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Sturm der Liebe Folge 1536 - Theresa will mehr über ihre Großmutter erfahren
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TVTranskript
00:04Sobald die Engel realisiert, dass es in dem Cholera-Gebiet kein Luxushotel und keinen
00:09Wellness-Tempel gibt, storniert die den Flug sofort wieder.
00:12Ja du, Menschen können sich auch ändern.
00:14Ja, nicht Rosalie Engel.
00:16Warten wir's ab.
00:18Wenn du so genau weißt, wer der Falscher ist, musst du auch wissen, wer der Richtige ist.
00:21Okay.
00:22Ja?
00:23Einen, der zuverlässig ist?
00:25Treu?
00:26Ein sportlicher Typ, der sich auch mal vorstellen kann, Familie zu bekommen?
00:30Und wenn ich nicht wüsste, dass du mit Tanja verheiratet bist, dann würde ich glatt denken,
00:36du hast dich selbst beschrieben.
00:39Die Kündigung für Theresa wegen Eigenbedarfs.
00:41Deine Mutter und ich werden in die Wohnung einziehen.
00:44Aha.
00:45Was soll ich damit?
00:47Du bist der Geschäftsführer.
00:48Du wirst dir die Kündigung ordnungsgemäß überbringen.
00:51Eines Tages.
00:54Sie hat den Kinderwagen abgestellt.
00:59Und dann bist du mit dem Eisverkäufer geflirtet.
01:08Der Kinderwagen
01:14muss in den Fluss geholt sein.
01:16Wir haben dich einfach geraubt.
01:24Verzeih mir, Theresa.
01:27Bitte, verzeih mir.
01:57Untertitelung des ZDF für funk, 2017
02:21Weine ruhig.
02:25Aber du bist nicht schuld.
02:26Ja.
02:27Red dir das nicht ein.
02:30Das war Schicksal.
02:31Ein furchtbares Unglück.
02:36Das sagt der Verstand, aber das Gefühl, das hat...
02:40Dass ich versagt habe.
02:42Tag für Tag.
02:45Morgens wache ich damit auf
02:47und abends schlafe ich damit ein.
02:52Du kannst es vielleicht nicht verstehen.
02:56Doch.
03:00Vor ein paar Jahren,
03:01da habe ich
03:07am Ende war ein Mensch tot.
03:11Ich weiß, wie das ist,
03:13wenn man das nicht mehr rückgängig machen kann.
03:16Aber da gibt es nur eins.
03:19Man muss damit fertig werden.
03:23Wie soll das gehen?
03:30Der Tod deiner Tochter,
03:34das ist eine tiefe Wunde.
03:39Aber selbst Vorwürfe
03:44verhindern, dass sie verheilt.
04:09Hast du einen Moment?
04:11Kannst du kurz mit ins Büro kommen?
04:12Ich muss dir was von meinem Vater geben.
04:14Sicher?
04:14Ich muss den Postboten für ihn spielen.
04:29Hier.
04:33Er kündigt dir die Wohnung.
04:35Es tut mir sehr leid.
04:38Ich finde das nicht in Ordnung.
04:41Aber keine Angst,
04:41du hast genug Zeit,
04:42dir was Neues zu suchen.
04:47Da steht was von Eigenbedarf.
04:50Er will mit meiner Mutter dort einziehen.
04:52Ach so.
04:53Aber trotzdem kann er dich
04:54nicht von heute auf morgen
04:55vor die Tür setzen.
04:56Ich werde meine Eltern
04:57noch mal ins Gebet nehmen.
04:59Soll ich dir einen Anwalt besorgen?
05:01Nein, nein,
05:02das ist schon in Ordnung.
05:04Ich kümmere mich allein drum.
05:06Sicher?
05:07Mach dir keine Sorgen.
05:10Es gibt schlimmere Sachen, oder?
05:14Ciao.
05:20Ciao.
05:27Pause.
05:28Hey, ich bin noch nicht fertig,
05:30aber wenn du mir hilfst...
05:31bist du...
05:35Danke.
05:40So würde ich nie in die Pause kommen.
05:43Das stimmt so nicht.
05:44Wenn ich was mache,
05:45dann mache ich es einfach perfekt.
05:48Jetzt bin ich aber beruhigt,
05:49dass du eingebildet bist.
05:50Das ist ja kaum Ausverhalt
05:51mit deiner Makellosigkeit.
05:54Ist das dein Ernst?
05:55Findest du mich wirklich
05:56eitel oder eingebildet?
06:00Ja, wieso?
06:02Du hattest recht mit Elena und Xaver.
06:03Ich hätte mich da besser rausgehalten.
06:06Und was hat das jetzt
06:07mit eitel und eingebildet zu tun eigentlich?
06:09Ich habe Elena gesagt,
06:10sie soll sich einen besseren suchen
06:11als Xaver.
06:12Na, einen, der ehrlich ist,
06:13loyal, ein sportlicher Typ,
06:15der was von Fair Play versteht
06:17und...
06:18Also so ein Nils Heinemann,
06:20meinst du, oder?
06:21Ja, genau.
06:22Das gleiche hat Elena auch gesagt,
06:24als wäre ich Mr. Perfect.
06:26Willst du mir jetzt sagen,
06:27dass Elena zu dir passt
06:29oder worum geht es hier jetzt?
06:30Ey, Quatsch.
06:32Sonst würde ich dir das ja nicht erzählen, oder?
06:34Ja.
06:35Wäre schon irgendwie blöd,
06:37wenn Elena jetzt denkt,
06:38dass ich mich für ihren Traummann halte.
06:42Ich will ihr nur helfen,
06:43den Quali zu schaffen.
06:44Das ist alles.
06:44Ja, das ist doch alles gut.
06:46Entspann dich.
06:47Ich bin fertig.
06:48Du vergisst es.
06:49Dann vergisst es Elena auch.
06:50Jedenfalls halte ich mich
06:51in Zukunft als ihren Männergeschichten raus.
06:53Gut.
06:54Nach einer Pause.
06:55Trinken wir Kaffee.
06:56Fein.
07:17Der Weg ist weiter,
07:18aber viel schöner.
07:21Ich hätte heute frei nehmen sollen.
07:23Ich lasse dich ungern allein.
07:24Warum?
07:25Weil ich heute zum ersten Mal
07:27über meine Tochter gesprochen habe?
07:29Und über deine Schuldgefühle.
07:31Die schleppe ich jetzt fast 30 Jahre mit mir herum.
07:35Ob ich allein war oder nicht.
07:39Aber etwas ist anders geworden.
07:43Ich konnte mich zum allerersten Mal
07:45einen Menschen anvertrauen.
07:47Du hast mir zugehört
07:48und du hast mich nicht verurteilt.
07:53Plötzlich
07:54plötzlich fühlt sich alles viel leichter an.
08:00Ich bin immer für dich da.
08:03auch wenn ich mich operieren lasse?
08:05Ich habe gesagt immer.
08:08Ich will es riskieren.
08:10Und weißt du warum?
08:11Du musst es mir nicht erklären.
08:12An deiner Seite kann ich vielleicht
08:14den Tod meiner Tochter verwenden.
08:17Ich möchte unsere Liebe genießen.
08:36Ach, Konstantin, kannst du mir kurz zur Hand gehen?
08:38Ja, klar.
08:38Der Kübel müsste hier rüber versetzt werden.
08:40Ist dir so schwer?
08:41Ja, der wiegt so einiges.
08:47Genau.
08:51Äußerst appetitlich.
08:52Ich sage mal, im Gärtner habe ich halt.
08:53Danke dir.
08:53Ja, klar.
09:05Das hat ja tatsächlich was von der Grabplatte.
09:08Trotzdem.
09:11Ich war mir 100% sicher,
09:13dass der mehr da drüben lag.
09:15Naja, du Pfadfinder, du Orientierungsloser.
09:17Sollen wir diskutieren oder buddeln?
09:19Ja, buddeln.
09:26Was machst denn du da?
09:29Schau mal, was hier krabbelt.
09:33Naja, da hat bis vor kurzem was gestanden.
09:35Anscheinend ziemlich lang.
09:37Der da.
09:39Und jetzt denk mal an die Platte,
09:40die wir hochgehoben haben.
09:42Naja, okay.
09:43Da war nichts drunter.
09:44Das heißt,
09:46die kann doch nicht lange da gelegen haben.
09:50Vielleicht hat sie tatsächlich immer versetzt?
09:53Kurz vorher.
09:55Ach komm, es gibt tausend Gründe,
09:57warum da keine Spinnen oder Käfer waren.
09:59Ja, dann nennen wir einen einzigen.
10:03Das gibt wieder Ärger,
10:04wenn du bei Theresa damit anfängst.
10:05Ja, dann muss ich durch.
10:07Wenn ich mich mit ansehen will,
10:08dass sie belogen wird.
10:10Kennst du die Wahrheit doch selbst nicht.
10:13Dann werde ich sie rausfinden.
10:29Danke, Hege.
10:30Gerne.
10:32Meinst du, Theresa weigert sich?
10:33Oder zögert den Auszug in die Länge?
10:37Ach, du hättest doch lieber selber mit dir reden sollen.
10:39Na komm, warten wir doch erstmal ab.
10:41Wer kann das denn sein?
10:46Ja, Saalfeld?
10:48Ah, Theresa, guten Abend.
10:50Also wenn Sie die Kündigung anfechten wollen,
10:52Eigenbedarf geht immer.
10:55Ach so.
10:57Das ist aber sehr entgegenkommend von Ihnen.
11:02Ja, natürlich.
11:04Ja, ich wünsche Ihnen auch einen schönen Abend.
11:08Da bitte, sitz, sitz aus.
11:09Wir hätten uns gar nicht aufzuregen brauchen.
11:12Sie muss aber erstmal was Neues finden.
11:14Ja, wir wollen Sie nicht drängen.
11:17Es sei denn, sie zieht die Wohnungssuche endlos in die Länge.
11:20Das wird sie schon nicht mit Absicht tun.
11:22Ja, ja.
11:23Grundgute Theresa.
11:25Sei doch froh, dass sie so entgegenkommend ist.
11:28Ach, ich soll dankbar sein, weil sie aus der Wohnung auszieht, die ihr sowieso nicht zusteht?
11:33Gehen dieser Bierprinzessin wirklich alle Männer auf den Leim?
11:36Also sie kann wirklich machen, was sie will.
11:38Sie, du bist nie zufrieden mit ihr.
11:41Dabei verhält sie sich sehr anständig.
11:43Es wird Zeit, dass du mal zur Kenntnis nimmst.
11:54Das war's.
12:08Ich hab ein paar Matheaufgaben für dich.
12:10Für wann?
12:11Nee, für morgen.
12:12Der Abend ist lang genug.
12:14Hier die eins, vier, fünf, sieben.
12:16Ach, ich bin hundemüde.
12:19Ich muss früh ins Bett.
12:22Na ja, relaxen kannst du, wenn du den Abschluss in der Tasche hast, oder?
12:27Ja, aber ich hatte heute Doppelschicht und morgen muss ich früh raus.
12:32Kann ich vielleicht morgen Abend machen?
12:35Ja, ich bin's nicht, der eine gute Mathe-Note braucht.
12:38Also, keine Ausreden.
12:41Nee, ich bin wirklich fertig.
12:46Vielleicht solltest du weniger oft ausgehen.
12:50Bis morgen.
12:52Ja, bis morgen.
12:59Trinkst du's ja immer noch gern.
13:01Obwohl du gar nichts mehr damit zu tun hast, hm?
13:03Ja, das muss am Brauer liegen.
13:05Und an seinem Können.
13:06Ach so.
13:09Moment da, bitte.
13:10Ja, bin gleich da.
13:15Hallo, Papa.
13:16Ja, Rosalie, was machst du da?
13:18Ich dachte, du bist schon längst in der Luft.
13:19Ah, nein, ich nehm die Nachtmaschine.
13:21Taxi ist schon bestellt.
13:21Ich wollte mir schnell auf Wiedersehen sagen.
13:24Na ja, dann.
13:25Gute Reise, gell?
13:26Und pass auf dich auf.
13:27Sag einmal, du hast ja ganz heiße Finger.
13:30Hast du Fieber?
13:31Nein, nein, nein.
13:32Also, vielleicht erhöhte Temperatur,
13:34aber das kommt schon mal vor nach so vielen Impfungen.
13:36Aber mir geht's gut.
13:38Moment da, du glühst.
13:39Ach, bitte.
13:40Du kommst jetzt nicht fort, du bleibst jetzt da.
13:42Wie?
13:43Also, zuerst ist es unvernünftig,
13:44wenn ich ohne Impfungen nach Afrika fliege
13:46und dann ist das Mieter auch nicht in Ordnung?
13:48Wogegen sind Sie denn alles geimpft worden?
13:50Alles Mögliche.
13:51Diphtherie, Tetanus, Gelbfieber, Hepatitis A.
13:54Typhus?
13:55Ja, auch.
13:56Bitte, aber die Maschine geht gleich.
13:58Ich möchte Michael wieder.
14:00Rosalie, jetzt sei vernünftig.
14:02Glauben Sie wirklich,
14:02Michael möchte, dass Sie sich in Gefahr begeben?
14:05Krank in ein Cholera-Gebiet,
14:07das ist der pure Wahnsinn.
14:08Das Risiko ist wirklich viel zu hoch.
14:10Sie gehören ins Bett
14:11und nicht in einen Flieger nach Afrika.
14:22Na?
14:25Keine Lust auf Feierabend?
14:26Ja, Nils hat mir Matheaufgaben dagelassen.
14:30Soll ich bis morgen fertig haben.
14:33Zum Glück bist du topfit, wie ich sehe.
14:36Er meinte, ich soll mich zusammenreißen.
14:39Sklaventreiber.
14:42Und du?
14:43Hast du den linken Schuh
14:45von diesem komischen Gast gefunden?
14:46Ja, der lag in der Dachrinne.
14:49Der hat nach Tauben damit geworfen.
14:50Der hätte wenigstens dir sagen sollen,
14:52wo du suchen sollst.
14:53Ja, ist ihm aber leider entfallen,
14:55weil er das nachts im Halbschlaf gemacht hat.
14:58Mann, manche Gäste haben ein Vollmeise.
15:01Zeig mal hin.
15:06Ist mir ganz schön schwierig, ne?
15:07Da brauchst du einen klaren Kopf für.
15:08Ich weiß.
15:09Na, komm, hör doch auf.
15:10Ich meine, bevor du jetzt nur Fehler machst,
15:12ich meine, morgen ist ja auch noch ein Tag, oder?
15:13Tja, aber Nils meinte, ich soll das...
15:15Pass auf.
15:16Sieben mal sieben plus fünf minus vier.
15:22Fünfzig.
15:24Also, los, ab ins Bett jetzt.
15:26Ich pack das nicht.
15:30Ich glaube, du hast recht.
15:34Ich kann das auch morgen in der Früh machen, oder?
15:39Du und dir noch einen schönen Spätschicht.
15:42Danke.
15:43Schlafe.
15:45Danke.
15:46Ciao.
16:10Die Wahrscheinlichkeit, dass ich bei der Operation sterbe,
16:13liegt bei fünfzig Prozent.
16:20Wenn du mir beistehst,
16:22bin ich zu allem bereit.
16:25Wie meinst du das?
16:27Andre, bitte.
16:29Entscheide du für mich.
16:35Ah, Andre, sag mal,
16:36ist noch Tiramisu da?
16:37Ich brauche jetzt dringend etwas Süßes.
16:40Tiramisu ist aus.
16:43Bist du was?
16:47Guck mal, hast du Zwiebeln geschnitten?
16:5579er Bordeaux.
16:58Ein edler Tröster.
17:01Ich weiß nicht, ob ich da mithalten kann.
17:07Doris wartet auf dich.
17:11Ich dachte, du bist glücklich verliebt.
17:17Na komm.
17:19Sag schon, was ist los?
17:25Grüß, Kopenhagen.
17:27Grüß dich, Max.
17:27Servus.
17:30Da, schau her.
17:34Grüß Gott, Dian.
17:35Grüß Gott.
17:36Grüß dich.
17:37An mir bringst du Bier und
17:40Apfelsaft oder Wasser?
17:41Wasser.
17:42Wasser.
17:45Ist schon richtig,
17:46dass die Teresa aus der Wohnung rauszieht.
17:49Sie gehört da nicht mehr hin.
17:52Ja, was Einfaches tut sie auch.
17:54Was hast du da gemacht?
17:56Ah, beim Bierfass.
17:58Nichts Schlimmes.
17:59Ja, mal schauen, was wird.
18:02Ob Teresa mit mir umziehen will
18:05oder lieber allein.
18:07Wirst du schon gern weiter bei ihr bleiben, gell?
18:13Auf André kann ich mich verlassen.
18:15Voll und ganz.
18:18Ist Gott die Dame.
18:19Guten Abend, die Herren.
18:20Servus.
18:25Er trägt jede Entscheidung mit.
18:27Sogar die für die Operation.
18:30Wenn er genauso viel Angst hat um dich wie ich,
18:32dann ist das sehr mutig.
18:34Ihr müsst nicht die Helden spielen.
18:36Es ist wunderbar, wenn ihr für mich da seid.
18:39Hm.
18:40Warum sollte es auch nicht gut gehen?
18:42Eben.
18:47Zum Wohl, die Herren.
18:48Danke dir.
18:49Bitte schön.
18:51Also, Hans.
18:55Was ist denn?
18:56Du, ich bin müde.
18:58Ich gehe heim.
18:59Wenn du meinst, also.
19:0950 Prozent Erfolgschancen.
19:12Nur.
19:14Und ich, Idiot, überrede Sie, noch einmal zum Arzt zu gehen.
19:18Na komm, du bist nicht schuld, wenn es schief geht.
19:20Und auch kein Held, wenn es gut geht.
19:22Das liegt nicht in deiner Macht.
19:24Sie braucht jetzt einen starken Mann an Ihrer Seite,
19:26der ihr Mut macht.
19:27Aber wie denn?
19:29Wie kann ich mal mir selbst Mut machen?
19:30Du liebst sie, also bekommst du das hin.
19:33Ja, im Schwindeln mache ich schon immer gut.
19:36Weißt du,
19:38manchmal möchte ich so stark sein wie du.
19:40Du hast immer alles voll im Griff.
19:43Ach, guck mal, André.
19:45Als Charlotte ihren Krebs hatte,
19:48war ich alles andere als stark.
19:51So hilflos, daneben zu stehen.
19:52Ja.
19:53So machtlos.
19:56Moralische Unterstützung, mehr kann man nicht machen.
19:59Also.
20:01Zähne zusammenbeißen sind durch.
20:06Was über einen Streit, den wir schon hatten,
20:09wer hätte es es verdient, einmal glücklich zu sein.
20:13Ich wünsche dir die nötige Kraft.
20:15Und wenn du mich brauchst,
20:18ich bin da.
20:46Guten Morgen,
20:47ein Räubusch Vanilletee, bitte.
20:48Kommt sofort, Frau Burger.
21:07Morgen.
21:14Immerhin.
21:15Du läufst nicht weg, so wie gestern.
21:18Morgen.
21:21Bist du immer noch sauer auf mich?
21:25Mit deinen Budeleien im Wald bist du echt zu weit gegangen.
21:32Danke.
21:33Jetzt.
21:33Bitte schön.
21:35Für Sie auch, Herr Lidl, oder?
21:36Nein, vielen Dank.
21:37Bitte schön.
21:42Ich mache das nicht, um dich zu ärgern.
21:44Ich weiß.
21:47Noch was?
21:54Ich habe gestern was rausgefunden,
21:56was dir überhaupt nicht gefallen wird.
21:58Das ist wieder was mit der Gedenkplatte zu tun.
22:00Die Platte wurde versetzt.
22:01Bitte.
22:02Ich kann es beweisen.
22:04Bitte setz dich und hör mir zu.
22:08Einmal muss die Wahrheit raus
22:09und dann kannst du damit machen, was du willst.
22:32Hoffentlich habe ich nicht so viele Fehler gemacht.
22:34Viel Spaß in der Schule.
22:36Dein alter Zechkumpan Xaver.
22:43Elena.
22:44Morgen.
22:45Guten Morgen.
22:46Hast du meine Stoppuhr?
22:48Ja, da ist sie.
22:50Hey, du hast es doch noch geschafft, die Matheaufgaben.
22:55Da siehst du, man muss dich nur überwinden.
22:57Super.
22:57Ich habe die Aufgaben...
22:59Kein Problem, wenn nicht alle richtig sind,
23:00aber du hast Ehrgeiz gezeigt.
23:02Ich schaue es mir in der Pause an.
23:08Aber ich...
23:10Unter dem Gedenkstein, da gab es nichts.
23:12Keine Würmer, keine Spinnen.
23:16Nicht ein einziger Käfer.
23:17Das beweist, dass diese Platte noch nicht lange da liegt.
23:21Gehst du jetzt unter die Gerichtsmediziner?
23:23Dein Vater hat irgendwas zu verbergen,
23:25sonst hätte er die Platte nicht versetzt.
23:26Mein Vater würde mich niemals derart anlügen.
23:28Warum sollte ich ihn denn schlecht machen wollen?
23:30Weil du irgendwas gegen ihn hast.
23:31Nein.
23:32Ich will dir helfen, mehr nicht.
23:34Dann lass mich in Ruhe.
23:38Gut, wenn du dir weiter was vormachen willst.
23:43Warum bist du so stur?
23:54Es gibt nur eine einzige Erklärung für mich.
23:57Dieser Gedenkstein ist eine Grabplatte.
24:01Dein Vater hat Angst, dass jemand das Grab öffnet.
24:04Du zum Beispiel.
24:08Aber es ist deine Familie, nicht meine.
24:11Wenn du nicht rausfinden willst, was da vergraben liegt,
24:14bitteschön.
24:37Die obere Hälfte?
24:42Worüber grübelst du denn schon am frühen Morgen?
24:49Da könnte mein Bruder auf Wolke sieben schweben.
24:54Frau Westphal hat nun alles, was man sich wünscht.
24:57Und dann diese Diagnose.
24:59Aber bitte zu keinem mein Wort.
25:01André möchte nicht, dass wir über die Sache sprechen.
25:06Diese Frau hat nun so viel Geld.
25:09Und was nützt es ihr?
25:11Tja.
25:13Der alte Spruch, Gesundheit, kann man sich nicht kaufen.
25:18Und andere, die gesund sind, haben kein Geld und wissen ganz genau, was sie damit anfangen können.
25:23Jürgen, bitte sprich nicht weiter.
25:25Was meinst du?
25:27Du willst mir doch wohl nicht weismachen, dass du gerade an die Kinder in Tansania denkst.
25:30Es ist doch nicht verwerflich, wenn ich mir Sorgen mache.
25:33Um dich, um das Hotel, deine Kinder, die Angestellten.
25:36Ein Frau Westphal ist Geld.
25:37Du wirst mir nicht mal im Traum denken.
25:39So pietätlos sind wir nicht.
25:43Natürlich nicht.
26:02Nein.
26:03Nein.
26:04Lass mir mein Kind.
26:08Nicht noch einmal.
26:10Nie wieder lasse ich mir meine Tochter wegnehmen.
26:12Caroline, das ist nicht unser Kind.
26:14Doch.
26:15Ich habe sie wiedergefunden.
26:17Sie war nicht tot.
26:18Sie war nur woanders.
26:21Sie hat auf mich gewartet.
26:23Nein.
26:24Nein.
26:29Ganz ruhig.
26:33Ich liebe dich doch.
26:35Ich liebe dich auch.
26:39Jetzt sind wir wieder eine Familie.
26:42Was wir da machen, ist ein Verbrechen.
26:45Hint doch mal an die arme Mutter.
26:47Ich bin die Mutter.
26:48Du hast es gestohlen.
26:51Wo?
26:53Wo hast du es her?
26:54Das habe ich doch gesagt.
26:55Sie hat auf mich gewartet.
27:06Wenn du sie mir wegnimmst.
27:09Wenn ich sie wieder hergeben muss.
27:14Dann bringe ich mich um.
27:23Dann lasse ich mich wenigstens ansehen.
27:39Was ist denn du aus?
27:41Hast du was auf dem Kerbholz?
27:44So ein Schmarrn.
27:48Und gehst du aber ein bisschen abgehauen?
27:50Ist irgendwas?
27:51Was soll es sein?
27:54Also eins sage ich dir.
27:56Wenn du hier heimlich seufst,
27:57ich halte nicht die Hand über dich.
27:59Das ist klar.
28:00Ich bin trocken.
28:02Wie oft muss ich das noch wiederholen?
28:04Früher hast du es tausendmal gesagt,
28:05dass du kein Alkoholproblem hast.
28:07Ich will nicht mehr trinken.
28:10Also gut.
28:12Und das musst du schon verstehen.
28:15Das dauert seine Zeit,
28:16bis ich dir wieder vertrauen kann.
28:21Hast du recht.
28:24Ich verspreche dir und Theresa,
28:27ich tue alles,
28:28damit ich nicht nochmal
28:30dorthin komme,
28:31wo ich mal war.
28:34So schön war es da nicht.
28:36Ja.
28:38Das glaube ich dir gern.
28:41Und weil wir schon am Versprechen sind,
28:44du lässt die Brauerei
28:44nicht wieder im Stich, hä?
28:49Versprochen.
28:51Noch mehr Enttäuschungen
28:52kann die Theresa nicht gebrauchen.
29:20Ich bin...
29:23Es kommt mir auch so vor, als hätte sie woanders gelegen.
29:29Die vielen Bäume hier, da verliert man die Übersicht.
29:33Vielleicht hat Konstantin doch recht.
29:35Wie läuft es in der Brauerei?
29:37Kommen Sie damit zurecht, dass Ihr Vater mitarbeitet?
29:40Mein Vater kümmert sich in erster Linie um die Kundenakquise.
29:43Da legt er sich sehr ins Zeug.
29:45Und pflanzt nebenbei noch Blumenzwiebeln hinter der Brauerei.
29:48Das muss wunderschön sein, wenn es erst mal alles blüht.
29:51Das habe ich gar nicht gewusst.
29:54Ach, dann habe ich jetzt womöglich eine Überraschung kaputt gemacht.
29:58Mein Vater kümmert sich normalerweise nie um die Gartenarbeit.
30:01Das hat immer meine Mutter erledigt.
30:03Dann macht das wohl heute noch nicht gern.
30:05Ich habe ihn am Lift getroffen und da war er etwas wortkarg, etwas angeschlagen.
30:13Konstantin hat recht.
30:14Hier ist was nicht in Ordnung.
30:43Ich wollte mal nach Ihnen sehen.
30:45Sie doch, wir?
30:47Guten Morgen.
30:49Ich habe Ihnen was zu essen mitgebracht, mit den besten Grüßen vom Chef.
30:52Wow, das ist... Danke.
30:55Ja, Sie müssen essen, damit Sie wieder auf die Beine kommen.
30:59Eigentlich wollte das Ihr Vater übernehmen, aber der hat so viel in der Brauerei zu tun.
31:04Sie müssen ihn wirklich sehr lieben.
31:06Ich dachte schon, das kümmert sich überhaupt keiner um mich.
31:09Haben Sie denn noch Fieber?
31:11Ist doch egal, die Maschine habe ich jetzt schon verpasst.
31:13Kommen Sie, legen Sie sich wieder hin.
31:18Trinken Sie denn auch genug, das ist wichtig.
31:21Ich mache mir gleich einen Tee.
31:27Ich habe mich so auf Michael gefreut.
31:31Ich wollte mich um ihn kümmert, ihm bei der Arbeit helfen.
31:35Tja, dass bei der Arbeit helfen, stellen Sie sich romantischer vor, als es wirklich ist.
31:43Jetzt habe ich mir so viele Impfungen geben lassen und jetzt?
31:46Das Leben ist echt ungerecht.
31:48Aber immerhin haben Sie Ihren guten Willen bewiesen und Mut.
31:52Sie wollten alle Strapazen auf sich nehmen.
31:55Warten Sie, das beerdrückt ihn?
31:57Müssen Sie das denn?
32:00Ich liebe ihn.
32:12Dann, vielen Dank.
32:14Gönnen Sie sich doch noch einen Saft an unserer Länderspaar.
32:17Okay, danke.
32:18Ciao.
32:23Machst du Pause?
32:25Zu kurz für Matheaufgaben.
32:28Also es ist ja nicht so, dass du ständig lernen sollst.
32:31Gestern kam es mir aber so vor.
32:34Ich habe mir deine Aufgaben angeschaut.
32:42Also, die Aufgaben waren alle richtig.
32:44Aber wo sind die Lösungswege?
32:47Das wollte ich dir heute früh schon erklären.
32:50Ohne Lösungswege gibt es Punktabzug im Ernstfall.
32:52Ich weiß.
32:55Ich habe die Aufgaben nicht selber gemacht.
32:58Ich war gestern Abend hundemüde.
33:02Da hat mir jemand geholfen.
33:05Xaver?
33:07Ja, aber ich habe ihn darum nicht gebeten.
33:10Er hat es einfach getan.
33:13Warum hast du mir das denn nicht gleich gesagt?
33:15Du hast mich nicht zu Wort kommen lassen.
33:17Diese Sauklaue, die kam mir gleich schon komisch vor.
33:20Ich dachte, du warst müde und...
33:23Elena, du hättest mir gestern Abend sagen müssen, dass du das nicht schaffst.
33:26Habe ich doch.
33:27Du hast es nicht gelten lassen.
33:32Ja.
33:33Inscheinend bin ich kein besonders begnadeter Nachhilfelehrer.
33:37Nies.
33:38Für mich bist du der Beste der Welt.
33:42Ohne dich hätte ich es längst aufgegeben.
33:47Dann lernst du aber nicht für mich, sondern für dich.
33:49Ja, ich weiß.
33:51Es ist einfach dumm gelaufen.
33:55Okay.
33:56Aber nochmal korrigiere ich.
33:57Xavas Aufgaben nicht, dass das klar ist.
34:00Tja.
34:00Tja.
34:02Tja.
34:10Tja.
34:13Tja.
34:30Tja.
34:31Tja.
34:35Tja.
34:44Grün ist der Himmel, blau ist die Wiese.
34:47Entschuldige, ich war in Gedanken.
34:51Ist was mit der Rosalie?
34:53Ja, sie hat noch Fieber, aber das wird schon.
34:56Danke.
34:57Sie war sehr froh, dass jemand gekommen ist.
35:01Ja, und sonst?
35:02Ich mache mir Sorgen um Frau Burger.
35:04Sie scheint irgendwie so bedrückt.
35:07Ist gerade ein bisschen viel für sie.
35:09Und dann noch die Kündigung.
35:11Ich meine, es ist doch unmöglich, was Werner sich da leistet.
35:13Ich habe ihr angeboten, noch mal mit ihm zu reden, aber...
35:16Für sie ist die Sache abgeschlossen.
35:18Die Theresa hat ihren Stolz.
35:21Aber irgendetwas bedrückt sie mehr, als sie zugibt.
35:25Das Mädel liegt dir sehr am Herzen, gell?
35:28Wenn sie Hilfe braucht, kann sie immer zu mir kommen.
35:31Na, Charlotte, du bist ein Engel.
35:36Mitreißen kämpferisch.
35:38Aber wir können nicht alle ihre Probleme lösen.
35:40Das haben wir ja kaum mit unseren eigenen Kindern geschafft.
35:44Was bist du nur für ein weiser Mann.
35:47Ja.
35:54Eigentlich schade, dass der Urlaub jetzt wieder vorbei ist.
35:57Jetzt hätte ich mich gerade dran gewöhnt.
35:58Tja, für mich könnte er jetzt eigentlich auch erst anfangen.
36:02Ja.
36:04Aber weißt du, im Urlaub kriegst du gar nichts mehr mit.
36:07Da weißt du gar nicht, was los ist.
36:09Ach ja, weißt du eigentlich schon, dass die Frau Engel krank ist?
36:13Nee.
36:15Ich denke, die ist in Afrika.
36:16Nein, der Julius sagt, sie muss daheim bleiben.
36:19Angeblich verträgt sie die Impfungen nicht.
36:21Ja, aber die hat er doch den Flug schon bestellt.
36:23Ach, Hildegard.
36:24Nie im Leben wollte die fliegen.
36:27Das war alles nur Schau.
36:29Zur Schau lässt man sich doch nicht zehn Spritzen verpassen.
36:32Und dann noch solche.
36:34Erstens einmal waren es nur fünf, wenn überhaupt.
36:37Und zweitens kaufe ich ihr das ganze Theater nicht ab.
36:41Die liebt den Doktor wirklich.
36:42Ja, das mag schon sein.
36:44Aber die Engel mit Stöckelschuhen im choleraverseuchten Krisengebiet
36:48ohne Komfort und Luxus.
36:50Hildegard, noch mal.
36:51Nie im Leben.
36:53Du willst nur deine Wette nicht verlieren, hä?
36:56Ach ja, genau, da war was.
36:58Ich glaube, ich muss nicht tanzen.
37:02Und ich freue mich schon auf die Motorradtour mit dir hinten drauf.
37:06Ja, da freust du dich zu früh.
37:09Oh, hallo.
37:10Hallo, Tanja.
37:11Hallo.
37:12Schauen Sie mal mal, was ich mir besorgt habe.
37:13Das ist ein Wahnsinnsparfum.
37:15Ist das ein neuer Duft?
37:17Warten Sie mal.
37:20Nee, nicht so lange.
37:22Ich in der Küche stehe, bitte.
37:24Tanja, bitte.
37:26Und?
37:26Sag mal.
37:27Hm, ähm, Mandarine?
37:31Ach, Hauptsache verführerisch.
37:34Der Duft passt zu dir.
37:36Der ist so frisch und fruchtig und süß.
37:40Glauben Sie, ich kann Nils damit betören?
37:42Wenn er keinen schnupfen hat.
37:45Entschuldigung, aber ich muss wirklich rechtzeitig Feierabend machen.
37:47Ich möchte noch einen romantisch, wohlduftenden Abend vorbereiten.
38:01Das muss doch irgendwo sein.
38:04Ha!
38:14Sekunde!
38:17Ist offen.
38:21Störe ich?
38:23Nee.
38:27Ich wollte mich nur entschuldigen.
38:29Wegen der Sache mit der Gedenkplatte.
38:31Ach, das?
38:32Nein, nein, nein, nein.
38:32Es ist nicht gut, wenn man sich in Sachen ermischt, die einem nichts angehen.
38:37Vergeben und vergessen.
38:38Ehrlich.
38:45Ich habe von Moritz gehört, dass dir gekündigt worden ist.
38:49Aber ich habe dir die Wohnung auf unbestimmte Zeit überlassen, solange du sie brauchst.
38:53Also, ich finde das nicht okay.
38:55Nee, das ist in Ordnung, wirklich.
38:57Vielleicht ist das ein Wink des Schicksals und ich brauche echt einen Neuanfang.
39:01Hier erinnert mich alles so...
39:05Viel an uns.
39:06Ja.
39:08Und auch an alles andere.
39:13Ja, du bist ja auch beim Packen.
39:15Also, ich will dich nicht länger stören.
39:20Mach's gut.
39:32Ja, du bist ja auch beim Packen.
39:55Ich vermisse dich.
39:57Ich dich auch.
39:58Aber heute Abend bin ich wieder da.
40:00Bis dann.
40:01Ja, bis dann.
40:03Entwarnung, ich bin's, ne?
40:06Ihr Sohn hat einen Termin in München.
40:08Ja, vielleicht können Sie mir auch helfen.
40:10Unsere Dusche wird nicht richtig heiß.
40:12Dann sage ich dem Hausmeister Bescheid.
40:15Sie machen das einfach großartig hier.
40:17Total souverän und versiert.
40:20Wollen Sie wirklich nach den Semesterferien wieder gehen?
40:24Diesmal muss ich meine Abschlussprüfung bestehen.
40:27Ich hab's meiner Tante versprochen.
40:28Aber Sie sind die Idealbesetzung hier.
40:32Und zwar jetzt.
40:33Wenn Sie Ihr Studium fertig haben,
40:35hat Moritz eine andere Assistentin.
40:39Mit Moritz in der Geschäftsführung, ja.
40:42Das wär's.
40:43Ja.
40:44Wollen wir hoffen, dass es den Fürstenhof noch lange gibt.
40:48Das Hotel macht gerade eine schwere Zeit durch.
40:52Hat Moritz mit Ihnen über die Schulden gesprochen?
40:55Ja.
40:56Keine Ahnung, wie Werner die 5 Millionen zurückzahlen will.
41:00Wenn er's nicht schafft, dann fällt das Hotel an die Bank.
41:03Eine Hotelkette schnappt es sich
41:04und Moritz sitzt auf der Straße.
41:06Ja.
41:07Mit einem Geldgeber wären alle Probleme aus der Welt geschafft.
41:10Aber woher nehmen?
41:13Netter Versuch.
41:15Naja, ich hab's schon verstanden.
41:17Sie wollen, dass ich mit meiner Tante spreche.
41:21Sie könnten sich also eine Zukunft am Fürstenhof vorstellen?
41:28Ja.
41:30Wissen Sie,
41:32mein Sohn ist mit Ihnen so glücklich,
41:35wie er es mit Theresa nie war.
41:37Mal sehen, was meine Tante sagt.
41:40Ich wäre dann die Kreditnehmerin.
41:43Nicht Herr Saalfeld?
41:44Ach, der hätte ja nur wieder die Zinsen am Hals.
41:46Nein, nein, er soll endlich mal wieder frei durchatmen können.
41:50Ich hab das Vorkaufsrecht.
41:51Und sobald das Hotel an die Bank gefallen ist,
41:54kaufe ich es zurück.
41:55Sobald ich das Geld dafür habe.
41:57Ich rede mit meiner Tante.
42:01Danke.
42:13Sie wird die Operation gut überstehen.
42:15Da liegen noch viele gute Jahre vor euch.
42:18Optimist.
42:20Vielleicht bleibt Frau Westphal ja auch im Fürstenhof.
42:24Dir gefällt es doch so gut in Bayern, oder?
42:27Erstmal die Operation weiter, will ich nicht denken.
42:29Dann will ich immer nach vorne schauen und nicht da aufhören, wo es schwierig wird.
42:32Ich kann im Moment nur abwarten, mehr nicht.
42:36Tja.
42:37Oder meine Probleme ließen sich auch mit abwarten lösen.
42:42Mir läuft die Zeit davon.
42:44Der Fürstenhof braucht Geld und zwar sofort.
42:49Hast du da irgendeine Idee?
42:51Da willst du nicht schon wieder damit anfangen, dass Nikolai...
42:53Nein, nein, nein, natürlich möchte ich Frau Westphal
42:55in der jetzigen Situation nicht mit Geschäften belasten.
42:57Was dann?
43:01Du hast zwar abgelehnt, aber...
43:04hättest du nicht gerne am Fürstenhof mehr zu sagen?
43:08Ach so.
43:09Mit Speck fängt man Mäuse.
43:11Ja.
43:12Fairer Deal, oder?
43:15Denk mal in Ruhe drüber nach.
43:17Oh.
43:18Ich muss ins Büro.
43:19Wichtig anrufen.
43:21Okay.
43:47Ich wollte heute mal für uns...
43:49kochen.
43:51Pichelsteiner eintopfen.
43:56Das duftet ja.
43:57Ich decke schon mal den Tisch.
44:02Papa, bevor wir essen, da wollte ich dir was zeigen.
44:11Hast du mal in Sachen gekramt?
44:13Ja.
44:14Von selbst drückst du ja nichts raus.
44:16Und außerdem dieses Familienstammbuch geht auch mich was an.
44:20Schau.
44:21Omas Sterbeurkunde.
44:23Da steht Theresa ohne Haar.
44:25Siehst du?
44:26Ja und?
44:28Ja und?
44:29Auf dieser Grabplatte, da steht Theresa mit Haar.
44:31Du hast mich angelogen.
44:32Wie kommst du denn da rauf?
44:38Das ist ja saudumme Steinmetz.
44:40Wir haben uns damals aufgeregt.
44:41Aber dann haben wir den Fehler akzeptiert.
44:44Ach so, ich nehme keine fehlerhafte Arbeit an.
44:46Und du genauso wenig als Geschäftsmann.
44:48Das habe ich von dir gelernt.
44:51Na ja, damals...
44:53Die Mutter war tot und...
44:56Ich war da so durcheinander.
44:57Du sagst mir jetzt die Wahrheit.
45:00Sofort.
45:15Ah.
45:16Was du Elena suchst, um dich von dir feiern zu lassen?
45:19Ich freue mich auch total, dich zu sehen, Herr Heinemann.
45:22Ach, Xaver.
45:24Was sollte das denn mit den Matheaufgaben?
45:26Ich habe dir doch nur geholfen.
45:28Beim Betrügen.
45:29Das stimmt.
45:30Das kannst du ja.
45:30Was machst du denn jetzt hier bitte für ein Fass auf?
45:32Geht es hier um eine Hausaufgabe oder eine Doktorarbeit?
45:34Nein, es geht ums Prinzip.
45:36Ja, ganz genau, Herr Lehrer.
45:37Ja, wenn du ein bisschen Ahnung von Pädagogik hätte,
45:39dann wüsstest du ganz genau,
45:40dass in den müden Kopf nichts reingeht.
45:41Ja, das musst du ja wissen.
45:43Nee, das weiß jeder.
45:44Weißt du, und wenn Elena weiter unter Druck setzt...
45:45Willst du jetzt die Nachhilfelehrer werden, ja?
45:47Eine deiner Kohle im Kopf von den Affären.
45:49Ach komm, jetzt werden wir nicht persönlich hier, okay?
45:50Du hast doch überhaupt noch nicht begriffen,
45:52worum es bei Elena geht.
45:53Es geht um ihre Zukunft.
45:55Ich frage mich langsam,
45:56worum es dir bei der ganzen Sache geht.
45:58Geht es ihr um den Schulabschluss
45:58oder willst du einfach nur verhindern,
45:59dass sie mal mit mir ausgeht?
46:02Was Elena in ihrer Fraze macht,
46:04das ist mir völlig egal.
46:05Ja, Haken.
46:06Ich habe versprochen, ihr zu helfen.
46:07Und genau das werde ich auch tun.
46:09Ehrlich gesagt, so wie du dich hier aufhörst,
46:11habe ich das Gefühl,
46:12dass du dich total in die verknallt hast.
46:19Nur wegen einem Buchstaben so ein Theater.
46:21Meistens wird ihm Theresa mit Haag geschrieben
46:23und deswegen hat der Steinmetz auch...
46:24Die Karte wurde versetzt.
46:25Davon weiß ich nichts.
46:27Wie hast du dich an der Hand verletzt?
46:28Das habe ich dir doch schon mal gesagt.
46:30Bierfass.
46:31Die schmutzigen Hände,
46:32die schmutzigen Klamotten,
46:33angeblich hast du Blumenzwiebeln eingepflanzt.
46:35Muss ich mich jetzt für alles rechtfertigen?
46:37Sogar für den Dreck unter meinen Fingern?
46:39Ich habe nachgeschaut.
46:40Hinter der Brauerei ist nichts.
46:42Da wurde nichts eingepflanzt.
46:44Papa, die Platte wurde versetzt.
46:46Warum?
46:48Das höre ich mir jetzt nicht länger an.
46:49Papa, wenn du jetzt gehst,
46:50dann brauchst du nicht mehr wiederkommen.
46:55Das ist eine Grabplatte, stimmt's?
46:58Warum steht mein Name drauf?
46:59Und wer liegt da begraben?
47:06Meine Tochter.
47:09Wir haben sie dort beerdigt.
47:13Sie ist als Baby gestorben.
47:25Ich bin nicht dein leiblicher Vater.
47:31Mein Gott, aber ich bin dein Bruder.
47:32Wenn du leidest, dann leide ich mit.
47:34Du brauchst fünf Millionen.
47:35Ich soll sie dir beschaffen von einer Frau,
47:37die jeden Moment sterben kann.
47:39Hätte ich dieses blöde Ding noch nie gefunden.
47:47Und meine Brauerei?
47:49Willst du mir wirklich zumuten,
47:51dass ich sie in fremde Hände gebe?
47:53Schlag dir das aus dem Kopf
47:54und mach erst mal dein Examen.
47:57Und jetzt will ich nichts mehr davon hören.
47:59Salsa hat so was Beschwingtes.
48:04Um Gottes Willen, bist du krank?
48:06Ja.
48:08Ich glaub...
48:10Ich glaub, ich hab mir gestern
48:12bei der Eni was eingefallen.
48:15Salsa.
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