Skip to playerSkip to main content
  • 2 weeks ago
In „BILDER (M)EINER MUTTER“ erzählt die Regisseurin das tragische Leben und Scheitern ihrer Mutter. Mit über 100 Stunden Super8 - und Videomaterial des Vaters rekonstruiert sie von der jungen Liebe ihrer Eltern in den 70er Jahren, über deren Familiengründung letzendlich den Zerfall der Familie. Im Privaten sowie im Poltitischen reist der Film durch die Jahrzehnte und dokumentiert die innere Zerissenheit einer Frau, deren Suche nach Selbstverwirklichung exemplarisch für das Lebensgefühl einer westdeutschen Frauengeneration steht. Ein intimes Portrait und Zeitdokument im Kontext der Frauenemanzipation.
Transcript
00:02Hier ist noch Juli 1980. Da ist er auch noch auf Super 8 gedreht, anscheinend.
00:10Ich wollte dich fragen, was ich für Ähnlichkeiten mit meiner Mama habe.
00:17Also, dem kann ich jetzt nichts zu sagen. Nach der langen Zeit verwischt das auch.
00:28Die Erinnerungen, die ich meine zu haben, stammen nur von Fotos, die ich gesehen habe.
00:33Eigene Erinnerungen habe ich wirklich keine einzige. Ich weiß auch gar nicht, ob wir Wunschkinder waren.
00:43Das hat sich getrennt. Das waren halt wir und sie.
00:50Was möchtest du?
00:51Filmen meine ich. Ja, bitte, bitte Papu.
00:57Da muss ich sagen, das ist das Einzige, was ich mir gewünscht hätte.
01:00Dass sie mir noch was hinterlässt, so was ganz Persönliches.
01:04Was ist das?
01:06Tagebuch ab 1972.
01:12Ach ja, aber du hast gesagt, es ist verschollen.
01:14Ja, jetzt ist es wieder da.
01:19Danke.
01:23Ja, jetzt bist du wieder da.
01:23Ja.
01:34Untertitelung des ZDF, 2020
Comments

Recommended