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Sturm der Liebe 4463 Folge ==> https://dai.ly/x9r09ti


,Sturm der Liebe 4462 Folge
,Sturm der Liebe 4461 Folge
,Sturm der Liebe
,Sturm der Liebe folge 4462

#SturmderLiebe
Transcript
00:00.
00:04Laut diesem Butler Georg Keller bereitet er irgendwo eine Hochzeitsüberraschung vor.
00:08Und Sie bezweifeln das?
00:10Ja, niemand hat Henry gesehen und er meldet sich ja auch nicht bei Maxi.
00:13Das ist total untypisch.
00:15Und seine Mutter wird von ihrem Butler total abgeschottet.
00:19Das kann doch kein Zufall sein.
00:21Ich finde raus, was da los ist.
00:24Jetzt.
00:26Sophia, ich komme jetzt rein.
00:33Ich bin hier. Ich bin hier.
00:40Was ist passiert? Ich...
00:42Warte.
00:45Geht's?
00:46Oh, ich bin so froh, dass du da bist.
00:51Geht's?
00:53Er will sich rächen.
00:57Er behauptet, mein Vater sei schuld am Tod seiner Hälte.
01:00Was?
01:01Was?
01:02Ich hab's.
01:03Okay, komm.
01:04Okay, komm.
01:05Ich hab's.
01:06Okay, komm.
01:07Ich hab's.
01:08Okay, komm.
01:09Ich hab's.
01:10Okay, komm.
01:11Ich hab's.
01:12Okay.
01:13Ich hab's.
01:14Okay.
01:15Ich hab's.
01:16Okay.
01:17Ich hab's.
01:18Okay.
01:19Ich hab's.
01:20Ich hab's.
01:21Oh, God.
01:27Another.
01:51Just one day without you, I could throw my heart away.
01:57Can't you hear I'm asking you to stay through the rainbow-colored light?
02:07Stay, why don't you stay?
02:14Stay, why don't you stay?
02:24Stay, stay.
02:27Hat sich die OP überstanden?
02:29Ja.
02:31Jetzt hoffen wir halt einfach das Beste.
02:34Ja, bitte sehr.
02:35Vom Dr. Niederbühl, vielen Dank.
02:37Und das Ding war spitze.
02:39Und ich würde noch drei Semmeln bitte mitnehmen.
02:43Entschuldigung, Herr Saalfett, ja, ich bin schon, ja, ich bin noch dran.
02:48Ja, ja, das hätte richtig böse ausgehen können, für alle drei.
02:53Ja, danke jedenfalls für die Information und richten Sie bitte Grüße aus von mir.
02:58Auf Wiedersehen.
03:00Herr Sonnenbichler, ich lausche ja eigentlich nur ungern, aber was ist denn passiert?
03:06Sie sind so blass um die Nase, wollen Sie sich setzen, wollen Sie was trinken?
03:09Nein, nein, danke, alles in Ordnung.
03:13Aber Ihrer Hildegard geht's gut, ja?
03:15Der Hildegard geht's, geht's super.
03:17Aber, na ja, Sie werden's eh bald erfahren.
03:23Frau Wagner ist im Krankenhaus.
03:26Ach, dann war das mit Ihrer Migräne doch schlimmer, als Ihr Butler gesagt hat.
03:29Ach, Mann, das war alles gelogen.
03:32Er hat Maxi und Henry entführt.
03:34Der Keller!
03:35Ja, genau der.
03:37Ja, und bei der Befreiungsaktion, da ist die Frau Wagner angeschossen worden.
03:41Oh.
03:44Ich glaub, ich trink jetzt doch einen Espresso.
03:46Ja, corete.
03:48Komm, zu船.
03:57Ja!
04:27Hey.
04:34Wir hatten es nicht immer leicht.
04:52Was?
04:54Manchmal dachte ich sogar, du liebst mich nicht.
05:09Und dabei wolltest du dein Leben für Mainz gehen.
05:24Bitte wird wieder gesund.
05:25Und dann fangen wir nochmal von vorne an.
05:31Und dann fangen wir nochmal von vorne an.
05:38Dann fangen wir mal an.
05:41Dann fangen wir mal an.
05:45Dann fangen wir mal an.
06:22Was ist mit deiner Freundin eigentlich? Die Arbeit jetzt in der Klinik, habe ich gehört.
06:25Anja ist nicht meine Freundin.
06:26Die ist wegen dir in Bichelheim geblieben.
06:28Das hat nichts mit mir zu tun.
06:30Oder bist du dir jetzt sicher, ja?
06:32Warum gehst du nicht ans Handy?
06:33Warum? Was ist los? Was passiert?
06:35Ich kann Maxi nicht erreichen.
06:37Ihr beide wisst von nichts.
06:39Was denn?
06:40Dieser Butler-Geo Keller hat Henry festgehalten und dann auch Maxi.
06:44Was?
06:44Ich muss nur noch eben schnell zum Bäcker.
06:47Nein, vielen Dank. Wir haben Toastbrot.
06:49Ja, aber ich hole uns frische Semmeln. Was willst du noch? Croissants, Brätz?
06:51Nein, nein, überhaupt nichts. Vielen Dank. Das ist nicht nötig.
06:54Ich würde lieber gerne mit dir etwas besprechen.
06:59Danke dir für alles.
07:01Das werde ich dir nie vergessen.
07:21Herr Butler ist bestimmt schon zu Ihnen auf dem Weg.
07:27Hier, trink was.
07:29Christoph, er wird Sie töten.
07:30Wo kann das sein?
07:49Ich bin in irgendeinem heruntergekommenen Haus.
07:51Ich habe keine Ahnung wo, aber ich höre immer wieder Flugzeuge.
07:56Henry hat gesagt, er würde Flugzeuge hören.
07:59Flugzeuge.
08:00Hier in der Nähe ist ein kleiner Flugplatz, aber auf dem Gelände kann er sie womöglich untergebracht haben.
08:06Es wäre aufgefallen.
08:08Ich bin zu hoch.
08:13Ich kann.
08:15Was ist?
08:17Es ist schon gut, es ist nur vom Schlafmittel.
08:20Trink einen Schluck.
08:21Danke.
08:24Besser?
08:25Christoph, komm, wir müssen los.
08:29Wir müssen die beiden finden.
08:30Ja, also das ist der Sportflughafen.
08:53Sind da Gebäude auf dem Gelände?
08:54Ja, ein kleiner Hangar, der Lotsenturm und Stadt- und Landebahn.
08:58Mehr ist da nicht.
08:59Und was ist das da?
09:00Wald.
09:01Nein, ich meine diese Flächen hier.
09:02Ach so, das müsste das alte Meininger-Gehörf sein.
09:06Wird das noch bewirtschaftet?
09:07Nein, schon seit Jahren nicht mehr.
09:08Das steht leer.
09:09Die Erben sind sich nicht einig, was damit passieren soll.
09:13Das muss es sein, den Shuttle-Schlüssel.
09:14Nein, warten Sie.
09:15Wir sollten das der Polizei überlassen.
09:17Ich werde doch nicht tatenlos warten, während mein Sohn in Gefahr ist.
09:20Rufen Sie.
09:21Sie zeigen, Maxi und Henry sind nicht führt worden.
09:23Der Täter ist bewaffnet.
09:24Oh Gott.
09:25Zu niemandem ein Wort.
09:26Sowieso nicht.
09:27Bleib hier, du brauchst einen Arzt.
09:28Nein.
09:29Wie willst du in deinem Zustand mit Keller fertig werden?
09:31Das schaffe ich schon.
09:32Ich fahre alleine hin.
09:33Das tust du nicht.
09:35Ja, servus, der Alphon Sombichler hier vom Fürstenhof.
09:38Ihr müsst bitte sofort zum alten Meininger-Hof fahren.
09:41Ja, die Maxi.
09:43Was ist das jetzt?
09:44Wurscht jedenfalls ist jemand empführt worden, und zwar mit Waffengewalt.
09:47Wurscht jedenfalls ist jemand empführt worden, und zwar mit Waffengewalt.
10:17Ja, ich fahre.
11:50Ich könnte Ihnen ja mal einen Link schicken, dann können Sie sich die Wohnung gleich mal auf den Fotos anschauen.
11:56Sehr gerne. Ich wusste schon immer, Sie sind ein Schatz, Frau Sohnbichler.
12:00Das sagen alle.
12:01Ich weiß, Sie sind ein Schatz, Frau Sohnbichler.
12:06Ich weiß, Sie sind ein Schatz.
12:08Ich weiß, Sie sind ein Schatz, Frau Sohnbichler.
12:16Ich weiß, Sie sind ein Schatz, Frau Sohnbichler.
12:46Ich weiß, Sie sind ein Schatz, Frau Sohnbichler.
12:51Ich weiß, Sie sind ein Schatz, Frau Sohnbichler.
12:55Sie sind ein Schatz, Frau Sohnbichler.
13:01Ich weiß, Sie sind ein Schatz, Frau Sohnbichler.
13:02Ich weiß, Sie sind ein Schatz, Frau Sohnbichler.
13:03Ich weiß, Sie sind ein Schatz, Frau Sohnbichler.
13:04Ich weiß, Sie sind ein Schatz, Frau Sohnbichler.
13:05Ich weiß, Sie sind ein Schatz, Frau Sohnbichler.
13:06Ich weiß, Sie sind ein Schatz, Frau Sohnbichler.
13:08Hello, Henry.
13:13Hello, Henry.
13:18Go away.
13:20I'm ready.
13:23Stop!
13:25And come.
13:28Go!
13:30See you.
13:33Henry?
13:44Wir müssen etwas tun.
13:50Von meiner Seite aus ist alles geklärt.
13:53Haben Sie denn noch Fragen?
13:57Alles klar.
13:59Super.
14:00So machen wir das.
14:01Willkommen zu hören.
14:03Dein persönlicher Kaffeeservice.
14:06War das dein Bauleiter?
14:08Dankeschön.
14:09Ja, der tägliche Rapport.
14:11Ich finde es gut, wie du dich in den Bau reinhängst.
14:14Ist ja auch mein Job als designierte Eigentümerin von Monkey Gems.
14:18Ich freue mich jetzt wirklich, wenn der Bau losgeht.
14:20Es ist einfach so viel passiert in letzter Zeit.
14:23Da hast du recht.
14:25Aber als dein Arzt des Vertrauens und dein Verlobter muss ich zu regelmäßigen Belohnungspausen anraten.
14:32Mhm.
14:33Und wann genau?
14:35Am besten sofort.
14:36Ich habe den Rest des Tages frei.
14:38Mhm.
14:39Und an was haben Sie dabei so gedacht?
14:43An alles, was uns Spaß macht.
14:46Okay.
14:47Okay.
14:48Dann.
14:49Auf geht's.
14:50Kommst du?
14:51Ja, los.
14:52Hier, fesseln.
15:13Los, schneller!
15:18Los!
15:19Los, weiter!
15:20Emily!
15:21Keine Bewegung.
15:22Er will es wieder einsperren.
15:23Ich lüg ihn ab und schleich sie von hinten ran und setze ihn aus der Gefecht.
15:25Ja, nein.
15:26I'm sorry.
15:28I'm sorry.
15:30Go on!
15:32Henry!
15:34No way!
15:36He's got a move.
15:38He's got a move.
15:40I'm going to go to the house.
15:42I'm going to go to the house and set him up.
15:44No!
15:46If he's not seen, he's got a move.
15:48We're going to go to the house.
15:50We're going to go to the house.
15:52I'm going to go to the house.
15:54We have to go to the house,
15:56until the police arrive.
16:00Ella!
16:02Come on.
16:12Georg.
16:16It's over, Georg.
16:18The police is right there.
16:20Let's go!
16:24Los!
16:30We're going to go to Henry!
16:38Schön, dass Sie da sind.
16:42Jetzt dürfen Sie mit ansehen,
16:44was ich mit ansehen musste,
16:46als meine Eltern erschossen wurden.
16:48Nur dass es keinen Tisch gibt,
16:50unter dem Sie sich verstecken können.
17:04Ich sehe es schon vor mir.
17:06Wir beide bei der Grundsteinlegung zusammen auf der Bühne.
17:08Du und ich.
17:10Ja?
17:12Du und ich?
17:14Die große Bühne ist eigentlich genau mein Ding,
17:16aber im Gegensatz zu deinem Ex habe ich weder BWL-Kenntnisse
17:20noch Ambitionen in deine Firma anzusteigen.
17:22Außerdem muss ich an dem Tag vielleicht in der Klinik arbeiten.
17:26Janik,
17:28es würde mir wirklich wahnsinnig viel bedeuten, wenn du dabei wärst.
17:32Du weißt doch, ich kann überhaupt nicht vor anderen Menschen reden.
17:36Wenn du so lieb fragst, kann ich ja gar nicht Nein sagen.
17:40Kommt Frau Wagner auch?
17:42Warum sollte sie?
17:44Na, sie ist an der Fabrik beteiligt.
17:46Na ja, als stille Teilhaberin.
17:48Ja, aber selbst wenn du sie nicht einlädst, dann kommt sie wahrscheinlich trotzdem.
17:54Ja, wahrscheinlich.
17:58Warte mal kurz.
18:08Schau mal, das wäre doch eigentlich eine ideale Vorlage für meine Ohrringe.
18:12Was meinst du?
18:16Georg, es tut mir schrecklich leid, was mit ihren Eltern damals passiert ist.
18:26Aber wenn sie Henry jetzt umbringen,
18:30das würde ihre Eltern nicht wieder lebendig machen.
18:32Nein, das hat nichts damit zu tun.
18:38Georg, sie waren immer wie ein Vater für Henry.
18:42Im Gegensatz zu meinem Vater sind sie kein Monster, Georg.
18:46Davon bin ich überzeugt.
18:50Georg, bitte.
18:52Bitte hören sie auf damit.
18:54Dann wird alles gut, das weiß ich.
18:58Henry ist doch unschuldig.
19:02Georg, genau wie ihre Eltern damals.
19:04Ich bin Sophia wahnsinnig dankbar.
19:20Aber ich kann ihr einfach nicht mehr vertrauen.
19:22Es ist deine Fabrik, also deine Entscheidung.
19:24Wenn du sie raushaben willst, musst du ihre Investition möglichst schnell rückabwickeln.
19:30Ja, sobald ich das Erbe angetreten habe.
19:32Ich bin dir wirklich wahnsinnig dankbar für deine Unterstützung.
19:36Immer.
19:37Oh, das ist mein Bruder. Ist okay, wenn ich kurz rangehe?
19:38Klar.
19:39Kilian, hey. Lange nichts gehört. Wie geht's dir?
19:40Echt jetzt? Das wäre ja toll.
19:42Gut, besprechen wir später in Ruhe. Ich mich auch. Bis dann.
19:46Was gibt's?
19:47Was meinst du?
19:49Wie es aussieht?
19:50Wie es aussieht, kommt Kilian zu unserer Hochzeit.
19:52Wirklich?
19:53Ja, er hat ja schon meine erste verpasst. Wir besprechen nachher alles in Ruhe.
19:56Schön, ich freue mich sehr, ihn kennenzulernen.
19:58Du hast eindeutig den vernünftigeren Grundlauf erwischt.
20:00Ja.
20:01Du hast eindeutig den vernünftigeren Grundlauf erwischt.
20:03Ja.
20:04Ja.
20:05Ja.
20:06Ja.
20:07Ja.
20:08Ja.
20:09Ja.
20:10Ja.
20:11Ja.
20:12Ja.
20:13Ja.
20:14Ja.
20:15Ja.
20:16Du hast eindeutig den vernünftigeren Grundlauf erwischt.
20:19Ist das so?
20:20Das ist so.
20:21Da habe ich ja wirklich wahnsinniges Glück gehabt.
20:23Absolut.
20:24Ihr habt dich dient.
20:25Nein.
20:26Ja, ja, ja.
20:49Halb!
20:50Bleiben Sie stehen!
20:51Ich...
20:52I wanted to go back!
20:57Now comes our big moment.
21:00You will see,
21:02how your son will be in your own eyes.
21:05No!
21:06No!
21:07No!
21:12No!
21:13No!
21:22No!
21:33Polizei! Wasser runter!
21:35Bleiben Sie stehen!
21:37Halt! Stehenbleiben! Polizei!
21:41Okay, okay, okay.
21:43Ich brauche sofort einen Krankenwagen.
21:46Haben Sie den ersten Hilfekasten gelassen?
21:48Ja, sofort.
21:49Ich brauche einen Krankenwagen.
21:52Ich brauche einen Krankenwagen.
21:55Ich brauche einen Krankenwagen.
21:56Ich brauche einen Krankenwagen.
22:17Die Zeit, sich selbst einteilen zu können,
22:19das hat was.
22:22Könnte es nicht immer so sein.
22:35Dein Bruder?
22:36Das ist seine Nummer.
22:41Geh ran.
22:42Was will ich ihm denn sagen?
22:43Dass du ihm nicht mehr helfen wirst.
22:46Und dass er die Verantwortung für sein Leben selbst in die Hand nehmen soll.
22:58Hallo, Nick.
22:59Was?
23:00Ja.
23:01Ja.
23:02Ja.
23:03Dein Verhalten mir gegenüber war unterirdisch.
23:04Aber wenn du das jetzt wenigstens endlich einsiehst, dann...
23:20Nick, Nick, die Tour zieht bei mir nicht mehr.
23:32Ja, klar können wir uns dann auch mal sehen irgendwann.
23:38Ich...
23:39Ja, du bist mein Bruder.
23:40Ich...
23:41Ja, du bist mein Bruder.
23:47Weißt du eigentlich, wie ich mich fühle?
23:51Ja, ich...
23:52Ich bin trotzdem immer noch total enttäuscht.
23:55Ich...
23:56Ich brauche jetzt einfach ein bisschen Zeit.
23:58Nick, jetzt hörst du mir mal zu.
24:03Ja?
24:04Du hast meine Gutmütigkeit total ausgenutzt.
24:07Ich habe mir unfassbare Sorgen gemacht.
24:10Ja, du hast mich wochenlang ohne Rücksicht auf Verluste angelogen.
24:15Genau wie Opa.
24:16Ihr seid beide echt das Letzte.
24:19Ja, klar habe ich auch Opa angerufen.
24:24Keine Ahnung.
24:25Der war vor ein paar Jahren knapp bei Kasse und hat die Diamanten versetzt.
24:27Und ausgetauscht gegen Bergkristalle, damit wir ihn zeitlebens für den großen Diamantenjäger halten.
24:36Hey, aber es macht ja deinen Betrug nicht weniger schlimm.
24:42Vergiss es!
24:43Sei froh, dass ich dich nicht anzeige.
24:46Nick, hör mir mal zu.
24:48Ein für alle Mal.
24:49Ich lasse mich von dir nicht mehr ausnutzen.
24:57Manchmal braucht es klare Worte.
25:06Ist doch super, dass Frau Sonnenbichler uns diesen Wohnungstipp gegeben hat, oder?
25:19Ja, sie ist wirklich eine gute Seele.
25:22Schau mal, ich habe mir das schon mal im Netz angeschaut. Willst du mal sehen?
25:26Habe ich eine Wahl?
25:27Äh, eigentlich in dem Fall nicht.
25:30Schau mal.
25:31Drei Zimmer.
25:32Küche.
25:33Bad.
25:34Wow.
25:35Und ein kleiner Garten.
25:36Schön.
25:37Die Wohnung ist wie für uns gemacht.
25:39Und jetzt schau dir bitte mal den Garten an.
25:41Ja, aber so ein Garten ist total viel Arbeit.
25:43Ich werde mich drum kümmern.
25:44Na dann.
25:45Du, ich habe es schon mal grob überschlagen.
25:47Wenn wir uns die Miete teilen, dann zahlen wir nur ein bisschen mehr als jetzt.
25:51Und wir hätten eine Wohnung für unsere kleine Familie.
25:53Wir hätten ein Kinderzimmer und auf jeden Fall mehr Privatsphäre als in unseren WGs.
25:58Ja, die Miete ist wirklich okay.
26:00Und der Vermieter will einfach nette Leute, die sich gut um die Wohnung kümmern.
26:03Der ist nicht auf die große Rendite aus.
26:05Sympathisch.
26:06Ja.
26:07Und das Beste ist, die Wohnung ist schon ab sofort frei.
26:09So schnell?
26:13Ja, je schneller desto besser.
26:15Ich meine, so können wir uns um alles kümmern.
26:17Wir können die Wohnung einrichten, bevor das Baby da ist.
26:21Du, eigentlich hunde ich total gerne mit Erik und Yvonne zusammen.
26:26Ich weiß, das geht jetzt alles ein bisschen schnell.
26:28Aber irgendwann müssen wir uns ja mit dem Thema mal befassen.
26:30Wir haben uns jetzt echt lange genug erfolgreich davor gedrückt.
26:33Ja, weil wir einfach so viele andere Sachen um die Ohren haben.
26:36Ja, aber deswegen ist die Wohnung ja so toll.
26:38Die kriegen wir quasi auf dem Silbertablett serviert.
26:41Oder wir finden vielleicht noch eine bessere.
26:44Eine bessere?
26:46Greta, die Wohnung ist perfekt.
26:48Ja, und deswegen gibt es bestimmt total viele Bewerber.
26:51Ja, das kann schon sein, aber ich glaube, wir haben gute Chancen so als kleine Familie.
26:54Ich habe uns schon zur Besichtigung angemeldet.
26:57Okay.
26:59So, Pause vorbei. Ich freue mich.
27:02Bis später.
27:05Tschüss.
27:08Hey.
27:09Hi.
27:10Du fleißig.
27:11Hey.
27:12Hey.
27:13Hi.
27:14Du fleißig.
27:15Hey, was hast du denn alles eingekauft?
27:16Lebensmittel.
27:17Für eine ganze Kompanie?
27:18Ja, ich will heute Mittag für euch kochen.
27:19Als kleines Dankeschön.
27:20Ihr habt mir so viel geholfen.
27:21Das ist eine wunderschöne Idee.
27:22Ja.
27:24Und, äh...
27:25Wie ist alles eingeladen?
27:27Ja, also, auf jeden Fall, die Sonne hat?
27:28Wie ist alles eingeladen?
27:29Als kleines Dankeschön.
27:30Hey! Hi!
27:37So fleißiger.
27:39Hey, was hast du denn alles eingekauft?
27:42Lebensmittel.
27:43Für eine ganze Kompanie?
27:45Ja, ich will heute Mittag für euch kochen.
27:47Als kleines Dankeschön, ihr habt mir so viel geholfen.
27:49Das ist eine wunderschöne Idee.
27:51Und wie ist alles eingeladen?
27:54Ja, also auf jeden Fall die Sonnenbichlers.
27:57Und du natürlich.
27:59Ohne dein Kreuzschwing hätte ich das mit meinem Bruder so nicht geschafft.
28:07Durch dich sehe ich das jetzt alles viel klarer.
28:09Wäre früher nie auf die Idee gekommen,
28:11meinem Bruder so eine Ansage zu machen wie vorhin.
28:15Ich danke dir.
28:22Mehr davon.
28:24Danke, danke, danke, danke.
28:28Eigentlich meinte ich das.
28:39Ich finde es schön, dass ich dir helfen konnte.
28:42Ja, es war nicht einfach mit Nick so zu reden, aber es musste sein.
28:49Und ich möchte dieses Essen auch für mich nutzen als Schlussstrich unter diese ganze Sache, ja?
28:54Ja.
28:55Ein Ritual ist mitunter eine gute Hilfe.
28:58Ja.
28:59Und danach hole ich mir mein Leben zurück.
29:00Jawohl.
29:01Ja, durch Nick habe ich ja alles andere schleifen lassen.
29:03Ja.
29:04Durch dieses Kümmern und Sorgen habe ich ja sogar meinen Job als Krankenschwester in Bochum hingeschmissen.
29:08Meinst du, die nehmen mich da wieder?
29:11Natürlich.
29:12Die nehmen dich doch überall mit Handkuss, hm?
29:15Mhm.
29:16Mhm.
29:17Mhm.
29:18Mhm.
29:19Mhm.
29:20Aber ich werde dich vermissen.
29:21Wir haben einen flüchtigen Täter.
29:22Er ist bewaffnet.
29:23Wir brauchen dringend Unterstützung.
29:25Bauchschluss im rechten Epigastrium, hoher Blutverlust ca. 2 Liter.
29:26Systole ist bei 100.
29:27Diastole bei 50.
29:28Puls 95.
29:29Wir brauchen unbedingt Blutkonzerne.
29:30Wir brauchen dringend Unterstützung.
29:31Bauchschluss im rechten Epigastrium, hoher Blutverlust ca. 2 Liter.
29:32Systole ist bei 100.
29:33Diastole bei 50.
29:34Puls 95.
29:35Wir brauchen unbedingt Blutkonserven.
29:36Vorbestellen.
29:37Ihre Blutgruppe ist AB-Positiv.
29:39Okay.
29:40Okay.
29:41Okay.
29:42Okay.
29:43Okay.
29:44Okay.
29:45Okay.
29:46Okay.
29:47Okay.
29:48Okay.
29:49Okay.
29:50Okay.
29:51Okay.
29:52Okay.
29:53Okay.
29:54Okay.
29:55Okay.
29:56Okay.
29:57Okay.
29:58Okay.
29:59Okay.
30:00Okay.
30:01Okay.
30:04Okay.
30:57Ah, hier sind Sie, Frau Sonnenbichler.
31:09Ja, hier bin ich.
31:11Ich hatte Sie schon überall gesucht.
31:15Also als erstes muss ich mich nochmal für das unmögliche Verhalten meines Bruders bei Ihnen entschuldigen.
31:20Ach, dafür können Sie doch nichts.
31:23Ja, aber Ihr Mann und Sie, Sie sind so liebe und hilfsbereite Menschen.
31:26Und durch mich konnte mein Bruder auch Ihre Gutmütigkeit ausnutzen.
31:31Ja, aber am meisten haben Sie drunter gelitten.
31:33Kommen Sie, setzen Sie sich.
31:36Ja, ich wollte Sie nämlich auch was fragen.
31:38Aha, und zwar haben Sie beide heute Mittag schon was vor.
31:43Ich würde Sie nämlich gerne zum Essen einladen.
31:45Ich koche.
31:46Oh, danke.
31:49Ja, das ist ja schön.
31:52Aber?
31:53Ich weiß nicht, ob ich heute Mittag so lange weg kann.
31:56Womit haben wir denn das überhaupt verdient?
31:58Ich, ich muss morgen nach Bochum zurückfahren.
32:02Das ist quasi auch so eine Art Abschiedsessen, mit dem ich mich bei Ihnen beiden und Michael bedanken will.
32:06Oh nein, Sie gehen weg?
32:08Ach, das ist aber schade.
32:10Ja, es fällt mir auch nicht leicht.
32:12Ich habe dort ja meinen Job als Krankenschwester gekündigt, weil ich dachte, dass ich mich um meinen todkranken Bruder kümmern muss.
32:18Ach so, und Sie wollen jetzt zu Ihrer alten Arbeitsstätte wieder zurück?
32:21Ist mir zwar ein bisschen unangenehm, aber ich muss ja Geld verdienen.
32:25Ja, aber warum suchen Sie sich nicht ein anderes Krankenhaus?
32:29Ja, darüber habe ich auch schon nachgedacht, aber es ist eben meine Heimat.
32:33Obwohl ich gar kein richtiger Stadtmensch bin.
32:36Das habe ich hier in Wichelheim gemerkt.
32:39Entschuldigen Sie, jetzt bin ich mal ein bisschen indiskret.
32:42Was ist eigentlich mit Ihnen und Dr. Niederwö?
32:44Ja, schon was Besonderes.
32:54Ähm, also von mir aus könnte es auch mehr werden.
32:58Trotz der Sache mit meinem Bruder war die Zeit mit Michael wirklich schön.
33:04Und überhaupt, ich habe mich hier so geborgen gefühlt.
33:09Dann bleiben Sie doch einfach hier.
33:10Hier gibt es nämlich ein paar Menschen, die sich darüber sehr freuen würden.
33:21Also die Natur inspiriert mich wirklich immer wieder aufs Neue.
33:26Auch für unsere Eheringe.
33:29Toll.
33:30So ein vergammeltes, verwelktes Blatt symbolisiert für Dich also unsere Ehe.
33:35Ja, schon irgendwie.
33:39Natürlich nicht.
33:40Ich wollte schon sagen.
33:43Nein, aber ich will einfach, dass unsere Eheringe was ganz Besonderes werden.
33:51Ich vertraue da ganz auf deinen guten Geschmack.
33:54Also kann ich machen, was ich will, ja?
33:56Du hast fast freie Hand.
34:00Ach, geh mal die Handys.
34:03Willst du nicht rangehen?
34:04Eigentlich nicht.
34:05Okay.
34:05Ja, das Krankenhaus.
34:12Rottelauf?
34:18Ich komme sofort.
34:22Das ist ein Notfall.
34:23Ich muss los.
34:25Wir sehen uns später.
34:27Bis später.
34:27Nein, Alphons, das wird leider nichts mit dem Essen.
34:38Ja, du musst es absagen.
34:40Ich komme hier leider nicht weg.
34:42Ja, du musst du mich halt entschuldigen.
34:46Und grüße die Frau Ruggalski und auch den Dr. Niederbühl.
34:49Und lass es dir schmecken, mein Schatz.
34:51Ja, okay.
34:53Ciao.
34:53Ähm, also von mir aus können Sie gerne zu dem Essen gehen, Hildegard.
35:00Oder meinen Sie, dass in der Küche direkt Chaos ausbricht, wenn Sie mal ein, zwei Stündchen
35:04nicht da sind?
35:05Nein, das glaube ich natürlich nicht.
35:08Aber wir haben eine Tagung im Rosenzimmer.
35:12Ja und?
35:13Na ja, eine von uns beiden muss ja schließlich da sein.
35:16Und Sie gehen gleich zur Wohnungsbesichtigung.
35:18Das hat mir der Herr Falk gesagt.
35:19Ja, aber ich kann wirklich gerne die Stellung für Sie in der Küche halten.
35:27Was ist denn dann mit der Wohnung?
35:30Naja, ich bin mir wirklich sicher, Miro bekommt es alleine hin.
35:33Ich verlasse mich da ganz auf sein Urteil.
35:37Sie haben mir schon so oft ausgeholfen.
35:41Und mich vertreten.
35:42Alleine was die hohen Zeiten wegen meiner Schwangerschaft betrifft.
35:46Und Sie und Ihr Mann wollen doch bald in Altersteilzeit gehen.
35:50Was hat denn das damit zu tun?
35:53Sie haben gesagt, Sie wollen mehr Zeit mit Ihrer Familie und Freunden verbringen.
35:57Ja, wenn es dann so weit ist.
35:58Aber jetzt kann ich Ihnen doch noch helfen.
36:01Wie gesagt, ich bin mir sicher, Miro bekommt es selbst hin.
36:04Und Sie gehen zu dem Essen.
36:07Ich habe sonst wirklich ein schlechtes Gewissen.
36:08Also gut, wenn Sie das unbedingt wollen.
36:13Ich bestehe darauf.
36:15Dann rufe ich den iPhone-Sitz an.
36:17Und da wird er sich freuen.
36:21Viel Spaß.
36:22Anja geht jetzt nach Bochum.
36:48Oh, das ist aber auch ein Abstieg, oder?
36:52Rosalie hast du an Florida verloren, Nicole an New York und jetzt Bochum.
36:56Ich glaube, Bochum ist ganz anders als Bichtelheim.
37:00Ich meine, da habe ich schon immer gedacht, dass ihr eine Zukunft habt.
37:03Mach mal langsam.
37:04Aber wir sind doch gerade erst los.
37:06Ja, aber bergauf.
37:08Weil du magst sie doch, oder?
37:10Ja, sehr sogar.
37:13Wir hatten eine tolle Zeit.
37:14Du wirkst überhaupt nicht unglücklich, dass sie geht.
37:17Na ja, gut.
37:18Mit meinen Erfahrungen in den letzten Beziehungen sehe ich das Ganze etwas nüchterner.
37:24Ja, es ist schon irgendwie komisch.
37:26Du bist irgendwie überhaupt nicht der Typ fürs Happy End.
37:29Man kann ich den Moment gar nicht widersprechen.
37:31Na, du willst nichts Festes, oder?
37:33Du verstehst mich.
37:35Also, aufhör.
37:35Das ist auch wirklich meine Menschenkenntnis, Michael.
37:41Weißt du, Anja hat jetzt momentan auch keinen Kopf für etwas Ernsteres.
37:46Sie muss sich jetzt auf sich selbst konzentrieren.
37:48Wenn man so einen verkorksten Bruder hat.
37:50Ja, sie distanziert sich gerade von ihm.
37:53Und ist jetzt dabei, sich ein neues Leben aufzubauen.
37:56Ist doch ein guter Plan, oder?
37:57Bleibt ihr beide einfach befreundet?
37:59Natürlich.
37:59Und Michael, siehs positiv.
38:02Bochum.
38:05Lohnt sich immer.
38:15Hallo.
38:17Hey, da bist du ja wieder.
38:18Du, die, die Wohnung war super.
38:21Sie war noch schöner, noch, noch günstiger, noch, noch heller, als ich dachte.
38:24Okay, und wo ist der Haken?
38:26Ein anderes Pärchen hat sie bekommen.
38:29Ja, das ist natürlich schade.
38:31Wir finden schon was, okay?
38:32Ja, du, das ist mittlerweile in Bichelheim auch nicht mehr so einfach.
38:35Ja, mit ein bisschen Glück wird das schon.
38:37Ja, das hätten wir vielleicht gehabt, wenn du bei der Besichtigung dabei gewesen wärst.
38:40Weißt du?
38:41Hätte, hätte.
38:42Du, ich finde das ja völlig okay, dass du Frau Sonnenbichler vertrittst.
38:44Aber die Wohnung war perfekt, verstehst du?
38:47Von privat, ohne Maklergebühr.
38:48Du hast recht, aber wir haben ja noch ein bisschen Zeit.
38:56Lass uns später darüber reden, okay?
38:58Okay, wir reden dann mal in der Pause nochmal darüber, okay?
39:00Und dann können wir ja im Netz nochmal nach Wohnungen schauen, zusammen.
39:01Machen wir ja.
39:32Hey.
39:35Ich habe leider Bescheid gesagt.
39:37Meine Mutter habe ich nicht erreicht.
39:38Wie läuft die OP?
39:39Haben Sie was gesagt?
39:41Das dürfen Sie doch nicht.
39:44Hey.
39:45Dr. Rotlofer berät deine Mutter und er ist ein hervorragender Chirurg.
39:50Und deine Mutter ist eine sehr starke Frau.
39:54Das ist doch ein unflückbare Kombi.
39:57Warum hat sie das getan?
39:58Genau.
40:02Sie.
40:06Sie hat sich für mich geopfert.
40:09Sie hat ihr das Leben gerettet.
40:13Das hätte sie nicht tun müssen.
40:16Hey.
40:18Sie ist deine Mutter.
40:20Sie liebt mich überhaupt nicht.
40:22Es ist gut.
40:25Hey, sie wird es schaffen.
40:27Okay.
40:35Also, es war vorzüglich.
40:37Ja.
40:38Dem kann ich mich nur anschließen.
40:39Schön.
40:39Ja, Entschuldigung, es war wirklich ausgezeichnet.
40:48Danke, das freut mich.
40:50So, möchte noch jemand Kaffee?
40:52Ja, gerne.
40:53Da kann ich nicht nein sagen.
40:55Ja, denn ich habe extra vom Kaffee-Liebchen einen Apfelstrudel besorgt.
40:59Ja, das ist mein kleiner bescheidener Beitrag für dieses wunderbare Essen.
41:03Aber bleibt noch kurz da.
41:07Ich muss euch nämlich noch was sagen.
41:10Es haben sich einige Dinge geändert.
41:11Ich war vorher im Krankenhaus.
41:14Oh.
41:15Was hast du denn?
41:17Ich habe einen neuen Job als Krankenschwester.
41:22Ich bin natürlich noch in der Probezeit erst mal.
41:26Hier bei uns im Krankenhaus?
41:28Ja.
41:28Ach, das freut mich.
41:31Ja, aber da können sich ja Ihre zukünftigen Patienten doppelt glücklich schätzen.
41:35Ja.
41:36Ja, Sie bekommen nicht nur eine gute Krankenschwester, sondern auch eine ausgezeichnete Köchin.
41:42Also, falls das Krankenhausessen mal nicht so gut ist.
41:45Ja, also dann jeden Tag.
41:46Also, das mit dem Krankenhausessen wäre eigentlich meine Pointe gewesen, aber...
41:53Ach, mein Alphons.
41:56Das ist eben so, wenn man so lange verheiratet ist.
41:58Allerdings.
41:59Man weiß genau, was der andere gleich sagt.
42:03Tut mir leid.
42:07Ja, jedenfalls, ich freue mich sehr für dich.
42:11Ja, und ich bleibe in Michelheim.
42:13Schön.
42:16Das Hotel, in dem sich mein Salon befindet, legt großen Wert auf Nachhaltigkeit.
42:24Und, ähm, ich werde bald Vater.
42:28Hey.
42:29Hey, mit wem redest du da?
42:30Äh, mit meinem Laptop.
42:32Also, beziehungsweise mit der KI, die mich coacht.
42:36Dafür brauchst du ein Coaching?
42:38Für die nächste Wohnungsbesichtigung.
42:39Kann bestimmt nicht schaden.
42:40Solltest du auch mal probieren.
42:42Äh, ich hab erst mal Pause.
42:44Ja, umso besser.
42:46Ich hab die besten Wohnungsanzeigen mal für dich rausgesucht.
42:48Kannst du gleich mal anschauen.
42:49Guck mal her.
42:51Cool.
42:52So, schau mal hier.
42:55Drei Zimmer.
42:57In Tölz.
43:00Ich will überhaupt nicht nach Tölz.
43:01Ja, aber die Miete ist sensationell günstig.
43:03Warum willst du nicht nach Tölz?
43:04Wegen der Pendelei.
43:08Okay, pass auf.
43:09Hier hab ich was in Krauting.
43:11Auch drei Zimmer mit Balkon.
43:14Ja, aber das ist Dachgeschoss.
43:16Das wird im Sommer zur Sauna.
43:19Und hier.
43:20Die Wohnung hat eine total schlechte Energieeffizienzklasse.
43:23Das mag ja sein, aber schau mal die Miete, bitte.
43:25Hm.
43:29Weißt du, was wir da an Miete sparen, das geben wir dann für Trinkwasser aus, kübelweise Eis und eine Klimaanlage.
43:38Okay.
43:39Dann hab ich hier noch vier Zimmer, auch in Krauting.
43:44Parterre mit Terrasse.
43:46Ja, die ist ganz schön.
43:48Oder?
43:48Was ist denn das da?
43:51Im Garten.
43:52Kannst du da mal ranzucken?
43:55Ja.
43:56Ja, das ist ein Hahn.
44:00Ja und, was ist das denn gegen Hähne?
44:02Der kräht vielleicht bei Sonnenaufgang?
44:04Das heißt, das ist ein Neubau.
44:05Die Fenster sind dreifach isoliert.
44:07Das ist auf jeden Fall Hahnenschrei-sicher, okay?
44:10Ach, ich will nicht für immer bei geschlossenem Fenster schlafen.
44:16So finden wir nie eine Wohnung.
44:18Weißt du, manchmal hab ich das Gefühl, du willst überhaupt nicht mit mir zusammenziehen.
44:22Bei mir in der WG, da sind Erik und Yvonne, bei dir ist Lale.
44:27Aber zu dritt hätten wir einfach unsere Ruhe.
44:30Ja und wir werden allein.
44:32Bei so einem Baby kann man gar nicht genug Unterstützung haben.
44:36Weißt du wie?
44:39Ich find's eigentlich gut, so wie es ist.
44:45Hm?
44:48Das Essen war echt nett.
45:11Und die Sonnenbächler sind so lieb.
45:12Und wie die miteinander umgehen nach so vielen Jahren, süß.
45:17Das Traumpaar Bichlheims.
45:19Sie feiern dann bald Hochzeit.
45:21Hauptgold in der Hochzeit.
45:24Nur wenn die Geschichte mit Nick aufs Tableau kommt,
45:27dann tut es immer noch ganz schön weh.
45:29Aber irgendwie hat sie mich ja auch hergeführt.
45:31Ich hab in Bichlheim so viele nette Menschen kennengelernt.
45:35Ich freu mich einfach total, dass ich bleiben kann.
45:37Schön.
45:39Hast du dir das auch wirklich gut überlegt?
45:44Das mit dem Krankenhaus.
45:45Das ist kein Zuckerschlecken, der Job.
45:48Ah.
45:48Über Stunden, Nachtschichten.
45:50Bin ja nicht erst seit gestern Krankenschwester.
45:53Wie ist denn die Atmosphäre so in der Klinik?
45:55Sind die Leute okay?
45:55Ja, die sind, äh, manche nicht.
45:59Also gar nicht.
46:00Äh, so wie überall, ne?
46:02Es gibt solche und solche.
46:03Ja.
46:05Ja, aber ich freu mich auf den Neuanfang.
46:08Es wird aufregend.
46:11Wir müssen auch noch über mein Zimmer sprechen.
46:14Dein Zimmer?
46:14Mhm.
46:15Ja.
46:16Ja.
46:17Ja, wir müssen.
46:18Wir machen einen Untermietvertrag, oder?
46:20Ich zahl natürlich ab sofort.
46:22Oh ja.
46:24Darüber,
46:24Verzeihung, darüber können wir gerne sprechen.
46:26Ich habe nur jetzt wirklich einen dringenden Termin.
46:29Oh.
46:29Verzeih, ne, bitte.
46:31Ja.
46:31Alter, nicht.
46:32Ich, ich stehe ja nicht auf der Straße.
46:36Ich will aber auf gar keinen Fall weiter kostenlos hier.
46:39Äh, ich muss jetzt los, ja?
46:41Okay, okay.
46:42Bis später.
46:48Hey.
46:49Versuch noch ein bisschen zu schlafen.
46:51Ich kann jetzt nicht schlafen,
46:52wenn ich nicht weiß, was mit meiner Mutter ist.
46:56Enjel, du musst dich ausruhen.
46:59Hey, wenn irgendetwas ist,
47:01dann wecke ich dich sofort.
47:04Okay?
47:04Versprochen.
47:09Ihre Mutter hat die Au-Pair überstanden.
47:12Es ist alles gut gegangen.
47:13Wir konnten die Blutung stoppen und die Kugel entfernen.
47:15Das heißt, sie ist, sie ist über den Berg.
47:17Davon gehe ich aus, ja.
47:21Ich will zu ihr.
47:22Sie ist noch nicht aufgewacht.
47:25Was heißt das?
47:26Kein Grund, sich Sorgen zu machen.
47:28Ihre Mutter hat viel durchgemacht.
47:29Sie braucht Ruhe und muss sich erholen.
47:32Bitte.
47:34Ich will zu ihr.
47:34Bitte.
47:35Ich, ich muss nur bei ihr sein.
47:38Ich bin auch ganz leise.
47:41Bitte.
47:41Bitte.
47:41Dr. Rutloff, Sie wissen doch auch,
47:46dass es der Genesung zuträglich sein kann,
47:49wenn Patienten ihre Liebsten um sich haben.
47:54Okay.
47:55Aber nur ganz kurz.
47:58Janik ist wirklich mein absoluter Traummann.
48:01Er ist intelligent, sieht wahnsinnig gut aus
48:03und dann ist er auch noch hilfsbereit.
48:06Sag mal, fühlst du das Ding auch so hässlich?
48:08Ich glaube, es hat sich ausgekrötet.
48:12Das passt doch überhaupt nicht in unser Konzept.
48:17Dich hat es wirklich so was von erwischt mit unserem Doktor.
48:22Ich habe ihn eben gerade erst gesehen
48:24und ich vermisse ihn schon wieder.
48:26Wer konnte denn mit so was rechnen?
48:29Und wie geht es allen jetzt?
48:30Ja, immerhin noch.
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