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comedy

Grumpy, wealthy funeral undertaker Siegfried Schroff, a recluse divorcee who loves only his dachshund Paula, counts on his brother, the Lutheran pastor and Bavarian town councilor, to assign an idyllic municipal meadow with romantic view for his dream, a private cemetery.

*
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Transcript
00:01:00Lieblich.
00:01:11Nein, Paula, du bist tot.
00:01:22Tot, Paula.
00:01:23Ach, Paula.
00:01:38Sei doch tot.
00:01:41Gib dir doch ein bisschen MĂŒhe, ist nicht so schwer.
00:01:43Wir wollen doch die Gebrauchs- und Begleit- und PrĂŒfung mit Auszeichnung bestehen.
00:01:49Ja, Paula. Fast. Fast. Aber das SchwÀnchen ist doch auch tot.
00:02:04Nein, es handelt sich dabei um ganz normale Senkwehen, ja? Also beruhigen Sie sich. Legen Sie sich hin, machen Sie es sich bequem und lassen Sie sich von Ihrem Mann verwöhnen. Das kann er doch so gut.
00:02:17Ja, nein, ja. Na ja. Gut. Ja. TschĂŒss. Jetzt aber los. Sonst schaffe ich es nachher nicht mehr rechtzeitig nach MĂŒnchen zum Schwiegerpapa.
00:02:29Meinst du, Paula, leid uns das Geld, dass wir das GrundstĂŒck kaufen können?
00:02:32Ich hoff's. Er hat doch genug davon. Wir geben ihn hier wieder zurĂŒck.
00:02:35Ja, genau. Aber du weißt ja, er ist ein GeiznĂ€ckchen.
00:02:39Sitz. Ja.
00:02:42Bleib. Bleib. Bleib.
00:02:45Ja, brav.
00:02:47Brav und die brav und die geblaut.
00:02:49Hau. Hau. Hau.
00:02:51Hau. Hau.
00:02:52Ja, brav. Brav.
00:02:56Mieße.
00:02:58Hacke. Hacke.
00:02:59Ja, bravo. Bravo, Paula.
00:03:04Wisch die Nase. Nase. Nase wischen.
00:03:09Brav, bravo, bravo, brave, Paula.
00:03:13Verstecken. Verstecken. Verstecken. Ja.
00:03:19Ja, wo ist sie denn? Ja, wo ist sie denn, Paula?
00:03:22Braves Hundi, ja komm. Du kriegst ne Belohnung.
00:03:25Braves Hundi, ja, ja, ja, ja, ja.
00:03:28Du kommst.
00:03:33Ewige Friede, Bestattung Schroff.
00:03:36Ja, Siegfried, ich bin's.
00:03:37Du mĂŒsst einen Fehler unterlaufen.
00:03:39Die Feuerbestattung Löscher ist um halb drei.
00:03:41Und jetzt sehe ich gerade, dass ich dummerweise
00:03:43die Erdbestattung RohlÀnder um drei angesetzt habe.
00:03:46Eine tolle Bestattung, das gab doch nie.
00:03:48Der regnet doch nicht aufhaken.
00:03:51Wir haben bisher jeden unter die Erde gebracht.
00:03:54Wir ringen einfach an das Requiem,
00:03:57ohne Aufpreis fĂŒr den Kunden,
00:03:59noch das Adagio vom Bach mit an.
00:04:02Dann haben wir etwas Luft fĂŒr den alten.
00:04:03Ja, und ich renne schon mal rĂŒber zum RohlĂ€nder
00:04:05und fange mit dem Lebenslauf an.
00:04:06Ja, du sag mal, soll ich euch nicht sagen,
00:04:09dass er zu Unrecht der Mitgliedschaft
00:04:11bei diesem WaffengeschÀft bezichtigt wurde?
00:04:13Nein, nein, nein.
00:04:14Das will ich nicht.
00:04:15Ja, ich lass es weg, denke ich auch, ja.
00:04:17Macht ihn ja nicht gerade sympathischer, ja.
00:04:19Also, tschĂŒss.
00:04:19Hey, das ist dein Pausenbruch.
00:04:28Hast du schon wieder Hunger?
00:04:29Klar, ich bin im Wachsen.
00:04:31Du? Du bist verfressen.
00:04:34Ist das nicht traumhaft?
00:04:36Und wie, Mami, das ist das schönste Fleckchen Erde,
00:04:39das wir uns je angesehen haben.
00:04:41Findest du auch?
00:04:42Ja.
00:04:43Das Geburtshaus, das soll dahin.
00:04:46Die genaue Aufteilung,
00:04:46die bespreche ich demnÀchst mit dem Architekten.
00:04:48Aber schön fÀnde ich,
00:04:50wenn die BĂŒros und die AufenthaltsrĂ€ume
00:04:52fĂŒr die Belegschaft,
00:04:53wenn das alles so zum Sehen wÀre.
00:04:55Hey, na, Frechdachs.
00:04:58Hat's geschmeckt, Heidi?
00:05:00Aus, aus.
00:05:02Was machen Sie denn da mit meinem Hund?
00:05:04Haben Sie ihn gefĂŒttert?
00:05:05Er hat sich selbst gefĂŒttert.
00:05:07Nur ein bisschen Leberwurst.
00:05:08Was, Leberwurst?
00:05:09Oh Gott, das bin Paula.
00:05:10Pui, pui, aus, aus.
00:05:13Böse Leberwurst.
00:05:14Was haben Sie gegen Leberwurst?
00:05:16Ich gar nichts.
00:05:17Aber so ein Hund geht Leber direkt an die Nieren.
00:05:20Ich verstehe kein Wort.
00:05:22Das weißt doch heutzutage...
00:05:23Komm, schau dir mal alles an.
00:05:24...jedes Kind,
00:05:25dass die Salz in einer Wurst
00:05:27vom Hund schlecht abgebaut werden kann.
00:05:29Wollen Sie mal einen Tag ĂŒbergiften?
00:05:30Zwei Gramm feinste Kalbsleberwurst,
00:05:32dass wir das Vieh schon nicht umbringen.
00:05:34Vieh?
00:05:35Ja, das hÀtte ich mir denken können,
00:05:36dass Ihnen ja Hunde hasserend sind.
00:05:38Armes Kind.
00:05:39Ich war mal sehr nett zu einem Hund
00:05:40und zum Dank hat er mir in die Hand gebissen.
00:05:42Einfach so, grundlos.
00:05:43Ein Hund tut nichts grundlos.
00:05:45Naja, vielleicht habe ich ihn ein bisschen am Schwanz gezogen.
00:05:49Na sehen Sie, der hat Sie nur gewÀhrt.
00:05:51Waren Sie froh, dass ich Sie nicht wegen Tierquelleraan zeige?
00:05:53Ach, ich war fĂŒnf und ein sehr freundliches Kind.
00:05:56Ja, das mag ja sein,
00:05:58aber jetzt bitte verlassen Sie mein GrundstĂŒck, ja?
00:06:01Ihr GrundstĂŒck?
00:06:02Das ist mein Grund und Boden.
00:06:04Ich baue hier ein Geburtshaus.
00:06:06Bin Hebamme, wissen Sie?
00:06:07Das hier wird ein Privatfriedhof und sonst gar nichts.
00:06:11Ich bin Bestattungsunternehmer.
00:06:17Das wollen wir doch mal sehen.
00:06:18Aber bitte fĂŒhlen Sie sich ganz wie zu Hause.
00:06:21Na, Paula?
00:06:23Hier vielleicht?
00:06:24Ein kleiner Hundefriedhof, ja?
00:06:29Paula?
00:06:32Das GrundstĂŒck bekommt der nie, dieser Bestatter.
00:06:35Der war halt nur besorgt um einen kleinen Baldi.
00:06:39Ich wĂŒnsche mir auch so gerne einen Hund.
00:06:41Nie kaufst du mir einen.
00:06:43Oh, MĂ€uschen, das Thema hatten wir doch schon tausendmal.
00:06:46Wir haben keine Zeit fĂŒr einen Hund.
00:06:48Trotzdem schade.
00:06:54Damit ist der Bau der Umgehungsstraße beschlossen.
00:06:57Ich danke Ihnen.
00:06:58Moment, und was ist mit dem GrundstĂŒck am Lehrgenauer Weg?
00:07:04Das diskutieren wir in der nÀchsten Sitzung.
00:07:06Nein, nein, so geht das nicht.
00:07:07Pardon, Frau BĂŒrgermeister.
00:07:09Aber dieser Tagesordnungspunkt wird jetzt schon zum zweiten Mal verschoben.
00:07:13Und ein Privatfriedhof wĂŒrde die lĂ€ngst ĂŒberfĂŒllten Gemeindefriedhöfe erheblich entlasten.
00:07:20Das stimmt natĂŒrlich, Herr Schroff.
00:07:23Aber Ihr Bruder ist nicht mehr der einzige Bewerber um das GrundstĂŒck.
00:07:26Wieso?
00:07:26Mir liegt hier die Eingabe der Hebamme Irene Lieblich vor, die das GemeindegrundstĂŒck
00:07:32Lehrgenauer Weg ebenfalls erwerben möchte.
00:07:34Und zwar hat sie vor, dort ein Entbindungshaus zu errichten.
00:07:39Aber ein Friedhof ist doch viel sinnvoller.
00:07:42FĂŒr Ihren Bruder als Bestattungsunternehmer sicher, Herr Schroff.
00:07:45Es gilt einfach abzuwÀgen, ob der ewigen Ruhe oder dem werdenden Leben in diesem Fall Vorrang
00:07:52einzurÀumen ist.
00:07:53Und weil ich die Entscheidung dem Gemeinderat und mir nicht leicht mache, möchte ich das
00:07:58gern erst in der nÀchsten Sitzung klÀren.
00:08:00Ich denke, da sind wir unserer Sorgfaltspflicht schuldig.
00:08:04Einen schönen Tag.
00:08:05Mein Schwiegervater will nicht in ein so unrentables GeschÀft wie ein Geburtshaus investieren.
00:08:23Dabei hĂ€tte er mir nur 20 Prozent der Gesamtsumme leihen mĂŒssen.
00:08:27Der war ja schon immer schrÀg, wenn es um Geld ging.
00:08:28Aber in letzter Zeit, der erinnert mich immer mehr an Dagobert Duck.
00:08:33Aber ohne die 20 Prozent Eigenkapital bekommst du den Rest auch nicht von der Bank.
00:08:39Das habe ich ihm erklÀrt.
00:08:41Sinnlos.
00:08:43Dabei weiß er ganz genau, dass mir damals nach Bastian's Tod gar nichts anderes ĂŒbrig blieb,
00:08:47als im Krankenhaus zu kĂŒndigen.
00:08:48Mit dem ewigen Schichtdienst.
00:08:50Wie sollte ich mich denn da um Katja kĂŒmmern?
00:08:53Mein Schritt zur selbststÀndigen Hebamme, der war nicht leicht, aber es hat sich gelohnt.
00:08:58Sonst wĂŒrde ich doch nie auf die Idee kommen, mein eigenes Geburtshaus zu planen.
00:09:01Ja, und das passende GrundstĂŒck dazu hĂ€ttest du auch schon. Eigentlich alles perfekt.
00:09:05Ja, das ist einmalig.
00:09:08Und die richtige Umgebung, das ist so wichtig fĂŒr ein Geburtshaus.
00:09:11Ach Mensch, da arbeite ich auf einer Bank und könnte ja trotzdem nicht weiterhelfen.
00:09:14Also ich habe 9.000 Euro auf dem Sparbuch. Die kannst du komplett gerne haben, SĂŒĂŸe, aber sonst.
00:09:24Danke.
00:09:25Aber das wĂ€re nur der berĂŒhmte Tropfen auf Neisenstein.
00:09:28Sag mal, du hast dir doch so viele Wohnungen angeschaut. Hat da irgendwas geklappt?
00:09:32Ich meine, ihr mĂŒsst doch bald raus aus eurem HĂ€uschen.
00:09:34Ja, du, in Reihenhaus. Sehr hĂŒbsch. Und die Miete ist bezahlbar.
00:09:37Ja? Und? Was Schnuckliges dabei in der Nachbarschaft?
00:09:40Dann sag ich dir Bescheid.
00:09:47Hat Opa ĂŒberhaupt mal nach mir gefragt?
00:09:51Nein, hat er nicht. Tut mir leid, Katja, aber ich will dich da auch nicht anlĂŒgen.
00:09:57Stell dir vor, er hat felsenfest behauptet, dass seine Ersparnisse sich auf seltsame Weise verringern.
00:10:02Er glaubt, dass besonders altes Geld sich mit der Zeit auflöst.
00:10:05Und so erklÀrt er auch den vielen Staub in seiner Wohnung.
00:10:07Kann es sein, dass Opa ein bisschen gaga ist?
00:10:11Ja. Ich glaube, so kann man das nennen.
00:10:24Frau Lieblich?
00:10:26Ja, bitte.
00:10:28Ich habe eine schlechte Nachricht fĂŒr Sie.
00:10:29Sie scheint die einzige Angehörige zu sein von Herrn Kurt Lieblich.
00:10:32Ich habe gekĂ€mpft fĂŒr dein Projekt.
00:10:45Ich verstehe sowieso nicht, warum du so versessen bist auf deinem Privatfriedhof.
00:10:49Als Gemeinderat stecke ich in einem Interessenskonflikt.
00:10:52Ein Friedhof ist eine Bereicherung fĂŒr uns alle.
00:10:55Wie lange trÀume ich schon von einem noblen, exklusiven Garten des Friedens?
00:11:00Außerdem profitierst du auch davon.
00:11:03Dann schließlich gehört das Bestattungsunternehmen uns beiden.
00:11:06Aber du kassierst sie nur ab.
00:11:09An mir bleibt ja die Arbeit hÀngen.
00:11:10DafĂŒr schicke ich dir die Witwen und die Hinterbliebenen.
00:11:13Komm, ist doch nicht so hoch.
00:11:14Psst.
00:11:15Grundschaft.
00:11:20GrĂŒĂŸ Gott.
00:11:22Sie?
00:11:23Ich melde mich dann, die Vereinbarter.
00:11:25GrĂŒĂŸ Gott.
00:11:27Wiedersehen.
00:11:28Tja, Àhm, womit, womit kann ich dienen?
00:11:37Ich habe einen Verpflichtenden.
00:11:40Und, Ă€hm, ich weiß nicht, wie geht das denn jetzt?
00:11:46Der, der Heimgegangenen, stand er Ihnen besonders nahe?
00:11:52Nee, eigentlich nicht.
00:11:54Mein Schwiegervater, wir haben uns kaum gesehen.
00:11:56Ist gegen einen Baum gefahren.
00:11:58Ja, bedauerlich.
00:12:01Äh, war er wenigstens sofort tot.
00:12:05Wie bitte?
00:12:06Ich meine, dass er nicht lange leiden musste, ne?
00:12:12Er hÀtte ja auch langsam verbrennen können.
00:12:16Bei vollem Bewusstsein.
00:12:18Ich zeige Ihnen mal ein paar Modelle fĂŒr die letzte Heimstatt.
00:12:26Das hier ist unser Modell Valhalla.
00:12:29Vollholz, Maragoni poliert, dreiflĂŒgelig aufklappbar.
00:12:33Die Handgriffe sind vergoldet.
00:12:35Die Intasian-Arbeit zeigt die Wabenschlacht am Teutoburger Wald.
00:12:38Wird sehr gerne genommen von Herrn, die noch im Zweiten Weltkrieg aktiv waren.
00:12:41Ja, 16.000 Euro?
00:12:44DafĂŒr kriege ich ja einen Mittelklassewagen.
00:12:47Haben Sie nicht was Billigeres?
00:12:49Schon in Ordnung.
00:12:52Und das hier, das ist etwas Modernes.
00:12:57Und wie wÀre es damit?
00:12:59Das wird sehr gerne genommen von Gesundheitsbewussten.
00:13:02Das ist unser Modell Bio.
00:13:063.200 Euro.
00:13:09Sie verstehen mich nicht.
00:13:12Der Tote soll begraben werden, nicht beschenkt.
00:13:15Gut.
00:13:17Kommen Sie mal mit.
00:13:18Ja.
00:13:21So.
00:13:25Pressspan.
00:13:27600 Euro.
00:13:29Was GĂŒnstiges finden Sie nirgends.
00:13:30Wenn Ihnen das auch noch zu teuer ist,
00:13:32dann bleibt uns nichts anderes ĂŒbrig,
00:13:34als ein paar Henkler in den Toten zu schrauben.
00:13:38Verzeihung, ein Scherz.
00:13:41Den nehme ich.
00:13:45Gut.
00:13:45Dann zur Innenausstattung.
00:13:47Sie können wÀhlen zwischen einer Rohseile,
00:13:49Batiste Brokat,
00:13:51besticktem Leinen,
00:13:52gestÀrkter Baumwolle
00:13:53oder einer Polyestermischung.
00:13:55Was brauche ich denn da noch alles?
00:13:59Wissen Sie,
00:13:59ich muss in einer Viertelstunde
00:14:00meine Tochter von der Schule abholen.
00:14:02Und wenn ich...
00:14:02Passen Sie auf, Frau...
00:14:03Lieblich.
00:14:04Frau Lieblich.
00:14:05Immerhin Vorschlag.
00:14:07Überlassen Sie alles vertrauensvoll mir.
00:14:09Ich kĂŒmmere mich um die FormalitĂ€ten.
00:14:10Ich schnĂŒre Ihnen ein Discount-Paket.
00:14:141.000 Euro.
00:14:15Das ist dann unsere Pauschalbestattung
00:14:17SĂŒĂŸer Tod.
00:14:18Darin enthalten sind ein Blumenbouquet,
00:14:21TotengrÀber
00:14:21und sogar ein Grabstein
00:14:23aus chinesischer Hartplastik.
00:14:28Hartplastik.
00:14:28Hallo.
00:14:38Entschuldigung.
00:14:38Es hat ein bisschen lÀnger gedauert beim Notar.
00:14:42Dass man da alles unterschreiben muss.
00:14:46Weißt du was?
00:14:47Ich bin total aufgeregt.
00:14:50Du bist die erste schwerreiche Frau,
00:14:52die ich persönlich kenne.
00:14:53Irre.
00:14:54Jetzt sag schon, SĂŒĂŸe,
00:14:55und ganz langsam,
00:14:56wie viele Millionen
00:14:58hat dir dein Schwiegervater hinterlassen.
00:15:01Wie soll ich das sagen?
00:15:04Er liebte das Geld sehr.
00:15:06Heißt was?
00:15:07Nach Abzug aller Verbindlichkeiten
00:15:09bleiben 250.000 Euro ĂŒbrig.
00:15:13Oh nein.
00:15:16Und ich habe immer gedacht,
00:15:17du schwimmst mal im Fett der Kohle.
00:15:20Tja.
00:15:21Ja, und was machst du jetzt?
00:15:23Ich freue mich darĂŒber.
00:15:24Ja, aber...
00:15:24Das ist doch eine Menge Geld.
00:15:26Aber...
00:15:26Ich kann jetzt endlich
00:15:27mein Geburtshaus bauen.
00:15:29Ach.
00:15:30Du bist auf erschreckende Weise bescheidend.
00:15:33Sag, Frau Lieblich.
00:15:34Milchkaffee wie immer?
00:15:35Lieber nicht.
00:15:36Den kann sie sich nicht leisten.
00:15:38Bitte alles wie immer.
00:15:42Wann ist denn die Beerdigung?
00:15:44Am Tag unseres Umzugs.
00:15:45Wir leiden,
00:16:10weil wir nicht begreifen können,
00:16:12dass ein geliebter und beliebter Mensch
00:16:14von uns gegangen ist.
00:16:16Na, so beliebt scheint er nicht gewesen zu sein.
00:16:18Außer uns ist ja niemand gekommen.
00:16:19Wir stehen betroffen vor dem offenen Grab
00:16:21und fragen uns,
00:16:22warum Gott Kurt so frĂŒh zu sich heimgeholt hat.
00:16:27Wir haben ihn geliebt und geschÀtzt.
00:16:31Wir haben ihn gebraucht.
00:16:32Er war uns Freund,
00:16:35Vertrauter,
00:16:37Vater,
00:16:38Großvater.
00:16:41Kurt Lieblich
00:16:42hinterlÀsst eine Schwiegertochter,
00:16:45die Kram gebeugt unter uns weilt
00:16:47und eine Enkelin,
00:16:49die nicht weiß,
00:16:49wie es weitergehen soll
00:16:50ohne den geliebten Großvater,
00:16:53der ihr alles,
00:16:55alles bedeutete.
00:16:58Redet ihr wirklich von unserem Opa,
00:16:59dem Geizigen?
00:17:00Auch der Gesellschaft,
00:17:02in der er lebte,
00:17:04fehlte er.
00:17:06Er stand kurz vor der Verleihung
00:17:07des Bundesverdienstkreuz
00:17:08und war Blutspende
00:17:10im St. Irmgard Krankenhaus.
00:17:13Entschuldigung,
00:17:14warten Sie mal, Herr Pfarrer.
00:17:15So geht das nicht.
00:17:19Ich will ja nicht pietÀtlos sein,
00:17:21aber Sie kannten ihn ja gar nicht.
00:17:24Verstehen Sie mich recht nicht,
00:17:25einmal er hÀtte so eine verlogene Grabrede gewollt.
00:17:28Ja, aber...
00:17:31Diese Blutspende zum Beispiel,
00:17:33die ist ĂŒber 15 Jahre her
00:17:34und er hat auch nur deshalb gespendet,
00:17:36weil er eine reiche Witwe kennenlernen wollte,
00:17:38die auch Blutspenderin war.
00:17:40Wissen Sie,
00:17:41so wie Sie ihn hier beschreiben,
00:17:42so war er einfach nicht.
00:17:44Ja, aber es tut mir leid,
00:17:45ich konnte in der KĂŒrze der Zeit
00:17:46nicht so viel ĂŒber ihn herausfinden
00:17:48und in den Resten reint man sich halt so zusammen.
00:17:54Mein Schwiegervater war
00:17:56ein sehr ichbezogener Mensch
00:17:59und eigentlich konnte er einem leid tun,
00:18:02weil er nie verstanden hat,
00:18:05was das Leben wirklich ausmacht.
00:18:08Er hat mal zu mir gesagt,
00:18:09wenn es wirklich einen Gott gibt,
00:18:12dann hat er mich wahrscheinlich so gewollt,
00:18:15wie ich bin.
00:18:17Keiner seiner Bekannten
00:18:18oder sogenannten Freunde
00:18:20ist heute hier
00:18:22und ich bin sicher,
00:18:25er war sehr allein,
00:18:28aber er hat uns an seinem Leben
00:18:29nicht teilhaben lassen.
00:18:34Ich glaube nicht,
00:18:35dass er glĂŒcklich war.
00:18:35Vielleicht ist das jetzt.
00:18:41Das haben Sie sehr schön gesagt.
00:18:48Entschuldigung,
00:18:49aber ich bin Hebamme, ja?
00:18:51Es kann jeden Moment
00:18:51bei einer meiner Schwangeren losgehen.
00:18:55Lieblich?
00:18:58Ja.
00:18:59In welchen AbstÀnden kommen denn die Wehen?
00:19:03FĂŒnf Minuten.
00:19:04Ja, ja.
00:19:06Ich bin sofort bei Ihnen.
00:19:09Es tut mir leid,
00:19:10aber ich muss weg.
00:19:12Kann ich mitkommen, Mama?
00:19:13Ich will nicht auf dem Friedhof bleiben.
00:19:15Das hier ist so traurig.
00:19:17Ja, klar.
00:19:19Wenn das hier fertig ist,
00:19:20kannst du dich um die Möbelpacker kĂŒmmern?
00:19:22Ja, ja.
00:19:22Und du mĂŒsstest noch Brotzeit und Bier besorgen?
00:19:24Klar, kein Problem.
00:19:25Haut schon ab.
00:19:27Vielen Dank, Herr Pfarrer.
00:19:28Und Ihnen auch, Herr Schroff.
00:19:29Sie haben das wirklich ganz wunderschön arrangiert.
00:19:35So, MĂ€ustin, jetzt versuch's nochmal.
00:19:51Dreht den SchlĂŒssel.
00:19:54Funktioniert nicht.
00:19:58Und jetzt?
00:19:59Noch mach nochmal.
00:20:01Wieder nicht.
00:20:02Dann nochmal.
00:20:04Halt, stopp.
00:20:05Moment mal.
00:20:06Anhalten.
00:20:07Sie mĂŒssen mich in die Heraklionstraße fahren.
00:20:13Mein Wagen streikt und bis ein Taxi da ist.
00:20:15Da kann wer weiß, was passiert sein.
00:20:17Schreien Sie an.
00:20:18Ja?
00:20:19Danke.
00:20:32Nicht so wild.
00:20:34Und immer mit dem Strich.
00:20:35Speziell rauer Dackel streichelt man immer mit der Wuchsrichtung des Felles.
00:20:40Nicht dagegen, ja?
00:20:42Das mögen Sie nicht.
00:20:43Woher wissen Sie das?
00:20:45Waren Sie in Ihrem frĂŒheren Leben ein Dackel?
00:20:47Oder hat Paula Ihnen das verraten?
00:20:49Das hat man anhand von Gehirnströmen bei rauer Dackel gemessen.
00:20:53Sie leiden.
00:20:55Aber Kinder sind ja nun mal etwas ruppig im Umgang.
00:20:59Sie können Kinder wohl nicht leiden.
00:21:01Nicht leiden ist ĂŒbertrieben.
00:21:02Ich mach mir nicht besonders viel aus Ihnen.
00:21:05Jetzt fahren Sie doch mal zu.
00:21:18Es ist rot.
00:21:19Ja und?
00:21:19Das ist ein Notfall.
00:21:21Das ist ein Notfall.
00:21:36Das ist ein Notfall.
00:21:38Oh, my God.
00:22:08So, jetzt ist mein FĂŒhrerschein weg.
00:22:15Sehen Sie Farben blind oder hat Ihnen das Rot nicht gefallen?
00:22:19Wir haben es eilig.
00:22:2188 Sachen in der Innenstadt, Respekt.
00:22:24Aber wissen Sie, was mich stutzig macht?
00:22:26Ihre Kunden haben doch eigentlich alle Zeit der Welt.
00:22:28Aber meine nicht, die Wehen haben schon eingesetzt.
00:22:30Gewehen? Nicht schlecht, wĂŒrde Herr Talje.
00:22:35Meine Mutter ist Tebamme.
00:22:36Und in der Hieraklionstraße 8 ist eine Schwangere, die auf Sie wartet.
00:22:42Folgen Sie uns. Mit Blaulicht geht's schneller.
00:22:44Was stimmt's so?
00:23:04Der KĂŒhlschrank kommt in die KĂŒche.
00:23:05Ich gehe gerade.
00:23:07Mir leid. Hat ein bisschen lÀnger gedauert.
00:23:09Und Zwillinge.
00:23:11Ich wusste nicht genau, wo was hingehört.
00:23:13Ich dachte, Sie schlafen immer oben, Wohnzimmer hinten,
00:23:15die alten Regale in den Keller, oder?
00:23:16Deine Logik ist bestechend.
00:23:18Inzwischen brennt es mir aber auch ein bisschen.
00:23:19Ich mĂŒsste dringend zurĂŒck in die Bank.
00:23:21Ja.
00:23:21Ich rufe dich an.
00:23:23Vielen Dank, Nadine.
00:23:26Wenn Sie Hunger haben, wir haben hier eine Kleidigkeit fĂŒr Sie vorbereitet.
00:23:30Ja, Hunger haben wir immer.
00:23:32Aber hoffentlich können LeberkÀse den Hammer dauern.
00:23:34Oh, meine schöne Kommode.
00:23:40Können Sie denn nicht aufpassen?
00:23:41Immer mit der Ruhe.
00:23:43Ist ein Versicherungsschaden.
00:23:44Meine LeberkÀse, es ist sauberhaft.
00:23:46Hallo.
00:23:47Geht's ein bisschen leiser.
00:23:49Mein Hund wacht stÀndig auf.
00:23:51Sie?
00:23:52Sie?
00:23:55Wohnen Sie hier?
00:23:57Schon fĂŒnf Jahre.
00:23:59Sehr ruhige Gegend.
00:24:01Bisher.
00:24:04Ah, guten Morgen.
00:24:14Guten Morgen.
00:24:18Ja, schon eingelebt?
00:24:20Ja, so allmÀhlich.
00:24:21Danke der Nachfrage.
00:24:25Mögen Sie?
00:24:26Oh ja.
00:24:28Danke.
00:24:32Zeitung, ich hab sie schon aus.
00:24:34Danke.
00:24:35Vielen Dank.
00:24:40internalč McCallila.
00:24:43Danke.
00:24:54Mögen Sie?
00:24:57Mögen Sie?
00:24:57Mögen Sie?
00:25:02Mögen Sie?
00:25:03Alles klar, Paola?
00:25:11Das ist doch zum Aus-der-Haut-Fach.
00:25:13Ich habe sie auch nicht gegen den Strich getrault.
00:25:16Ach, Katja, hast du einen Moment Zeit?
00:25:21Schon, warum?
00:25:24Nein, nein, Herr Schraus, so funktioniert das nicht.
00:25:27Die drei kleinen Schweinchen sind viel zu dick.
00:25:29Nein, sind sie nicht. Die Schweinchen mĂŒssen dick sein.
00:25:33Aber wenn sie so kugelrund sind, dann kippen sie doch andauernd um.
00:25:37Schweinchen, kugelrund?
00:25:38Hey, Mama.
00:25:40Komm rĂŒber, Katja, du störst Herrn Schroff noch.
00:25:42Nein, nein, ganz im Gegenteil.
00:25:45Was treibt ihr da eigentlich?
00:25:47Herr Schroffer findet Spiele, ganz professionell.
00:25:50Die Schwierigkeit bei diesem Spiel ist, dass die Schweinchen immer umfallen,
00:25:53wenn der Wolf ihr HÀuschen wegbrÀst.
00:25:56Ist das schlimm?
00:25:57Und dann ist das schlimm, nachdem die Schweinchen mit den BĂ€uchen
00:26:00nicht die Tischplatte berĂŒhren dĂŒrfen, weil der Spieler sonst verloren hat.
00:26:03Ja, wĂŒrde der Spieler praktisch immer verlieren,
00:26:06weil dann alle auf ihrem BĂ€uchen liegen, ja?
00:26:09So, so.
00:26:10Und das ist total doof.
00:26:12Logisch, ne?
00:26:14Logisch.
00:26:17Wollen Sie nicht da rĂŒberkommen?
00:26:18Ich könnte uns eine Tasse Tee machen.
00:26:19Ich weiß nicht, ist schon spĂ€t.
00:26:23Bitte, Mama, komm rĂŒber.
00:26:24Es ist auch total lustig.
00:26:26Nein, es war ein langer Tag.
00:26:27Komm rĂŒber.
00:26:29So ein Mist!
00:26:30Das klappt nie und nimmer.
00:26:32Also ich denke, dass die FĂŒĂŸe schwerer und breiter sein mĂŒssten.
00:26:35Das wĂŒrde dann auch die Standfestigkeit ermöglichen.
00:26:37Nein, nein, das habe ich schon probiert.
00:26:38Das geht nicht, weil dann die Schweinchen ĂŒberhaupt nicht mehr umfallen.
00:26:41Sie sollen ja umfallen, nur nicht stÀndig, dauernd sozusagen grundlos.
00:26:45Aber das ist doch der Witz bei der Sache, weil die Punkte erst gezÀhlt werden, wenn...
00:26:48Nein, nein, nein, erst wenn die Schweinchen die Schlucht ĂŒberqueren, ja?
00:26:51Und auf der SchrĂ€ge stehen, dann sollen ihre BĂ€uche die SpielflĂ€che berĂŒhren, aber nur da.
00:26:56Sie mĂŒssen sie sogar berĂŒhren.
00:26:57Genau.
00:26:58Also wann dĂŒrfen die BĂ€uche den Boden berĂŒhren und wann mĂŒssen sie den Boden berĂŒhren?
00:27:02Ich kapiere das nicht.
00:27:03Das ist einfach so hoch fĂŒr mich.
00:27:11Oh, jetzt habe ich ganz vergessen, Ihnen was zum Trinken anzubieten.
00:27:14Ich bin mir unaufmerksam von mir.
00:27:15Das macht doch nichts.
00:27:17Ich habe drĂŒben noch eine ganze Thermoskanne Kaffee.
00:27:20Das ist noch so gut wie frisch, wenn Sie mögen.
00:27:21Ja, gerne.
00:27:22Ja, ich hole den Ton.
00:27:24Oh, das ist lieb.
00:27:24Danke.
00:27:35Das ist ein blödes Spiel, das funktioniert nicht.
00:27:38Ihr Gesicht ist wie dafĂŒr gemacht.
00:27:48WofĂŒr?
00:27:51Sie haben ein schönes Lachen.
00:27:52Sie sollten öfter mal lachen.
00:27:55Ein fröhlicher Gesichtsausdruck ist in meinem GeschÀft eher schÀdlich.
00:27:59Beruflich habe ich mir das Lachen so gut wie gÀnzlich abgewöhnt.
00:28:03Das ist eigentlich komisch.
00:28:08Was?
00:28:10Na, dass Sie Spiele fĂŒr Kinder erfinden, wo Sie Kinder doch gar nicht ausstehen können.
00:28:15Das ĂŒbertreiben Sie, aber ich bin doch kein Kinderhasser.
00:28:18Mir geht es bei Kindern so wie bei Ihnen mit, Àh, ja, Dattling.
00:28:22Aha, Sie wurden mal von einem Kind gebissen.
00:28:24Frau Lieblich, waren Sie schon mal im Morgennebel, wenn Sie die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken brechen, auf einem Friedhof?
00:28:42Ähm, nein.
00:28:44Das sollten Sie aber, seine wundervolle Ruhe, die einem, einen Hauch der Ewigkeit vermittelt.
00:28:57So, so.
00:28:59Überlassen Sie mir das KunststĂŒck.
00:29:01Bitte.
00:29:02Sie werden sehen, wenn der Friedhof fertig ist.
00:29:04Es gibt keinen geeigneten Platz dafĂŒr.
00:29:10Ich gehe mal nach Katja gucken, wo sie bleibt.
00:29:14Katja?
00:29:44Ja, Schroff?
00:30:07Herr Schroff, aus unserem Kaffeetrinken wird leider nichts.
00:30:10Katja ist auf dem Sofa eingeschlafen.
00:30:17Aha.
00:30:17Ja, das macht doch nichts.
00:30:19Bring Sie es ins Bett.
00:30:21Gute Nacht.
00:30:22Gute Nacht.
00:30:31Komm, Paula, machen wir Schluss fĂŒr heute.
00:30:33Komm.
00:30:34Heia, heia.
00:30:35Tag, Herr Schroff.
00:30:48Hallo, Katja.
00:30:50Das ist ein ĂŒberraschender Besuch.
00:30:53Paula, SĂŒĂŸe, wie geht's dir denn?
00:30:56Alles Bingo?
00:30:57Das beruhigt mich.
00:31:00Brauchst du was, Katja, oder schickt dich deine Mutter?
00:31:03Weder noch.
00:31:03Ich hab mir ĂŒberlegt, na, darf ich mal, weil sie doch den ganzen Tag zwischen den SĂ€rgen sitzt,
00:31:10ob ich sie spazieren fĂŒhren darf?
00:31:11Bitte?
00:31:13Paula Gassi fĂŒhren.
00:31:14Darf ich?
00:31:15Bitte.
00:31:17Ja, weißt du, du bist sehr lieb von dir, aber die Paula, die ist trĂ€chtig, die bekommt Junge.
00:31:22Und da lass ich sie ungern große SpaziergĂ€nge machen.
00:31:26Dackelbabys?
00:31:27SĂŒĂŸ.
00:31:27Das ist natĂŒrlich was anderes.
00:31:29Dann soll sie sich ausruhen.
00:31:31Jetzt wundert es mich nicht mehr, dass sie immer so ernst und traurig sind.
00:31:36Wieso?
00:31:38Na, sehen sie sich doch mal hier um.
00:31:40Und dann noch, wie sie angezogen sind.
00:31:43In schwarz.
00:31:45Ja, wieso?
00:31:45Das ist meine Berufskleidung.
00:31:47Eigentlich sind sie ja ein ziemlich netter Mann.
00:31:50Aber man sieht es nicht auf Anhieb.
00:31:52Ja, danke.
00:31:55Ich habe das GefĂŒhl, um sie mĂŒsste man sich mehr kĂŒmmern.
00:31:59Irgendwie glaube ich, dass sie gar nicht wissen, wie das moderne Leben so funktioniert.
00:32:02Deswegen wirken sie auch echt vertrocknet.
00:32:05Womit habe ich das verdient, dass du dich um mich kĂŒmmerst?
00:32:08Na, weil ich sie gut leiden kann.
00:32:10Ja, ich auch, Katja.
00:32:12Sie sind rein psychonell ziemlich sĂŒĂŸ.
00:32:15Wie? Rein psychonell?
00:32:17Das sagt Mama auch.
00:32:19Deine Mama?
00:32:21Was sagt deine Mama, dass ich sĂŒĂŸ bin?
00:32:23Nicht so direkt, aber im Prinzip schon.
00:32:27Sie wissen ja, wie das ist.
00:32:28Erwachsene reden immer so um das eigentliche Thema herum.
00:32:30Ja.
00:32:31Hier ist lecker und passt zu ihrer schwarzen Ausstellung.
00:32:34Ja, und was genau hat deine Mama gesagt, von wegen, dass ich so nett bin?
00:32:40Sie mĂŒssen irgendwie lockerer werden, weil sie immer so steif durch die Gegend stachsen.
00:32:44Aha, das hat deine Mama gesagt, ja?
00:32:47Dann ziehe ich mal wieder ab.
00:32:48Man sieht sich.
00:32:48TschĂŒss.
00:32:49Ciao.
00:32:53Psychonell.
00:32:56Du hast was?
00:32:58Ich habe ihm gesagt, dass du ihn magst.
00:33:00Aber warum erzÀhlst du dem Herrn Schroff sowas?
00:33:03Weil es stimmt.
00:33:04Oder kannst du ihn etwa nicht leiden?
00:33:07Doch schon.
00:33:08Aber was soll der Mann denn denken, wenn du ihm sagst, dass ich ihn mag?
00:33:12Also, dass du eine nette Frau bist.
00:33:17Außerdem habe ich mir gedacht, na, wenn Herr Schroff weiß, dass du ihn gern hast,
00:33:21vielleicht ĂŒberlĂ€sst er uns dann das GrundstĂŒck im Leerchenauer Weg.
00:33:25Wo hast du nur dieses berechnende Wesen her?
00:33:28Vielleicht von Opa?
00:33:32Ich gehe schon.
00:33:32Ach, dieses Kind.
00:33:39Mama, Herr Schroff!
00:33:42Na, wunderbar.
00:33:45Soll reinkommen!
00:33:52Ach, Sie sind es, Herr Schroff?
00:33:54Habe ich doch gesagt.
00:33:55GrĂŒĂŸ Gott, ich hoffe, ich störe nicht zu sehr.
00:33:58Nein, gar nicht.
00:33:59Wollen Sie was mitessen?
00:34:01Das reicht doch nie fĂŒr drei Personen.
00:34:03Nein, danke.
00:34:05Ja, ich hatte eine schlaflose Nacht.
00:34:08Bitte.
00:34:09Danke.
00:34:10Ich, Àhm, war auf Ihrer Beerdigung so schlecht vorbereitet.
00:34:17Machen Sie sich keine Gedanken.
00:34:19Nein, nein, so einfach ist das nicht.
00:34:21Schließlich handelt es sich um einen heiligen Akt und ich habe mich beschĂ€mend unprofessionell benommen.
00:34:27Das ist mir auch noch nie passiert.
00:34:29Und Sie, Sie haben großartig reagiert.
00:34:31Doch, doch, doch.
00:34:32Jetzt ĂŒbertreiben Sie aber.
00:34:34Es entstehen Ihnen natĂŒrlich keinerlei Kosten fĂŒr diese verpatzte Zeremonie.
00:34:39Nein, das kann ich nicht annehmen.
00:34:40Das ist aber nett.
00:34:41Danke.
00:34:42Wenn ich Ihnen irgendwann mal behilflich sein kann, dann wenden Sie sich doch vertrauensvoll an mich.
00:34:48Ja, gesegnete Mahlzeit.
00:34:53Danke.
00:34:54Ähm, Sie finden alleine raus?
00:34:56Oh ja, danke.
00:34:57GrĂŒĂŸ Gott.
00:34:58Na, da hast du recht, Paula.
00:35:07Schwarz, ne?
00:35:08Ewig, dieses Schwarz.
00:35:11Weißt du was?
00:35:13Jetzt geh mal Farben vor.
00:35:15Ins GeschÀft.
00:35:16Ha!
00:35:16Ha!
00:35:17Ich muss ein bisschen lockerer hin.
00:35:19Ha!
00:35:21Na, na so.
00:35:22Ha!
00:35:24Sieht doch schon viel freudiger aus.
00:35:28Ha!
00:35:29Ha!
00:35:29Ja, und hier noch ein goldenes ZwiebeltĂŒrmchen als Symbol der Geburt, des neuen Lebens.
00:35:34In Gold?
00:35:35Ich weiß nicht.
00:35:37Aber der Warteraum fĂŒr die werdenden VĂ€ter, der muss beruhigend werden.
00:35:41Ja, es will ja noch lÀngst nicht jeder dabei sein.
00:35:44Leider.
00:35:45Deswegen schlage ich vor, dass wir einen flachen, nicht durchfluteten Anbau zum See hingestalten.
00:35:50Ich mĂŒsste nur mal sehen, ob die sieben Meter reichen.
00:35:53Ha!
00:35:54Ja, lassen Sie sich nicht aufhalten.
00:35:59Hallo?
00:35:59Was wird denn hier gespielt?
00:36:05Herr Schroff, was machen Sie denn hier?
00:36:08Was macht denn dieser Heini da hinten?
00:36:11Dieser Heini?
00:36:12Das ist mein Architekt.
00:36:13Ihr wer?
00:36:15Können Sie mir das bitte erklÀren?
00:36:16Ja, klar.
00:36:17Hier, schauen Sie mal.
00:36:19Jetzt können Sie auch verstehen, warum ich so verrĂŒckt nach diesem Baugrund bin.
00:36:22Mein Geburtshaus, das gehört hierher und nirgendwo sonst.
00:36:25Das schminkt sich so harmonisch in die Landschaft, zwischen die BĂ€ume, an den See.
00:36:31Das ist wunderschön.
00:36:33Das mĂŒssen Sie doch zugeben.
00:36:35Frau Lieblich, niemals bekommen Sie den Zuschlag.
00:36:38Ich habe gedacht, Sie haben sich an diese Tatsache inzwischen gewöhnt.
00:36:41Mein Anspruch auf das Areal ist Ă€lter und ich trete auf gar keinen Fall von meinen Vorhaben zurĂŒck.
00:36:48Wissen Sie, dass ich das ziemlich hinterhÀltig finde?
00:36:50Ja, was?
00:36:51Nur weil wir uns einigermaßen gut verstehen, glauben Sie, meine Zuleigung zu Ihrer Tochter und zu Ihnen ausnutzen zu können.
00:36:59Ich bitte Sie, Herr Schroff, was habe ich Ihnen denn getan?
00:37:02Ich werde mit falscher Freundlichkeit nachbarschaftlich eingelullt und gleichzeitig hintergangen.
00:37:08Das stimmt nicht. Das eine hat mit dem anderen ĂŒberhaupt nichts zu tun.
00:37:12Sie glauben wohl, wenn Sie dem Baureferat den exakten Bauplan mitliefern, dann gerate ich ins Hintertreffen.
00:37:17Aber der Liegeplan fĂŒr meinen Friedhof ist auch schon fertig.
00:37:19TĂ€uschen Sie sich nicht in mir und meiner offenherzig-humanen Ausstrahlung.
00:37:24Ich bin ein zÀher Gegner, wenn Sie darauf ankommt.
00:37:28Ich will Sie doch nicht als Gegner. Wir sind Nachbarn.
00:37:32Was halten Sie von 20.000 Euro? Leicht verdientes Geld.
00:37:3720.000 wofĂŒr?
00:37:39DafĂŒr, dass Sie Ihren Anspruch auf das GrundstĂŒck aufgeben.
00:37:42Sie wollen mich aus meinem Friedhof rauskaufen?
00:37:44Genau.
00:37:4525.000 und ich kaufe Sie raus.
00:37:47Was?
00:37:49Nee.
00:37:49Frau Lieblich hat mir von Ihren Schwierigkeiten erzÀhlt.
00:37:52Aber wenn ich jetzt mal einen Vorschlag zur GĂŒte machen dĂŒrfte.
00:37:55Ja, also die Wiese ist doch groß genug.
00:37:58Ja?
00:37:58Wir könnten das Entbindungshaus ein StĂŒck weit nach vorne setzen und dahinter Ihren kleinen Privatfriedhof anlegen.
00:38:03Dann könnte ich auch gleich Ihre Interessen vertreten.
00:38:07Sozusagen Hoch- und Tiefbau, ja?
00:38:13Blöderes konnten Sie wohl nicht vorschlagen.
00:38:16WĂ€hrend meine Patientinnen dann auf ihr Baby warten, spazieren Sie ĂŒber den Friedhof oder was?
00:38:21Und wÀhrend der Trauer rede im offenen Grab, werden wir stÀndig Babygeschrei.
00:38:24Frau Lieblich, wenn Sie es lieber auf die harte Tour wollen, von mir aus, gerne.
00:38:33Sie wollen mir drohen?
00:38:34Ja.
00:38:34Es gibt immerhin noch den Gemeinderat und Sie wissen ja, mein Bruder.
00:38:41Und ich dachte, hinter dieser harten Schale, da wĂ€re noch etwas wie ein FĂŒnkchen Menschlichkeit.
00:38:46Sie haben mich zutiefst getÀuscht und enttÀuscht.
00:38:51Ich bin verletzt.
00:38:54Komm, Paula.
00:39:02Ja, bitte?
00:39:03Ich suche den Herrn Schroff.
00:39:05Herr Schroff!
00:39:07Frau Lieblich.
00:39:09GrĂŒĂŸ Gott.
00:39:10GrĂŒĂŸ Gott.
00:39:11Ich muss jetzt aber wirklich los, sonst komme ich zu spÀt zum Schachttraining.
00:39:15Der Tee steht auf dem Tisch und die Hemden sind frisch gebĂŒgelt im Schrank.
00:39:18War nett, Sie kennengelernt zu haben.
00:39:20TschĂŒssi.
00:39:21TschĂŒssi.
00:39:22Guten Morgen.
00:39:22Schönen Abend.
00:39:23Juhu.
00:39:26Das ist Ihre HaushÀlterin.
00:39:27Ja, das ist die Tochter von Hubert Honig.
00:39:29Eine nette.
00:39:30Kochen, waschen, bĂŒgeln.
00:39:32Die ist so vielseitig.
00:39:33Stell nur zum Beispiel.
00:39:34Ich kann gar nicht so schnell reden, wie die schreibt.
00:39:36Sie spricht sechs Fremdsprachen.
00:39:38Fehlerfrei.
00:39:39Also, ich habe mir eine HaushÀlterin beim Pfarrer irgendwie etwas anders vorgestellt.
00:39:43Dutt und KittelschĂŒrzert.
00:39:45Ja.
00:39:48Herr Schroff, ich, Àh...
00:39:51Sie hatten doch gesagt, wenn ich mal Hilfe brÀuchte.
00:39:55Oder komme ich ungelegen?
00:39:57Überhaupt nicht.
00:39:58Kommen Sie, Sie mĂŒssen unbedingt den RĂ€uburschtee probieren, den Dolly aus SĂŒdafrika mitgebracht hat.
00:40:06Ja, ist das herrlich.
00:40:09Bitte schön.
00:40:16Ich weiß mir einfach keinen Rat mehr.
00:40:20Wir kÀmen im Prinzip Lenden miteinander aus.
00:40:23Aber immer wenn es um dieses leidige GrundstĂŒck geht,
00:40:26dann verschließt sich Ihr Bruder sĂ€mtlichen vernĂŒnftigen Argumenten.
00:40:28Da habe ich gedacht, vielleicht können Sie mal mit ihm reden.
00:40:36Schwierig.
00:40:37Das Gemeinderat einerseits und das Bruder andererseits stecke ich in einer ziemlichen ZwickmĂŒhle.
00:40:43Aber woher kommt denn dieses Grundmisstrauen bei Siegfried?
00:40:45Er wittert hinter allem und jedem Verrat.
00:40:47Siegfried hat sich seit seiner Scheidung drastisch verÀndert.
00:40:50Er fĂŒhlt sich ausgenutzt, er ist enttĂ€uscht, besonders von Frauen.
00:40:57Er kriegt auch keinerlei soziale Kontakte mehr, nur mit seinem Dackel.
00:41:01Jedenfalls kann es so nicht weitergehen.
00:41:06Das Geburtshaus, das ist wichtig.
00:41:08Dieses Krankenhausambiente, das ist fĂŒr werdende MĂŒtter viel zu technisch und kalt.
00:41:13Wenn jemand schon so viel Schmerzen erleiden muss,
00:41:15dann sollte er sich doch an einem Ort befinden, wo er sich wohl und geborgen fĂŒhlt.
00:41:18Wissen Sie, Frau Lieblich, ich kann Ihnen nichts versprechen,
00:41:26aber ich werde versuchen, ihr mit's Gewissen zu reden.
00:41:29Das wÀre wahnsinnig nett.
00:41:31Wenn ich bloß wĂŒsste, wie man das anstellen soll.
00:41:34Heute klappt das nicht mehr.
00:41:36Heute so bei einem Dackeln.
00:41:38Wo?
00:41:39Im Dackelverein.
00:41:40Immer wieder treffen wir auf Frau H. Dackel, die im Sommer brutal geschworen wurden.
00:41:51Kahl rasiert, was einer VerstĂŒmmelung gleich kommt.
00:41:55Deshalb sollten wir in unserem nÀchsten Rundschreiben den Trim-Kamm Fakir Plus
00:42:00noch einmal explizit vorstellen.
00:42:02Mit dem Hinweis, Dackel dĂŒrfen nur getrimmt werden, nie geschoben.
00:42:08Das ist auch deine Meinung, Siegfried.
00:42:09Hm?
00:42:11Oh, Entschuldigung.
00:42:12Es geht um den Trim-Kamm.
00:42:14Ja, ja.
00:42:15Bitte, mach weiter.
00:42:17Und jetzt zu einem Punkt der Tagesordnung, der mich auch persönlich stark bewegt.
00:42:23Kinder und Dackel.
00:42:27Uns erreichen stĂ€ndig verzweifelte Zuschriften, in denen Dackel-Kollegen sich darĂŒber beschweren,
00:42:33dass Kinder mit ihren unkontrollierten Bewegungen und ihrem sinnlosen Gelache
00:42:37niederlĂ€ufigen Jagdhund in nervliche ZerrĂŒttungszustĂ€nde bringen.
00:42:44Wir mĂŒssen den Besitzern von Kindern endlich klarmachen, durch GesprĂ€che und in den Medien,
00:42:51dass unsere vierbeinigen Jagdhelfer kein Spielzeug sind.
00:42:55Und so eigentlich nicht.
00:42:57Dass der selbstlose Begleiter des Menschen, was?
00:43:00Ja, Kinder interessieren sich nun mal fĂŒr Dackels.
00:43:04Du kannst natĂŒrlich.
00:43:05Kinder und Hunde?
00:43:07NatĂŒrlich?
00:43:08Vielleicht sollen die miteinander spielen, was?
00:43:10Du bist vielleicht lustig, Siegfried.
00:43:15Nein, liebe Vereinskameraden, im Ernst.
00:43:17Ich mein's im Ernst.
00:43:20Warum soll man Kinder und Hunde nicht aneinander gewöhnen, frĂŒhzeitig den Kontakt herstellen?
00:43:25Aber Siegfried, der Gebrauchsbegleiter Nutzdeckl ist nicht fĂŒr alberne Spiele auf der Welt.
00:43:30Kinder sollen sich ein Meerschwein kaufen zu blödeln.
00:43:33Ja, Blödsinn.
00:43:34Der Dackel, zu ernst und gehorsam erzogen, verabscheut diese sinnlose, herunggehalberte.
00:43:40Blödsinn.
00:43:41Sag mal, Siegfried, was hast du denn heute?
00:43:43Du riss da nicht.
00:43:44Fatsch heute, das ist ja nicht auszuhalten.
00:43:46Ja, aber Siegfried.
00:43:49Was ist denn der Paula?
00:43:51HĂ€?
00:44:03Vielen Dank fĂŒrs Heimfahren.
00:44:11Aber mein Auto und ich, das ist Hassliebe.
00:44:15Gern schön, war ein netter Abend.
00:44:16Bis bald, Irene.
00:44:18Hagen, und du denkst an unsere Abmachung?
00:44:20Ah, ich denke an nichts anderes.
00:44:22Also, gute Nacht.
00:44:22Die sind ja schon perdu.
00:44:26Gute Nacht.
00:44:30TschĂŒss.
00:44:30Ja, ja, Paula.
00:44:32So sind die Frauen.
00:44:35HinterhÀltig und durchtrieben.
00:44:39Wenn man sie mit ihnen einlÀsst, ist mir schon verkauft.
00:44:51Ja!
00:44:52Ja!
00:44:52Bleiben in der GrÀtsche.
00:44:53Und jetzt hĂŒpfen, Paula.
00:44:55HĂŒpfen.
00:44:58Ganz ruhig.
00:44:59Bis tief in den Bauch hin.
00:45:00Ja, brav.
00:45:01Und durch die Röhre.
00:45:03Ja, Paula, durch.
00:45:05Durch die Röhre.
00:45:06Und das Becken zurĂŒck.
00:45:08Und mit einem tiefen, langgezogenen Ma ausatmen.
00:45:12Brav.
00:45:14Und jetzt, Paula.
00:45:16Trau dich, ja.
00:45:17Durch den Tunnel.
00:45:18Lauter.
00:45:21Trau dich, ja.
00:45:23Sehr gut.
00:45:24So, diese Übung verbessert die FlexibilitĂ€t im Bereich des RĂŒckwĂ€rts.
00:45:29Ja, der Tunnel, Mutti.
00:45:31Und locker lassen.
00:45:33Ja, brav.
00:45:34Bravo, Paula.
00:45:36Wir gehen auf die Knie.
00:45:40Und hĂŒpfen.
00:45:41Ja, hĂŒpfen.
00:45:42Brav.
00:45:43Ja, ein braves Hutt.
00:45:45Brav.
00:45:47Wir machen den Katzebuckel.
00:45:48Wir hatten den Katzebuckel.
00:45:49Wir hatten den Katzebuckel.
00:45:50Wir hatten den Katzebuckel.
00:45:51Nein.
00:45:51Und dann ganz weit.
00:45:54Ja, brav.
00:45:54Den RĂŒcken nach oben.
00:45:56DurchdrĂŒcken.
00:45:57Herr Schroff.
00:45:59Können Sie Ihre komischen Übungen nicht im Haus machen?
00:46:02Nichts gegen Paula, aber sie stört uns.
00:46:05Moment mal.
00:46:06Wenn da jemanden stört, dann sind das Sie und Ihre Yoga-Gruppe.
00:46:09Paula bereitet sich auf eine wichtige PrĂŒfung vor.
00:46:11Ach, und eine Geburt ist ein Spaziergang, oder was?
00:46:14Gehen Sie doch mit Ihren Damen auf Ihren Teppich im Wohnzimmer.
00:46:16Das kann man ja nicht mit ansehen, diese VerrÀnkungen hier.
00:46:22Das ist eine UnverschÀmtheit.
00:46:24Eine UnverschĂ€mtheit ist, dass Sie meinen kleinen Bruder diesen gutmĂŒtigen Tropf zum Werkzeug Ihrer Intrige machen.
00:46:29Ich habe ihn lediglich gebeten, mit Ihnen zu reden.
00:46:31Sie geben also zu, dass Sie dahinter stecken.
00:46:33Sie sind in meine Falle getappt.
00:46:35Falle? Welche Falle?
00:46:36Ja, ja, ja, ja, ja.
00:46:37Ruft mich heute Morgen meinen Bruder an und erzĂ€hlt mir von einem GrundstĂŒck, das er zufĂ€llig gefunden hat.
00:46:42Viel billiger, viel idyllischer.
00:46:45Da haben doch bei mir sÀmtliche Alarmglocken gelÀutet.
00:46:47Und ich habe Sie nÀmlich erwischt.
00:46:49Sie beide.
00:46:50Im Flakranti.
00:46:51Erwischt? Wobei erwischt?
00:46:53Sagen Sie, sind Sie betrunken?
00:46:55Nein, nein, nein, nein.
00:46:56Nein, ich bin ganz klar, dass Sie sich nicht schĂ€men, einen geistlichen ZuverfĂŒhren,
00:47:00nur, um an Ihr Ziel zu kommen.
00:47:02Aber Habger geht ja oft schmutzige Weg.
00:47:05Das ist ja wohl das Allerletzte.
00:47:07Das ist Verleumdung.
00:47:08Erdecke ich da ein leichtes, verrÀtisches, Herr Röten Ihrerseits, GnÀdigste.
00:47:12Ja, es mag schon sein, dass ich rot werde, aber vor Zorn.
00:47:15Sie regen sich ja nur so auf, weil ich Sie ertappt habe.
00:47:17Hören Sie auf, mich zu reizen.
00:47:20Sie TotengrÀber!
00:47:25TotengrÀber?
00:47:26Jetzt ist aber Schluss mit lustig, ja?
00:47:28Jetzt haben Sie den Bogen ĂŒberspannt.
00:47:30Und das bedeutet was?
00:47:31Ich ertrage diesen Zustand schwelender Feindschaft nicht lÀnger.
00:47:35Entweder Sie oder ich ziehen Sie aus.
00:47:38Ich denke ja gar nicht dran.
00:47:40Gut.
00:47:42Dann ziehe ich aus.
00:47:44Gut.
00:47:44Hast du alles gesagt?
00:47:45Ja, alles.
00:47:46Ja.
00:47:47Leben Sie wohl.
00:47:48Bitte.
00:47:48Ja.
00:47:50So, meine Lieben.
00:47:52Ich denke, wir machen doch lieber drinnen weiter.
00:47:54Paula.
00:47:55Komm.
00:47:55Komm.
00:47:56Kannst du am Wochenende auf Katja aufpassen?
00:48:05Klar, gern.
00:48:06Wir verstehen das doch blendend.
00:48:08Vielleicht gehen wir in den Zoo, anschließend indisch essen und abends dann zum Table Dance.
00:48:12Du, die Fortbildung ist wichtig fĂŒr mich.
00:48:14Also benehmt euch.
00:48:15Ja, ja.
00:48:17Sag mal, hat die Gemeinde jetzt endlich entschieden, dass du das GrundstĂŒck bekommst?
00:48:21Nee, immer noch nicht.
00:48:23Aber was sollen die gegen ein Geburtshaus haben?
00:48:25AllmÀhlich wird's auch Zeit, das Baudarlehen zu beantragen.
00:48:27Also, ich hab schon alles fĂŒr dich vorbereitet.
00:48:29Wir mĂŒssen nur noch den Termin fĂŒr den vorlĂ€ufigen Baubeginn in den Vertrag einsetzen.
00:48:35Und wenn das doch nicht klappt?
00:48:36Wenn doch mein Nachbar da seinen Friedhof hinsetzen darf.
00:48:40Dieser Hagen sitzt im Stadtrat und der ist inzwischen auf deiner Seite.
00:48:44Da kann man sich nicht so sicher sein.
00:48:46Das ist sein Bruder.
00:48:48Kannst du nicht doch nochmal mit diesem TotengrÀber reden?
00:48:51Nee, der Zug ist abgefahren.
00:48:53Der hasst mich inzwischen.
00:48:55Irgendwie ist das alles total schief gelaufen.
00:48:59Ich wollte dich nicht hintergehen, Siegfried, aber Irene, ich musste versuchen, ihr zu helfen.
00:49:08Ich bin Seelsorger und ihre Seele leidet.
00:49:10Versuch sie doch zu verstehen.
00:49:12Versetz dich doch einmal in ihre Lage.
00:49:14Ja, ja, die versteht es glÀnzend, einen um den Finger zu wickeln.
00:49:17Ich bitte dich, als ob man mich so leicht um den Finger wickeln könnte.
00:49:21Außerdem scheinen sie mir mehr ein Faible fĂŒr dich zu haben.
00:49:24So wie sie ĂŒber dich redet.
00:49:25Komm, Paula.
00:49:26Hoppala.
00:49:27Hoppala.
00:49:28So.
00:49:30Sag, willst du das dem trÀchtigen Tier wirklich antun?
00:49:33Ja, ich habe ja auch ein schlechtes Gewissen, aber die Paula, die schafft das schon.
00:49:38Das ist halt wichtig fĂŒr mich, so eine PrĂŒfer als ZĂŒchter.
00:49:41Ja, na gut, dann geht's, aber geht mit Gott.
00:49:47Übrigens, wenn jemand stirbt, dann nimm den Auftrag an und ruf mich sofort an.
00:49:54Nicht das erste Mal, dass du einen lukrativen Auftrag vermasselst.
00:49:57Dann gib wenigstens acht, dass mein Auto nicht leidet.
00:50:01Noch ein Wort und ich nehme den Leichenwagen zur Dacke.
00:50:11Vielen Dank.
00:50:41Vielen Dank.
00:51:11Es ist nicht wahr, oder?
00:51:28Was machen Sie denn hier?
00:51:30Ich wohne hier wÀhrend meines Lehrgangs.
00:51:32Ich auch.
00:51:33Wir haben Paulus PrĂŒfung.
00:51:35Steht Ihnen gut das Auto?
00:51:37Bitte, fahren Sie rein.
00:51:38Komm, nicht in Frage.
00:51:39Sie waren zuerst da.
00:51:40Nein, bitte, es ist Ihr Parkplatz.
00:51:42Nein, nein, ich parke woanders.
00:51:43Herr Gott, seien Sie doch nicht so stur.
00:51:45Ich meine es doch nur gut.
00:51:47Bitte, nehmen Sie ihn.
00:51:48Gut, ich nehme ihn.
00:51:50Danke.
00:51:50Ein MĂ€dchen.
00:52:02Ein MĂ€dchen.
00:52:12Wo ist denn Paula?
00:52:26Wo ist denn Paula?
00:52:32Die schlÀft.
00:52:33Die ist ein bisschen erschöpft.
00:52:36Aber alles unter Kontrolle.
00:52:37Wollen Sie sich nicht zu mir setzen?
00:52:43Ich esse ungern allein.
00:52:46Ja, ich auch.
00:52:53Ja.
00:52:55Ich bin so frei.
00:52:56Was kommt der Laut?
00:52:59Habe ich Ihnen schon die Karte halten?
00:53:01Okay, schon.
00:53:07Und?
00:53:09Wie lÀuft's?
00:53:12EnttÀuschend, ehrlich gesagt.
00:53:14Die Kursleiterin hat uns ein paar technische Neuerungen beigebracht,
00:53:17aber im Prinzip...
00:53:18Olle Kamellen.
00:53:25Und bei Ihnen?
00:53:27Och, ein langweiliger Pancour unten am See, aber...
00:53:31Naja, man wird sehen.
00:53:39Zu blöd ist das mit Ihnen.
00:53:42Bitte?
00:53:43Wir sind Nachbarn, verdammt.
00:53:46Ich finde Sie sympathisch, verflichst.
00:53:48Können wir uns nicht ĂŒber dieses verfluchte GrundstĂŒck einigen?
00:53:54Ich will nicht mit Ihnen streiten, ich will nicht mit Ihnen vor Gericht ziehen
00:53:57und ausziehen will ich auch nicht.
00:54:00Aber dann geben Sie doch nach und ĂŒberlassen mir das GrundstĂŒck.
00:54:03Bitte.
00:54:05Wenn das so einfach wÀre.
00:54:08Frau Lieblich.
00:54:09Irene.
00:54:12Irene, ich muss das GrundstĂŒck haben.
00:54:15Das ist ein Lebenstraum von mir.
00:54:16Bitte versuchen Sie mich zu verstehen.
00:54:18Aber ich verstehe Ihren Traum doch, weil ich ihn teile.
00:54:21Nur eben fĂŒr meinen Lebenstraum.
00:54:24Ich muss dieses Geburtshaus bauen.
00:54:25Seit ich Hebamme bin, trÀume ich davon.
00:54:28Und ich bin eine gute Hebamme.
00:54:29Ja, das glaube ich, aber schauen Sie, ich bitte...
00:54:31Wir wollen doch nicht schon wieder streiten.
00:54:33Herr Schroff.
00:54:35Siegfried.
00:54:38Siegfried.
00:54:39Siegfried.
00:54:39So kommen wir nicht weiter.
00:54:42Jeder versteht den anderen, aber keiner will nachgeben.
00:54:46Ja.
00:54:48Verfluchte Situation, was machen wir da?
00:54:51Den Abend genießen und das leidige Thema vertagen?
00:54:55Ja.
00:54:56Das ist eine gute Idee.
00:54:57Ja.
00:55:01Euer Christian.
00:55:06Ja.
00:55:09Ja.
00:55:13Ich hoffe.
00:55:14Hey!
00:55:16Hey!
00:55:18Hey!
00:55:22Hey!
00:55:24Hey!
00:55:26Hey!
00:55:28Hey!
00:55:32Oh!
00:55:34Not the applause for Paula, you are the best!
00:55:38And even though the best.
00:55:40Wow!
00:55:52And despite a lot of additional vitamins, better nutrition,
00:55:56better nutrition and diabetes,
00:55:58has changed so well as not.
00:56:02Still, we still have to count on 15-24 hours.
00:56:10But let's ask a colleague, which experiences she has a day.
00:56:15It would be interesting to know,
00:56:18how many stages she is in the year.
00:56:22Frau Lieblich, please.
00:56:26Frau Lieblich, please.
00:56:28I have the complicated part of the question not understood.
00:56:34The part of the word is from the word,
00:56:38I had to ask, how many of them they are in the year.
00:56:44Start number 7 in the Parcours.
00:56:48We see Paula from GinsterwÀldchen, 8-jÀhrig, dunkel-sau-farben, Zwerg.
00:56:53Bitte, Herr Schrott.
00:56:57Schroff.
00:56:58Mit 2 F.
00:56:59Schroff.
00:57:00Meinetwegen.
00:57:07So, Paula.
00:57:08Hopp.
00:57:10Hopp.
00:57:12Hopp.
00:57:14Hopp.
00:57:16Hopp.
00:57:18Hopp.
00:57:19Hopp.
00:57:20Hopp.
00:57:21Hopp.
00:57:22Hopp.
00:57:23Hopp.
00:57:24Hopp.
00:57:25Hopp.
00:57:26Hopp.
00:57:27Hopp.
00:57:28Hopp.
00:57:29Hopp.
00:57:30Hopp.
00:57:31Hopp.
00:57:32Hopp.
00:57:33Hopp.
00:57:34Hopp.
00:57:35Hopp.
00:57:36Hopp.
00:57:37Hopp.
00:57:38Hopp.
00:57:39Hopp.
00:57:40Hopp.
00:57:41Hopp.
00:57:42Hopp.
00:57:43Hopp.
00:57:44Hopp.
00:57:45Hopp.
00:57:46Hopp.
00:57:47Hopp.
00:57:48Hopp.
00:57:49Hopp.
00:57:50Torwand schießen.
00:57:58Paula, let's schießen.
00:58:07Paula, bitte bleiben wir uns nicht.
00:58:09Komm, schießen.
00:58:13Schießen.
00:58:15Mit Tor.
00:58:20Böser Hund.
00:58:22Böser, böser Hund.
00:58:25Du bist ein böser Hund.
00:58:30Paula, steh.
00:58:34Steh.
00:58:36Paula, das war doch nicht so gemeint.
00:58:38Sie hat doch nicht beleidigt.
00:58:39Paula.
00:58:44Das NabelschnurgerÀusch
00:58:46ist durch sein Zischen synchron
00:58:48mit den kindlichen Herztönen
00:58:50ĂŒber dem Abdomen.
00:58:52Entschuldigung,
00:58:53aber ich kann das noch nicht stehen lassen.
00:58:56Das NabelschnurgerÀusch
00:58:57ist synchron und es zischt,
00:58:58aber es wird nicht durch das Zischen synchron.
00:59:00Frau Lieblich,
00:59:02stören Sie nicht meinen Unterricht
00:59:03mit Ihren Haarspaltereien.
00:59:05Gerade die jĂŒngeren Kolleginnen
00:59:07sollten etwas lernen.
00:59:08Von Ihnen?
00:59:09Was wollen Sie damit sagen?
00:59:11Sie erzÀhlen nichts,
00:59:12was nicht jede von uns hier schon weiß.
00:59:14Dieser Sermon hat doch
00:59:15mit Fortbildung nichts zu tun.
00:59:17Ich bin vor allem hier,
00:59:18um mich ĂŒber Abrechnung
00:59:19und BuchfĂŒhrung
00:59:20in GeburtshÀusern zu informieren.
00:59:21Und das war auch so angekĂŒndigt.
00:59:23Kommt schon noch?
00:59:24Am Schluss?
00:59:26Erst passen Sie im Unterricht nicht auf
00:59:28und dann reagieren Sie auch noch.
00:59:29Renitent, das habe ich gern.
00:59:31Und ich gehe jetzt gern.
00:59:33Zeit, ich fĂŒge dieses Gelaber allerdings.
00:59:35Keinen Cent.
00:59:37Ach so.
00:59:41Siegfried?
00:59:41Ist was passiert?
00:59:43Da hast du Paula gesehen,
00:59:44die ist mir abgehauen.
00:59:51War man an der ZimmertĂŒre wahr?
00:59:53Parkplatz auch nicht.
00:59:55Nett, dass du mir beim Suchen bist.
00:59:56Ist doch klar.
00:59:58Wegen mir versÀumst du seine Kurs.
01:00:00Ich habe ĂŒber Geburtshilfe
01:00:01schon mehr vergessen,
01:00:02als die Trolla jemals wissen wird.
01:00:06Geh du nach rechts,
01:00:07ich geh nach links.
01:00:09Paula!
01:00:09Paula!
01:00:09Paula!
01:00:11Geh Ruhe, ich komme ja schon.
01:00:16FĂŒr dich.
01:00:17Ich habe eine Lösung
01:00:19fĂŒr ein Problem,
01:00:19das GrundstĂŒck wird treffen.
01:00:22Gelobt sei Jesus Christus.
01:00:26BegrĂŒĂŸt man einen Pfarrer nicht so?
01:00:28Ein herzliches GrĂŒĂŸ Gott tut's auch.
01:00:31GrĂŒĂŸ Gott.
01:00:32Bitte kommen Sie doch rein.
01:00:33Irene ist nicht da.
01:00:45Das ganze Wochenende nicht.
01:00:46Ich passe auf Katja auf.
01:00:47Oh.
01:00:49Das wÀre doch nicht nötig gewesen.
01:00:51Mögen Sie Milchkaffee?
01:00:52Gerade frisch gemacht,
01:00:53noch nicht getrunken.
01:00:54Gern.
01:00:54Das muss ich doch ausnutzen,
01:01:05dass ich mal einen Fachmann
01:01:06zu fassen kriege.
01:01:08Wie meinen?
01:01:10Ich mag immer besonders
01:01:11viel Milchschaum.
01:01:12Ich hoffe, es ist recht.
01:01:12Zucker?
01:01:14Bitte.
01:01:15Fachmann fĂŒr was?
01:01:17FĂŒr Glaubensfragen.
01:01:18Ach so.
01:01:19Zwei oder drei.
01:01:21Was?
01:01:22Löffel Zucker.
01:01:24Einen bitte.
01:01:26Ich interessiere mich nÀmlich
01:01:27sehr fĂŒr den Buddhismus.
01:01:29Sagen Sie,
01:01:30gibt's da nicht Parallelen
01:01:32zum Christentum?
01:01:33Gerade was das Thema
01:01:34Erlösung angeht.
01:01:39Und?
01:01:41Ich hab die ganze
01:01:41Uferwöschung abgesucht.
01:01:43Keine Spur von Paula.
01:01:46Ja, ich weiß nicht mehr,
01:01:47wo wir suchen sollen.
01:01:51Ich rĂŒcksichtsloser Egoist.
01:01:54Warum muss ich
01:01:55Parallelen ĂŒberfordern
01:01:56in ihrem Zustand?
01:01:58Du darfst dir nicht
01:01:58so viele VorwĂŒrfe machen.
01:02:01Schwangerschaft
01:02:01ist keine Krankheit.
01:02:04Wenn der was passiert,
01:02:05das verzeih ich mir nie.
01:02:11Vielleicht hat sie sich
01:02:12irgendwo verkrochen
01:02:13und haucht in zwei Stunden
01:02:14von ganz alleine wieder auf.
01:02:15Ja.
01:02:17Hoffentlich.
01:02:17Weißt du,
01:02:21nach meiner Scheidung
01:02:22war Paula die einzige,
01:02:24die zu mir gehalten hat.
01:02:25Die hat mich aus
01:02:26meiner Verzweiflung
01:02:26herausgeholt.
01:02:30Warum,
01:02:31also mĂŒsste ich ja jetzt
01:02:32nicht drauf antworten,
01:02:33aber
01:02:33warum
01:02:35ist denn deine Ehe
01:02:37eigentlich schiefgegangen?
01:02:38Sie hat einen anderen
01:02:42kennengelernt.
01:02:45Ich war ja zu humorlos,
01:02:48zu wenig lebenslustig,
01:02:51lebenslustig
01:02:52in meinem Beruf.
01:02:56Wie lange ist das her?
01:02:57Am 16.
01:03:02Dezember
01:03:032003.
01:03:06Ich weiß,
01:03:07wie Frauen ticken.
01:03:09Von wem?
01:03:12Von Konstanz,
01:03:12meiner Ex.
01:03:15Kennst du eine?
01:03:16Kennst du alle?
01:03:17Frau ist Frau.
01:03:21Ich glaube,
01:03:22Frauen können gar nicht lieben.
01:03:25Hunde, ja.
01:03:25Die sind ihrem Herrchen treu
01:03:28und bleiben es auch.
01:03:35Paula ist dir weggelaufen.
01:03:37Das kann man doch gar nicht vergleichen.
01:03:41Auf jeden Fall
01:03:42halte ich mich seit Jahren
01:03:44von Frauen fern
01:03:45und lebe seitdem
01:03:46ohne Schwierigkeiten
01:03:47fröhlich vor mich hin.
01:03:50Fröhlich.
01:03:53Ich lebe auch seit Jahren allein.
01:03:56Und weißt du,
01:03:56wie ich mich oft fĂŒhle?
01:03:59Allein.
01:04:04Ein attraktiver Mann wie du
01:04:06sollte sich nicht
01:04:07in Frauen verschließen.
01:04:10Frauen,
01:04:11die nehmen mich doch
01:04:12gar nicht zur Kenntnis.
01:04:16Das stimmt nicht.
01:04:17Ich komme bei der FischerhĂŒtte.
01:04:34Da könnte sie sein.
01:04:35Ich lebe das.
01:04:54Will you go to the Böchtesgarten? Yes please, go to the Böchtesgarten!
01:05:09I have to go to the Briefhof!
01:05:12We are there!
01:05:25Reisende nach Erding, Hammersee oder MĂŒnchen, steigen bitte in Böchtesgarten um.
01:05:36I'm wieder da!
01:05:54Mama!
01:06:01Was machst du denn schon hier?
01:06:05Wie siehst du denn aus?
01:06:07Wir waren halt shoppen. Ist was passiert? Du wolltest doch erst morgen kommen.
01:06:10Den Kurs, den hÀtte ich mir echt sparen können. Aber es war trotzdem sehr nett.
01:06:15Stellt euch vor, Siegfried Schroff hat im selben Hotel gewohnt wie ich, zufĂ€llig, weil seine Paula da ihre DackelprĂŒfung hatte.
01:06:21Aha.
01:06:24Paula ist weggelaufen.
01:06:26Weggelaufen?
01:06:27Mach dir keine Sorgen. Paula ist so ein gescheiter Hund. Die wird sich bald wieder einfinden.
01:06:31Und Herr Schroff bleibt so lange im Hotel, bis sie wieder auftaucht.
01:06:35Vielleicht find ich sie ja. Sie ist bestimmt in unserem Garten.
01:06:45ErzÀhl!
01:06:46Ach, von wem sind denn die schönen Blumen?
01:06:52Von Hagen Schroff.
01:06:54War der hier?
01:06:56Hm, interessanter Mann.
01:06:58Aber das Leben ist grausam wie immer. Da ist einer mal ein netter Typ und dann ist er Pfarrer.
01:07:03Der und?
01:07:05Kirche, Zölibat, unterdrĂŒckter Sexualtrieb, Psychose.
01:07:09Der ist evangelischer Pfarrer.
01:07:13Evan.
01:07:15Die dĂŒrfen doch, oder?
01:07:17Die dĂŒrfen.
01:07:20Dann könnte ich ja ganz offiziell um ihn werden.
01:07:26Ja. Obwohl ich mir eine Pfarrersfrau irgendwie anders vorstelle.
01:07:30Was zieh'n da an?
01:07:31Was zieh'n da an?
01:07:32Was zieh'n da an?
01:07:34Wo wohin?
01:07:36Wie?
01:07:40In.
01:07:41Wie?
01:07:42Wie?
01:07:43Wie?
01:07:44He?
01:07:46Nehm.
01:07:47backingation NieĂ” ĐŸĐ±ŃĐ·Đ°Ń‚Đ”Đ»ŃŒĐœĐŸ?
01:07:50So.
01:07:52Wie sind denn alle andere hast Du viel?
01:07:55Wie kommt dasisaat?
01:07:56Wissen Sie ja keiner nachdenken,
01:07:58travelled ĂŒber sowas raus heraus.
01:10:09So schnell vom Mondsee.
01:10:11Du bist ein Windhund.
01:10:12Das ist ja rekordverdÀchtig.
01:10:13Vielleicht ist sie mit dem Bus gefahren.
01:10:15Wow.
01:10:17Jetzt ist sie beleidigt.
01:10:19Jetzt spricht sie mit mir nicht mehr.
01:10:20Die ist so dreckig.
01:10:21Die lÀuft bestimmt ins Badezimmer.
01:10:23Ihr könnt ja weiterpennen.
01:10:25Ach, bin ich froh.
01:10:30Die macht mich lÀcherlich mit meinem Hund, ja?
01:10:34Nein, gar nicht.
01:10:38Danke.
01:10:39WofĂŒr?
01:10:40Ja, dass ich nicht allein war mit meinen Sorgen.
01:10:48Wer ist denn das um diese Zeit?
01:10:51Der wÀre schon mein Bruder.
01:10:52Er kommt warm mal zum FrĂŒhstĂŒck vor dem Gottesdienst.
01:10:56Tut mir leid.
01:10:57Ja.
01:11:02Ein Luxussag.
01:11:03Schneewittchen hÀtte ich zweimal verkaufen können.
01:11:06HĂ€tte ich nie vergessen, ihn nachzubestellen.
01:11:08Ich musste sie mit Vogelahorn abspeisen.
01:11:10640 Euro Verlust.
01:11:11Geht auch deine Kappe, ja?
01:11:13Du leitest das GeschÀft.
01:11:14GrĂŒĂŸ Gott.
01:11:17GrĂŒĂŸ Gott.
01:11:19Ihr beide?
01:11:20Habt ihr euch wieder versöhnt?
01:11:23Und wie ihr euch versöhnt habt.
01:11:26Moment.
01:11:26Nein.
01:11:27Also das hat vielleicht den Anschein, aber...
01:11:29Nein, nein, nein.
01:11:30Das ist nicht so.
01:11:31Nein, nein, wir sind zerkracht.
01:11:32Ja, wir hassen uns.
01:11:33Ja.
01:11:33Genau.
01:11:34Und wie.
01:11:35Also, ich geh dann mal.
01:11:40Man sieht sich.
01:11:41Großer Bruder, ich bin ĂŒberrascht.
01:11:45Wo hab ich denn den...
01:11:46Den AutoschlĂŒssel hab ich.
01:11:47Ich geh schon mal zum Auto, lass es an und mach die Gangschaltung ein.
01:11:50Das lÀsst du schön bleiben.
01:11:51SchlĂŒssel her.
01:11:53Und jetzt ab in die Schule.
01:11:56Guten Morgen, Irene.
01:11:59Gibt du auch so mĂŒde?
01:12:00Oh, ich bin wie geredet.
01:12:04Sehen wir uns heute Abend?
01:12:06Wenn du das möchtest.
01:12:08Sehr gerne.
01:12:11Ich freu mich.
01:12:17Ich mich auch.
01:12:27Frau BĂŒrgermeister.
01:12:29Ja?
01:12:30Entschuldigung, dass ich Sie so ĂŒberfalle, aber ich mĂŒsste dringend was mit Ihnen besprechen.
01:12:34Worum geht's denn?
01:12:35Ich darf mich erst mal vorstellen.
01:12:48Lieblich ist mein Name.
01:12:49Es geht um das GrundstĂŒck.
01:12:51Am Lerchenauerweg.
01:12:53Aber das mĂŒssen wir doch nicht hier auf der Straße besprechen.
01:12:56Kommen Sie mit rein.
01:12:57Ja.
01:12:59Frau BĂŒrgermeisterin.
01:13:00Das ist gut.
01:13:01So.
01:13:01So.
01:13:05Das war doch genauso wie 1970.
01:13:16Das war doch auch so eine DĂŒrreblonde.
01:13:19Wie ist die Katharina?
01:13:20Ja, die ist gerade.
01:13:21Und die war blonde.
01:13:22Da war das doch genauso.
01:13:23Da habe ich auch nicht gelaufen.
01:13:27Was ist meine Idee?
01:13:28Hallo, Art.
01:13:29Und grundsĂ€tzlich ging es ja um das GrundstĂŒck.
01:13:34Warum?
01:13:34Und dann bin ich auf Sie gestoßen.
01:13:36Ja, das ist um Schicksal eben.
01:13:39Ich bin jetzt mal ganz ruhig.
01:13:41Was willst du mir sagen?
01:13:42Die Idee hat mir ja gefallen, aber darum geht es jetzt ĂŒberhaupt nicht mehr.
01:13:47Um was?
01:13:48Um das GrundstĂŒck.
01:13:50Nicht?
01:13:50Das ist doch völlig nebensÀchlich.
01:13:53Wen interessieren jetzt noch materielle Dinge, wo sich GefĂŒhle den Weg hin, einsame Seelen bahnen.
01:13:58Ja.
01:14:00Ähm, Ă€h, Ă€hm, es geht also um...
01:14:02Um mich, mein Leben, unseres, eventuell.
01:14:07Vielleicht spielt sie auch nur mit mir.
01:14:10Herrgott, ich habe doch keine Erfahrung mit Frauen.
01:14:14Ah, ist ja in den letzten Tagen irgendwas Schreckliches passiert.
01:14:18Nicht was, sondern wer.
01:14:21Wer?
01:14:23Ach schon, wer, Àhm, also wer?
01:14:26Eine Frau.
01:14:30Die Frau.
01:14:33Das ultimativ weibliche.
01:14:39Die hat mich hintergekommen.
01:14:44Ich muss mit ihr reden.
01:14:46Ich muss endlich meinem Karma folgen, sagt sie.
01:14:59Und sie hat recht.
01:15:00Und sagst du mir jetzt endlich, um wen es geht?
01:15:02Nadine, natĂŒrlich.
01:15:04Nadine?
01:15:05Ja.
01:15:06Meine Nadine?
01:15:08Sie hat also tatsÀchlich um dich geworben?
01:15:10Ja.
01:15:12Sie meint, sie ist das weibliche Wesen, auf das ich ein ganzes Leben lang gewartet habe.
01:15:16Unterbewusst, natĂŒrlich.
01:15:18Das heißt, dass du und Nadine, also Nadine und du, dass ihr...
01:15:20Ja.
01:15:22Ach, schön.
01:15:23Sie ist felsenfest davon ĂŒberzeugt, dass sich unsere beiden Seelen im absoluten Gleichklang aufeinander zubewegen.
01:15:29Und ich kann ihr nicht mal widersprechen.
01:15:31Ich fĂŒhle sie auch inzwischen.
01:15:32Ich wĂŒnsche euch alles GlĂŒck der Welt.
01:15:42Danke, Irene.
01:15:44Das erste Mal in meinem Leben liebe ich.
01:15:54Weißt du, in puncto Frauen sind Siegfried und ich ja immer etwas zu kurz gekommen.
01:15:59Schon wieder Heiko.
01:16:01Wer ist denn Heiko?
01:16:02Einer aus meiner Klasse.
01:16:03Miriam sagt, der Junge wÀre so verliebt, dass er fast durchdreht.
01:16:06In mich.
01:16:08Ja, es geht das los.
01:16:10Morgen, Siegfried.
01:16:11Stimmt was nicht mit deinem Telefon?
01:16:13Ich habe bestimmt tausendmal versucht, dich anzurufen.
01:16:15Guten Morgen, Frau Lieblich.
01:16:17Was ist denn los?
01:16:19Ich glaube nicht, dass ihr das was angeht.
01:16:21Ich werde mich auch nicht mehr in ihr Leben mischen.
01:16:24Siegfried, bist du krank?
01:16:25Hast du Fieber?
01:16:27Du wirkst irgendwie verwirrt.
01:16:28Nein, nein, ich bin ganz klar.
01:16:29Frauen sind nun mal hinterher dicken Geschöpfe.
01:16:33Adam hat ein ganzes Paradies fĂŒr sich, bis Eva mit ihrem Frischobst vorbeikam.
01:16:38Das Ergebnis ist bekannt.
01:16:39Ich sollte einen Arzt rufen.
01:16:43Nicht nötig, KnÀppigste.
01:16:45Ich heile mich gerade selbst.
01:16:47Und Paula.
01:16:49NatĂŒrlich meine ich es ernst, Nadine.
01:16:51Na, hör mal.
01:16:52Ich mache dir nichts vor.
01:16:53Ich bin Pfarrer.
01:16:55Ja.
01:16:56Ich dich auch.
01:17:01Ja, bitte.
01:17:02Die TĂŒr war offen.
01:17:04Ich habe gerufen, aber Dolly scheint nicht da zu sein.
01:17:06Ja, sie hat endlich ihren Forschungsauftrag bekommen in SĂŒdamerika.
01:17:09Sie ist ja eine Molekularbiologin.
01:17:11Und das hier war ja nur ein Übergangsjob.
01:17:13Sag mal, weißt du, was mit Siegfried los ist?
01:17:15Setz dich.
01:17:20Der redet nicht mehr mit mir.
01:17:22Und wenn, dann nur noch wirres Zeug.
01:17:24Das ist schrecklich.
01:17:26Das ist ganz furchtbar.
01:17:27Wie kann man?
01:17:29Moment, Moment, Moment.
01:17:31Ja.
01:17:32Bitte, komm.
01:17:33Lieblich, ja.
01:17:34So, Herr Lose.
01:17:36Kopf hoch.
01:17:37Wie war?
01:17:38Jetzt fÀngt das Leben erst an.
01:17:41Auf Wiedersehen.
01:17:45Wie kann man nur so böse und verschlagen denken?
01:17:49ErklÀr es mir.
01:17:49Du bist doch eine Meisterin in diesem Pfad.
01:17:51Ich?
01:17:52Mir sagst du, flirrend,
01:17:54dass wir die Entscheidung des Rathauses fair akzeptieren werden,
01:17:57wie immer sie ausfÀllt.
01:17:59Und in Wirklichkeit schleichst du dich.
01:18:01Ich schleiche nicht.
01:18:02Schleichst du dich?
01:18:04Ich meine,
01:18:05schleichen Sie sich zur Frau BĂŒrgermeisterin,
01:18:06um ihr das GrundstĂŒck am Lerchenauerweg abzuschwatzen.
01:18:09Aber das ist doch...
01:18:10Ja, hinterhÀltlich, jawohl.
01:18:13Von Frau zu Frau, da redet es sich ja viel leichter.
01:18:16Und der ahnungslose Schroff, dieser Trottel,
01:18:18sieht vor lauter rosa-rote Brille die Intrige nicht.
01:18:22Aber,
01:18:22die Brille ist weg.
01:18:24Ich habe sie abgesetzt.
01:18:27Eigentlich soll ich dazu gar nichts sagen.
01:18:31Aber zugegeben,
01:18:32ja, ich war bei der BĂŒrgermeisterin.
01:18:35Aber nur, um sie zu fragen,
01:18:36wie meine Chancen stehen.
01:18:37Wenn nÀmlich du den Zuschlag erhÀltst,
01:18:39dann muss ich mich nach einem neuen GrundstĂŒck umsehen.
01:18:41Ich habe nÀmlich einen hohen Bankkredit beantragt,
01:18:43den ich gegebenenfalls wieder rĂŒckgĂ€ngig machen muss.
01:18:44Das soll ich dir glauben, ja?
01:18:46Und mich zusÀtzlich zu verdÀchtigen.
01:18:48Ich hÀtte ein VerhÀltnis mit deinem Bruder.
01:18:50Das schlÀgt doch dem Fass die Krone ins Gesicht.
01:18:52Was?
01:18:53Den Boden aus.
01:18:54Bitte?
01:18:55SchlÀgt dem Fass den Boden aus, sagt man.
01:18:57Ja, von mir aus.
01:18:58Diese Umarmung,
01:18:59die war vollkommen harmlos.
01:19:02Ja, ja,
01:19:02das versucht mir Hagen auch einzureden.
01:19:04Jetzt hören wir mal gut zu.
01:19:06Hagen war bei mir,
01:19:07weil er sich in meine Freundin Nadine verliebt hat.
01:19:10Und dass ich wegen des GrundstĂŒcks
01:19:12nicht intrigiert habe.
01:19:14Das sollte sogar dir einleuchten,
01:19:16nachdem ich heute Morgen die Absage erhalten habe.
01:19:20Du kriegst das GrundstĂŒck nicht?
01:19:22Nein!
01:19:23Ihr Ansinnen, das GrundstĂŒck Leichenauer Weg
01:19:25zu erwerben,
01:19:27wurde abschlÀgig beschieden.
01:19:28Zugunst eines anderen Bewerbers.
01:19:30Ja, genau.
01:19:32Woher weißt du das?
01:19:33Ja, hier.
01:19:36Ich habe die gleiche Absage bekommen
01:19:38mit einem formlosen Schreiben.
01:19:43Wie?
01:19:47Du auch?
01:19:49Ja, aber wenn nicht wir beide,
01:19:54wer denn dann?
01:19:55Falls du die Wahrheit sagst.
01:20:00Ich habe dir nie was vorgemacht.
01:20:03Und deine GefĂŒhle?
01:20:17Oder habe ich mir das alles nur eingebildet?
01:20:23Ach,
01:20:25Irene.
01:20:29Zu spÀt, Herr Schroff.
01:20:33Leib wohl.
01:20:57Ah, Paula.
01:20:58Hier war es zerstört.
01:21:04Oh, Baby.
01:21:31Oh, Baby.
01:21:32Oh, Baby.
01:21:32Oh, Baby.
01:21:33Okay.
01:21:34Lieblich?
01:21:35Irene, please don't stop.
01:21:37It's a disaster.
01:21:38What do you want?
01:21:40Paula has been very strong.
01:21:43But the wilds don't come.
01:21:46I don't want to go.
01:21:48I'm going to go.
01:21:50I'm coming.
01:22:03Why does it take so long?
01:22:18The first wave is square.
01:22:21I'm sure.
01:22:23Is that complicated?
01:22:25Don't worry.
01:22:27Don't worry.
01:22:29Just tell me.
01:22:33Soll ich heißes Wasser und saubere TĂŒcher holen?
01:22:48Wozu?
01:22:50In Kinos.
01:22:52Da rufen sie immer nach heißem Wasser und saubere TĂŒcher.
01:22:55Wie wÀr's, wenn du Paula und mich alleine lÀsst?
01:22:58Im Film schicken sie die werdenden VĂ€ter auch immer nach draußen.
01:23:02Vielleicht kocht du uns einen schönen Kaffee.
01:23:05Pff!
01:23:06Pff!
01:23:07Pff!
01:23:08Pff!
01:23:09Pff!
01:23:10Pff!
01:23:11Die ganze Kaffee!
01:23:12Pff!
01:23:13Pff!
01:23:14Die ganze Kaffee!
01:23:23That's how it went fast.
01:23:28I said I'm a good wife.
01:23:31Yes, what are you doing?
01:23:34What are you doing?
01:23:37What are you doing?
01:23:40I said I'm a good wife.
01:23:44Yes, what are you doing?
01:23:51What are you doing?
01:23:56Can you forgive me?
01:23:59In terms of way?
01:24:02In terms of way.
01:24:05You know, in my life,
01:24:10you have to deal with death.
01:24:13That's probably negative.
01:24:16And you?
01:24:19You have every day a wonder.
01:24:24You have to accept death,
01:24:28but that life is firm.
01:24:35You have to accept death.
01:24:38You have to accept death.
01:24:41You have to accept death.
01:24:44I'm very excited.
01:24:45Yes.
01:24:46Does it not interest you,
01:24:48who got this piece?
01:24:50Yes, yes.
01:24:51It's burning.
01:24:53Yes, yes.
01:24:54It's burning.
01:24:55Yes, yes.
01:24:56It's burning.
01:24:57Yes.
01:24:58It's burning.
01:24:59Yes.
01:25:00It's burning.
01:25:01Yes.
01:25:02Yes.
01:25:03Yes.
01:25:05Yes.
01:25:06Yes.
01:25:07Yes, yes.
01:25:08Now they sleep.
01:25:11Hopefully, Paula has stayed with me.
01:25:15Wen才 of thought we didn't even give up?
01:25:17Oh my brother.
01:25:19He's a lovely name.
01:25:20He wants to know who fancyidents
01:25:32Where are we going?
01:25:35On the Lechner way?
01:25:37Yes, there must be a table.
01:25:39You don't get me from the Minishlapp-Irchen.
01:25:49What are you doing here?
01:25:56Dear Irene, dear Siegfried.
01:25:59Ich, Àhm, also eigentlich, meine Landeskirche hat das Rennen gemacht.
01:26:06Ihr seid ja beide meine SchÀfchen.
01:26:08Und um eures Friedenswillen habe ich mich einfach geopfert.
01:26:13Und mich fĂŒr meine Landeskirche um dieses GrundstĂŒck beworben.
01:26:18Ist nicht wahr.
01:26:19Doch, hier entsteht eine evangelische Kirche, der ideale Platz dafĂŒr.
01:26:24Und glaubt mir, es ist zu eurem Besten.
01:26:26Dieses GrundstĂŒck wĂ€re immer zwischen euch gestanden.
01:26:29Und damit eurem GlĂŒck nichts im Wege steht, war ich einfach zugeschlagen.
01:26:34Die Frau BĂŒrgermeister findet diesen Kompromiss auch ganz wunderbar.
01:26:37Sie ist ja sehr glÀubig.
01:26:39Und das hast du nur fĂŒr uns gemacht.
01:26:41Nee, vielleicht auch ein bisschen fĂŒr dich.
01:26:44Belegt euch, was ihr sagt.
01:26:45Ich werde der neue Kirchenrat.
01:26:47Ich werde befördert.
01:26:48Und ich werde Frau Kirchenrat.
01:26:52Nadine.
01:26:53Und stell dir vor, Hagen schenkt mir seinen Sportwagen zur Verlobung.
01:26:56Danke.
01:26:57Hagen, wie selbstlos.
01:27:00Tja, Gottes Wege sind wunderbar.
01:27:04Tja, Gottes Wenzel.
01:27:07Tja, Gottes Wenzel.
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