber ich war nicht nur einfach krank.
00:32:35Ich war in einer Anstalt und ich lebe mit Anna und sie weiß nichts davon.
00:32:38Ja.
00:32:42Ich...
00:32:42Ich möchte reden, aber ich kann nicht reden.
00:32:46Ich habe Angst.
00:32:47Ja.
00:32:47Ich muss doch reden können mit dir.
00:32:49Wir leben zusammen.
00:32:50Da muss man doch reden.
00:32:51Es würde nur Unruhe schaffen.
00:32:52Und du brauchst alle Kraft für deine Aufgaben.
00:32:55Diese Möglichkeiten, die der Graf dir einzuräumen, noch einmal bereit war, musst du jetzt nutzen.
00:33:00Mama, wir können...
00:33:03Und suche die Arbeiten des Oberforsters, immer mehr an dich heranzuziehen.
00:33:07Du musst dich unentbehrlich machen.
00:33:09Du verstehst nichts.
00:33:10Am Wissen, an den Kenntnissen kann es nicht liegen.
00:33:13Niemand hatte Zeugnisse wie du.
00:33:14Niemand.
00:33:16Rudolf.
00:33:18Ja, wir gehen jetzt essen und danach reden wir weiter.
00:33:44Luise?
00:33:45Ja?
00:33:48Was mache ich denn falsch?
00:33:52Es muss doch irgendeinen Grund haben, wenn ich die Mama so... so zurückweisen kann.
00:34:01Und Rudolf, mein Rudolf, wer arbeitet, grübelt und schweigt.
00:34:11Ich glaube, das wird alles kommen, Frau Anna.
00:34:14Ich glaube, wenn ich das so sagen darf, der junge Herr Förster ist vielleicht nur ein bisschen
00:34:20sehr lange erzogen worden.
00:34:23Und dann braucht es eben.
00:34:26Ich weiß nicht.
00:34:29Ich weiß nicht.
00:34:36Sie sollten nun doch hinübergehen, Frau Anna.
00:34:39Bei uns sagen Sie, nur wer sich auch hinsetzt, hat einen Platz.
00:34:42Ich weiß nicht.
00:34:44Ich weiß nicht.
00:34:46Ich weiß nicht.
00:34:51Ich weiß nicht.
00:35:00Ich weiß nicht.
00:35:02Ich weiß nicht.
00:35:02Ich weiß nicht.
00:35:03Ich weiß nicht.
00:35:03Ich weiß nicht.
00:35:04Ich weiß nicht.
00:35:04Ich weiß nicht.
00:35:05Ich weiß nicht.
00:35:05Ich weiß nicht.
00:35:07Ich weiß nicht.
00:35:32Do you think, dear Frau von Schlitz, that our world is more and more from unsäglich
00:35:37im Dilettantismus überzogen wird? Wohin man schaut? Ja, gewiss. Umso mehr freut man sich, wenn man auf
00:35:45Leute trifft, die sogar mehrere Talente ansprechend zur Geltung bringen. Ihr Sohn. Ein passabler Förster.
00:35:55Und auch sein Spiel kann sich hören lassen. Herr Graf sind mit ihm zufrieden? Er wird seinem Namen Ehre
00:36:01machen. Wie wohl. Seine sämtlichen Fähigkeiten schöpft er noch lange nicht aus. In der Arbeit
00:36:09meine ich. Es ist, als hindere er sich selbst. Kann es sein, dass er diese Krankheit doch noch
00:36:20nicht ganz überwunden hat? Der Schlussbericht des Professors war absolut positiv. Vielleicht
00:36:26sollte sich Rudolf noch einmal vorstellen, persönlich, um die letzten Zweifel zu zerstreuen. Vielleicht
00:36:32gestattet der Herr Graf zu diesem Zweck einen kurzen Urlaub. Ihr Sohn wird bald in die Stadt
00:36:37kommen von Dienstes wegen. Er wird genügend Zeit haben. Danke.
00:36:54Ach, Sonntag. Vor einer Woche saßen wir hier noch zu dritt.
00:37:14Zeitung lesen ist Männersache. Gibt's Neuigkeiten?
00:37:19Nein.
00:37:22Am letzten Dienstag, so wird von glaubhafter Seite uns berichtet, saß der erst kürzlich
00:37:27verheiratete Hofschmied B. Hast du das gelesen?
00:37:30Nein.
00:37:32Wie liest du die Zeitung? Vielleicht ist das wichtig. Wozu habe ich dich eigentlich?
00:37:37Hofschmied B. zu Wallendorf nach Feierabend mit seiner Frau im Wohnzimmer. Das Gespräch
00:37:41zwischen den Eheleuten war eine Weile stumm gewesen. Siehst du ein Gespräch zwischen
00:37:47Eheleuten und das enthältst du mir vor. Du liest mir das jetzt vor, ich will es hören.
00:37:55Ich will deine Stimme hören.
00:38:00Anna. Wo denn?
00:38:01Hier.
00:38:05Also, Eheleute, stumm gewesen, als der Mann wieder anhub. Der Hofschmied.
00:38:16Heute sind es gerade 13 Jahre, dass ich von einem tollwütigen Hund gebissen wurde.
00:38:22Ach Anna, bitte.
00:38:24Nur zugelesen, ich will das hören.
00:38:30Also, man sagte mir damals, ich solle mich nicht verheiraten. Aber es hat mir bis jetzt
00:38:36noch nichts darum geschadet. Die Frau, welche es in diesem Augenblick von jenem Vorgang
00:38:40hörte, erschrak heftig. Noch mehr aber, als sie jetzt in das plötzlich verzerrte Anletz
00:38:45ihres Mannes blickte und kaum waren einige Minuten verflossen, als die Nachbarn auf ihr
00:38:50geschreit herbeieilten und den Unglücklichen, bei dem schon alle Zeichen von Tollwut ausgebrochen
00:38:55waren, an Händen und Füßen fesseln mussten.
00:38:59Hm, er hätte es ihr doch sagen können. Schrecklich.
00:39:10Hörst du die Mücken? Ich denke immer, so klingt der Sommer.
00:39:17Ja, und wenn Sie in unser Zimmer kommen, nehmen Sie unser Blut.
00:39:23Den winzigen Tropfen.
00:39:31Ich werde noch mal, ich werde noch mal nach den Fuchseisen sehen.
00:39:35Nein, Rudolf, heute nicht. Du hast es versprochen und ich gestatte es nicht.
00:39:38Heute ist Sonntag.
00:39:42Den winzigen Tropfen Blut.
00:39:47Es gibt eine schwarze Fliege, die wird von solcher Glut ausgebrütet.
00:39:53Und sie kommt mit all den anderen und sie sticht wie eine Mücke.
00:39:59Und die wenigsten erkennen sie.
00:40:01Und schon mancher war, wenn er von solchem Stich auffuhr und sich mehr lachend als unwillig
00:40:07den winzigen Tropfen Blut von der Stirn wischte.
00:40:10Ein dem Tod verfallener Mann.
00:40:16Du kannst ja nicht bange machen, Rudolf.
00:40:20Ich, ich habe nie von solchem Spuck gehört.
00:40:23Aber es gibt sie.
00:40:24Die schwarzen Fliegen sind wirklich da.
00:40:28Immer redest du so düster.
00:40:30Aus heiterem Himmel von Schwarz und Blut und Tod.
00:40:35Jetzt sind sie fort.
00:40:36Wie?
00:40:37Wenn du nur einmal nachdenken würdest, bevor du losplapperst.
00:40:41Ja, du plapperst.
00:40:45Aber Rudolf.
00:40:45Ohne Sinn und Verstand.
00:40:47Das ist einfach furchtbar.
00:40:50Aber du hast doch angefangen.
00:40:51Aus deinem Hirn kommt der Spuk.
00:40:53Du weißt doch nichts.
00:40:55Du weißt doch nichts.
00:40:59Wo bist du denn hin, Rudolf?
00:41:00Schau dir kurz rein.
00:41:01Aber doch nicht jetzt, es wird Gewitter geben.
00:41:03Rudolf!
00:41:05Rudolf!
00:41:06Ruff, ruff, ruff, ruff!
00:41:36Ruff, ruff!
00:41:40Endlich, zu den Fuchseisen, welche Unvernunft!
00:41:43Du musst dich umziehen rasch!
00:41:46Oh dein Bart, soll ich dir ein Bart machen?
00:41:49Das nur, ich komme schon allein zu Recht.
00:41:57Also, werten Sie diese Mission als Ausdruck meines Vertrauens.
00:42:02Der Oberförster kam stets mit sehr guten Ergebnissen zurück.
00:42:06Yes, I will... I will give you Mühe.
00:42:10You should bring me acceptable sales from the city.
00:42:17Me not.
00:42:21Mühe, that is the priority. I will Erfolge.
00:42:24Herr von Schlitz, do you know the price?
00:42:27Yes, Herr Graf, from the previous week.
00:42:29The Anzeiger note, Ficht is to 4,75.
00:42:32Good, good.
00:42:37I hope, you need to take care of it.
00:42:40Don't do anything, it depends on the result.
00:42:44Not on the duration of the trip.
00:42:46And for the one or the other person,
00:42:50the need to be needed,
00:42:52should also be enough time.
00:42:56So, good luck.
00:43:17Also, noch einmal, Herr von Schlitz.
00:43:21Warum sollte Ihnen Ihre Frau nicht glauben?
00:43:25Sehen Sie, wir Wissenschaftler haben immer nur zwei Möglichkeiten.
00:43:30Falsch oder wahr, Irrtum oder richtig, krank oder gesund.
00:43:37Sie, Herr von Schlitz, gehören zweifelsfrei in die letzte Kategorie.
00:43:42Also, reden Sie.
00:43:45Wenn Ihre junge Frau, die so liebevoll zu schildern, Sie vorhin bereit waren,
00:43:49wenn diese Frau auch nur annähernd Ihrer Darstellung entspricht,
00:43:54so wird sie jenes einmalige, längst überwundene Übel zur Kenntnis nehmen
00:44:00und es wird für Sie beide keine Bedeutung mehr haben.
00:44:05Aber diese Aufgabe entzieht sich meinem Vermögen.
00:44:09Ich wünschte nur, dass allen meinen Patienten,
00:44:11und Sie habe ich ja nun für immer verloren,
00:44:14so leicht zu helfen wäre.
00:44:19Ja.
00:44:21Ja, ich werde recht.
00:44:22Ja, Sie tun recht daran.
00:44:23Und bitte grüßen Sie Ihre Frau Mutter aufs wärmste von mir.
00:44:27Sie ist eine beeindruckende Frau.
00:44:28Ich danke Ihnen.
00:45:12Ich danke Ihnen.
00:45:14Ich danke Ihnen.
00:45:15Ich danke Ihnen.
00:45:44You have to tell me everything, every minute,
00:45:47so that I know everything was done, how I painted it.
00:45:49I will tell you everything.
00:45:54So long was I was still alive, since our time.
00:46:22So long was I was still alive.
00:46:52So long was I was still alive.
00:46:54So long was I was still alive.
00:47:08So long was I was still alive.
00:47:14So long was I was still alive.
00:47:16So long was I was still alive.
00:47:17So long was still alive.
00:47:36And I'm in the morning, I will get an appointment.
00:47:46You want to hear something?
00:47:49I think I must go with a few of the early days.
00:47:53If it's just a few weeks, it would be enough.
00:47:57Yes.
00:48:01Good morning.
00:48:03And I bring the post from yesterday and before yesterday,
00:48:09because they were on the trip.
00:48:10Yes, thank you, Andres.
00:48:12Put it on the table.
00:48:13Is there anything special?
00:48:15I hope not.
00:48:15I want to be ready to be ready.
00:48:17Nothing, Mr. Forster, nothing new.
00:48:20The Holzschläger Peters
00:48:21is from the church again.
00:48:25Where?
00:48:25Welcher Peters?
00:48:28Ach, das war vor des Herrn Fürsters Zeit.
00:48:33Der Peters hat sich eingebildet,
00:48:35als einziger Sohn von den Soldaten freizukommen
00:48:38und dann drunten mit des reichen Seebauern Tochter Hochzeit machen.
00:48:45Wie aber auf beiden eine Eule gesessen hatte,
00:48:49da wurde er wirrig
00:48:50und musste in die Anstalt.
00:48:53Der arme Mensch,
00:48:55ist er denn jetzt wieder ganz gesund?
00:48:57Muss doch wohl, Frau Fürster.
00:48:59Denn er hat sich ja eine Frau mitgebracht.
00:49:02Freilich keine Reiche.
00:49:04Eine Wärterin aus der Anstalt,
00:49:06die sich in den jungen Kerl verliebt hatte.
00:49:09Hörst du das, Rudolf?
00:49:13Aber sowas kann doch wiederkommen.
00:49:14Soll wohl sein können.
00:49:16Dann hat sich das Weibsbild ja selber betrogen.
00:49:19Sie muss ja wissen, wen sie sich da gekauft hat.
00:49:37Woher schaust du, Wilhelm?
00:49:41Ah!
00:49:43Der junge Förster.
00:49:49Jedenfalls bald, sobald die Pension unseres bisherigen geklärt ist.
00:49:57Ich habe ihm eben seine Beförderung eröffnet.
00:50:02Welchen Erfolg für diesen jungen Menschen.
00:50:06Das ist es eben.
00:50:07Sein Dank geriet ihm unangemessen, lag komisch.
00:50:11Wilhelm, es ist dir nur eine gestattet.
00:50:20Und jeder Mensch hat sein Maß.
00:50:22Das Maß dessen, was ihm abverlangt werden kann,
00:50:24damit sich sein Ehrgeiz genügend reproduziert,
00:50:27ohne dass er andererseits Schaden nimmt.
00:50:32Ein Maß, das zu kennen unverzichtbar ist.
00:50:39Wilhelm, achte doch wenigstens den Rat deines Arztes.
00:50:45Und bei ihm weiß ich es immer noch nicht.
00:50:47Sein Wesen ist...
00:50:54Wie soll ich sagen?
00:51:06Etwas weibisch.
00:51:08Also, wenn ich mich heute nicht wieder so unwohl fühlen würde,
00:51:14müsste ich dich fragen, wie du das meinst, Wilhelm.
00:51:18Mittagszeit.
00:51:21Liebste.
00:51:38Wolltschläger Peters, ist der hier?
00:51:39Peters? Da vorne, Förster.
00:51:40Tcha, fürster.
00:51:53Zvaco.
00:51:56Tcha, Tcha.
00:52:02Tcha.
00:52:03Tcha.
00:52:04Ta.
00:52:04Ta.
00:52:06Tcha.
00:52:06Tcha.
00:52:07Tcha.
00:52:08Tcha.
00:52:09Tcha.
00:52:09Tcha.
00:52:10Tcha.
00:52:10Tcha.
00:52:10Let's go.
00:52:41I don't know.
00:53:17I don't know.
00:53:50I don't know.
00:54:14Zur Erlebung nimmst du bitte den Nachmittag.
00:54:17Ich muss sie pünktlich servieren lassen.
00:54:34Wie ich immer vermutet hatte.
00:54:36Von Rosso.
00:54:38Nun gibt er doch seine Güter auf.
00:54:40Bleibt ganz in der Stadt.
00:54:42Er wollte ja schon seit langem hinter Industrie anlegen.
00:54:44Er fragt, ob ich nicht einen erfahrenen Forstmeister brauche.
00:54:48Jetzt Freiner von Rosso?
00:54:51Ja, ja.
00:54:54Oh, eine Einladung nach Gutkampitz.
00:54:57Ich denke, wir werden annehmen.
00:55:00Ja, das erledige ich gleich.
00:55:06Wilhelm.
00:55:07Ich werde rechtzeitig bei Tische sein.
00:55:10Wilhelm.
00:55:11Ja.
00:55:14Oh, entschuldigen Sie, Herr von Schlitz.
00:55:18Übermorgen.
00:55:19Übermorgen sprechen wir weiter.
00:55:21Zehn Uhr.
00:55:40Der Freier von Rosso hat geschrieben?
00:55:43Also, das wundert mich doch sehr.
00:55:46Wo wir ihn seit jenem gerästlichen Auftritt völlig schneiden?
00:55:53Er hat nicht geschrieben.
00:55:56Aber...
00:55:57Ach so.
00:55:59Der erfahrene Forstmeister.
00:56:08Ganz recht, meine Liebe.
00:56:09Der Herrgott hat uns nicht aus reinem Zufall über andere Menschen gesetzt,
00:56:13sondern damit wir uns über Sie Gedanken machen.
00:56:17Ja.
00:56:18Wir sehen uns bei Tische.
00:56:20Nein.
00:56:25Na, komm.
00:56:27Aber hier.
00:56:29Na, komm, komm, komm.
00:56:30Und hier, Bruder.
00:56:33Na, los, noch mal.
00:56:34Ja, rüben.
00:56:36Und jetzt.
00:56:37Das geht's.
00:56:38Ja, rüben.
00:56:41Noch mal, Bruder.
00:56:42Uah.
00:56:45Uah.
00:56:47Was macht ihr denn für einen Unsinn?
00:56:49Ihr müsst doch erst den Oberen wegnehmen, dann den Unterliff.
00:56:53Außerdem rollt der Stamm auf euch rauf.
00:56:55Kommt hier rüber.
00:57:05Ich bin hier nachgegangen.
00:57:07Auf gut Glück.
00:57:08Ja, und?
00:57:09Was ist?
00:57:10Nichts eigentlich.
00:57:13Was nichts?
00:57:14Nur so ein Einfall.
00:57:16Ich war im Schuppen, weißt du, wo das Cabrioli steht?
00:57:18Es ist ja morgen Sonntag.
00:57:20Rudolf, wollen wir morgen zu Bernhard fahren?
00:57:28Morgen zu Bernhard.
00:57:30Darum kommst du hierher.
00:57:32Es war doch nur...
00:57:33Auf unserer Hochzeit haben wir es ihm so fest versprochen.
00:57:36Du musst einmal hinaus.
00:57:38Und ich...
00:57:38Ich möchte gern Julie wiedersehen.
00:57:42Aber wenn du nicht kannst, dann...
00:57:45Ja, ich kann nicht.
00:57:46Morgen habe ich auch den ganzen Tag besetzt.
00:57:49Dann lassen wir es.
00:57:51Vielleicht später einmal.
00:57:55Ich...
00:57:56Ich kann nicht.
00:58:03Los, nochmal!
00:58:05Entschuldige, Anna.
00:58:06Ich habe zu tun.
00:58:07Bitte.
00:58:09Los, sehr gut.
00:58:11Sehr gut.
00:58:12Zurück.
00:58:14Und los jetzt!
00:58:15Zurück.
00:58:18Ach, gib her!
00:58:19Aye.
00:58:24Los!
00:58:32Hey!
00:58:49Hey!
00:58:49Hey...
00:59:19Let's go.
00:59:57Sorry.
00:59:58Excuse me.
01:00:08Don't disturb me.
01:00:22Was?
01:00:24Schon gut.
01:00:27Was wolltest du sagen?
01:00:29Nichts.
01:00:31Sag schon.
01:00:33Andres war heute hier.
01:00:35Er sah komisch aus, so herausgeputzt.
01:00:38Er hat lange auf dich gewartet.
01:00:41Er hat uns eingeladen.
01:00:44Sein Jüngster heiratet doch morgen drüben im Dorf.
01:00:49Mhm.
01:00:56Jetzt will Herr Graf den alten wilden Bezirk in ordentliche Kultur bringen.
01:01:01Auslichten Wege, was weiß ich.
01:01:04Auch der Sumpf dahinter soll trockenerlegt werden.
01:01:06Und bepflanzt.
01:01:10Noch in diesem Jahr will er die Taten von mir haben.
01:01:14Es wäre ja auch so nicht gegangen.
01:01:16Das Gästezimmer ist zwar fertig, aber wenn die Mama kommt, dann...
01:01:20Was?
01:01:22Wann?
01:01:23Wann kommt sie denn?
01:01:25Morgen.
01:01:27Du hast mir doch aus ihrem Brief vorgelesen, dass sie ihren Besuch ankündigt.
01:01:30Zu übermorgen.
01:01:31Es war so seltsam formuliert.
01:01:34Bin ich mir der Erlaubnis von deiner Seite gewiss?
01:01:38Als könntest du etwas dagegen haben.
01:01:41Ich kann es sich schließlich nicht verbieten.
01:01:56Was machst du denn mit dem Brief?
01:01:58Nichts, nichts.
01:02:02Ob wir wohl morgen zu Bernhard fahren könnten?
01:02:06Hm?
01:02:07Zu Bernhard?
01:02:09Sofort nach dem Mittagessen.
01:02:10Du hast es dir auch...
01:02:12immer gewünscht.
01:02:15Wir fahren wohin du willst.
01:02:25Ich dachte, es würde eine Spazierfahrt werden.
01:02:29Rudolf, halte bitte an!
01:02:32Halt an!
01:02:44Rudolf, was ist mit dir?
01:02:50Nichts.
01:02:51Doch, du bist so...
01:02:53so anders, als wärst du nicht hier und bei mir.
01:02:56Was ist mit dir?
01:02:59Die Arbeit geht über meine Kraft.
01:03:05Du sollst immer wissen, ich vertraue dir.
01:03:09Was immer auch ist.
01:03:11Ich vertraue dir.
01:03:12Aber du, du musst mir auch vertrauen.
01:03:14Wie sollen wir sonst zusammen leben?
01:03:18Ja.
01:03:19Es wird bald anders sein.
01:03:21Was? Was wird anders sein?
01:03:28Lass mir...
01:03:30Lass mir Zeit.
01:03:38Ich liebe dich doch.
01:03:56Tja, wenn wir gewusst hätten, dass ihr kommt...
01:03:58Unverhofft ist viel schöner.
01:03:59Und ihr habt euer Versprechen eingelöst.
01:04:00Ach, die braune!
01:04:02Mehr noch als die braune,
01:04:03liegt Bernhard eine Schimmelstute.
01:04:05Diana.
01:04:06Ich bin immer drüben am Koppelzaun gestanden,
01:04:08wenn er mit ihr geübt hat.
01:04:10Als ihr Fohlen zur Welt kam, bin ich dabei gewesen.
01:04:13Ein Hengstfohlen.
01:04:16Bernhard hatte mich von zu Hause geholt.
01:04:17Es hat lange gedauert, bis spät in die Nacht.
01:04:19Mein Vater hat geschimpft.
01:04:21Sind sie im Stall?
01:04:22Nein, ich habe sie verkauft.
01:04:24Alle beide.
01:04:24Aber du stehst doch wieder in Verhandlungen.
01:04:26Zwei Stuten, oder?
01:04:27Ja, sollte nur erst die Ernte rein.
01:04:31Nicht wahr, du könntest auch hier leben.
01:04:34Es war immer schön hier.
01:04:36Aber mein Forster ist mir lieber.
01:04:39Ich möchte noch mehr sehen.
01:04:40Wollen wir einen Spaziergang machen?
01:04:42Und du zeigst mir deine Flur, Bernhard?
01:04:43Einen Spaziergang, ja.
01:04:44Aber vorher wird Kaffee getrunken.
01:04:51Wir nehmen da hinten den Weg an den Hügel entlang.
01:04:53Du musst mir aber auch noch deine neue Koppel zeigen.
01:04:56Es erstaunt mich, wer Bruder eine so große Flur in Ordnung zu halten weiß.
01:05:00Das Haus, die Stallung, alles vortrefflich.
01:05:02Mein Bruder ist ein praktischer Mann.
01:05:03Aha.
01:05:04Auch wenn er in seinem Privatleben oft nicht so entschlossen wirkt.
01:05:07Damals in der Schulzeit.
01:05:09Sie waren oft zusammen, sie drei.
01:05:11Oft?
01:05:12Bernhard saß ja zwei Ergänge weiter.
01:05:14Aber sonst auf dem Gut, hier oder im Pfarrhaus.
01:05:16Immer als der Z.
01:05:18Eigentlich hätten sie gut zueinander gepasst.
01:05:31Das haben die Gewitterregen so ausgewaschen.
01:05:33Wir müssen umkehren.
01:05:37Für uns Männer wird's schon taugen.
01:05:40Die Laben mögen entschuldigen.
01:05:41Es ist aber nicht mehr viel zu sehen hier.
01:05:42Dann reden wir ein Stück miteinander.
01:05:44Meinetwegen.
01:05:50Das ist die Rache.
01:05:51Vor einem Jahr haben wir sie so im Stich gelassen.
01:06:06Nein, das...
01:06:10Das kann ich nicht glauben.
01:06:12Du...
01:06:12Du musst dich irren.
01:06:16Ich irre mich nicht.
01:06:18Ich habe meinen Vater früh verloren, das weißt du.
01:06:21Es war durch ein solches Herzversagen.
01:06:24Seit ein paar Wochen spüre ich die Schmerzen.
01:06:26Es sind dieselben Symptome.
01:06:28Na und der Arzt?
01:06:29Hast du einen Arzt zur Rate gezogen?
01:06:30Einen Spezialisten?
01:06:32Neulich bei einer Geschäftsreise in der Stadt.
01:06:35Damit anders nicht er führe.
01:06:39Der Arzt hat mich aufs Peinlichste untersucht,
01:06:41um dann nur ein paar abwehrende Worte zu finden.
01:06:43Er konnte sich schlecht verstellen.
01:06:46Dieselben Symptome?
01:06:48Bist du wirklich sicher?
01:06:57Die Krankheit ist unheilbar.
01:07:01Und es könnte schon morgen sein.
01:07:06Wenn Anna jemanden bedarf.
01:07:09Ich werde sie nie verlassen.
01:07:14Na darum bist du doch gekommen.
01:07:19Ja.
01:07:21Ja, ja, ja.
01:07:25Gehen wir zurück.
01:07:31Vielleicht bildest du dir das alles nur ein.
01:07:41Julia hat sich sehr gefreut.
01:07:43Bernhard sicher auch.
01:07:45Obwohl er kaum mehr einen Satz herausbrachte, als sie zurück waren.
01:07:50Was können Männer für Geheimnisse haben?
01:07:53Bei Frauen verstehe ich es ja.
01:07:54Aber Männer?
01:07:59Was ist denn?
01:08:00Wir fahren noch ins Dorf.
01:08:01Wir sind doch eingeladen.
01:08:02Zur Hochzeit.
01:08:03Zu Andres?
01:08:05Jetzt noch?
01:08:06Es wird Nacht.
01:08:08Die Freude müssen wir ihm machen.
01:08:11Hin!
01:08:23Bitte.
01:08:24Bitte.
01:08:25Let's do it first.
01:08:25Yeah, thank you.
01:08:31So.
01:08:49Mach doch Musik und tanzt.
01:08:51Musik, los!
01:08:57Un Savage by Frank Chuck
01:08:59Ah, Gunther.
01:08:59At least for his father...
01:09:03What?
01:09:05Oh dear.
01:09:11Fucking shalt, man.
01:09:35Come on, let's dance.
01:10:04Come on, let's dance.
01:10:06Ist das schön, Rudolf.
01:10:08Mein Gott, weißt du auch, dass wir noch nie miteinander getanzt haben?
01:10:13Ja, aber heute, heute tanzen wir.
01:10:30Mein Lieber, so musst du mich immer festhalten.
01:10:36Aufhören!
01:10:42Klaus, Peter!
01:10:49Hör auf, bitte!
01:11:08Ein schönen Abend wünsche ich.
01:11:12Und ich wollte nur sagen, dass die Frau Forstjunkerin heute Abend eingetroffen ist.
01:11:19Und vor einer Stunde bereits zur Ruhe gegangen ist.
01:11:23Es hat der gnädigen Frau an nichts gefehlt.
01:11:27Wieso?
01:11:29Wieso?
01:11:30Wieso denn heute schon?
01:11:31Lass dich noch etwas ausrichten.
01:11:32Nichts.
01:11:33Es hat dir an nichts gefehlt.
01:11:36Danke, Luise.
01:11:38Geh jetzt schlafen.
01:11:46Wir werden uns morgen bei Mama entschuldigen.
01:11:48Das konnten wir nicht wissen.
01:11:53Wie schlafen?
01:11:54Ich hab noch...
01:11:57Ich hab noch zu tun.
01:12:00Jetzt willst du noch arbeiten?
01:12:02Nein, das erlaube ich nicht.
01:12:07Okay.
01:12:08Hm?
01:13:00I'm going to put it in a little bit.
01:13:35I don't know.
01:13:38I don't know.
01:14:08Wo ist Rudolf?
01:14:10Er ist nicht da.
01:14:13Er könnte schon auf Reviergang sein.
01:14:15Oder vielleicht im Arbeitszimmer.
01:14:16Er hatte das Mädchen meiner Ankunft nicht gemeldet?
01:14:18Doch, doch.
01:14:24Zöhnen Sie ihm nicht, Mama.
01:14:26Er hat wohl gedacht, Sie würden so früh noch nicht auf sein.
01:14:28Ich würde sagen, desto eher bitte zurückkommen.
01:14:32Da gehört sich ja kaum eine Minute Zeit.
01:14:42Anna.
01:14:44Liebste Anna.
01:14:46Ich bin schuldig.
01:14:49Ich kann nicht länger mit dieser Lüge leben.
01:14:52Und du sollst endlich frei sein von ihr.
01:14:56Anna.
01:14:57Ich bin nicht der Mann, der ich zu sein vorgebe.
01:15:01Als ich um dich warb.
01:15:02Was schreibt er?
01:15:03Als ich um deine Hand anhielt.
01:15:05Darf ich?
01:15:12Wo kann man ihn finden?
01:15:20Anna.
01:15:21Anna.
01:15:22Lassen Sie mich.
01:15:23Wir müssen beide.
01:15:24Lassen Sie mich doch.
01:15:25Ich bin seine Mutter.
01:15:25Ich gehe allein.
01:15:27Ich bin seine Frau.
01:15:35Rudolf!
01:15:51Rudolf.
01:16:22Rudolf!
01:16:23Rudolf!
01:16:27Ausmaß!
01:16:30Ausmaß!
01:16:31Ausmaß!
01:16:31Ausmaß!
01:16:31Shotente!
01:16:35Asmeß!
01:16:36I don't know.
01:17:39Eine Augenweide, das junge Paar. Sie sind stolz, nicht wahr? Ich kann es mir gut vorstellen.
01:17:48Ja, ich bin schon froh.
01:17:51Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es nicht leicht für Sie war.
01:17:58Sorge, Erziehung, über all die Jahre hinweg und immer auf sich gestellt.
01:18:08Schwer, sehr schwer.
01:18:12Es lässt sich nur ermessen, wenn man die Erfahrung selbst gemacht hat.
01:18:16Das kann ich mir vorstellen.
01:18:18Das kann ich mir vorstellen.
01:18:34Das kann ich mir vorstellen.
01:18:50Ach, es geht schon hübsch voran, Herr Oberförster, ganz wie es sich gehört.
01:18:55Es ist nur eine Kleinigkeit. Einer der Holzhauer soll zwei Tage nicht zur Arbeit erschienen sein.
01:19:00Ja, Peters, Klaus Peters.
01:19:01Ja.
01:19:03So hieß er wohl in Ihren Listen.
01:19:08Herr Oberförster erscheint der Name mit vollem Lohn.
01:19:13Sich muss er mehr Sorgfalt bitten, auch bei den geringeren Dingen.
01:19:18Es lag ein Irrtum vor.
01:19:21Man vermutete, Peters alte Krankheit sei wieder ausgebrochen und so hat man ihn in falscher Sorge zweimal nach Hause gewesen.
01:19:27Ich habe das korrigiert.
01:19:33Ach, Sie haben das korrigiert.
01:19:40Aber er hat nicht gearbeitet.
01:19:42Nein, aber er war bereit, er hätte arbeiten können.
01:19:45Da weisen Sie ihm Lohn an.
01:19:47Es liegt doch wohl außerhalb Ihrer Kompetenz, hier zu korrigieren.
01:19:51Es war ein Irrtum, wie ich sagte.
01:19:54Es war nicht seine Schuld.
01:20:09Der Rauch der Tropen.
01:20:12Handgerollt.
01:20:13Für einen Holzhauer ein Wochenlohn.
01:20:15Ungefähr.
01:20:19Am Montag legen Sie die Listen vor.
01:20:24Sie dürfen gehen.
01:20:37Wir haben Gäste, Wilhelm.
01:20:39Dein Forster hätte ruhig noch etwas vortragen können.
01:20:42Fandest du nicht, dass er den letzten Chopin reichlich gewagt interpretierte?
01:20:46Ich habe so ein resonables Ohr für Musik.
01:20:50Wir lieben es in Schauern den Röcken hinab.
01:20:53Mir...
01:20:54Mir ist nichts aufgefallen.
01:20:57So?
01:21:01Verzeih.
01:21:02Meine Liebe.
01:21:14Ich musste ihm eine Lektion erteilen, dem jungen Mann.
01:21:18Ich fürchte gar, er zahlt es nur in seiner eigenen Tasche.
01:21:22Zahlt was?
01:21:23Dein Forster?
01:21:25Mhm.
01:21:26Worum ging es denn?
01:21:29Um Prinzipien.
01:21:31Das verstehst du nicht.
01:21:33Das Maß.
01:21:34Ein ungesundes Maß an Eigensinn.
01:21:38Ja, ja, Wilhelm.
01:21:40Du wirst immer das Richtige tun.
01:21:43Aber bitte, widmen wir uns unseren Gästen.
01:21:46Ich werde ihn am Ende doch nicht in den Staatsdienst schicken müssen.
01:21:49Du wirst immer das Richtige tun.
01:22:46Ich werde ihn am Ende doch nicht in den Staatsdienst schicken.