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#GanzerFilm #deutsch
16 Uhr 50 ab Paddington (Originaltitel: Murder She Said) ist ein Kriminalfilm aus dem Jahr 1961. Er basiert frei auf dem gleichnamigen Roman der britischen Autorin Agatha Christie.

Handlung
Während einer Zugfahrt beobachtet Miss Marple, wie in einem Abteil eines überholenden Zuges eine männliche Person eine Frau erwürgt. Inspektor Craddock muss Miss Marple jedoch mitteilen, dass nirgendwo eine Leiche zu finden ist, und hält ihre Beobachtung für ein Hirngespinst. So beschließt Miss Marple, mit Unterstützung des Bibliothekars Mr. Stringer, selbst zu recherchieren.

Tatsächlich findet sie entlang der Eisenbahnlinie Spuren, die an einer Mauer des Landsitzes Ackenthorpe Hall enden. Um bei der vermögenden Familie Ackenthorpe unauffällig nach weiteren Spuren suchen zu können, lässt sie sich dort über eine Arbeitsvermittlung als Hauswirtschafterin anstellen.

Bei einer nächtlichen Suchaktion findet sie in einem Stall in einem Sarkophag die Leiche der ermordeten Frau. Miss Marple verständigt Mr. Stringer, der anonym Inspektor Craddock über die Leiche informiert. Nach der Untersuchung der Leiche weist der Arzt Dr. Quimper darauf hin, dass die Kleidung der Toten aus Frankreich zu stammen scheint. Evelyn Ackenthorpe hatte zuvor einen Brief von einer gewissen Martine aus Frankreich erhalten, die behauptete, mit ihrem im Krieg gefallenen Bruder Edmund verheiratet gewesen zu sein. Im Brief kündigte sie eine Reise nach England an, um die Angehörigen zu treffen. Evelyn vermutet deshalb, dass es sich bei der Toten um die Französin Martine aus dem Brief handelt, was sie der Polizei mitteilt. Der Verdacht fällt somit auf die erbberechtigten Familienmitglieder der Ackenthorpes.

Albert Ackenthorpe stirbt kurze Zeit später nach einem Abendessen an einer Vergiftung durch Arsen. Harold Ackenthorpe wird, durch seine eigene Flinte getötet, auf einem Weg aufgefunden. Miss Marple hat inzwischen genug Indizien gesammelt und meint, den Mörder zu kennen. Sie stellt sich als Lockvogel zur Verfügung und überführt so den Mörder Dr. Quimper. Er plante, Evelyn zu ehelichen, um anschließend nach dem Tod des Hausherrn ein Vermögen zu erben. Bei der getöteten Frau im Zug handelte es sich nicht um die Französin Martine, sondern um Dr. Quimpers Ehefrau. Er ließ es so aussehen, als ob es sich um Martine handelt, um den Verdacht auf die Familie Ackenthorpe zu lenken. Die weiteren Morde verübte er, um sein künftiges Erbe zu vergrößern. Als Dr. Quimper erfährt, dass Miss Marple ihn durchschaut hat, versucht er, mit einer Giftspritze auch sie zu ermorden. Inspektor Craddock kann jedoch im letzten Moment dazwischengehen und den Mörder verhaften. Am Ende des Films macht der Hausherr Luther Ackenthorpe Miss Marple einen Heiratsantrag, den sie jedoch ablehnt.

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00:14Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:00:58Untertitelung des ZDF, 2020
00:01:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:01:58Untertitelung des ZDF, 2020
00:02:29Untertitelung des ZDF, 2020
00:02:58Untertitelung des ZDF, 2020
00:03:20Untertitelung des ZDF, 2020
00:03:51Untertitelung des ZDF, 2020
00:04:00Untertitelung des ZDF, 2020
00:04:12Untertitelung des ZDF, 2020
00:04:45Untertitelung des ZDF, 2020
00:05:34Untertitelung des ZDF, 2020
00:05:44Untertitelung des ZDF, 2020
00:06:16Untertitelung des ZDF, 2020
00:07:02Untertitelung des ZDF, 2020
00:07:04Untertitelung des ZDF, 2020
00:07:32Untertitelung des ZDF, 2020
00:08:02Mr. Stranger,
00:08:33Untertitelung des ZDF, 2020
00:08:43Untertitelung des ZDF, 2020
00:09:08Untertitelung des ZDF, 2020
00:09:39Untertitelung des ZDF, 2020
00:10:12Untertitelung des ZDF, 2020
00:10:13Untertitelung des ZDF, 2020
00:10:44Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple,
00:10:46Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple,
00:10:46Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple,
00:10:47Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple,
00:10:48Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple,
00:10:50Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss
00:10:55Wirklich?
00:11:06Sehen Sie sich das mal an.
00:11:07Wenn hier nicht was aus dem Zug geworfen ist, weiß ich nicht.
00:11:10Nehmen wir mal an, es war die Leiche.
00:11:12Sie könnte unter Umständen durch den Schwung an der Mauer gelandet sein.
00:11:16Aber wo ist die Leiche?
00:11:18Diese Frage, Mr. Stringer, beschäftigt auch mich.
00:11:21Vielleicht vergraben?
00:11:23Schwierig ohne Hacke oder Schaufel.
00:11:25Nein, mein Guter, das ist kein geeigneter Platz, um eine Leiche loszuwerden.
00:11:30Es sei denn...
00:11:40...von einem Pelzkragen, ganz interessant.
00:11:45Ich möchte gern über die Mauer sehen. Könnten Sie mich mal hochheben?
00:11:48Ich weiß nicht, Miss Marple, ob ich das...
00:11:49Haben Sie nicht gehört, Mr. Stringer?
00:11:53So wird das nie was.
00:11:54Machen Sie einen Steigbügel.
00:11:58Zeigen Sie mal, dass Sie geschickt sind.
00:12:00Sind Sie soweit?
00:12:01Ja, aber Sie müssen doch die Finger verschränken.
00:12:03Hab ich ja.
00:12:04Na, dann wollen wir es mal versuchen.
00:12:05Schränken Sie sich ein bisschen an.
00:12:07Oh, jetzt hoch.
00:12:07Oh, lassen Sie mich nicht fallen.
00:12:12Runter.
00:12:18Das ist aber ein unsympathischer Bursche.
00:12:20Ob der Hund bissig ist?
00:12:21Miss Marple, gehen wir lieber.
00:12:22Ich habe so ein komisches Gefühl.
00:12:23Mr. Stringer, bestimmt ist die Leiche über diese Mauer gebracht worden.
00:12:26Darauf könnte ich schwören.
00:12:27Das ist der Landsitz der Familie Eggensrop.
00:12:29Stellen Sie sich doch mal vor.
00:12:30Für jemand aus dem Haus ist es doch ganz einfach, über die Mauer zu steigen und die Leiche rüber zu
00:12:34bringen.
00:12:34Sie ist auf dem Grundstück beiseite geschafft worden.
00:12:36Sie vermuten, dass jemand aus der Familie der Täter war?
00:12:39Ja, oder vom Personal.
00:12:40Wenn Sie überhaupt Personal haben.
00:12:43Großer Mangel heute.
00:12:45Mal überlegen.
00:12:46Miss Marple, Ihre Überlegungen enden immer mit einem gefährlichen Plan.
00:12:50Mr. Stringer, wir werden uns jetzt zurückziehen.
00:12:52Aber nur vorübergehend.
00:13:09Guten Morgen.
00:13:10Guten Morgen.
00:13:11Ich bedauere, aber ich kann Ihnen nicht helfen, niedrige Frau.
00:13:13Nicht mal mit einer Putzfrau.
00:13:15Ich suche eine Stellung als Wirtschaftlerin.
00:13:17Könnten Sie mich vermitteln?
00:13:20Aber um Gottes Willen, wollen Sie nicht bitte Platz nehmen?
00:13:23Hier sind Sie an der richtigen Adresse.
00:13:24Ich habe glänzende Angebote.
00:13:26Der schöne Beruf der Wirtschaftlerin ist also doch noch nicht am Aussterben.
00:13:29Was könnte ich Ihnen bieten?
00:13:30Schauen wir doch mal nach.
00:13:32Ja, das würde ich Ihnen empfehlen.
00:13:34Schönes Haus, sehr komfortabel, reizende Leute.
00:13:37Zwei hübsche Zimmer, eigenes Bad, Fernsehapparat, Auto steht zur Verfügung.
00:13:40Jeden zweiten Tag Ausgang, treue Prämie nach einem Jahr.
00:13:43Sagt mir alles nicht zu.
00:13:44So, na macht nichts.
00:13:47Na, vielleicht kombiniert das hier mehr.
00:13:48Elegante Luxusvilla in Monte Carlo.
00:13:50Ganz hervorragende Bedingungen.
00:13:52Tägliches Taschengeld für die Spielbank.
00:13:54Ich bin ein Feind der Spielbanken.
00:13:56Mrs. Hamilton Potts, eine der angesehensten Familien des Landes.
00:14:00Sieben Kinder, das älteste ist sieben.
00:14:02Danke, ich verzichte.
00:14:03Es wäre vielleicht besser, wenn ich mit Mrs. Binster persönlich sprechen würde.
00:14:10Ich bin Mrs. Binster.
00:14:12Ah, sehr geschickt.
00:14:14Es würde mich interessieren, ob nicht im Landhaus der Familie Eckenshorb eine Stellung für mich frei wäre.
00:14:19Bei den Eckenshorbs, meinen Sie?
00:14:20Ja, Eckenshorbs sind mir empfohlen worden.
00:14:23Oh ja, ähm, ich denke, ich kann Sie dort unterbringen.
00:14:27Sicherlich.
00:14:28Da wechseln oft die Wirtschaft drin.
00:14:49Danke sehr.
00:14:51Danke auch.
00:14:51Danke schön.
00:15:46Ja, ich bin Jane, ich komme von Mrs. Binsters Arbeitsvermittlung, die neue Wirtschafterin.
00:15:52In Ihrem Alter wollen Sie sich das aufheißen? Na bitte.
00:16:09Ich soll mich bei Miss Eckenshop melden. Sie werden schon erwartet.
00:16:12So, gehen Sie noch ein.
00:16:20Miss Eckenshop.
00:16:22Ja, bitte.
00:16:23Ich bin Jane.
00:16:25Die neue Wirtschafterin?
00:16:27Ja, Jane Marple. Können Sie mir freundlicherweise zeigen, wo ich meine Sachen unterbringen soll?
00:16:32Natürlich. Ja, aber...
00:16:35Aber ich weiß nicht recht, ob diese Stellung wirklich Ihren Wünschen entsprechen wird, Miss Marple.
00:16:39Ich wäre ja sonst nicht hier. Ich werde mich schon zurechtfinden.
00:16:42Wissen Sie, ich brauche keine Hausdame. Ich brauche jemanden, der die Arbeit macht.
00:16:47Ja. Ich werde kochen, die Zimmer sauber halten, die Fußböden scheuernd den Heizkessel in Betrieb halten.
00:16:52Ich scheue keine Arbeit.
00:16:54Tja, wenn das so ist, hoffentlich wird es Ihnen bei uns gefallen.
00:16:57Ich habe keine Bedenken.
00:16:58Die Arbeit ist vielleicht nicht einmal so anstrengend, denn wir führen ein ziemlich ruhiges Leben.
00:17:02Unser Haushalt besteht aus drei Personen. Mein Neffe verbringt hier die Ferien, dann ich und noch mein Vater.
00:17:07Darf ich Ihnen jetzt Ihr Zimmer zeigen?
00:17:08Ja, gern.
00:17:12Nein, nein, den Koffer nehme ich, eventuell die Schläger, wenn es Ihnen nichts ausmacht, damit ich nicht ganz einroste.
00:17:18Ja, natürlich.
00:17:21Unser Personal besteht aus Hilmen, dem Gärtner und Mrs. Kidder, die Ihnen geöffnet hat.
00:17:26Sie kommt dreimal wöchentlich, aber nur nachmittags, um die grobe Arbeit zu erledigen.
00:17:30Ein Porträt meines Großvaters. Unser Familienvermögen haben wir ihm zu verdanken, durch Teegebäck.
00:17:35Oh ja, kenne ich. Ganz ausgezeichnetes Gebäck habe ich oft gekauft.
00:17:39Er war sehr streng, unser Großvater.
00:17:43Miss Marple, ich denke, ich sollte Ihnen das nicht verheimlichen.
00:17:46Mein Vater ist nämlich bisweilen ein wenig schwierig, wenn ich Ihnen das ganz offen sagen darf.
00:17:51Er ist ein schwerkranker Mann. Er legt größten Wert auf Sparsamkeit.
00:17:55Und oft sagt er Dinge, die die Leute vor den Kopf stoßen.
00:17:57Ich möchte vermeiden, dass Sie an den Fall...
00:17:59Ich bin an ältere Leute aller Art gewöhnt. Ich komme stets gut mit Ihnen zurecht. Machen Sie sich keine Sorgen.
00:18:05Evelyn! Na, was ist denn? Ich habe dich gehört.
00:18:09Ja, Vater! Entschuldigen Sie bitte.
00:18:11Versuch nur, nicht dich wieder zu drücken.
00:18:13Ist die neue Wirtschaftlerin bei dir?
00:18:15Du meinst... Ja, Vater.
00:18:18Hoffentlich nicht wieder so eine Bohnenstange wie die letzte.
00:18:20Die Dürren sind unzuverlässig und lügen.
00:18:23Was stehst du herum und stachst Löcher in die Luft?
00:18:24Bring sie herein. Ich will sie sehen.
00:18:26Ja, gern. Kommen Sie doch bitte herein.
00:18:36Vater, das ist Miss Marple.
00:18:38Äh, Jane.
00:18:40Wenn ich der im Finstern begegnen würde, dann würde ich weglaufen.
00:18:42Es können nicht alle Menschen jung und hübsch sein.
00:18:44Das wissen Sie doch am besten, Mr. Eggenshop.
00:18:46Wenn ich etwas nicht ertragen kann, so sind das freche Antworten.
00:18:49Dann müssten wir beide glänzend miteinander auskommen.
00:18:51Ich nämlich auch nicht.
00:18:53Wenn Sie hier zu bleiben beabsichtigen, und das darf ich doch wohl voraussetzen,
00:18:56müssen Sie eins von vornherein wissen.
00:18:57Dass ich in einem großen Haus wohne, bedeutet durchaus nicht, dass ich ein reicher Mann bin.
00:19:01Machen Sie sich also bloß keine übertriebenen Vorstellungen.
00:19:04Ich lebe hier, weil es sich so ergeben hat.
00:19:07Nicht, weil ich es mir leisten kann.
00:19:09Vater, glaubst du nicht, dass er...
00:19:10Nein, das glaube ich nicht. Können Sie kochen.
00:19:12Wenn Sie eine gutbürgerliche Küche bevorzugen, ja.
00:19:14Ist Ihnen das klar? Kabeljau ist smackhafter als Hummer und billiger.
00:19:18Tja, wenn man keinen verdorbenen Gaumen hat, können sogar Pellkartoffeln mit saurem Hering zum Leckerbissen werden.
00:19:23Wenn das eine Anspielung auf meine teure Zigarre sein soll, das geht keinen etwas an.
00:19:27Natürlich nicht.
00:19:29Wenn du nichts dagegen hast, werde ich Miss Marple jetzt ihr Zimmer zeigen.
00:19:32Gute Idee.
00:19:39Das war Hillman, unser Gärtner.
00:19:40Wenn mein Vater mal ein bisschen Bewegung braucht, ruft er immer nach ihm.
00:19:44Er vertraut ihm völlig.
00:19:45Haben Sie immer noch die Absicht, bei uns zu bleiben, Jane?
00:19:48Es gefällt mir sehr gut hier bei Ihnen.
00:19:51Dann bin ich beruhigt.
00:19:52Evelyn, was ist denn los?
00:19:54Du hast meine Medizin vergessen.
00:19:55Oh, entschuldigen Sie einen Moment.
00:19:57Gehen Sie bis zum Ende des Ganges, dann die kleine Treppe hinauf, die Tür gerade zu.
00:19:59Ich werde mich schon zurechtfinden, keine Angst.
00:20:01Darf ich Ihnen was geben, bitte?
00:20:01Ja, nehme ich mit.
00:20:02Geht es?
00:20:03Danke sehr.
00:20:11Danke sehr.
00:20:18Danke sehr.
00:20:29Musik
00:21:15Kommen Sie sofort da raus!
00:21:19Kommen Sie sofort hinter dem Vorhang vor!
00:21:22Na, wie Sie wollen!
00:21:25Musik
00:21:48Du bist der Neppe, der hier seine Ferien verbringt?
00:21:50Ja! Alexander Eastley! Guten Tag!
00:21:53Guten Tag!
00:21:55Ich bin die neue Wirtschafterin, Jane Marple!
00:21:57Leider!
00:21:58Ich hatte mich so auf Sie gefreut!
00:22:00Ich dachte, er würde so eine Art Jane Mansfield aufkreuzen!
00:22:03Du nimmst kein Blatt vor den Mund, darin gleichst du deinem Großvater!
00:22:06Wir sind uns in mancher Beziehung ähnlich, aber so ein Geizkragen wie er bin ich nicht!
00:22:10Die Vase wird ja Ihnen bestimmt vom Gehalt abziehen!
00:22:13Du hast Glück gehabt, dass du ihr ausgewichen bist!
00:22:16Sonst wäre...
00:22:16Ein Schädelgespalten und Sie würden ins Gefängnis wandern!
00:22:20Ich bekäme mildernde Umstände!
00:22:26Es ist nicht mein einziger Kummer, dass Sie nicht wie Jane Mansfield aussehen!
00:22:29Ich habe auch eine andere Vorstellung von einer Wirtschafterin!
00:22:32Du entsprichst auch keineswegs meiner Vorstellung von einem netten, braven Jungen, wenn ich das sagen darf!
00:22:36Ich habe das unbestimmte Gefühl, mit Ihnen stimmt irgendwas nicht!
00:22:39Ich werde Sie schon noch rauskraulen!
00:22:41Aber zuerst muss natürlich Mrs. Kidder dran glauben!
00:22:43Die geht mir sehr gegen den Strich!
00:22:45Gott sei Dank bin ich Anni los!
00:22:46Anni?
00:22:47Ihre Vorgängerin!
00:22:48Die hat miserabel gekocht, konnte keine essen!
00:22:50Können Sie wenigstens kochen?
00:22:52Ich will mich nicht selbst loben, aber mir schmeckt's!
00:22:55Wissen Sie, was das Schlimmste für Großvater ist?
00:22:57Wenn nicht pünktlich gegessen wird!
00:22:59Ich gebe Ihnen also den freundschaftlichen Rat später auszupacken!
00:23:02Ich danke dir für deine Tipps! Wo ist eigentlich die Küche, Alexander?
00:23:05Zeig ich Ihnen! Jane!
00:23:14Evelyn!
00:23:16Der Alte!
00:23:16Schreit immer wie von der Tarantel gestochen!
00:23:18Meistens wegen Geld!
00:23:19Lassen wir ihn!
00:23:20Evelyn!
00:23:20Natürlich warten Sie alle nur darauf, dass er abkratzt!
00:23:23Alles habgierige Geier, die auf die Beute lauern!
00:23:25Tante Evelyn ist die einzige Ausnahme!
00:23:27Und wer sind im Einzelnen diese Geier?
00:23:29Ach, zunächst Onkel Harald!
00:23:30Stinkt vor Geld!
00:23:31Ein knickriger Bursche!
00:23:32Dann Onkel Albert!
00:23:33Die Langeweile in Person!
00:23:34Ein komischer Kerl!
00:23:35Naja, und dann Onkel Cedric!
00:23:36Er malt!
00:23:37Das macht er aber nicht wegen der Kunst!
00:23:38Vor einem Jahr gab's einen großen Skandal, weil er mit einem seiner Modelle...
00:23:43Alexander!
00:23:44Na, ich kann doch nichts dafür!
00:23:46Und dann gab's Onkel Edmund!
00:23:47Was heißt das?
00:23:48Onkel Edmund ist so viel ich weiß im Krieg gefallen!
00:23:50Es wurde viel darüber gemunkelt!
00:23:52Er soll klammheimlich die Truppe verlassen haben!
00:23:53Die Station nennt man's wohl!
00:23:55Und wen darf man für deine Existenz verantwortlich machen?
00:23:58Hübsch gesagt!
00:23:59Meine Mutter lebt nicht mehr!
00:24:00Ich habe sie kaum gekannt!
00:24:01Mein Vater ist Brian Eastley!
00:24:03Oh!
00:24:03Der berühmte Jagdpfleger!
00:24:04Sie haben doch sicher von ihm gehört!
00:24:05Sein Bild war ja in allen Zeitungen!
00:24:07Natürlich!
00:24:08Ich werde unter seinem Namen ein Geschäft aufbauen, sobald ich mein Erbteil ausgezahlt bekomme!
00:24:12Hier ist die Küche!
00:24:15Na endlich!
00:24:16Es wird doch höchste Zeit!
00:24:17Ich will nämlich weg!
00:24:17Für alles Geld der Welt möchte ich nicht in der Dunkelheit mit dem Fahrrad unterwegs sein!
00:24:21Hören Sie!
00:24:21Die Töpfe und Pfannen finden Sie da drüben auf dem Brett über dem Herd!
00:24:24Ja gut!
00:24:25Lebensmittel und Getränke!
00:24:27Da drin!
00:24:29Danke!
00:24:30Wiedersehen!
00:24:32Auf Wiedersehen!
00:24:33Mrs. Kidder!
00:24:34Plötzlich so freundlich?
00:24:36Höflichkeit erleichtert das Leben!
00:24:40Charmante Fetzen, was?
00:24:42Es lohnt sich!
00:24:43Sehen wir uns das mal an!
00:24:44Was?
00:24:44Punkt 4 der Anti-Kidder-Kampagne!
00:24:56Erfolgreich!
00:24:59Das Abendessen pünktlich um 8, Jane!
00:25:11Nichts!
00:25:17Das Abendessen pünktlich!
00:25:23Die Bäume!
00:25:23Das ist die Bäume!
00:25:24Das ist die Bäume!
00:25:29Was?
00:25:30Dann war er nicht das Welt!
00:25:30Du sie, nicht mehr Bäume!
00:25:31Die Bäume!
00:25:31Der Bäume!
00:25:32Der Bäume!
00:25:32Das ist die Bäume!
00:25:32Wie?
00:25:59Sie haben wohl ein kleines Snickerchen gemacht.
00:26:03Das ist doch meine Sache, oder haben Sie etwas dagegen?
00:26:05Fragen Sie nicht so dumm.
00:26:10Ich wüsste, was ich zu tun hätte, wenn ich an Ihrer Stelle wäre.
00:27:00Ich wüsste, was ich zu tun hätte, wenn ich an Ihrer Stelle wäre.
00:27:02Ich wüsste, was ich zu tun hätte, wenn ich an Ihrer Stelle wäre.
00:27:32Oh ja, ich führe Sie hinauf.
00:27:34Ach, das wäre nicht nett.
00:27:43Doktor...
00:27:43Wo zum Teufel sind meine verfluchten Streichhölzer wieder geblieben?
00:27:48Ach, Sie sind's.
00:27:49Guten Morgen.
00:27:50Guten Morgen.
00:27:50Was wollen Sie denn noch hier?
00:27:52Herumschnüffeln, was?
00:27:54Haben Sie Feuer?
00:27:59Wenn Sie zu rauchen beabsichtigen, werde ich das Fenster öffnen.
00:28:02Dieser Qualm ist doch gesundheitsschädlich.
00:28:04Nicht wahr, Doktor?
00:28:05Wieso?
00:28:06Ach so, ja, frische Luft ist wichtig, Miss...
00:28:08Marple heißt diese Person.
00:28:10Bringt alles hier durcheinander.
00:28:13Haben Sie fein gemacht und ich kriege eine doppelseitige Lungenentzündung.
00:28:16Auf die eine oder andere Art wird man es schon schaffen, mich umzubringen.
00:28:20Ha, Unfug.
00:28:21Sie werden bestimmt über 100 Jahre alt.
00:28:22Das kann nicht einmal ich verhindern.
00:28:24So, na, wenn Sie so sicher sind, sagen Sie der Person,
00:28:26Sie soll das Fenster schließen und mir Feuer geben.
00:28:28Besteht nicht die Möglichkeit, dass er durch die Spritze einschläft, Herr Doktor?
00:28:31Ganz im Gegenteil.
00:28:32Sie wirkt anregend.
00:28:35Umdrehen, bitte.
00:28:37Kann ich gar nicht sehen.
00:28:40Na, kommen Sie schon ein bisschen näher.
00:28:44Au!
00:28:45Au!
00:28:50Ihre Heimatstadt hat einen erstklassigen Pferdearzt verloren, als sie dort wegging.
00:28:53Pferde sind schwerer zu behandeln als Menschen.
00:28:55Na, wie ist das große Familienfest verlaufen?
00:28:57Waren alle da?
00:28:58Natürlich waren alle da.
00:29:00War doch ein billiges Wochenende.
00:29:01Freitag fingen Sie an zu essen und zu trinken und hörten nicht mehr auf.
00:29:04Freitag?
00:29:05Was geht Sie das an?
00:29:06Natürlich nichts.
00:29:07Es ist nur zufällig auch für mich ein interessanter Tag gewesen.
00:29:11Wie alt sind Sie geworden, Mr. Eggenshop?
00:29:13Kümmern Sie sich um Ihre Jahre.
00:29:14Ach, so ein miserables Wochenende.
00:29:16Ich hoffe, es vergeht geraume Zeit, bis ich dieses habgierige Buck wiedersehe.
00:29:21Sie sprechen aber nicht sehr nett von Ihrer Familie.
00:29:23Es ist doch keine nette Familie.
00:29:25Wissen Sie, wozu dieser Anstrecher Cedric Evelyn überreden wollte?
00:29:28In meiner Gegenwart wagt er ihr zu sagen, Sie sollen mich verlassen.
00:29:30Möglichst bald heiraten.
00:29:32Hat man so etwas schon mal gehört?
00:29:34Sicherlich hat er sich falsch ausgedrückt, aber ich fände es ganz natürlich, wenn Evelyn
00:29:37heiraten wollte.
00:29:39Oh, entschuldige Vater, ich wollte dir nur Bescheid sagen.
00:29:41Ich fahre in die Stadt.
00:29:42Ich fahre auch in die Stadt.
00:29:43Darf ich Sie mitnehmen?
00:29:44Was willst du denn schon wieder in der Stadt?
00:29:45Kann sie nicht die Besorgung erledigen?
00:29:47Ich müsste zu ein paar Geschäftsleuten Rechnungen begleichen.
00:29:50Ja, ich verstehe.
00:29:50Das ist was anderes.
00:29:52Geld kann man ja heutzutage keinem anvertrauen.
00:29:54Also ab die Post.
00:29:55Ich darf Sie also in die Stadt bringen?
00:29:57Ach, das wäre sehr nett.
00:29:58Natürlich dürfen Sie.
00:29:59Es erspart uns ein Taxi.
00:30:00Sie nehmen es sowieso vom Leppendling.
00:30:02Ich werde es Ihnen berechnen.
00:30:03Können wir gehen?
00:30:03Ich hole nur meinen Mantel.
00:30:04Ja, gut.
00:30:05Bis Freitag, Mr. Eckensort.
00:30:07Wiedersehen, Miss Marble.
00:30:08Auf Wiedersehen, Herr Doktor.
00:30:10Schließen Sie sofort das Fenster oder Sie sind entlassen.
00:30:13In diesem Fall müsste ich vier Wochen Gehalt von Ihnen verlangen, wegen Nichtanhaltung
00:30:16der Kündigungsfrist.
00:30:18Gehen Sie mir aus dem Blickfeld, mir wird übel.
00:30:20Mit Vergnügen.
00:30:22Mit Vergnügen.
00:30:33Gehen Sie mir aus dem Blickfeld.
00:30:58Sie müssen ihr Gewicht ganz gleichmäßig verlagern.
00:31:01Ich habe schon einmal die Golfmeisterschaft der Damen gewonnen im Jahre 1921.
00:31:06Wirklich?
00:31:07Ich würde dir vorschlagen, dich ein wenig zu beschäftigen.
00:31:10Warum denn? Ich finde es sehr interessant hier.
00:31:11Wir haben noch nie eine Wirtschafterin gehabt, die Golf spielt.
00:31:14Weißt du, wir leben im Zeitalter der Gleichberechtigung der Frau.
00:31:20Nach links geschlagen?
00:31:21Ja, das habe ich gemerkt.
00:31:31Wissen Sie was?
00:31:33Bitte?
00:31:34Ich habe allmählich das Gefühl, Sie schlagen den Ball absichtlich so verkehrt.
00:31:37Alexander, wenn du dich ein bisschen nützlich machen willst, dann such da drüben nach dem Ball.
00:31:42Ich werde mein Glück hier versuchen.
00:31:53Ich werde mein Glück.
00:32:23Applaus
00:32:31Applaus
00:32:55Haben Sie Ihren gefunden?
00:32:57Ja, und du?
00:32:58Ich glaube, der ist für immer verschwunden.
00:33:00Na, macht nichts. Glücklicherweise habe ich Ersatzbälle.
00:33:02Bei Ihrer Art zu spielen, werden Sie die auch brauchen.
00:33:06Zeig mir doch mal, wie man es besser macht.
00:33:07Vielleicht kann ich von dir was lernen.
00:33:09Aber gern.
00:33:13Du kannst ja mal versuchen, wie nahe du an die Nebengebäude herankommst.
00:33:17Ja, natürlich. Das werde ich bestimmt schaffen.
00:33:28Ja, macht sich.
00:33:30Sie wissen genau, dass für einen Jungen in meinem Alter der Schlag prachtvoll war.
00:33:44Ein kurzer Schlag über das Grün und ich hätte mit drei Schlägen ins Loch gespielt.
00:33:49Hält dein Großvater eigentlich Pferde, Alexander?
00:33:51Jetzt nicht mehr. In dem Stall wird nur noch Gerümpel aus früheren Zeiten aufbewahrt.
00:33:56Gewissermaßen zur Erinnerung. Offenbar eine Schwäche von alten Menschen.
00:33:58Wollen wir reingehen?
00:33:59Ich glaube, ich bin für diese Schwäche alt genug.
00:34:10Oh, ein altmodischer Ponywagen.
00:34:12Der war eigentlich nur für die Kinder da.
00:34:14Und in der Kutsche da fuhr die Familie sicher zur Kirche.
00:34:17Ja, aber natürlich nur während der Sommermonate.
00:34:20Und im Winter benutzte man die geschlossene Kutsche.
00:34:22Das versteht sich ja von selbst.
00:34:24Die Leute behaupten, hier soll es spuken.
00:34:26An diesen Balken hat sich mal ein Mann aufgehängt.
00:34:29Schrecklich.
00:34:29Großvater hat ihn abgeschnitten.
00:34:30Würde mir Angst machen.
00:34:31Er war schon seit Wochen tot.
00:34:32Alexander!
00:34:35Was war das?
00:34:36Gleich mal sehen.
00:34:36Nein, bleib nur da. Ich werde nachsehen.
00:34:39Wie Sie wollen.
00:34:42Dass die Hühner sich jetzt da drin aufhalten, komisch.
00:34:47Früher...
00:34:47Was hast du denn in der Kutsche erwartet?
00:34:50Menschen.
00:34:50Was?
00:34:51Ja, ich meine Liebespärchen.
00:34:53Wenn es regnet, haben sich oft hier Liebespärchen zurückgezogen.
00:34:55So.
00:34:55Bis Großvater unseren Gärtner anwies, das zu unterbinden, so ein Spielverderber.
00:34:59Hier gab es ein paar Vorgänge, die ganz interessant waren.
00:35:01Da war zum Beispiel mal ein Mädchen...
00:35:02Hör schon auf, Alexander.
00:35:04Mal sehen, ob noch andere arme Tiere in der Kutsche eingeschlossen sind.
00:35:26Sehen Sie sich das mal an.
00:35:28Das habe ich eben hier gefunden.
00:35:30Es war also jemand hier...
00:35:31Sie gehört mir.
00:35:32Ich habe sie vorhin verloren.
00:35:34Schön, dass du sie gefunden hast.
00:35:35Es ist nämlich ein altes Erbstück.
00:35:37Sie haben wohl Angst, die Fundsache zur Polizei zu bringen.
00:35:40Du bist auf dem Holzweg.
00:35:42Du siehst zu viel Fernsehen.
00:35:43Dabei verlernt man das selbstständige Denken.
00:35:45Was ist hinter dieser Tür?
00:35:47Noch mehr Krimskrams aus der Vergangenheit?
00:35:49Viele Kunstwerke.
00:35:50Die hat Großvater von seiner ägyptischen Reise mitgebracht.
00:35:53Interessant.
00:35:55Ägyptische Kunst?
00:36:07Ach, Sie!
00:36:08Eintritt streng verboten.
00:36:09Lassen Sie mein Handgelenk los.
00:36:10Was haben Sie vor?
00:36:11Überhaupt nichts.
00:36:12Ich habe mir mit dem Jungen alles ein bisschen angesehen.
00:36:14Mit welchem Jungen?
00:36:14Alexander.
00:36:15Alles gelogen.
00:36:18Alexander, komm sofort aus deinem Versteck.
00:36:22Ich hielt Vorsicht für besser.
00:36:24Mit diesem Menschen ist nichts zu spaßen.
00:36:26Der kriegt es nämlich fertig und gibt mir eine Ohrfeige.
00:36:28Der Großvater will nicht, dass irgendjemand hier im Stall herumstöbert.
00:36:31Er wird einen Tobstuzanfall bekommen.
00:36:33Mischen Sie sich bitte nicht in unsere Familienangelegenheiten.
00:36:35Kommen Sie, Jane.
00:36:37Gut so, lass dir nichts gefallen.
00:36:54Kommen Sie, Jane.
00:37:08Kommen Sie, Jane.
00:37:53Kommen Sie, Jane.
00:38:18Kommen Sie, Jane.
00:38:48Kommen Sie, Jane.
00:39:11Kommen Sie, Jane.
00:39:40Kommen Sie, Jane.
00:39:57Kommen Sie, Jane.
00:40:14Kommen Sie, Jane.
00:40:35Kommen Sie, Jane.
00:40:41Kommen Sie, Jane.
00:40:47Kommen Sie, Jane.
00:40:50Kommen Sie, Jane.
00:40:52Kommen Sie, Jane.
00:40:54Kommen Sie, Jane.
00:40:54Kommen Sie, Jane.
00:40:54Kommen Sie, Jane.
00:40:56Kommen Sie, Jane.
00:40:59Kommen Sie, Jane.
00:41:02Kommen Sie, Jane.
00:41:08Kennen Sie sie?
00:41:10Hab sie niemals gesehen.
00:41:11Hier aus der Gegend ist sie nicht.
00:41:14Wer sie auch sein mag, schaffen Sie sie weg.
00:41:16Warum haben Sie den Stall nicht abgeschlossen, Sie Tölpel?
00:41:18Dann hätten wir nicht dieses Pack hier, das in alles seine Nase steckt.
00:41:25Er ist fertig.
00:41:27Bitte reg dich nur nicht auf.
00:41:28Warum soll ich mich aufregen?
00:41:30Glaubst du, ich hab noch nie eine Leiche gesehen?
00:41:32Steht uns allen bevor.
00:41:34Sie werden ja nicht mehr gebraucht.
00:41:35Gehen Sie lieber ins Haus.
00:41:37Ich komme bald nach.
00:41:46Zuerst hat der Täter versucht, das Opfer hier zu verstecken.
00:41:49Dass er sie überhaupt so weit schleppen konnte,
00:41:50dazu gehört die Kraft eines Besessenen.
00:41:52Herr Inspektor!
00:41:54Ja, was gibt's, Herr Doktor?
00:41:56Ich weiß nicht, ob meine Beobachtung wichtig für Sie ist.
00:41:59Alles ist wichtig, sprechen Sie.
00:42:00Mir ist aufgefallen, dass die ermordete Kleider trägt,
00:42:03die vermutlich im Ausland gekauft worden sind.
00:42:06Möglicherweise in Frankreich.
00:42:08Hm, das ist allerdings sehr interessant.
00:42:11Vielen Dank, Herr Doktor.
00:42:13Na, ich bin ja kein Fachmann.
00:42:14Ich dachte...
00:42:15Vielleicht hilft es weiter.
00:42:16Danke Ihnen.
00:42:17Bitte.
00:42:24Das würde erklären, warum ich Sie nicht identifizieren konnte.
00:42:27Wenn Sie hier aus der Gegend wäre, müsste ich Sie kennen.
00:42:29Das mag ja alles sein.
00:42:31Trotzdem bleibe ich bei der Annahme,
00:42:32dass zwischen ihr und der Familie irgendeine Verbindung besteht.
00:42:35Ich denke, wir sollten alle hierher beordern.
00:42:37Hm, das gäbe aber Feuerwerk.
00:42:39Die hassen sich doch wie die Pest.
00:42:40Hab ich auch gemerkt.
00:42:42Zuerst mal die Routinearbeit.
00:42:44Gibt es außer dem Gärtner noch Personal hier?
00:42:47Selbstverständlich, Herr Inspektor.
00:42:52Das kann nicht sein.
00:42:54Sie?
00:42:54Ja.
00:42:55Ich hab also doch nicht fantasiert.
00:43:15Darf ich bitten?
00:43:18Eine leere Zigarettenpackung.
00:43:20Ich glaube nicht, dass Sie damit den Fall klären werden.
00:43:23Kleinigkeiten sind oft wichtig.
00:43:24Sagen Sie, was suchen Sie hier eigentlich im Schweiß Ihres Angesichts?
00:43:28Spuren.
00:43:29Das ist mir klar.
00:43:30Aber werden Sie etwas finden, um den Mörder überführen zu können?
00:43:34Er hat sein Opfer über die Mauer zum Stall geschleppt.
00:43:36Eine lange Strecke.
00:43:37Es wäre doch möglich, dass dabei irgendwas runtergefallen ist.
00:43:40Oder nicht?
00:43:42Doch.
00:43:43Ja, natürlich.
00:43:43Hast du etwas gefunden?
00:43:45Nein, Herr Inspektor, leider nicht.
00:43:47Übrigens, die Familie ist vollzählig.
00:43:49Ja, schön.
00:43:49Ich vernehme sie später.
00:43:52Ach, die haben alle was auf dem Kerbholz.
00:43:53Viel Glück.
00:43:58Da erwirkt irgend so ein blödsinniger Trottel seiner Freundin.
00:44:01Vielleicht hat er sogar der Menschheit damit einen Dienst erwiesen.
00:44:03Und was macht die Polizei?
00:44:04Stöbert überall sinnlos herum.
00:44:06Kümmert sich um unsere Privatangelegenheiten.
00:44:08Ich habe ihm eine Meinung gesagt.
00:44:09Diesem Inspektor Heddock oder wie der Kerl sonst heißt.
00:44:11Kreddock heißt er, Kreddock.
00:44:14Darf ich eingießen?
00:44:15Ja, warum nicht?
00:44:17Jedenfalls habe ich diesem Inspektor ein für alle Mal erklärt, dass kein Angehöriger
00:44:20meiner Familie diese ermordete Person jemals gesehen hat.
00:44:23Woher willst du das eigentlich so genau wissen?
00:44:25Hör endlich auf, Cedric, das ist ja absurd.
00:44:26Eine Frau, die zweifelsohne nicht aus dieser Gegenstand wird umgebracht und ausgerechnet
00:44:30in unserem Stall gefunden.
00:44:31Warum sollte sie nicht einer von uns gekannt haben?
00:44:33Sie könnte ja zum Beispiel deine Freundin gewesen sein.
00:44:35Wieso?
00:44:36Ja, die Überlegung ist nicht dumm.
00:44:38Es wäre doch denkbar.
00:44:39Cedrics Überlegungen sind immer dumm.
00:44:41Ich meine vom Standpunkt der Polizei aus.
00:44:43Dir scheint das Spaß zu machen.
00:44:44Der Ruf unserer Familie kann dir ja gleichgültig sein.
00:44:47Als Schwager gehörst du ja nicht richtig zur Familie.
00:44:49Genau genommen.
00:44:50Ich möchte zu gern wissen, wer hat eigentlich die Polizei verständigt?
00:44:53So?
00:44:53Ich kann bedenken, wer das gemacht hat.
00:44:56Du?
00:44:57Na, red schon.
00:44:58Offenbar jemand, der wusste, dass die Leiche dort versteckt war.
00:45:02Kann ich eine Tesse Kaffee haben, Jane?
00:45:05Nimm dir, was du brauchst.
00:45:07Von uns war es doch bestimmt keiner.
00:45:09Wer weiß.
00:45:10Den Täter sollte man sogar noch belohnen.
00:45:12Das war sowieso eine Spionin.
00:45:14Wie kannst du das behaupten, Vater?
00:45:15Na, hör mal, schließlich war sie eine Ausländerin.
00:45:17Viele Frauen fahren nach Paris, um dort französische Kleider zu kaufen.
00:45:20Eine anständige Frau fährt nicht nach Paris.
00:45:22Dr. Quimper ist gerade eingetroffen, Mr. Eckensorg.
00:45:25Du lässt dir also noch immer diese seltsamen Verjüngungsspritzen geben, Vater?
00:45:28Ich würde mir täglich zehn Spritzen geben lassen, um euch zu überleben.
00:45:31Euch allen schimmert doch die Habgier aus den Augen.
00:45:37Ihr werdet mich jetzt entschuldigen.
00:45:39Es gibt nichts Schöneres für mich, als der Polizei zu helfen.
00:45:41Der Kaffee war ausgezeichnet, Jane.
00:45:46Fast hätte ich's vergessen.
00:45:48Der Inspektor hat mir vorhin gesagt, er wird euch nachher alle vernehmen.
00:45:50Hoffentlich habt ihr ein und freie Alibis.
00:45:54Ein aufgewecktes Bürschchen.
00:45:56Kommen wir zu den Tatsachen.
00:45:57Die Unbekannte wurde am vergangenen Freitag, als wir hierher unterwegs waren, umgebracht.
00:46:01Damit stehen wir alle unter Verdacht.
00:46:03Aber wir sind doch jetzt ziemlich spät hier eingetroffen.
00:46:05Das ist es ja.
00:46:06Es kommt also darauf an, wo jeder von uns sich vorher aufgehalten hat.
00:46:10Albert, was hast du gemacht?
00:46:11Wieso ich?
00:46:12Na, red schon.
00:46:13Oder willst du mir einreden, dass du nur im Büro warst?
00:46:15Ja, das heißt, nein, ich...
00:46:17Aha.
00:46:18Jetzt erinnere ich mich, ich bin im Kino gewesen.
00:46:20Ich hab mir einen Film angesehen.
00:46:21Oh, mit Brigitte Bardot?
00:46:23Cedric, dieses Verhör finde ich einfach lächerlich.
00:46:25Hast du ein schlechtes Gewissen?
00:46:26Wie hast du denn den Tag verbracht?
00:46:28Oder kann deine Sekretärin etwa bestätigen, wo du überall gewesen bist?
00:46:32Was geht dich das an, Cedric?
00:46:33Mir kam er nichts.
00:46:35Ich war im Club.
00:46:37Der Club hat doch einen zweiten Ausgang.
00:46:38Ja, das könnte sein.
00:46:40Aber ich bin erst am Sonnabend hier eingetroffen.
00:46:43Nehmen wir an, du hast die Leiche am Freitag hergebracht, Islay.
00:46:45Dann fuhrst du wieder nach London und begabst dich ein zweites Mal in den Club, um ein stichhaltiges Alibi zu
00:46:50haben.
00:46:50Deine Freundin Cedric würde doch sicher alles beschwören, was du willst.
00:46:53Ich weiß im Augenblick nicht, auf welcher meiner Freundinnen du anspielst, aber ich würde dir beipflichten, Harald.
00:46:57Sie ist zuverlässig wie deine Sekretärin.
00:47:01Wenn Sie etwas Zeit haben, bringen Sie mir doch bitte einen Kaffee in die Bibliothek.
00:47:05Ja, sehr gern.
00:47:07Was meint ihr? Ein bisschen sehr nervös, der Herr.
00:47:10Ach, spiel dich nur nicht auf.
00:47:11Wieso? Man wird doch wohl noch fragen dürfen.
00:47:17Das ist ja merkwürdig.
00:47:20Wenn sie Ausländerin war, dann...
00:47:22Es wäre schön, wenn wir den Fall selbst klären würden.
00:47:23Aber die Bande scheint kein Verständnis dafür zu haben.
00:47:25Ein törichter Einfall vielleicht.
00:47:27Erstmal sehen.
00:47:27Wenn das Opfer eine Französin war, wäre es gern nicht undenkbar...
00:47:33Spann mich nicht auf die Folter. Was meinst du?
00:47:35Dass die ermordete Martin ist.
00:47:37Martin?
00:47:37Ja, dieses französische Bauernmädchen, das Edmund unbedingt heiraten wollte.
00:47:41Bevor Edmund fiel, gab es doch furchtbar viel Krach ihretwegen.
00:47:44Das war vor 16 Jahren.
00:47:45Ja, ja, ich weiß.
00:47:47Und doch gibt es irgendeinen Zusammenhang.
00:47:50Selbst wenn du recht hättest.
00:47:51Wer könnte wohl ein Interesse daran gehabt haben, Martin umzubringen?
00:47:53Das sind Hirngespinste.
00:47:55Es war gar nicht meine Idee.
00:47:57Und wer hat das ausgeklügelt?
00:47:59Wieso?
00:48:01Evelyn.
00:48:02Evelyn?
00:48:04Evelyn?
00:48:05Eigenartig.
00:48:12Paul!
00:48:29Ich muss mit dir reden.
00:48:31So geht es nicht mehr weiter.
00:48:32Ich kann diese Heimlichkeiten nicht mehr ertragen.
00:48:34Wir müssen deinen Vater um sein Einverständnis bitten.
00:48:36Wir müssen noch etwas warten.
00:48:37Aber wie lange denn noch?
00:48:40Paul, es ist möglich, dass wir in unserer Familie einen Mörder haben.
00:48:44Evelyn.
00:48:46Ich muss ihn dir zeigen.
00:48:47Ich habe nämlich einen Brief bekommen.
00:48:49Du musst ihn lesen.
00:48:53Ich glaube, mein Französisch reicht nicht aus.
00:48:55Lies ihn mir vor.
00:48:56Liebe Miss Eckensorb,
00:48:58Sie werden sicher überrascht sein,
00:49:00nach so vielen Jahren zu hören,
00:49:01dass Sie eine Schwägerin haben.
00:49:03Ihr Bruder Edmund und ich haben geheiratet,
00:49:06zwei Tage bevor er gefallen ist.
00:49:08Erst nach langen Überlegungen entschloss ich mich, Ihnen zu schreiben.
00:49:11Ich habe nämlich die Absicht, England zu besuchen.
00:49:13Ich möchte die Familie meines Mannes kennenlernen.
00:49:15Ich wende mich an Sie und nicht an Ihren Vater,
00:49:17weil ich weiß, dass er ein schwer kranker Mann ist.
00:49:20Aus diesem Grund möchte ich ihm jegliche Aufregung ersparen.
00:49:23Ich freue mich auf Edmunds Familie.
00:49:24Mit den herzlichsten Grüßen Ihre,
00:49:27Martin Eckensorb.
00:49:29Aber wie konnte Edmund überhaupt heiraten?
00:49:31Er befand sich doch bei seiner Truppe.
00:49:32Wir haben uns eben geirrt.
00:49:34Warum bist du so aufgeregt?
00:49:36Verstehst du denn nicht?
00:49:37Die Frau, die ermordet worden ist, war bestimmt Martin.
00:49:39Es ist doch so, wenn sie hätte beweisen können,
00:49:41dass sie Edmunds Witwe ist,
00:49:42dann wäre auch sie erbberechtigt gewesen.
00:49:44Ach, jetzt begreife ich erst.
00:49:46Paul, was soll ich tun?
00:49:49Wissen es die anderen schon?
00:49:50Noch nicht.
00:49:51Nur einer ahnt etwas, Albert.
00:49:53Ich habe ihn gefragt, ob die Tote nicht Martin sein könnte.
00:49:56Was meinte er?
00:49:57Er fand es absurd.
00:49:58Aber er war betroffen.
00:50:03Du wirst die Polizei einweihen müssen.
00:50:05Aber damit belaste ich doch unsere Familie.
00:50:07Aber was willst du denn sonst machen?
00:50:08Das ist es ja eben.
00:50:10Ich habe keine Ahnung.
00:50:11Geh zur Polizei, es muss sein.
00:50:14Ich will es mir noch mal überlegen.
00:50:17Lass mich jetzt allein, Paul.
00:50:29Guten Tag, Jane.
00:50:30Guten Tag.
00:50:31Ich wminister.
00:50:34Japan.
00:50:43Welénom?
00:50:50Geh zur Polizei.
00:50:53Geh zur Polizei.
00:51:20Na, endlich!
00:51:22Tut mir leid, dass ich zu spät komme.
00:51:23Oh, guten Abend, Herr Inspektor.
00:51:27Sie wussten von dieser Geschichte mit der Puderdose?
00:51:29Wie soll ich sagen?
00:51:30Bevor ich es erfuhr...
00:51:31Wissen Sie mir...
00:51:32Ich habe es für das Beste gehalten, Mr. Stranger, den Herrn Inspektor doch noch reinzubauen.
00:51:35So haben Sie, sehr vernünftig.
00:51:37Späte Einsicht.
00:51:39Der Polizei Informationen vorzuenthalten, ist ein schweres Vergehen.
00:51:42Entschuldigen Sie, Herr Inspektor, Sie werden mir noch einmal verzeihen.
00:51:45Möchten Sie Tee?
00:51:46Danke, nein.
00:51:47Sie sind sich darüber im Klaren, was es bedeutet, dass die Puderdose aus Ihrem Zimmer gestohlen wurde.
00:51:52Oder vielleicht Kaffee?
00:51:53Der Dieb der Puderdose und der Mörder sind mit der größten Wahrscheinlichkeit identisch.
00:51:57Diese Person lebt im Hause und wird bestimmt versuchen, sie umzubringen.
00:52:01Um Gottes Willen.
00:52:02Sie schwebt in Gefahr.
00:52:04Ich fordere Sie, auf Ihre Stellung sofort aufzugeben.
00:52:06Es muss sein.
00:52:07Ja, Sie haben recht.
00:52:08Mit solch einem Mörder ist nicht zu spaßen.
00:52:13Ich bin einverstanden.
00:52:14Ich werde gleich morgen früh kündigen.
00:52:16Sehr schön.
00:52:18Eine Sorge weniger.
00:52:19Nach dem Kontrakt kann ich ja dann in vier Wochen aufhören.
00:52:22Möchten Sie nicht wenigstens ein Gläschen Bier, Herr Inspektor?
00:52:25Miss Marple, ich...
00:52:26Ach, es hat ja doch keinen Zweck.
00:52:32Gute Nacht.
00:52:33Gute Nacht.
00:52:36Schießen Sie mal los.
00:52:37Haben Sie auf dem Amtsgericht etwas erreicht?
00:52:39Es war sehr schwierig.
00:52:41Ich habe meinen Bekannten gefragt.
00:52:42Natürlich ist es nicht gestattet.
00:52:43Haben Sie das Testament gesehen?
00:52:45Ja.
00:52:46Und was steht drin?
00:52:47Das Testament, das der Vater des alten Eggenshop hinterlassen hat, sieht einigermaßen merkwürdig aus.
00:52:52Wieso? Was gibt es da Besonderes?
00:52:54Er hat seinem Sohn, den er offenbar nicht leiden konnte, das Haus nur auf Lebenszeit zugesprochen.
00:52:58Außerdem erhält der Alte nur die Zinsen des beträchtlichen Familienvermögens.
00:53:01An das Kapital kann er nicht daran.
00:53:03Aha.
00:53:04Nach dem Tod des Alten wird das Kapital zu gleichen Teilen an seine Kinder fallen.
00:53:08Das heißt an Evelyn, Cedric, Harold und Albert.
00:53:10Aha.
00:53:11Zwei der im Testament genannten, Edith und Edmund, sind ja inzwischen verstorben.
00:53:15Dann erben die anderen also entsprechend mehr.
00:53:17Nicht ganz. Alexander erhält den Anteil seiner Mutter Edith.
00:53:20So, und was bekommt sein Vater Isley?
00:53:22Die Anverwandten werden nur bedacht, wenn keine Kinder vorhanden sind.
00:53:25Er könnte also nur ein Interesse daran haben, dass sich das Erbe Alexanders vergrößert.
00:53:29Dr. Quimper möchte Sie sprechen.
00:53:30Oh ja, ja. Bitten Sie nach rein.
00:53:33Ihre Nachforschungen haben mich ein gutes Stück weitergebracht. Danke.
00:53:36Sehr angeschaut.
00:53:36Guten Morgen.
00:53:37Guten Morgen, Herr Inspektor.
00:53:38Oh, guten Morgen, Herr Doktor. Nehmen Sie Platz.
00:53:41Haben Sie die Ermordete schon identifizieren können?
00:53:44Die Ermittlungen der französischen Polizei waren bisher negativ.
00:53:47Sie nehmen also doch an, dass es sich um eine Französin handelt.
00:53:49Es hat sich einwandfrei herausgestellt, dass Kleidung und Schminke in Paris hergestellt worden sind.
00:53:53Haben Sie mich deshalb hierher gebeten?
00:53:56Nein.
00:53:58Trifft es zu, dass vorige Weihnachten der alte Eckensorb eine Magenverstimmung hatte?
00:54:02Ja, es wurde außergewöhnlich gut und reichhaltig gegessen.
00:54:05Da passiert sowas schon mal.
00:54:06Er sagt, Sie haben ihm damals viele Fragen gestellt.
00:54:09Als hätten Sie eine Arsenvergiftung vermutet.
00:54:11Das ist richtig.
00:54:13Eine gewisse Zeit lang hatte ich den Verdacht, aber das war wohl ein Irrtum.
00:54:15Haben Sie die Speisen untersucht?
00:54:17Nein.
00:54:17Warum nicht?
00:54:18Weil alles dagegen sprach.
00:54:20Er litt ja nicht unter chronischer Gastritis, also wurden ihm offenbar keine kleinen Dosen Arsen zugeführt,
00:54:24wie es ja die geradezu klassische Methode der Arsenvergiftung vorschreibt.
00:54:26Sie meinen, ein Giftmischer würde niemals so pfuschen?
00:54:28Es wäre unerklärlich.
00:54:31Oh, entschuldigen Sie bitte.
00:54:36Ja?
00:54:37Miss Eckensorb möchte Sie sprechen.
00:54:39Ja, verbinden Sie.
00:54:41Miss Eckensorb.
00:54:42Evelyn?
00:54:45Ja.
00:54:47Guten Morgen, Herr Inspektor.
00:54:49Guten Morgen.
00:54:50Ich möchte Ihnen von einem Brief Kenntnis geben.
00:54:52Ja, gern.
00:54:54Würden Sie mir den Brief bitte vorlesen?
00:54:57Liebe Miss Eckensorb, Sie werden sicher überrascht sein, nach so vielen Jahren zu hören, dass Sie eine Schwägerin haben.
00:55:02Ihr Bruder Edmund und ich haben geheiratet, zwei Tage bevor er gefallen ist.
00:55:05Das genügt.
00:55:06Könnte ich jemanden zu Ihnen schicken, um den Brief abzuholen, Miss Eckensorb?
00:55:09Wir sind mit der französischen Polizei in Verbindung.
00:55:11Ja, danke.
00:55:12Auf Wiedersehen.
00:55:15Sie kennen den Inhalt des Briefes?
00:55:18Ja, ich...
00:55:19Ich kenne ihn.
00:55:20Das hätten Sie mir sagen müssen.
00:55:24Ich liebe Evelyn, Herr Inspektor.
00:55:26Wir wollen heiraten.
00:55:28Ich habe ihr geraten, Sie über den Brief zu informieren.
00:55:30Sie haben es nicht verlangt?
00:55:31Nein, ich fand es für die Zukunft wichtig, für uns alle, dass Sie diese Entscheidung selbst trifft.
00:55:36Das ist einleuchtend.
00:55:38Ist das alles?
00:55:38Kann ich gehen?
00:55:42Doktor, halten Sie das Opfer für Martin Eckensorb?
00:55:44Wer käme sonst in Frage?
00:55:47Halten Sie jemand aus der Familie für fähig, einen Mord zu begehen?
00:55:50Darauf möchte ich lieber nicht antworten, Herr Inspektor.
00:55:54Na schön, Doktor.
00:55:55Auf Wiedersehen.
00:56:08Was ist Neues?
00:56:10Ich mache mir Sorgen.
00:56:11Um den Doktor?
00:56:13Keineswegs.
00:56:14Ich mache mir Sorgen um Miss Marple.
00:56:35Ich mache mir Sorgen.
00:57:06Suchen Sie irgendwas, Miss Marple?
00:57:07Ja.
00:57:09Nein.
00:57:10Ich.
00:57:11Fühlen Sie sich nicht wohl?
00:57:13Doch, mir geht es gut.
00:57:14Ich danke Ihnen, Mr. Istley.
00:57:15Haben Sie einen Wunsch?
00:57:17Nein, aber ich dachte, ich könnte Ihnen die Arbeit abnehmen und dem Alten seinen Schlaftunk raufbringen.
00:57:21Das wäre sehr liebenswürdig von Ihnen.
00:57:23Gleichfertig.
00:57:32Hm, furchtbares Gewitter.
00:57:34Mit der Elektrizität tapert es ja immer.
00:57:36Überhaupt ein wackeliges Haus.
00:57:39Sie sind heute ein bisschen nervös, wie?
00:57:40Ach nein, keine Spur.
00:57:43Nett von Ihnen.
00:57:44Mach ich gern.
00:57:48Nett von Ihnen.
00:58:19Untertitelung des ZDF, 2020
00:58:50Untertitelung des ZDF, 2020
00:59:13Untertitelung des ZDF, 2020
00:59:21Sie haben mich aber erschreckt
00:59:23Wir haben eine Stromunterbrechung schon ein paar Minuten
00:59:25Ich will nur rasch Kerzen holen, wenn Sie mich bitte entschuldigen wollen
00:59:28Einen Augenblick
00:59:30Wie ich von meiner Schwester erfahren habe, arbeiten Sie erst seit einigen Tagen hier im Haus
00:59:33Ja
00:59:34Sie sehen mir gar nicht aus wie eine Wirtschaftlerin
00:59:36Wie jeder andere Mensch bin auch ich gezwungen, meinen Lebensunterhalt zu verdienen
00:59:40Einen Tag nachdem Sie hier angefangen haben, wurde die Leiche gefunden
00:59:43Sie haben Sie doch aufgestöbert
00:59:45Wie kommen Sie darauf?
00:59:46Nur Sie kommen in Betracht
00:59:47Sie waren das spürend
00:59:49Ganz sicher
00:59:50Und Sie haben auch die Polizei verständigt
00:59:52Ich versichere Ihnen, dass ich die Polizei nicht angerufen habe
00:59:55Sie waren es nicht?
00:59:56Nein
00:59:56Wer sind Sie?
00:59:58Und was machen Sie wirklich hier?
00:59:59Weshalb sind Sie so misstrauisch?
01:00:02Seien Sie sicher, dass ich Sie künftig ganz genau beobachten werde
01:00:06Jane
01:00:08Na endlich, ich muss etwas Wichtiges mit Ihnen besprechen
01:00:38Ich muss etwas Wichtiges mit Ihnen besprechen
01:00:57Hilfe!
01:00:59Hilfe!
01:01:01Hilfe!
01:01:05Hilfe!
01:01:07Hilfe!
01:01:12Was ist mit Ihnen?
01:01:13Albert, kümmern Sie sich um Albert?
01:01:20Alexander, ruf den Arzt an.
01:01:22Sofort.
01:01:26In dem Fall kam leider jede Hilfe zu spät, Herr Inspektor.
01:01:30Wie geht es den anderen?
01:01:32Evelyn, Cedric, Harald und Isley haben nur leichtere Vergiftungen und befinden sich außer Gefahr.
01:01:36Und der Alte wird sich auch bald wieder erholen. Er ist ja zäher als wir alle.
01:01:39Bis morgen ist der Spuk vergessen.
01:01:43Und Sie können sich nicht irren?
01:01:45Nein, es liegt eine Vergiftung vor.
01:01:48Na dann, vielen Dank, Doktor.
01:01:50Doktor Quimper, wo bleiben Sie?
01:01:52Harald, das ist typisch für ihn. Er ist und bleibt ein Schreihals.
01:02:02So, jetzt das noch, die Hühnerbrühe.
01:02:04Danke.
01:02:12Wie weit sind Sie?
01:02:13Wir haben alles.
01:02:14Sorgen Sie dafür, dass das Zeug gleich ins Labor kommt.
01:02:16Ich brauche morgen früh den Bericht.
01:02:24Nun, Miss Marple?
01:02:26Pilzsuppe, Curryreis, Ente, Apfeltorte.
01:02:31Ach, danke sehr.
01:02:33Die Pilzsuppe war vermutlich aus einer Büchse.
01:02:35Durchaus nicht.
01:02:36Ein halbes Pfund Champignons, Hühnerbrühe, etwas Sahne, dann eine Einbrenne, etwas Zitrone und verschiedene Gewürze.
01:02:42Hm.
01:02:43Die Pilze vielleicht?
01:02:45Ich habe selber von der Suppe gegessen.
01:02:47Wunderbar.
01:02:47Das glaube ich Ihnen.
01:02:49Die Torte vielleicht?
01:02:51Ich habe sogar zwei Stück Apfeltorte gegessen, das muss ich zugeben.
01:02:54Torten sind meine Spezialität.
01:02:56Und der Reis?
01:02:57Ach ja, der Reis.
01:02:59Den habe ich nicht einmal gekostet, denn Reis, wissen Sie, macht dick.
01:03:02Und ich hatte doch vor, die Apfeltorte zu probieren.
01:03:06Hm.
01:03:07Wo kamen die Enten her?
01:03:08Die Enten hat Harald geschossen.
01:03:11Es scheint ihm Spaß zu machen, zu schießen, vielleicht auch zu töten.
01:03:15Ich wollte Sie noch fragen, hat der Junge auch von dem Curryreis gegessen?
01:03:18Nein.
01:03:20Er wollte den Reis nicht anrühren, auf keinen Fall.
01:03:23Überlegen Sie, ist jemand in die Küche gekommen, während Sie das Essen kochten?
01:03:28Solange ich hier war, nicht.
01:03:29Aber ich habe noch ein paar andere Pflichten.
01:03:33Also konnte jeder in die Küche?
01:03:35Mhm.
01:03:36Sechs Menschen werden vergiftet.
01:03:39Eigenartig nur einer stirbt.
01:03:42Das ist mir auch schon aufgefallen, Herr Inspektor.
01:03:46Entschuldigen Sie bitte, ich wollte Ihnen nur melden, der Kommissar erwartet noch heute Ihren Anruf.
01:03:50In Ordnung.
01:03:51Brechen wir auf?
01:03:53Gehen Sie doch schon zum Wagen, ich komme gleich nach.
01:03:55Ja, gut.
01:04:00Ich denke, die beiden Morde hängen zusammen.
01:04:02Was glauben Sie?
01:04:03Ich bin Ihrer Meinung.
01:04:04Wir müssen herausbekommen, wer Ihnen die Puderdose entwendet hat.
01:04:07Ein Zimmer habe ich schon durchsucht, mehr habe ich nicht geschafft.
01:04:10Ja?
01:04:10Wessen Zimmer?
01:04:12Leider das Zimmer von Albert.
01:04:14Ah.
01:04:16Miss Marple, ich muss mich jetzt verabschieden.
01:04:18Schon gut, ich weiß Bescheid.
01:04:19Die Arbeit eines Polizisten nimmt nie ein Ende.
01:04:23Die der Hausfrau auch nicht.
01:04:26Ich habe eine Bitte.
01:04:28Seien Sie vorsichtig.
01:04:30Und falls Ihnen wieder mal etwas auffallen sollte, kommen Sie hoffentlich damit zuerst zu mir.
01:05:03Ich habe eine Bitte.
01:05:05Die Chemiker haben Spuren von Arsen gefunden.
01:05:07Im Reis.
01:05:08Kein Wunder, dass alle scheußliche Magenkrämpfe bekommen haben.
01:05:12Aber sterben konnte davon keiner.
01:05:14Albert bekam also eine Extradosis.
01:05:16Ja, aber was sollte das Arsen im Reis?
01:05:18Nehmen wir mal an, der Giftmischer gehört zur Familie.
01:05:20Dann müsste er doch auch krank geworden sein.
01:05:22Ich habe einen anderen Verdacht.
01:05:23Diesen Hillman sollten wir nicht aus dem Auge lassen.
01:05:26Es wird gemungelt, wenn der alte Eckensorf stirbt, fällt ihm ein ganz hübsches Legat zu.
01:05:31Wollte ich nur mal gesagt haben.
01:05:32Sie vergessen die Ermordete, Beken.
01:05:35Durch diese Giftgeschichte bin ich sicher, es handelt sich um Martin Eckensorf.
01:05:38Sicher?
01:05:38Ist die französische Polizei weitergekommen?
01:05:41Über die Ehe gibt es keine Dokumente.
01:05:43Das Dorf, in dem Edmund stationiert war, wurde während des Krieges völlig zerstört.
01:05:47Alle Akten im Rathaus wurden vernichtet.
01:05:48Und was nun?
01:05:49Es besteht kein Zweifel, die Mörder geschahen planmäßig.
01:05:52Wer konnte ein Interesse daran haben, die Französern umzubringen?
01:05:54Der Mörder gehört zur Familie.
01:05:55Das ist sein Plan.
01:05:56Er bringt einen nach dem anderen um, mit Ausnahme des Alten.
01:05:58Wenn der Alte dann eines natürlichen Todes stirbt, erbt der Mörder das ganze Vermögen und den Grundbesitz.
01:06:04Albert hat die tödliche Dosis nach dem Essen bekommen.
01:06:07Vielleicht in einem Getränk?
01:06:16Ich würde das an Ihrer Stelle nicht trinken.
01:06:20Wieso nicht?
01:06:21Weil jetzt Mittag gegessen wird.
01:06:23So.
01:06:24Was gibt's?
01:06:25Sie bekommen Fleischbrühe und Karamellcreme.
01:06:27Fleischbrühe, ich habe doch ein Steak verlangt.
01:06:29Der Doktor hat angeordnet, Fleischbrühe.
01:06:31Zum Teufel mit ihm, noch habe ich in diesem Haus zu bestimmen.
01:06:34Ich verzichte auf Abwaschwasser.
01:06:35Nehmen Sie das weg.
01:06:36Sehr gern.
01:06:45Hillmann, eine neue Flasche.
01:06:48Wie konntest du so töricht sein und der Polizei den Brief geben?
01:06:50Du musst nicht bei Verstand gewesen sein.
01:06:52Damit hast du den Verdacht auf uns gelenkt.
01:06:54Eine unmögliche Situation für uns alle.
01:06:56Das finde ich nicht.
01:06:58Nur für einen.
01:06:59Deine Scherze kannst du dir ersparen.
01:07:00Ein Irrtum von dir sollte gar kein Scherz sein.
01:07:02Ich meine es ernst.
01:07:03Du könntest es doch gewesen sein.
01:07:06Oder meinst du, ich war der Mörder?
01:07:07Schluss damit.
01:07:08Hört auf endlich.
01:07:09Vielleicht warst du es, Evelyn.
01:07:11Was versprichst du dir von diesen Beschuldigungen?
01:07:13Vergiss nicht, ein Mörder ist unter uns.
01:07:15Lass diesen Unsinn.
01:07:16Sage über uns, was du willst.
01:07:17Aber lass bitte Evelyn aus dem Spiel.
01:07:20Weißt du, ich finde es doch einigermaßen verdächtig,
01:07:23dass Evelyn den mysteriösen Brief so lange verheimlicht hat,
01:07:25bis sie ihn zu ihrem Vorteil benutzen konnte.
01:07:27Wieso?
01:07:30Ich verlange für diese Beleidigung eine Erklärung.
01:07:32Als die Ermordete unter diesen merkwürdigen Umständen bei uns gefunden wurde,
01:07:35da befanden sich alle Mitglieder unserer Familie unter Verdacht.
01:07:37Natürlich auch Evelyn.
01:07:39Nachdem sie den Brief der Polizei übergeben hatte,
01:07:41befanden sich immer noch alle unter Verdacht.
01:07:44Evelyn natürlich nicht mehr.
01:07:46Das ist mir noch gar nicht aufgefallen.
01:07:48Ja, du hast ganz recht, Cedric.
01:07:50Wie stellst du dir das eigentlich vor?
01:07:52Die Frau wurde erwürgt.
01:07:54Wie soll denn deine Schwester das bewerkstelligt haben?
01:07:56Ganz einfach.
01:07:58Evelyn ist eine attraktive Frau, kein Zweifel.
01:08:00Und?
01:08:01Ich meine, eine attraktive Frau braucht eine schmutzige Arbeit ja nicht selbst durchzuführen.
01:08:06Am besten hörst du gar nicht auf sein blödsinniges Gerede.
01:08:09Streng dich nicht an.
01:08:11Evelyn hat ihr Herz schon an den Onkel Doktor verloren.
01:08:13Du wirst also keine Möglichkeit haben,
01:08:15ein zweites Mal in unsere Familie einzuheiraten.
01:08:18Oho, ich sehe, du fühlst dich getroffen.
01:08:20Ja, noch so eine Unverschämtheit und ich vergesse mich.
01:08:23Bitte tu dir keinen Zwang an.
01:08:25Aber vorher eine Frage.
01:08:26Gibst du zu, dass du dich am Abend,
01:08:28bevor die Leiche gefunden wurde,
01:08:29mit Evelyn heimlich auf unserem Grundstück getroffen hast?
01:08:33Wieso, ich...
01:08:34Hillman hat dich gesehen.
01:08:36Ich streite es ja nicht ab, wir haben uns getroffen.
01:08:38Er hat mich gebeten, mit Vater zu sprechen.
01:08:41So? Um was ging es?
01:08:42Er sollte mir Geld borgen, wenn du es genau wissen willst.
01:08:53Er ist ja nicht ab, wir haben uns getroffen.
01:09:19Die schwarzen Handschuhe.
01:09:42Was tun Sie hier?
01:09:44Ich mache das Bett.
01:09:45Sie haben heute früh doch aufgehauen.
01:09:47Ja, aber ich muss doch einen Kopfkissenbezug auswechseln.
01:09:50Aber Sie hatten es doch gerade frisch bezogen.
01:09:52Es war nicht ganz sauber. Ach, brauche ich ja nicht.
01:10:02Wie lange lässt Sie mich denn noch hier auf mein Geld warten?
01:10:04Muss ich wieder in der Dunkelheit durch die Gegend fahren?
01:10:06Sie brauchen doch keine Angst zu haben. Wird sich keiner an Ihnen vergreifen.
01:10:11Sie wissen doch, ein Unglück kommt niemals allein.
01:10:14Der Junge meiner Schwester bekam zum Beispiel die Masern.
01:10:16Dann stürzte sie auf der Treppe und brach sich einen Arm.
01:10:18Einen Tag später hatte ihr Mann einen Herzanfall.
01:10:20Alles in einer Woche sollte man gar nicht für möglich halten.
01:10:23Hier wird auch noch manches passieren.
01:10:25Den Anfang machte die ermordete Frau.
01:10:28Dann wurde Albert vergiftet.
01:10:29Ich möchte zu gern wissen, wer der Nächste sein wird.
01:10:32Sie wissen doch, das Gesetz der Serie.
01:10:34Hier ist ihr Geld, Mrs. Kitter.
01:10:36Tut mir leid, dass Sie so lange warten mussten.
01:10:37Der Arzt war bei Mr. Eckenshaw.
01:10:39Hat sich kaum gelohnt für das bisschen.
01:10:45Die jungen Leute heutzutage.
01:10:48Immer bloß auf Geld aus.
01:10:52Die jungen Leute heutzutage.
01:11:26Hilfe!
01:11:29Hilfe!
01:11:38Was ist denn passiert?
01:11:42Das ist Harold Eckenshaw.
01:11:47Die entscheidende Frage ist, hat er Selbstmord verübt oder wurde er umgebracht?
01:11:51Ich würde sagen, er hat Selbstmord begangen.
01:11:53Er hat es mit der Angst zu tun bekommen, nachdem er seine Schwägerin Martin und seinen Bruder Albert umgebracht hat.
01:11:58Es war allen bekannt, dass Harold oft vor dem Abend dessen Schießübungen machte.
01:12:02Er wurde also aus fünf Zentimeter Entfernung erschossen?
01:12:04Wieso nicht?
01:12:06Jemand, den er kennt, tritt zu ihm, bittet ihn für einen Augenblick um das Gewehr und...
01:12:11Ich tippe auf Selbstmord.
01:12:13Gerade diesen Eindruck wollte der Mörder ja hervorrufen.
01:12:15Jedenfalls können wir uns das Risiko eines neuen Mordes nicht mehr leisten.
01:12:18Kommen Sie mit.
01:12:19Wohin denn?
01:12:19Zu den Eckenshaw.
01:12:21Wir werden die Puderdose finden und wenn wir das ganze Haus auf den Kopf stellen müssten.
01:12:28Entschuldigen Sie, Herr Inspektor, Sie bekommen Besuch.
01:12:30Eine Miss Marple.
01:12:31Oh, treten Sie näher.
01:12:32Guten Tag, Miss Marple.
01:12:34Sie wollten gerade aufbrechen?
01:12:35Ja.
01:12:36Dann will ich Sie nicht lange aufhalten.
01:12:47Eine wunderschöne Melodie, nicht?
01:12:53Wer hatte die Dose?
01:12:54Der kleine Alexander.
01:12:56Was?
01:12:57Ich hätte schon früher darauf kommen sollen.
01:12:59Der Bengel ist unverbesserlich.
01:13:00Diese hübsche Musik hat es ihm angetan.
01:13:02Kein Wunder.
01:13:03Wir sind also wieder am Anfang.
01:13:05Nein, Herr Inspektor.
01:13:06Ich denke, ich weiß jetzt, wer der Mörder ist.
01:13:09Es wird nur schwer sein, ihm etwas zu beweisen.
01:13:11Ich muss ihn irgendwie dazu kriegen, seine Maske fallen zu lassen.
01:13:15Hm.
01:13:16Setzen Sie sich doch, Miss Marple.
01:13:18Danke.
01:13:21Danke.
01:13:28Du darfst den Ausdruck nicht wechseln.
01:13:31So kommen wir nicht weiter.
01:13:34Aber was ist denn nur?
01:13:35Hast du vielleicht schon wieder einen Fehler gemacht?
01:13:37Wie kommt das eigentlich?
01:13:38Alles, was du sagst, Cedric, klingt wie ein Vorwurf.
01:13:40Darauf liegt es ja an.
01:13:42Ich lasse mich nicht wie ein kleines Kind behandeln.
01:13:44Ich weiß besser, was mir gut tut.
01:13:47Der hier ist der bequemste für mich.
01:13:49Warum bist du nicht im Bett?
01:13:50Fängst du auch noch an?
01:13:51Tut mir leid, Evelyn, aber mit Ihrem Herrn Vater ist ja nicht zu reden.
01:13:54Ich habe keine Lust, da oben allein zu bleiben.
01:13:56Nachher werde ich noch im Bett ermordet.
01:13:59Na, und hier wird es ja wohl keiner wagen.
01:14:01Das wollen wir hoffen, Vater.
01:14:02So dreist wird doch keiner sein.
01:14:03Ich möchte was trinken.
01:14:05Nein, lass nur.
01:14:06Quimpern.
01:14:06Tja, aber es ist nicht gesund.
01:14:10Ach, wollen Sie mich ersticken?
01:14:11Sie sollen mir die Decke auf die Knie legen.
01:14:13Ich sehe schon, es wird ein gemütlicher Abend.
01:14:15Wie wäre es mit einer Partie Britsch?
01:14:17War ja nur ein Vorschlag.
01:14:28Was hast du denn da Hübsches?
01:14:30Da gehört eigentlich Puder rein.
01:14:31Aus Frankreich.
01:14:32Eine Spieldose.
01:14:33Ziemlich wertvoll, glaube ich.
01:14:35Woher hast du das Ding?
01:14:36Das Prunkstück gehört Miss Marple.
01:14:38So?
01:14:39Musst du ihr aber wiedergeben.
01:14:40Ich habe sie nur geborgt.
01:14:42Bevor ich zu Bett gehe, bringe ich sie ihr.
01:14:44Hm.
01:14:45Ich habe sie nur geborgt.
01:14:48Ich habe sie überlegt.
01:14:53Ich habe sie nur geborgt.
01:14:56Ich habe sie nur geborgt.
01:15:00Schreie ist nicht ضach.
01:15:03Ich habe sie überlegt.
01:15:05Ich habe sie nicht gekauft.
01:15:05Ich werde sie nicht mit einemadoraern.
01:15:05Ich habe sie nicht mit einer Pokemon.
01:15:06Und ich bin mir gefühlt,
01:15:13ich habe sie nicht gesehen.
01:15:38Kommen Sie ruhig herein, Herr Doktor.
01:15:41Sie haben mich erwartet?
01:15:43Hat Alexander Ihnen nichts gesagt?
01:15:45Wieso? Nein.
01:15:49Ach, hat er vergessen. Ich habe Halsschmerzen.
01:15:53Und deshalb habe ich Ihnen gebeten, Sie zu fragen, ob Sie nicht einmal zu mir heraufkommen könnten.
01:15:58Ach so.
01:15:59Entschuldigen Sie, dass ich Sie bemühe, aber ich habe schon seit vielen Jahren keine Halsschmerzen mehr gehabt.
01:16:03Dann können Sie von Glück sagen, Miss Marple.
01:16:06Kopfschmerzen?
01:16:07Nein, nur Halsschmerzen.
01:16:10Wollen wir uns das gleich mal anschauen?
01:16:14Eine hübsche Dose.
01:16:16Gefällt sie Ihnen?
01:16:17Wo bekommt man so etwas?
01:16:18Ich habe sie gefunden.
01:16:19So, wo?
01:16:21Hier bei uns, im Stall.
01:16:23Ach.
01:16:26Öffnen Sie den Mund, bitte.
01:16:28Sagen Sie A.
01:16:29A.
01:16:31Nicht die geringste Entzündung.
01:16:33Ja, ich muss schon sagen, das hätte ich nicht von Ihnen erwartet, diese Puderdose einfach zu behalten.
01:16:38Unter diesen besonderen Umständen liegt mir nichts anderes übrig.
01:16:42Hm.
01:16:44Sind die Mandeln geschwollen?
01:16:45Nein, ich glaube nicht.
01:16:52Ich habe Sie schon einmal in dieser Stellung gesehen.
01:16:54Auch damals hatten Sie die Hände um den Hals einer Frau gelegt.
01:16:57Es war in einem fahrenden Zug und Sie haben diese Frau erwürgt.
01:17:08Eine schwerwiegende Anschuldigung.
01:17:11Sie haben noch mehr auf dem Gewissen.
01:17:13Ja?
01:17:14Ich weiß, warum Sie heraufgekommen sind, um die Puderdose an sich zu bringen.
01:17:19Die Polizei sollte nicht auf Ihre Spur kommen, denn die Puderdose gehörte Ihrer Frau.
01:17:25Denken Sie.
01:17:26Und noch eins.
01:17:27Den Brief, den Evelyn angeblich von Martin bekam, den haben in Wirklichkeit Sie geschrieben.
01:17:33Warum hätte ich das tun sollen?
01:17:35Um frei zu sein.
01:17:37Um Evelyn heiraten zu können, die ein großes Vermögen erben wird.
01:17:40Die Polizei sollte glauben, dass es sich bei der Ermordeten um Martin handelt.
01:17:44Der Verdacht wäre da nur auf die Angehörigen der Familie Eckenshopp gefallen.
01:17:48Ein schlauer Plan.
01:17:57Verraten Sie mir doch bitte, wie Sie zu den interessanten Vermotungen kommen.
01:18:00Ich habe mir die Ermordete genau angesehen.
01:18:03Martin war oder ist, so viel ich gehört habe, ein Bauernmädchen aus der Normandie.
01:18:06Die Ermordete hat niemals auf einem Bauernhof gearbeitet.
01:18:11Ich brauchte mir ja nur, Ihre Hände anzusehen.
01:18:13Weiter?
01:18:14Ja, sehr gern.
01:18:16Aber das Erbteil, auf das Evelyn Anspruch hat, genügt Ihnen noch nicht.
01:18:20Deshalb haben Sie Albert und Harald umgebracht.
01:18:22Und wie soll ich das fertig gemacht haben?
01:18:25Ganz einfach, Sie haben den Curryreis mit der Seen versetzt.
01:18:28Ich hätte fast mein Renommee als Köchin eingebüßt.
01:18:32Es war ja ganz selbstverständlich, dass Sie zur Behandlung ins Haus gerufen würden.
01:18:36Sie haben Albert behandelt und ihm die tödliche Dosis mit der Medizin gereicht.
01:18:40Und Harald?
01:18:42Wurde auch Ihr Opfer.
01:18:43Sie haben ihn erschossen und Selbstmord vorgetäuscht.
01:18:46Genial rekonstruiert. Sie haben Fantasie.
01:18:49Und Beweise.
01:18:50Da Sie jetzt gekommen sind, um die Puderdose Ihrer Frau zu holen, ist der Fall geklärt.
01:18:58Ja, aber Sie werden unser Geheimnis nicht mehr preisgeben können.
01:19:02Wenn Sie noch einen Mord begehen, Doktor, wäre es vielleicht ein Mord zu viel.
01:19:06Keine Angst, es werde nicht wie ein Mord aussehen, Miss Marple.
01:19:08Der Totenschein, den ich ausstellen werde, darauf können Sie sich verlassen, wird selbstverständlich auf Herzschlag laufen.
01:19:16Alles in Ordnung?
01:19:17Ja, danke.
01:19:19Sie sind verhaftet. Ich mache Sie darauf aufmerksam.
01:19:21Alles, was ich gesagt habe, ist aufgenommen worden und kann vor Gericht gegen mich Verwendung finden.
01:19:25Ich muss zugeben, dass Sie mich völlig durchschaut haben.
01:19:37Abführen.
01:19:48Ich bewundere Ihren Mut, Miss Marple.
01:19:50Gute Nacht.
01:20:17Na, es wird doch Zeit.
01:20:20Bevor ich das Haus verlasse, möchte ich mich von Ihnen verabschieden.
01:20:23Ich möchte, dass Sie bleiben.
01:20:24Ich besitze ein kleines Häuschen, Mr. Eckensorg.
01:20:27Verkaufen.
01:20:27Weshalb sollte ich das tun?
01:20:29Wissen Sie, wenn ich mir das Ganze so überlege,
01:20:33ich meine, Sie sind eine ganz passable Köchin
01:20:37und auch nicht auf den Kopf gefallen, soviel ich sehe,
01:20:40mit einem Wort,
01:20:42wollen Sie nicht meine Frau werden?
01:20:46Einverstanden?
01:20:47Ich fühle mich außerordentlich geschmeichert.
01:20:50Versteht sich ja von selbst. Kommen wir zur Sache.
01:20:52Ich bedauere, aber ich muss Ihnen einen Korb geben.
01:20:54Wieso?
01:20:55Wenn ich mich hier in ein so gefährliches Abenteuer stürzen würde,
01:20:59hätte ich schon einen Bewerber.
01:21:01Ach, Unsinn.
01:21:02Das können Sie mir nicht erzählen.
01:21:04Wer zum Teufel würde Sie schon nehmen?
01:21:06Offenbar Sie zum Beispiel, um nur einen der Bewerber zu erwähnen.
01:21:09Leben Sie wohl?
01:21:20Die Person ist wohl verrückt geworden.
01:21:25Oh, Miss Marple, ich bin ja so glücklich.
01:21:27Nicht von Ihnen, dass Sie mich abholen.
01:21:29Bestand Sie, darf ich Ihnen behilflich sein?
01:21:30Danke sehr.
01:21:30Danke sehr.
01:22:20Ich bin ja so glücklich.
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